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Eine Frage an die Experten hier in der Runde. Ich habe neulich einen Kabuse-Cha von Tusjirihei geschenkt bekommen. Das ganze, wie man es aus Japan kennt, nett verpackt und wie ich dem Beipackzettel entnehmen konnte aus traditionsreichem Hause in Uji bzw. Kyoto. Stutzig würde ich allerdings, als ich den Aufkleber auf der Rückseite gesehen habe. IMG_0028.JPG

Neben grünem Tee sind diesem Aminosäuren in Form wohl von Glutaminsäure sowie Ammoniumhydrogencarbonat zugefügt. Was bitte?! Eine kurze Recherche ergab, das die Aminosäure den Tee "süßer" machen soll und nachträglich hinzugefügt wurde oder es sich um Rückstände des Düngers handeln könnte. Ammoniumhydrogencarbonat wird verwendet um die Farbe des Tee positiv zu beeinflussen. Angeblich ungefährlich, natürlich. So weit so gut. Nun meine Frage, was zur Hölle wer macht sowas, soll heißen weiss jemand mehr dazu. Ist mir in über 10 Jahren, die ich nun Grüntee aus und in Japan trinke, bisher noch nicht einmal untergekommen. Oder vielleicht war es auch nur nicht gekennzeichnet... 9_9

Sobald die Temperaturen wieder Lust auf heißen Tee machen, werde ich ihn mir mal vornehmen. Ehrlich gesagt, wird mir bei dem Gedanken jetzt schon ein wenig mulmig. Was meint ihr? 

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vor 10 Minuten schrieb seika:

Sobald die Temperaturen wieder Lust auf heißen Tee machen, werde ich ihn mir mal vornehmen. Ehrlich gesagt, wird mir bei dem Gedanken jetzt schon ein wenig mulmig. Was meint ihr? 

einer der wenigen ehrlichenProduzenten dem man wohl noch vertrauen kann, mehr kann ich dazu nicht sagen :D 

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Ich kann den Text nicht lesen, beziehe mich also nur auf Deinen Beitrag. Meine Frage ist: was bedeutet "nachträglich hinzugefügt"? Meinst Du, der Tee wurde kurz vor der Ernte wie eine Ochidee mit Dünger besprüht? Daß Aminosäuren als Dünger benutzt werden, erscheint mir als sehr unwahrscheinlich, da sie viel zu teuer sind.

bearbeitet von Manfred

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@seika Ein Tee der solche Tricks offensichtlich benötigt, wird einerlei eine gewisse metaphysische Entfernung zum Begriff "korrekt" aufweisen.

Empfehlung: nicht trinken. Warum auch? Du hast bestimmt besseres auf Lager! Oder sitzt du in deinem Belgien etwa auf dem Trockenen?

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Naja, giftig wird der Tee nicht sein, schmeckt vielleicht wie eine Suppe aus dem Chinarestaurant, da wird Glutamat ja auch verwendet. Und Ammonium, das ist auch in Fisherman's Friend.

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vor 23 Minuten schrieb Manfred:

Naja, giftig wird der Tee nicht sein, schmeckt vielleicht wie eine Suppe aus dem Chinarestaurant, da wird Glutamat ja auch verwendet. Und Ammonium, das ist auch in Fisherman's Friend.

Erst vor kurzem in einem Matcha Buch gelesen, dass in Schattentee viele Aminosäuren vorkommen, vor allem Glutaminsäure, die dem Tee das typische ausgeprägte Umami Aroma gibt. Hier scheint wohl der schattige Effekt verstärkt worden zu sein.

Mononatriumglutamat, auch bezeichnet als Natriumglutamat oder MNG (engl. monosodium glutamate, MSG), ist das Natriumsalz der Glutaminsäure.

sollte man also nicht unbedingt verwechseln.

Mich würde es nicht stören, wenn Aminosäuren zugesetzt sind, das hat man in zig tausendfacher Ausführung in jedem ProteinShake.

Wenn der Tee dadurch besser schmeckt und das Umami verstärkt ist das für mich persönlich ok. Jeder Matcha Drink oder Eistee macht das ähnlich.

Klar, einerseits schade dass man nun schlecht gewachsenen unbeschatteten Tee als "guten" verkaufen kann, irgendwo ne Mogelpackung.

