teabento

Ning-Ning von teabento (das ist kein Adelstitel ; )

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Hallo liebes Teeforum,

darf ich mich vorstellen? Ning-Ning, geboren in Peking, nun schon lange sesshaft im schönen Mainz. 
Nachdem ich Deutsch gelernt hatte (es reichte gerade zum Überleben) studierte ich an der Uni Mainz Publizistik und Film. Danach war ich eine Zeit lang in der Werbebranche tätig. 
Das Leben in Deutschland hat mich stark verändert, mein Verhalten, meine Denkweise, meine Gewohnheiten... Auch meine Einstellung zum Tee.
In China war Tee für mich immer ein Alltagsgetränk. Ich trank ihn von morgens bis abends, nach dem Vorbild meiner Eletern. Erst In Deutschland, wo guter Tee nicht so einfach zu finden ist, habe ich gelernt, Tee zu schätzen und als Genussmittel zu betrachten. 
Vor kurzem haben wir zusammen mit meinem Ehemann unseren langjährigen Traum verwirklicht - wir haben einen Online Teeshop gestartet, unter dem Namen teabento.
Wir haben uns entschlossen, Tee direkt selbst einzuführen, da wir so viel mehr Spielraum beim Aussuchen, Probieren und Dazulernen haben. Unser Tee kommt also zum Teil direkt aus Teegärten, zum Teil von Händlern in China, Hongkong, Japan, Taiwan ect. Ja, es ist erwartungsgemäß viel komplizierter als wenn man Tee in Deutschland einkauft. Aber es macht gleichzeitig auch viel Spaß, guten Tee zu entdecken.
Unser Ziel ist es, guten Tee zu fairen Preisen anzubieten, der in Deutschland ansonsten sehr schwer oder nur sehr teuer zu bekommen ist.
Wir würden uns sehr freuen, im Teeforum mit aufgenommen zu werden, um fleißig mitzudiskutieren und dazu zu lernen. Außerdem wären wir sehr dankbar für jedes Feedback zu unserem neuen Shop. Vielen vielen Dank im Voraus!

LG, Ning-Ning

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Herzlich Willkommen im Forum. :)

Euer Shop ist ja schon sehr besonders. Die Aufmachung gefällt mir sehr gut.

Nicht nur das Design und die Tier-Zuordnungen, sondern auch die wesentlichen und zusätzlichen Informationen zu den Tees finde ich gut. ;)

Das einzige, was ich mir noch wünschen würde, wäre die Möglichkeit, Tees nach Kategorien zu sortieren/anzusehen und dass (vielleicht in Klammern) die eigentliche Bezeichnung des Tees schon beim Warennamen steht, und nicht erst in der Beschreibung der jeweiligen Produktseite. :/

Ansonsten sehr schön und liebevoll gemacht.

Ich hoffe, ihr habt viel Spaß hier bei uns, und lernt auch privat hier eine Menge dazu.

Andererseits denke ich, dass ihr vielleicht auch selbst eine Menge beitragen könnt. Grade was das Thema Tee im Chinesischen Alltag angeht, würde mich ja schon interessieren, wie da die Zubereitung gestaltet, wenn du von ganztägigem Konsum sprichst. 

Kann ich mir das vorstellen, wie im Samowar, oder wird etwas regelmäßiger neu aufgegossen/zubereitet?

Liebe Grüße,

Felix

 

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Ich war so frei und habe einmal bestellt. Die Beschreibungen sind ausführlich und informativ. Ich habe den Dan Cong vergessen:kopfandiewand:. Ich hoffe ich werde nicht enttäuscht und werde entsprechend über die verkosteten Tees berichten.

P.S. Meldet Euch bitte beim Admin (Joaquin) wegen Händlerstatus.

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sehr cool gemacht der shop.

black longjing war mir jetz sogar neu, gut preislich nicht günstig, aber wenn die qualität stimmt..

auf jeden fall mal was neues :)

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Geschrieben (bearbeitet)
vor 9 Stunden schrieb teabento:

LG, Ning-Ning

Hi,

was mir gerade auffällt, ihr empfehlt irgendwas zwischen 3 und 5g pro Portion in 200ml Kännchen/Gaiwan, allerdings sind die Proben in den Bento Boxen immer nur 10g.

