Jinx

Japanischer Grüntee - Haltbarkeit

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Moin,

ich versuche gerade, mich japanischem Grüntee anzunähern, abseits von meinem fest in die Morgenroutine integriertem Matcha. 

Meine letzten Versuche sind ein paar Jahre her, und sie scheiterten, weil ich den Gemüsesuppen-Geschmack nicht mochte. Also, ich mag Gemüsesuppe, aber nicht als Tee :D

Ich startete mit einem Kabusecha, der mir gut schmeckt. Ich weiß ja, dass Japans Grüne kein Pu-Erh sind, den man auch mal liegenlassen kann. Der Tee ist von Keiko und war luftdicht verpackt. Damit das Aroma nicht über den Jordan geht, scheue ich mich, eine weitere Packung mit einem Sencha zu öffnen, bis der Kabusecha verbraucht ist. Ich lagere den Tee in dem zugeklammerten Beutel in einer Metalldose mit zusätzlichem Innendeckel und trinke ca. jeden zweiten Tag davon. Die Fokussierung auf eine Sorte hat den Vorteil, dass man den Tee genau kennenlernen, mit verschiedenen Keramiken und Wassertemperaturen experimentieren kann. 

Ich muss das Experiment allein durchführen, weil für den Mann das alles Blümchenwasser ist. :D

Wie lange liegt so ein frisch geöffneter Beutel denn bei euch herum, bis der Tee hinüber ist? 

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Die Keiko-Tees sind ja nur kleine Tütchen und so, wie Du das gut verschliesst, wird der Tee sich glücklich schätzen können.

Wenn Du davon alle zwei Tage trinkst, wird der ja bald aufgebraucht sein. Ich habe den immer nur mit dem Mauli-Klip verschlossen und hatte ein Päckchen auch schonmal länger liegen - ein paar Monate). Danach war er natürlich nicht mehr ganz so aromatisch, schmeckte aber immernoch (und er wäre mir zu schade gewesen, ihn auf den Kompost zu bringen). Vielleicht bin ich da aber auch nicht so zimperlich?

Innerhalb von ein bis zwei Monaten sollte man es schon besser aufbrauchen.

Ich mache das übrigens auch gerne, um mich einem Tee anzunähern, ihn regelmässig zu trinken. Und manche möchte ich auch einfach oft trinken. So ein Blümchenwasser kann schon sehr glücklich machen. :)

 

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vor 1 Minute schrieb Raku:

Die Keiko-Tees sind ja nur kleine Tütchen und so, wie Du das gut verschliesst, wird der Tee sich glücklich schätzen können.

Wenn Du davon alle zwei Tage trinkst, wird der ja bald aufgebraucht sein. Ich habe den immer nur mit dem Mauli-Klip verschlossen und hatte ein Päckchen auch schonmal länger liegen - ein paar Monate). Danach war er natürlich nicht mehr ganz so aromatisch, schmeckte aber immernoch (und er wäre mir zu schade gewesen, ihn auf den Kompost zu bringen). Vielleicht bin ich da aber auch nicht so zimperlich?

Innerhalb von ein bis zwei Monaten sollte man es schon besser aufbrauchen.

Ich mache das übrigens auch gerne, um mich einem Tee anzunähern, ihn regelmässig zu trinken. Und manche möchte ich auch einfach oft trinken. So ein Blümchenwasser kann schon sehr glücklich machen. :)

 

Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Ich habe zu wenig Erfahrung mit Japan-Tees, um Aroma-Verlust wirklich abschätzen zu können, solange es nicht zu krass wird (ich habe mal einen Matcha ca. vier Monate lang nicht getrunken, und der Pulverrest in der Dose schmeckte wie Füße ...).

Dann fahre ich mit meiner Methode auf jeden Fall nicht schlecht. 

