Empfohlene Beiträge

@Paul Ich habe den Beitrag noch nicht gehört, aber ich finde ihre etwas überdurchschnittliche Qualität von Dai-Keramik eine nette und noch ziemlich preiswerte Bereicherung. Klangtest gut. Dai Keramik kann eben häufig allzu einfach/bäuerlich sein, im negativen Sinne. Seasoning mit Reiswasser stimme ich sehr zu, habe ich auch schon neulich mit anderem Gaiwan gemacht, kam sehr gut. Der Einfluss auf den Tee gefällt mir (danach) auch. Ich habe selbst zwar keine, aber schon einige Male an Teerunden daraus getrunken. Es ein eher leichter Ton (geringere Dichte). Die Wirkung macht den Tee etwas weicher als Yixing, rundet aber trotzdem nicht zu krass ab wie gewisse Zisha manchmal, ist noch ganz lieblich, hat Charme, eigenständig. Es kam mir schon so vor, als würde sie die süsslichen Noten betonen. Von Yixing noch weiter weg als Jianshui oder Chaozhou, im gustatorischen Sinne. Traditionell würde ich wenn möglich Teeaufgussgefässe für Tees aus der Region verwenden, woher auch der Ton stammt, in diesem Fall Yunnan (da gibts ja auch noch anderes als Pu, angeblich).

bearbeitet von GoldenTurtle

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe eine sehr interessante Keramik in Deutschland gefunden, Antje Rabe http://www.rakukunstrabe.de/arbeiten.htm

Zwar hat sie auf ihrer Seite keine Teekeramik, aber ich sehe da ein gewisses Potential, vor allem wenn man sich ein Teeboot oder einen Teetisch machen lassen möchte. Müsste man dann wahrscheinlich direkt anfragen.

arbeiten-25-b.jpg.c3cc5749b36041c14a81fd42e5a4a6ce.jpg 

 

arbeiten-15-b.jpg.07f07b5906365b5811037a913ee26764.jpg

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Interessanter Lebenslauf: 1972 geb. Kinderkrankenschwester, BBK Mitglied und ehrenamtliche Trauerbegleiterin - um Himmels Willen!

und man beachte die: "Gedankensequenzen zu meiner Arbeit" - zum Hinschmeißen!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Heute mal zwei Keramiker aus Europa, von denen ich seit letztem Wochenende jeweils ein Stück mein Eigen nennen darf.

Susanne Lukács-Ringel aus Ba-Wü dürfte vielleicht manchen bekannt sein http://www.holzbrandkeramik.de/. Ich hatte schon letztes Jahr das Vergnügen mit dieser extrem netten Frau lange zu sprechen, dieses Jahr haben wir das Gespräch fortgesetzt. Insbesondere Tee-Leute sind jederzeit bei ihr gerne willkommen, auch zum Teetrinken. Erst jüngst war sie übrigens in China und hat dort erfolgreich ihr Sortiment an Tee-Keramik verkauft.

Die abgebildete Yunomi ist Porzellan aus dem Holzbrandorfen, die Färbung kommt rein vom Ascheanflug. Innen ist eine Seladon-Glasur. Liegt wunderbar in der Hand.

 

P1020904.thumb.jpg.557eec11aa848f51d56f69191246b30a.jpg

 

P1020903.thumb.jpg.97dda6edab462acb8428367b93dd9c14.jpg

 

Bei einer Yunomi ist es aber nicht geblieben, sondern es kam eine zweite dazu und zwar von einer Keramikerin aus der Schweiz, Rebecca Maeder, die mit ihrem koreanischen Keramiker-Mann in Frankreich wohnt. http://www.rebeccamaeder.ch/Keramik/archaeological_cups.html.

Hier wurden absichtlich im "rohen" Zustand Teile aus der Keramik herausgebrochen und dann mit einer mit Cobalt versetzten Engobe wieder "gekittet", bevor es zum Brennen in den Ofen kam. Das Porzellan fühlt sich sehr geschmeidig an. Der Becher ist verhältnismäßig schwer, aber ich mag das so.