Das ist etwas unpraktisch und 10g sind eh etwas wenig finde ich. packt doch je nach Tee eben so viel rein, dass es für 2-3 Portionen reicht, mal 9g, 12g oder 15g  (gut, bei den 5g Sachen würden ja auch 10g reichen für 2x).

trinkt man in Japan eigtl. viel Oolong ? Ihr habt ja das ganze Taiwan Sortiment.

bearbeitet von digitalray

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Herzlich willkommen, Ning Ning und merci für die sympathische Vorstellung.

Ha, und dann gleich ein Katzerl auf der Startseite von euch. :) Es sieht alles sehr ansprechend aus, die Teeauswahl macht neugierig und das System ist mal was anderes. Was ich bisher in Eurem Blog und den Beschreibungen las, finde ich gut geschrieben und informativ.

Was ich etwas anstrengend finde ist, dass es etwas zappelt, aber ich mag es allgemein nicht, wenn auf Seiten ein Feld ungefragt aufploppt, wenn ich darüber komme. So versperrt der gefüllte Warenkorb z.B. die Teeübersicht.

Und, was Teelix bereits angesprochen hatte, die Möglichkeit nach Tees direkter suchen zu können, ohne alle erst anzuklicken, wäre vorteilhaft. Wenn ich im Suchfeld etwas eingebe (Sencha oder Dancong etc.) wird mir irgendwas angezeigt. Vielleicht geht das bei anderen?

Ich kann mir gut vorstellen, dass eure lockere Art manch einen zum Teetrinker werden lässt, der es zuvor noch nicht war.

Auf jeden Fall viel Erfolg und viel Freude auch hier im Forum.

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Lustige Präsentation mit den Tieren. :D Die Ideen und Ziele sind freilich nicht neu. Die Webpräsentation ist frisch, jung und modern, aber auch etwas unruhig.

@teabento Es fehlen die Grundpreise. Das ist ein wichtiger Tipp den Ihr asap umsetzen solltet. ;)

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Hi there!

Zum Shop: Ja, schön gemacht, aber leider extrem unübersichtlich, weil die Fantasienamen fast nichts aussagen und man sich durch alles durchklicken müsste.

vor 2 Stunden schrieb Cel:

Werde berichten;)

Kenne den schwarzen Longjing von Nannuoshan. Müsste man fast mal vergleichen, Teabento hat da zumindest preislich harte Konkurrenz, will ich mal meinen.
X. mag den Tee übrigens nicht, sei nicht vollständig oder nicht ganz fertig produziert.
Und nebenbei laaaaaaange nicht voll oxidiert, eher etwas in Richtung von 50, 60%.

In Bezugnahme auf:

vor 2 Stunden schrieb digitalray:

black longjing war mir jetz sogar neu, gut preislich nicht günstig, aber wenn die qualität stimmt..

vor 2 Stunden schrieb Cel:

@digitalray Welcher ist der Black Longjing, muss eh noch den Dan Cong holen

vor 2 Stunden schrieb digitalray:

https://teabento.com/product/plum-rooster/?page=9

liegt allerdings bei 40 euro die 100g

 

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vor 1 Stunde schrieb GoldenTurtle:

Ja, schön gemacht, aber leider extrem unübersichtlich, weil die Fantasienamen fast nichts aussagen und man sich durch alles durchklicken müsste.

Das ist mit das große Problem. Hier sollte wirklich etwas geändert werden. Sowie die schon angesprochene aktive Suchmöglichkeit.

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Die Aufmachung mit den Tierlein finde ich allerliebst!

Allerdings sollte doch gleich erkenntlich sein, um welchen Tee es sich handelt. Auch ohne dass ich das Tier anklicke.

Und Pu-Erh fehlt in der Tat! ;)

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Hallo Ning-Ning, und herzlich willkommen.

Feedback war gewünscht und wird geliefert:

Ich finde den Shop auch sehr interessant. Doch ich muss mich auch bei den Vorrednern anschließen...

Mir persönlich alles etwas zu unübersichtlich.

Wenn ich Tee kaufen möchte, freue ich mich über eine Großaufnahme der Blätter oder des Aufgusses bzw. der Farbe, direkt in der Vorschau.  Auch wenn ich das mit den Tieren sehr süß und modern finde, nimmt es mir aber viel vom ersten Eindruck des Tees weg.

Vielleicht kann man es anders lösen, so dass die Tiermotive erhalten bleiben, man aber trotzdem mehr vom Produkt sieht.  Außerdem natürlich wie schon erwähnt, die korrekte Bezeichnung des Tees, sowie die von anderen schon genannten Punkte.