Gesundheitlich hätte ich keine Bedenken, da ich hier nicht löffelweise MNG drin hab sondern nur Spuren der Aminosäure (die dazu gesund ist).

bearbeitet von digitalray

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Naja, letztlich ist Natriumglutamat und Glutaminsäure dasselbe, wenn es erst einmal im Wasser aufgelöst ist. Die Natrium-Ionen erinnern sich nicht daran, daß sie einmal mit der Glutaminsäure zusammen waren, und Natrium ist in Pflanzen und Wasser allgegenwärtig. Wo siehst Du da den Unterschied??? Gesundheitlich läuft es auf dasselbe hinaus.

bearbeitet von Manfred

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Mir ist das weder neu, noch wundert es mich. In Japan, und nicht nur dort, werden konventionellen Lebensmitteln, Körperpflegeprodukten etc... superviele Zusatzstoffe beigefügt die nicht auf dem Produkt aufgelistet werden. Die Deklarationspflicht ist total lax und nicht mit der EU vergleichbar. In den Convini-Stores gibt es ungewöhnlich viele konservierte Lebensmittel zu kaufen. Da hatten wir bewusst Zutatenlisten durchgelesen und es werden keine Zusätze wie die "E Stoffe" aufgelistet. Das Zeug ist teilweise wirklich ekelhaft  - z.Bsp. gekochte, gummiartige Hühnereier in brauner Pampe, in Klarichtfolie eingeschweist, ungekühlt zwischen Haarbürsten und getrocknetem Fisch hängend - ewig haltbar. Da standen nur die Eier und ein paar Gewürze auf der Liste. Konventioneller Tee hat in Japan manchmal eine unnatürlich intensive Farbe und übertriebene Süße. Da hatten wir bereits vorletztes Jahr den Verdacht auf Farb- und Geschmacksverstärker. Bei JAS Produkten sieht das mit der Deklarationspflicht und den erlaubten Zusätzen anders aus, daher empfehle ich grundsätzlich für den regelmäßigen Konsum zumindest auf JAS zu setzen. Am allerbesten ist natürlich rückstandskontrollierte EU zertifizierte Bioware. Und wenn konventionell und  unkontrolliert schon sein muss, dann den Tee nicht täglich in großen Mengen trinken. 

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vor 1 Stunde schrieb Manfred:

Naja, letztlich ist Natriumglutamat und Glutaminsäure dasselbe, wenn es erst einmal im Wasser aufgelöst ist. Die Natrium-Ionen erinnern sich nicht daran, daß sie einmal mit der Glutaminsäure zusammen waren, und Natrium ist in Pflanzen und Wasser allgegenwärtig. Wo siehst Du da den Unterschied??? Gesundheitlich läuft es auf dasselbe hinaus.

gut, der Unterschied objektiv ist dann eben einfach das Gewicht wenn man es so sieht.

Wenn es an Salz gebunden ist hat man eben weniger Glutaminsäure pro Gramm.

Ich bin kein Chemiker wie du, daher weiß ich aber auch nicht ob das Salz eine Zusammenwirkung im Körper hat verglichen mit den reinen Aminosäuren.

Ich denke aber dass die Aminosäure in den geringen Mengen wie sie hier eingesetzt wird beim Tee keine Schäden anrichten wird..

Mir wurden als Jugendlicher sogar von meiner Hausärztin Glutamin Tabletten verschrieben zur besseren Konzentration in der Schule, hat auch gewirkt :) Hatte solange ich sie genommen hab ne 1 in Mathe, davor oft Konzentrationsschwierigkeiten und es ging bergab auf ne 3-4..

Nebeneffekte konnte ich damals keine feststellen.

Verla: " Die Glutaminsäure ist ein unverzichtbarer Baustein für den Gehirnstoffwechsel. Diese natürlich vorkommende Aminosäure sorgt als so genannter Botenstoff für die Weiterleitung wichtiger Nervensignale von einer Gehirnzelle zur anderen und spielt besonders bei Lern- und Denkvorgängen eine große Rolle.  "

1 überzogene Tablette enthält 330 mg Glutaminsäure.

Soweit mir bekannt ist, ist Glutaminsäure aber auch in sämtlichem Obst und Gemüse natürlich anzutreffen und gilt in normaler Menge als gesund.

Alles was ich finden konnte war: "Bei hoher Dosierung können Bewegungsdrang und Schlafstörungen auftreten."