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Matcha undKabusecha sind aber auch die Diven beim japanischen Tee. Die sollte man bis auf einen kleinen Vorrat möglichst im Gefrierschank aufbewahren, Gyokuro am besten auch. Sencha ist da etwas weniger empfindlich, und geröstete Tees sowieso. Also, an Deiner Stelle würde ich den Sencha ruhig aufmachen, der kritische Tee ist der Kabusecha!

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@Jinx & @Manfred Ich empfehle vom Aspekt der Lagerbarkeit her doch ganz klar hochwertigen Gyokuro bei japanischem Grüntee.
Ich habe erst gestern wieder einmal nachfolgend Zitierten getrunken (Anmerkung: Ernte 2016 und ungekühlt gelagert), und er war herrlich:

Am 7.10.2016 um 09:56 schrieb GoldenTurtle:

Mist, nichts neues gekommen. Wie konnten sie nur?! Dann trinke ich mal wieder Pinnacle Gyokuro, auch schön, also nicht nur die Verpackung.

rps20161007_094740.jpg

Für wer sich bzgl. der Gyokuro Lagerentwicklung tiefer interessiert und vielleicht auch etwas dazu beizutragen hat - hier habe ich vergangenen Februar mal ein Thema dazu geschrieben:

 

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@GoldenTurtle: Dem Rat kann ich mich nicht anschließen. Ich empfehle auch nicht hochwertigen Matcha als Grüntee :D

Wenn man eine kleine Menge Tee genießen will, dann haben Matcha und Gyokuro ihren Platz, aber um den Durst zu löschen, ist Sencha doch besser geeignet. Ich füge noch einmal ein Bild von unserer Gyokuro-Verkostung ein. Der Gyokuro wurde in eierbechergroßen Tassen in Fingerhut-großen Mengen getrunken. Er ist sehr konzentriert und eignet sich sicher nicht zum Durst löschen.

large.DSCF6143.JPG.b4873115fe56584ecdfebdea45fefe7c.JPG

 

bearbeitet von Manfred

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vor 4 Stunden schrieb ckaden:

Grevensteiner, sehr gutes Bier! :D

Haha ja war ein Mitbringsel von mir. Bin mal gespannt, ob es dem japanischen Gaumen mundet:lol:

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vor 19 Stunden schrieb Manfred:

[...] und Kabusecha sind aber auch die Diven beim japanischen Tee

Inwiefern hebt sich Kabusecha in diesem Zusammenhang von Sencha ab?

vor 20 Stunden schrieb Jinx:

den man auch mal liegenlassen kann

Wenn du jeweils die Luft aus der Verpackung lässt sowie die Packung danach wieder gut verschliesst, lässt sich bspw. auch ein Sencha sehr gut längere Zeit halten. Wenn man dann noch zu 50g-Packungen greift, dann wird man selbst bei moderatem Grünteekonsum die entsprechende Menge in sinnvoller Zeit getrunken haben, ohne dass grosse Abstriche bei der Qualität zu machen wären.

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Am ‎23‎.‎08‎.‎2017 um 13:17 schrieb Manfred:

Matcha undKabusecha sind aber auch die Diven beim japanischen Tee [...] Sencha ist da etwas weniger empfindlich

Eigentlich nicht, daher meine Frage oben. ;) 

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Gerade gestern beim von @nannuoshan organisiertem Teetreffen auf Meetup einen Fukamushi getrunken welcher schon eine Weile geöffnet war. Er hat den meisten am besten gefallen! Matcha hingegen ist aber meiner Meinung nach sehr empfindlich bezüglich Lagerung. Hatte sogar schon von renommierten Händlern überlagerte Ware bekommen.

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Jetzt erinnerst du mich auch noch an euer schönes Treffen, ich konnte weder zu eurer Runde kommen, noch zur Teerunde heute im Teich, musste echt arbeiten, manchmal muss man halt mal und auch auf etwas verzichten.