Falls der Shop aber auf Neulinge abzielen soll, die noch gar nicht genau wissen was sie wollen, dann ist das Konzept in Ordnung. ;)

Bin sehr gespannt wie sich das entwickelt.

Ich wünsche auf jeden Fall viel Erfolg.

 

 

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Ich bin gespannt, ob sich Ning-Ning noch einmal meldet. Der Hinweis auf Ihren Shop ist zwar charmant gemacht, scheint mir aber auch einer Werbemaßnahme sehr nahezukommen.

bearbeitet von Manfred

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Vielen vielen Dank für euer wertvolles Feedback und natürlich auch die Bestellungen 😉🙏🏻

Das Split-Screen-Design unseres Shops war sowohl technisch als auch aus der Design-Sicht eine große Herausforderung. Die Seite ist nicht perfekt und auf weniger performanten Rechnern und Browsern ruckelt sie noch gewaltig. Es ist auch recht schwer verschiedene Zeilgruppen, Teekenner und Teeneulinge, gleichermaßen visuell anzusprechen. Aber wir sind schon mal sehr erleichtert, dass unsere Seite bei den meisten von euch gut ankommt. 😌

Viele von euch haben die originalen Bezeichnungen der Tees auf der Shop-Übersichtsseite vermisst. Wir werden sie auf jedem Fall irgendwie auch dort unterbringen.

@teekontorkiel: Danke für den Tipp! Den Grundpreis werden wir ergänzen. Und wieder etwas dazugelernt : )

Zu Longjing Black: Der Tee ist sehr rar, sogar in China bzw. in Hangzhou, wo er her kommt. Es ist schwer, guten Schwarztee auf Basis des Longjing Kultivars zu produzieren. Aber wenn man es schafft, schmeckt der Tee sehr originell. Wir sind gespannt auf eure Bewertungen!

Zum Thema Pu-ehr: Warum bieten wir keine an? Weil sich aus gespresstem Tee nicht so einfach Tiergesichter gestalten lassen ; ) Nein, Quark. Wir haben vor zukünftig auch diese Kategorie in unser Sortiment aufzunehmen. 

@digitalray Unser Shop hat einen teils japanischen Namen, aber wir fokussieren uns nicht nur auf Japan. Wir haben relativ viele Oolongs im Sortiment, weil wir sie selbst sehr lieben. Von all den Tees, die wir durchprobiert haben, war es sehr schwierig viele von ihnen auszusortieren... Aber zu deiner Frage: https://www.statista.com/statistics/662488/japan-oolong-tea-consumption/

Nochmals vielen lieben Dank an euch alle! 

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vor 18 Stunden schrieb chenshi-chinatee:

欢迎你们! :) 

Interessantes Shopkonzept, vielleicht trifft man sich mal in Mainz oder Worms auf ein Tee!

谢谢, :)

Auf ein Tee sehr gerne!

Danke für den Hinweis. Ich werde vielleicht die Bentoverpackung auf 12g pro Einheit festlegen.

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Am 13.7.2017 um 06:25 schrieb Teelix:

Andererseits denke ich, dass ihr vielleicht auch selbst eine Menge beitragen könnt. Grade was das Thema Tee im Chinesischen Alltag angeht, würde mich ja schon interessieren, wie da die Zubereitung gestaltet, wenn du von ganztägigem Konsum sprichst. 

Kann ich mir das vorstellen, wie im Samowar, oder wird etwas regelmäßiger neu aufgegossen/zubereitet?

Ich und meine Familie haben damals in China auf einer sehr einfachen Art Tee getrunken - Grandpa Style! Teeblätter rein, heißes Wasser rein, ein bisschen warten und fertig. Also, kein Filter, kein Thermometer und auch kein Gongfu-Cha. Der Lieblingstee der Pekinger ist übrigens Jasmintee.

Ich glaube, dass viele Menschen in Peking ihren Tee genau so trinken wie ich.  Aber in anderen Regionen, wie z.B. Chaozhou gehört Gongfu-Cha zum Alltag. Sogar die Kinder können das beherrschen.

 

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Geschrieben (bearbeitet)

Erstes Fazit, die Bestätigungsmail kam nicht an, jedoch wird auf der Internetseite darauf hingewiesen das man sich dann melden soll. Versandbenachrichtigung heute Nacht, Ankunft heute Mittag. Laufzeit von Bestellung und Zahlung (PayPal) ziemlich genau zwei Tage.