Klar, alles hat ab einer gewissen Menge einen "zuviel" Effekt, Tee hat hier wohl etwa die selbe Nebenwirkung bei hoher Dosis ;)

bearbeitet von digitalray

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@digitalray: Ja, auch ich habe bei diesem Tee keine gesundheitlichen Bedenken. Gesundheitliche Bedenken habe ich aber beim übermäßigen Einsatz von Glutamat in in der asiatischen Küche. In der Natur kommen die Aminosäuren in einem "ausgewogenen" Verhältnis vor. Wenn man da künstlich das Gleichgewicht zur Glutaminsäure verschiebt, hätte ich gesundheitliche bedenken, zumal die Glutaminsäure (wie Du andeutest) eine wichtige Rolle im Gehirnstoffwechsel spielt.

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Das wird öfters bei minderwertigem Tee beigefügt, um die fehlende Süße bzw. Umami künstlich nachzubessern. Schmeckt man aber trotzdem deutlich raus, dass das kein "richtiges" Umami ist. Der erste Aufguss mag ja noch OK sein, aber bei den folgenden Aufgüssen entpuppt sich dann die wahre Qualität des Tees...

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    • Von cml93
      Seit dieser Woche sind neue handgepflückte Matchas (u.a. ein neuer Wettbewerbs-Matcha) und Gyokuros angekommen:
       
      Kobayashi handgepflückter Gyokuro "Gokô"
       

      Ein handgepflückter Premium-Gyokuro aus der Top-Region Kyotanabe vom nationalen Champion (2014), Herrn Kobayashi.
      Das würzig-kräftige Umami vom und eine elegant-süßen Geschmack vom Cultivar verleihen diesem Gyokuro ein unvergleichlich fruchtig-süßes Aroma, welches stark an Pfirsich erinnert.
       
      Kobayashi handgepflückter Gyokuro Zairai

      Schattentee aus dem Cultivar Zairai (eigentlich kein Cultivar, sondern aus Samen gezogene Teebäume, wo sich verschiedene Cultivare vermischt haben) ist eine absolute Rarität und wird heutzutage so gut wie kaum noch angebaut. Ein Grund dafür ist, dass jeder Zairai-Strauch etwas anders schmeckt und Zairai sehr schwierig per Hand zu pflücken ist (im Vergleich zu Cultivar-Sträuchen).
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      Wir haben diesen Tee zusammen mit Meister Kobayashi vor Ort geblendet und hatten die innovative Idee, Gyokuro und Sencha zu blenden. Wir haben ihn daraufhin "Gyokusen" (jap. 玉煎) getauft ("Gyoku" von Gyokuro und "Sen" von Sencha) und ihn gibt es exklusiv bei uns.
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      Kobayashi Wettbewerbs-Matcha "Uji-Hikari"

      Ein handgepflückter Wettbewerbs-Matcha aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe. Kyotanabe ist für dafür bekannt, den besten Gyokuro Japans zu produzieren, aber auch Matcha der absoluten Spitzenklasse werden in dort produziert.
      Herr Kobayashi hat mit seinem Tencha (Ausgangsmaterial für Matcha) schon den nationalen Wettbewerb gewonnen und holt jedes Jahr Top-Platzierungen mit seinen Tees. Dieser Matcha ist der beste aus dem Hause Kobayashi und wir sind stolz, neben unserem Wettbewerbs-Matcha von Herrn Tsuji einen weiteren Wettbewerbs-Matcha der absoluten Spitzenklasse in unser Sortiment aufnehmen zu können.
      Das seltene Culitvar "Uji-Hikari" verleiht diesem Matcha eine unglaubliche Süße und Umami, dazu ein leicht kakaoartiges Aroma und insgesamt extrem rund ohne auch nur einen Hauch bitter zu sein mit einer wunderbar cremigen Textur.
       
      Kobayashi handgepflückter Matcha "Samidori"

      Dieser Matcha hat ein sehr stark ausgeprägtes Umami und Süße, die mit einer hauch-zarten Herbe untermalt werden. Insgesamt sehr ausdrucksstark und elegant zugleich, dazu extrem cremig und leicht fruchtig.
       
      Kobayashi handgepflückter Matcha "Premium Blend"

      Ein handgepflückter Matcha-Blend aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe (Samidori) und Wazuka (Tenmyô).
      Ein extrem ausgewogener Matcha mit einem angenehmen Umami und einer starken Süße. Leicht nussige Noten runden das Gesamtbild ab. Ein handgepflückter Top-Matcha zum fairen Preis!
       