P1020907.thumb.jpg.80b07b08eb7a2fb94cb984e8806fd22c.jpg

P1030004.thumb.jpg.07dbd4c8e94de49b5cf971be5270fc6b.jpg

P1030011.thumb.jpg.8054a520f7773e6519eb7dc3daff3ad9.jpg

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

ich muss ja einfach mal diesen Jan Pávek hier plazieren! nachdem mich @doumer mit seiner Kanne schon überzeugt hat,
hänge ich seit gestern Abend auf der Seite fest. Speziell diese Kanne hat es mir schon schwer angetan Kyusu 001

Dabei wollte ich doch auf keinen Fall weiter aufstocken :kopfandiewand:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Den Keramiker Gisbert Klemm hatte ich ja bereits vorgestellt. Kürzlich war ich wieder in seinem Atelier in Erbach im Odenwald zu Besuch und habe ein paar Fotos seiner Rakuschalen gemacht.

Seine Internetseite betreibt er nicht mehr, vor einem Atelierbesuch sollte man unbedingt telefonisch einen Termin vereinbaren.

IMG_8516.JPG

IMG_8524.JPG

IMG_8527.JPG

bearbeitet von Raku

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von TomteTummetott
      Moin allerseits, 
      Bin neu hier und frage auch gleich, was mich gerade am meisten beschäftigt. Wie handhabt ihr das hier, wird noch eine förmliche Vorstellung erwartet? 
      Also: Wenn man tolle Keramik kauft wird jeder irgendwann feststellen, dass sie kaputt geht. Da immer mal was zu Bruch gehen kann, würde ich gerne lernen wie man die schönen Dinge wieder heile machen kann. Man stößt dann ja recht schnell auf die Kintsugi-Technik. Aber ich habe bis her noch keine gute Anleitung oder ähnliches gefunden. Am liebsten wäre mir ein Buch auf deutsch oder englisch. 
      Wenn ich mir vorstelle wie man die Arbeit angeht stellen sich mir einige fragen: 
      Kann man den trockenen Lack von der Keramik polieren, so dass das Urushi nur in den Rissen bleibt? Womit poliert man es am besten? Wenn ich das Pigment nicht von Anfang an dem Lack beimische, wann ist der richtige Zeitpunkt um es aufzutragen? Und so weiter. Vielleicht könntet ihr, die schon Erfahrungen mit dieser Kunst gemacht habe etwas genauer von den Arbeitsabläufen berichten? Ich möchte niemandem Konkurrenz mache. Ich habe nur großen Spass an der Arbeit mit den Pfoten und würde meine Schalen und Kännchen gerne selber heile machen können. 
      Grüße an alle 
      Tomte
    • Von Wabisabi-Keramik
      Hallo allerseits,
      ich wohne in Baden-Württemberg und bin passionierter Teetrinker und Töpfer. 
      Meine ersten Teekannen habe ich vor 25 Jahren in China vor einer Teekannenfabrik gekauft.
      Ein zweijähriger Japanaufenthalt und regelmäßige Besuche in Hongkong und China haben mich und meine Keramiken nachhaltig geprägt. Da mein Zweithobby Bonsai sind, versuche ich den idealen Zustand des Wabisabi (Fokussierung auf das Wesentliche) auch in meiner Keramik zu finden.  Dabei ist es mir wichtig, alle Elemente der Keramikherstellung (Natur der Materialien, Herstellung, Oberfläche und Brennvorgang) als Einheit zu sehen.  
      Ich freue mich, hier im Forum angekommen zu sein.
      Viele Grüße,
      Wolfgang
       
    • Von Menelaos
      Hallo zusammen,
      das Wochenende steht vor der Tür und ich möchte mal wieder etwas aus meinem Utensilien-Schrank anbieten, das ich nicht benutze.
      Hierbei handelt es sich um ein schwarzes Teeboot von Andrzej Bero. Es hat noch nicht einmal Wasser gesehen. Von daher viel zu schade, um im Schrank zu verstauben.
      Das Mittelteil ist herausnehmbar. Der Durchmesser beträgt 15cm und die Höhe 4cm. Die Bilder sprechen, denke ich, für sich.
      Für das schöne Stück hätte ich gern noch 50€ - ich wäre auch bereit zu tauschen gegen anderes Utensil oder gegen Sheng. 
       




  • Neue Themen