Die Verpackung ist großzügig gewählt und das Innere deutet auf eine eher gehobene Kundschaft hin. Hier ein paar Eindrücke.

Von den Tees an sich muss ich mir erst noch ein Bild machen. Auf jeden Falm habi ich mich mal an die gehobene Klasse gehalten, mal wehen ib sie die Versprechungen erfüllen.

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So schön die Kartonboxen sind, ich empfinde diese als Extramüll. Tut mir Leid, kann man sich auch sparen, auch wenn es einen guten Eindruck macht. Viele sehen das aber anders.

P.S. Proben

 

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Sehr nett

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P.P.S. mehr Proben

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P.P.P.S. ich merke das ich langsam nicht mehr richtig schreiben kann wenn ich den Text nochmals lese...

bearbeitet von Cel

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vor einer Stunde schrieb Cel:

Erstes Fazit, die Bestätigungsmail kam nicht an [...] So schön die Kartonboxen sind, ich empfinde diese als Extramüll. Tut mir Leid, kann man sich auch sparen, auch wenn es einen guten Eindruck macht.

Vielen vielen Dank für das erste Review! Dass die Bestätigungsmails nicht angekommen sind tut uns sehr leid. Wir haben uns bereits gestern an unseren Hoster gewandt und das Problem ist mittlerweile aus der Welt. Mails kommen nun an. Falls eine Rechnung fehlt, gerne einfach noch mal melden.

Zu den Boxen: Guter Punkt! Manche Menschen mögen sie, weil sie den Tee so auch gut verschenken können. Andere Menschen empfinden sie als Müll und würden lieber die Umwelt schonen. Wir werden in naher Zukunft eine Option in unserem Shop anbieten, mit der man auf die Boxen verzichten kann. Solange wir dieses Feature noch nicht implementiert haben, gerne einfach beim Checkout als Notiz den Wunsch hinterlassen, dass keine zusätzliche Kartons erwünscht sind. Wir lassen sie dann weg.

Wir sind sehr gespannt auf den zweiten Teil :)

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Geschrieben (bearbeitet)

Noch eine Frage an Euch, scheinbar seit Ihr beide nicht unbedingt die hauptsächlich Gong Fu Nutzer. Habt Ihr Eure Tees entsprechend ausgewählt?

Ich trinke gerade Euren Dan Cong, Wasser 95°, genau 4g auf ca 200-220ml. Der Tee schmeckt ist dabei sehr vielschichtig, erster Schluck süß, zweiter Schluck bitter, danach entwickelt die restliche Tasse eine schöne komplexe Vielschichtigkeit. 

Kann es sein das Ihr die Tees nach einer niedrigen Dosierung mit langer Ziehzeit auswählt?

Mit Eurem Dan Cong bin ich jetzt bei der dritten Tasse (leider schon wenig Dynamik, der vierte darf jetzt noch richtig lange, danach Mal sehen), die vierte zieht. Der Geschmack ist ab der zweiten Tasse eher langweilig. Jetzt aber die andere Seite der Medaille, der Tee entwickelt sich im Nachgeschmak und will dort erfahren werden. Mit 4g und langer Ziehzeit auf 200ml sind die bisher 600ml in Ordnung, vor allem, da er seine Dynamik er im Hintergrund auf der Zunge entwickelt.

Mit welchen Verfahren wählt Ihr die Tees für Euch aus?

bearbeitet von Cel

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Hallo Teabento, ich habe den Shop jetzt das erste Mal angesehen.  Leider scheint die Spracheinstellung nicht zu funktionieren, die Beschreibung der Tees ist in meinem Browser englisch, die weitere Beschreibung deutsch.
Auch verwirrt mich die Tassenangabe , z.B. "Damit füllst du mindestens 31 Tassen (4g/200ml, 5 Aufgüsse). " Gibt es je nach Aufguss eine unterschiedliche Tassenzahl?

Ansonsten: Viel Freude hier im Forum und mit dem Shop!

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      Ein wenig konnte ich schon ausprobieren und war sehr fasziniert, wie 'anders' Tee doch schmecken kann. Im Moment probiere ich verschiedene Senchas aus und suche noch nach geeigneten Utensilien und guten Brühmethoden, die entspannten Teezeiten am Tag geschmacklich zu variieren. Am meisten am Teegenuss gefällt mir bislang die neu angeregte Aufmerksamkeit für den Geschmackssinn. Hier hoffe ich noch viel zu entdecken und auf guten Austausch zu stoßen.
      Insofern einen ganz sonnigen Gruß aus dem auch gerade sehr warm-herbstlichen Münster!




