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vor 20 Minuten schrieb teezangen.de:

Wieso nie in einer Teezange? Es hat keine bis wenige Nachteile , diese auch mit einem Zubehör zuzubereiten

Stil und alleine der Begriff Teezange weisst bereits auf den einengenden Charakter hin, ganz genau wie in einer Beziehung, wenn man dem Partner nicht Freiraum lässt wirklich sich selbst zu sein, sondern ihn ständig zu verbiegen versucht, damit er einem besser in die eigene Vorstellung passt, damit die Handhabung einfacher ist, statt ihn zu lieben wie er ist und ihn sich so geliebt entfalten zu lassen, hat man weder von der Liebe noch vom Tee etwas verstanden.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 13 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Stil und alleine der Begriff Teezange weisst bereits auf den einengenden Charakter hin, ganz genau wie in einer Beziehung, wenn man dem Partner nicht Freiraum lässt wirklich sich selbst zu sein, sondern ihn ständig zu verbiegen versucht, damit er einem besser in die eigene Vorstellung passt, damit die Handhabung einfacher ist, statt ihn zu lieben wie er ist und ihn sich so geliebt entfalten zu lassen,

 

da bin ich anderer Meinung. Klar sagt der Begriff Teezange  erstmal etwas beengendes aus weil die Teeblätter in ihrer Entfaltung etwas  eingeschränkt sind. Jedoch  bietet auch eine komprimierte Form ähnliche Ergebnisse und macht es dem Nutzer sogar einfacher die vorhanden Reste der Blätter aus der Tasse zu entfernen. Somit hat man weniger ein Verlust sondern ein Gewinn beim Teegenuss. 

Zitat

hat man weder von der Liebe noch vom Tee etwas verstanden.

Ich denke, das ist auch sehr subjektiv... Jeder verbindet mit dem Genuss von Tee etwas anderes. Liebe ist eine Möglichkeit. Ich nutze es eher als Entspannung ;)

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vor 12 Minuten schrieb teezangen.de:

da bin ich anderer Meinung.

Und das ist auch gut so, wo wären wir denn, wenn jeder die gleiche Meinung hätte.

vor 13 Minuten schrieb teezangen.de:

Jedoch  bietet auch eine komprimierte Form ähnliche Ergebnisse

Das kommt sicherlich auf den Tee an.

Auf welche konkreten Tees beziehen sich deine Erfahrungen?

Im Gegenzug wirst du hier im Forum aber auch zahllose Beispiele finden, in denen es andersherum ist. sogar die Form einer Kanne - auch wenn in beiden die Teeblätter genug Platz fänden - kann unterschiedliche Ergebnisse erzielen.

 

vor 15 Minuten schrieb teezangen.de:

und macht es dem Nutzer sogar einfacher die vorhanden Reste der Blätter aus der Tasse zu entfernen. Somit hat man weniger ein Verlust sondern ein Gewinn beim Teegenuss. 

Das und auch obiges ist eben eine Frage des Stils, auf die GoldenTurtle einging.

Warum Pfeife mit all seinen Einschränkungen rauchen, wenn's die einfache Kippe auch täte? Warum Schallplatte statt CD? Warum Automatikuhrwerk statt Quarz? Mercedes statt Dacia?

Geschmack und Stil - nichts, worüber es etwas zu streiten gäbe.

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vor 2 Stunden schrieb teezangen.de:

Liebe ist eine Möglichkeit. Ich nutze es eher als Entspannung ;)

Du benutzt eine Teezange zur Entspannung? Was genau spannst du denn damit ein? Meine Güte, ich will es lieber nicht wissen.

Aber lasst uns lieb sein mit der ollen Teezange, schliesslich hat er sich vorgenommen ein in höchsten Gourmetkreisen gescholtenes Utensil wieder in Mode zu bringen, was schwieriger sein dürfte als Eskimos den zusätzlichem Kauf von Eis schmackhaft zu machen. Also lasst uns dieses Schauspiel getrost verfolgen, wie lange es ihm gelingt, den Boss mit seinem "ich meine das jetzt nicht als Werbung für meinen Shop, aber es muss darauf hingewiesen werden, dass jeder auf der Welt dringend so eine Teezange bräuchte" hinters Licht zu führen, möglicherweise dämmert er noch etwas vor sich hin, wohl mit zu viel Erdbeersahne-Tee am Silverster angestossen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Am 12.1.2017 um 21:49 schrieb GoldenTurtle:

 

Fersi, genau deshalb machen ja gewisse Chinesen (und auch Gabriele) sogar beim Grüntee sofort wieder ein bisschen heisses Wasser drauf, damit der Luftkontakt vom nassen Blatt unterbrochen wird, auch wenn sie nicht direkt wieder aufgiessen - denn dieser Luftkontakt ist für den Geschmack Gift. Ich habe das irgendwo mal erklärt, wenn ich z.B. auch bei einem Oolong nur die ersten beiden Runden schlürfe und danach weg muss und der Tee eigentlich noch viele Runden machen könnte, dann giesse ich als Pausenmodus einfach nur mit kaltem Wasser auf und lasse ziehen, bis ich wieder mit heissem Wasser normal weitermache. Das kann sogar erst am nächsten Tag sein, kein Problem. Wichtig aber: der Luftkontakt von den Teeblättern muss unterbrochen werden.

 

@GoldenTurtle Das würde mich einmal genauer interessieren, kannst du oder jemand anderes mir dazu etwas schreiben/verlinken?

Warum nehmen die Chinesen denn heißes Wasser? Das würde doch bei zu langem rumstehen zu viel Geschmack lösen oder?

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@GrünTeeGünteer Mit heissem Wasser ist es kein Problem, wenn man den Tee schon einige Runden aufgegossen hat, wenn er bereits ein wenig ausgelaugt ist. Direkt kaltes Wasser würde ich nur empfehlen, wenn man eher am Anfang des Yi Pao Cha (d.h. z.B. bereits nach 2, 3 Aufgüssen) unterbrechen möchte.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Aber welchen Vorteil hätte denn heißes Wasser? Warum nicht immer, egal ob ich schon nach dem 1. oder erst nach dem 7. Aufguss elongieren möchte, mit kaltem Wasser aufgießen?
Das würde mir jetzt rein intuitiv risikoärmer vorkommen.

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      _()_
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    • Von Hamsthor
      Hallo zusammen, 
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      Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und hoffe auf netten Gedankenaustausch
      Gruß Sebastian 
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