      Alle Tees sind ab sofort auf www.yutaka-tee.de erhältlich. Die bereits im letzten Monat angekündigten Oolongs sind nun auch im Shop verfügbar.
    • Von KlausO
      Bei meiner Matcha Bestellung von Yukata Tee hat mir @cml93 noch eine Teeprobe dieses Kabusecha mit ins Paket gelegt.
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      https://www.yutaka-tee.de/de/yamazaki-wettbewerbs-kabusecha-saemidori.html
      Als Tipp: nehmt eine größere Kanne als ihr denkt.
    • Von cml93
      Frisch von meiner letzten Japan-Reise mitgebracht: verschiedenste Wettbewerbtees und handgepflückte Schwarztee-Spezialitäten aus Japan:
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      Dieser Sencha hat ein starkes Umami und eine fruchtige Süße, die mit leicht herben Noten und einer angenehmen Würze komplettiert werden. Dazu ist dieser Tee extrem duftig mit einem langanhaltendem Nachgeschmack, welcher den ganzen Mund ausfüllt.
       
      Yamazaki Wettbewerbs-Kabusecha "Saemidori"

      Ein Wettbewerbs-Kabusecha der Extraklasse, den ich im September auf der Auktion des Kansai-Teewettbewerbs selber ersteigert hatte. Unglaubliche Süße und Umami, eigentlich fast schon ein Gyokuro, der sich aber von Aufguss zu Aufguss verändert und zum Schluss geschmacklich in Richtung Sencha geht.
       
      Tsuji Wettbewerbs-Tencha "Ori"

      "Ori" bedeutet das gleiche wie Karigane nur für Tencha. D.h. der Stängelanteil ist höher als bei normalem Tee. Da es sich hierbei jedoch um einen handgepflückten Wettbewerbstee handelt, ist 1. der Stängelanteil des gepflückten Tees extrem niedrig und 2. werden für den Wettbewerb Blätter mit der Pinzette aussortiert, die bei normalen Tees nicht aussortiert werden würden.
      Dieser Tencha ist im ersten Aufguss extrem süß und hat ein unglaubliches Umami: komplett mundausfüllend, jedoch sehr elegant. Auch in den folgenden Aufgüssen sind Umami und Süße noch deutlich vorhanden, es kommen aber noch frische Noten dazu und ein deutliches Matcha-Aroma.
       
      Shibamoto Handgerollter Schwarztee "Benihikari"

      Ein handgerollter Schwarztee der absoluten Spitzenklasse: Beim Öffnen der Tüte verströmt der Tee einen stark fruchtigen Duft, der an schwarze Johannisbeere erinnert. Geschmacklich ist er sehr komplex: Basilikum, Minze, etwas malzig, eine leichte Fruchtigkeit (Bitter-Orange) untermalt mit einer tollen Süße (Honig) und zart herben Noten, der insgesamt stark an das taiwanesische Cultivars Ruby 18 erinnert.
       
      Miyazaki handgepflückter Schwarztee "Benifuuki" 2014

      Dieser Schwarztee wurde im September 2014 handgepflückt und vier Jahre gelagert.
      Der Duft ist betörend süß und fruchtig, er erinnert stark an schwarze Johannisbeeren und Brombeeren. Auch im Geschmack ist er sehr fruchtig und süß, extrem duftig und hat eine hauch zarte Herbe im Hintergrund. Durch die Lagerung ist der Tee sehr rund geworden und hat noch leicht "dunkle" Züge dazugewonnen, die entfernt an Puer-Tee erinnern.
       
      Kôrogi Wettbewerbs-Schwarztee "Mecha"

      Herr Kôrogi (14-facher Gewinner des nationalen Wettbewerbs im Kamairicha-Segment) produziert jedes Jahr in kleiner Menge einen Wettbewerbs-Schwarztee, den er, ähnlich wie Darjeeling First Flush, für einen Schwarztee wenig oxidieren lässt.
      Das verleiht diesem Tee ein unglaublich blumiges Aroma und Marzipan- bzw. Mandelnoten, die von einer starken Süße komplettiert werden. Ein sehr runder und duftiger Schwarztee.
       
      Ab jetzt erhältich auf: https://www.yutaka-tee.de
       
      Weitere neue Kamairichas und Oolongs von meiner Reise werde ich die Tage noch online stellen.
       
       
       
       
    • Von Dallenbach
      Es kommt ja vor, dass Senchas in Online-shops oder Teeläden keinen speziellen Namen tragen, aus dem man auf ihre Herkunft (innerhalb von Japan) schließen könnte. Das ist nicht nur im niedrigen Preisniveau der Fall sondern betrifft teilweise auch etwas teurere Tees.
      Ist das nur eine Frage des Marketings oder hat das andere Gründe?
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