      Christian
    • Von Menelaos
      Moin Moin aus dem kleinsten Bundesland und schönen Hansestadt Bremen!
      Ich bin schon einige Zeit hier im Forum unterwegs und lese viel mit, habe einige Kontakte via PN geknüpft und sehr viele Informationen sammeln können. Da ich momentan beruflich (leider) sehr eingespannt bin, wollte ich mit der richtigen Vorstellung noch etwas warten. Ich bin 27 Jahre als, arbeite im Industriebereich (Flurförderzeuge / Intralogistik) und mache derzeit ein berufsbegleitendes Studium mit dem Abschluss zum staatl. gepr. Betriebswirt.
      Zum Tee in seiner richtigen Form bin ich über Umwege gekommen. Kaffee war noch nie so mein Fall bzw. ist es so, wenn ich Kaffee trinke, dass ich das Koffeein nicht so gut vertrage. Vielleicht ist das auch nur mein Empfinden und vielleicht fühlt es sich bei jedem so an. Ich für meinen Teil empfinde das aber als unangenehm.
      Als ich dann mal erkältet war und im Teeladen Kräutertee kaufen wollte, habe ich die Gelegenheit genutzt und meine ersten "richtigen" Tees erworben. Das waren 100g Bai Mu Dan, 50g White Monkey und ein anderer Grüntee, der mir nicht mehr einfällt. Der einzige der drei Tees, der mir gut geschmeckt hat war der White Monkey. Daraufhin habe ich dann Google bemüht, bin auf einige Shops gestoßen und habe mich dann durch die weitere Grünteewelt probiert, mir einen Gaiwan angeschafft und bin dann auch in Richtung Oolong, Hong Cha, Bai Cha und Puerh aufgebrochen. @chenshi-chinatee, @teekontorkiel, @Cha-Shifu, Cha Dao, @nannuoshan waren und sind einige meiner deutschen Anlaufstellen. Bald habe ich dann auch die ersten Auslandsbestellungen, bei z.B. Hauyingchen in Taiwan oder Pu-erh.sk, aufgegeben.
      Mittlerweile besitze ich auch schon meine erste Yixing-Kanne sehr viel Tee (finde ich zumindest - und die Dame des Hauses findet es sogar unnötig viel - für viele hier ist mein Bestand wahrscheinlich aber eine Lachnummer (im positiven Sinne)). Ich habe mich sehr in Oolongs in seinen vielen Variationen verliebt. Sheng und Shu sind bisher eher seltene Besucher. Das wird sich bestimmt noch ändern, wenn ich daran denke, wie sehr sich mein Geschmacksbewusstsein auf meiner bisherigen Teereise verändert hat. Ein vor einem halben Jahr ungenießbarer Da Hong Pao ist jetzt ein Geschmackserlebnis von Blüten über Mineralien bis hin zu leicht saurer Butter.
      Das soll für den Anfang aber auch reichen. Ich freue mich auf eine informationsreiche und hoffentlich auch austauschreiche Zeit hier im Forum. Ich werde jetzt ab und an mal meinen Senf dazugeben.
      Vielen Dank fürs Lesen und die Möglichkeit, mich hier vorstellen zu können. 
       
      Liebe Grüße,
      Jannik
    • Von Risheehat
      Liebes Teeforum,

      mein Name ist Risheehat und ich bin im vergangenen Jahr mit einem Thread hier eingestiegen, ohne mich vorgestellt zu haben. Bekanntermaßen ziemt es sich nicht, ohne Vorstellung einer Gesprächsrunde beizutreten und Fragen zu stellen; den Fauxpas bitte ich zu entschuldigen. Vielleicht darf ich mich nachträglich vorstellen?

      Im Prinzip habe ich ein ganzes Bündel von Fragen zu diversen Themen, aber ich bin unsicher, ob ich dafür jeweils neue Threads aufmachen soll. Ich lese viel im Teetalk, finde aber nur partielle Antworten auf meine Fragen; deshalb werde ich nun im Rahmen meiner Vorstellung einfach mal Fragen und Gedanken zu Tee formulieren. Als Teenovize bitte ich vorab darum zu verzeihen, dass ich mir mit der Schreibweise mancher Namen und Begriffe nicht sicher bin – um von der semantisch korrekten Verwendung ganz zu schweigen.

      Nun kurz zu meiner Teebiographie: Erst im letzten Jahr meines Studiums begann ich, gelegentlich koffeinhaltige Heißgetränke zu trinken. Zunächst nur hie und da einen kleinen Espresso nach einem guten Essen, alsbald Tee. Ich habe Kaffee nie gemocht und hielt Tee für einen hanseatisch-anglophilen Spleen meiner Mutter (kommt aus HH). Sie trinkt seit jeher Tee, interessiert hat mich das aber nie. Irgendwann fiel mir auf, dass Mutter mal braune, rote oder gelbgrüne Tees in der Tasse hatte. Ich lernte, dass dies trotz der abweichenden Farbe alles Schwarztee ist. Das war eine ganz banale, herrlich naive Tee-Erleuchtung: es handelte sich um 1st- und 2nd-Flushs aus Darjeeling oder Pflückungen aus Assam. Mehrere Jahre süffelte ich mich dann durch diese Tees, bevor ich vor ungefähr zwei Jahren, weiß der Teufel wie und warum, an Pu-Erh-Tee geriet. Ich kaufte einfach im Rückblick unfassbar günstige 100 lose Gramm eines Shous im Teehaus Schnorr (Frankfurt), weil der Tee so schön komposthaft roch. Irgendwann gerat ich an „teepornographisches Bildmaterial“ im Internet und wurde mir bewusst, dass diese Tees mit wenig Wasser mehrmals durchgezockt werden. Goss ich dann zunächst meine Tees in einer Art von „Gaiwan“ aus Kupfer auf und aus (ein mit Gestell versehendes rundes Deckelgefäß mit Seitengriff, dass von einem französischen Antiquitätenmarkt stammt und für die Erhitzung von Butter über einer kleinen Kerze gedacht ist), war ich doch recht bald bei Gongfu. Mittlerweile besitze ich diverse Kannen, Becher, Schalen usw. usf. – man kennt das alles.

      Bislang habe ich im Shou Pu-Erh ein Feld gefunden, dass ich bestimmt auf lange Zeit hin „bearbeiten“ werde. Ich nenne bereits eine kleine Teebibliothek von 5-8 Shous mein Eigen. Was mich dabei aber verwirrt bzw. verunsichert: offenbar scheint jeder Händler Pu-Erhs zu führen, die nur er und niemand sonst hat. Als Beispiel sei der 2012 Bulang Huang Shan Ripe Bing Cha (100g/39,90€) vom Teehaus Schnorr in Frankfurt genannt, der wohl von dem auch hier im Forum hinlänglich bekannten taiwanesischen Teemeister Yu (Schnorr schreibt ‚You‘) stammt (Wer ist das? Hat dieser Mensch ein Unternehmen, eine Website? Wie arbeitet Yu?  Kauft der Herr die Blätter, produziert er daraus Maocha und letztendlich die Bings? Überwacht er nur, delegiert er, macht er das selbst?).

      2012 Bulang Huang Shan ist ein großer Tee für mich als relativen Novizen, aber ich kann nicht überprüfen, wo das Teematerial herkommt, wie und wo verarbeitet, warum nur bei Schnorr erhältlich etc. pp. Ich habe stundenlang gegoogelt, diesen Tee gibt es nicht im Internet. Natürlich könnte ich all das bei Herrn Heinickel nachfragen, aber es besteht eine gewisse Scheu; man will seine Unkenntnis nur ungern offenlegen. Mich interessiert in dem Zusammenhang auch, warum die Blätter von Shengs meistens sehr groß sind, während die von Shous sehr klein sind. Stammen die von unterschiedlichen Pflückungen? Sind das unterschiedliche Pflanzen/Varietäten oder nur differente Wachstumsstadien?

      Wenn man von den Tees der großen Firmen (CNNP, Dayi / TAETEA, 6FTM usw.) absieht, ist es schwer für mich, durch diesen wahnsinnigen Pu-Erh-Dschungel zu kommen, zumal einige Händler die Wrapper ihrer Tees mit derben Attributen wie „Shit, Damn, Motherfucker“ belegen und ich nicht erkennen kann, wo der Tee herkommt, welcher Jahrgang das ist etc. pp. und was der Händler damit bezwecken will. Auch ergibt sich bei mir das Problem, dass ich die Händler nicht einschätzen kann. W2T zum Beispiel empfinde ich als intransparent, mir genügen die dort gegeben Informationen nicht und in Zusammenhang mit den eigenartigen Benennungen der Tees bin ich zu vorsichtig, um dort zu bestellen. Produzieren W2T und andere Händler ihre eigenen Tees? Sind das Eigenmarken, wie man zu sagen pflegt?

      Ein anderes Thema ist die neue Perspektive auf oxidierte Tees indischer und nepalesische Provenienz, die der Genuss fermentierter Tees aus China für mich impliziert. Darjeeling hat meiner Meinung nach ein Problem: abschreckende Adstringenz und bedenkliche Bitterkeit. Jahrelang habe ich diesen Tee im von mir jetzt einmal so genannten „Studentenstil“ getrunken, das heißt wenig Tee, viel Wasser, lange Ziehzeit von bis zu 180 Sekunden. Erst als ich dazu übergegangen bin, auch die oxidierten indischen Tees mit der Mehrfachaufgussmethode zu brühen, bin ich zu akzeptablen Resultaten gekommen, die die Charakteristika der einzelnen Gärten gut zur Geltung bringen. 3g/100ml/~95°C/~30″ haben sich als Parameter erwähnt.

      Zu Nepal: diese Tees, so meine ich, gehören, soweit ich das überblicken kann, zu den unterschätztesten Tees in der Klasse der volloxidierten Tees („Schwarzer Tee“). Für meine Geschmacksempfinden lassen viele nepalesische Tees auch die großen Namen aus Darjeeling spielend hinter sich. Ein Guranse (ein sagenhafter Tee von zungenschmeichlerischem Mundgefühl, rosigen und mandelhaften Aromanoten – wenn mit den oben genannten Parametern getrunken!) oder Jun Chiyabari ist wesentlich besser als all das, was als „Champagner des Tees“ bezeichnet wird. Liegt das möglicherweise daran, dass die nepalesischen Tees als „Ganzblatt-Tee“ in den Handel kommen, während die indischen Tees geschnitten werden? Apropos Champagner: mir scheint zwischen den nepalesischen und indischen Tees ein ähnlicher Zusammenhang wie zwischen französischem Champagner und deutschem Winzersekt zu bestehen.  Deutscher Winzersekt erreicht mühelos die aromatische Komplexität französischer Champagner und lässt diese manches Mal sogar hinter sich – aber zur Kenntnis genommen wird das nur von den wenigsten.

      Tee trinke ich nicht nur des Geschmacks wegen („Genusstrinken“), sondern auch des Koffeins wegen („Wirkungstrinken“). Auch dazu habe ich prinzipiell viele Fragen. Ich habe beispielsweise den Eindruck, das Oolongs wesentlich weniger Tee enthalten als Shengs, Shous oder herkömmliche Schwarztees (Darjeelings). Stimmt mein Eindruck? Ich besitze diverse Oolongs, die ich sowohl stationär als auch über den Versandhandel ohne Vorkenntnis gekauft habe; darunter Aged Dahong Pao, Aged Classic Tie Guan Yin, Orchid Classic Tie Guan Yin – sind das seriöse Tees? Diese Tees trinke ich der schwachen Wirkung wegen nur selten (ich habe eindeutige körperliche Modulationen bspw. der Peristaltik und Herzschlagfrequenz, die mir über den Koffeingehalt eines Getränks zuverlässig Auskunft geben), tränke die Oolongs aber der harmonischen Aromen gerne öfter. Ein weiterer Indikator für meine These des geringeren Koffeingehalts: bis zu 1 Liter Oolong-Tee kann ich pro Session trinken, bei fermentierten oder volloxidierten Tees ist bei 500 oder 600, maximal aber 800 Millilitern Schluss – dann wird mir das zu viel. Grundsätzlich ist das Feld der Oolongs für mich noch gänzlich unübersichtlich und es dauert sicherlich noch eine lange Weile, bis ich mich orientieren kann.

      Ich bedanke mich dafür, bis hierhin gelesen zu haben! Das war ein Bewusstseinsstrom, den ich etwas unbedacht niedergeschrieben habe. Vielleicht wird die ein oder andere Frage beantwortet. Darüber würde ich mich sehr freuen!

      Vielen Dank
      Risheehat

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