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Welche Teereise? Welcher Teich? Egal... Bin mit heute mit Jasmin am Mittelalterfest. :D

bearbeitet von Diz

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Habe jetzt endlich von einem Teebauern erfahren, was die Haltbarkeit von Tees ausmacht: Aminosäuren, sprich Umami. Das erklärt auch, warum Tees aus Uji sich vergleichsweise lange halten im Vergleich zu Tees aus anderen Gebieten und Gyokuro und Tencha sich länger als andere Tees halten.

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vor einer Stunde schrieb miig:

Vielleicht kannst du das ein bisschen genauer erklären, @cml93? Meinst du, dass die Aminosäuren zur Haltbarkeit beitragen bzw. diese herbeiführen?

Klar, ich hole mal ein bisschen weiter aus.

Kurz nachdem der Tee verarbeitet wurde, also zur Shincha-Zeit, sind die Aminosäuren, die im Tee enthalten sind, vor allem L-Arginin. Arginin wird als bitter empfunden, bzw. das ist die Aminosäure, die vor allem den "Shincha-Geschmack" ausmacht. Diese wandelt sich durch das Lagern um in Glutamin und Theanin und andere Aminosäuren, ca. im Februar des nächsten Jahres ist so gut wie kein Arginin mehr im Tee enthalten, danach beginnt dann der Abbau der anderen Aminosäuren, wodurch der Tee schlechter bzw. an Qualität einbüßt, ein Jahr hält der Tee sich aber meistens, vor allem Tencha und Gyokuro ohne große Veränderungen. Wenn der Tee bei  -  20 Grad bis - 40 Grad gelagert wird, werden diese Prozesse jedoch so gut wie komplett blockiert und der Tee hält sich über Jahre ohne große Qualitätseinbußen. Durch den Abbau der Aminosäuren nimmt das Umami und die Süße ab und der adstringierende Geschmack tritt in den Vordergrund.

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@cml93: Das klingt sehr interessant! Mich würde interessieren, aus welcher Quelle diese Informationenn stammen, und welche Prozesse zu dem Umbau/Abbau der Aminosäuren führen.

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vor 3 Stunden schrieb Manfred:

@cml93: Das klingt sehr interessant! Mich würde interessieren, aus welcher Quelle diese Informationenn stammen, und welche Prozesse zu dem Umbau/Abbau der Aminosäuren führen.

Puuh was für Prozesse das genau sind, habe ich nicht nachgefragt. Ich kann nur raten, denke aber Oxidation. Die Informationen stammen von Herr Tsuji, dem wohl berühmtesten Tenchabauern Kyotos, der seine Tees immer wieder analysieren lässt und in der Richtung viel forscht.

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Ich habe mir das gerade einmal angeschaut: Das Theanin-Molekül scheint in der Tat ein "verkrüppeltes" Arginin-Molekül zu sein. Ich habe die Formeln aus Wikipedia, und um die Ähnlichkeit zu betonen, habe ich das Arginin-Molekül gespiegelt. Der gesamte linke Bereich stimmt überein. Da liegt es nahe zu vermuten, daß das Theanin beim Arginin-Abbau entsteht.

Arginin:

large.250px-L-Arginin_-_L-Arginine_svg.png.3c85151524ea8cb46d667cc874dc346a.png

Theanin:

large.250px-Theanine.png.702478e6179e220ab015f03bf1c2794d.png

Hier noch zim Vergleich das Glutamin, das auch einen übereinstimmenden Teil hat:

large.165px-D-Glutamine_svg.png.08aaa9e2df665861aba367ddc64f29b4.png

Sorry, eine Rechtschreibkorrektur war nicht mehr möglich.

bearbeitet von KlausO
Korrigiert

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    • Von Winkla
      Viele haben bestimmt mitbekommen das ich in letzter zeit sehr viel an verschieden Sorten koste. Da ich bis vor kurzem fast nur auf Japanischen Tee war.
       
      Da ich nicht immer täglich schreibe und größere zusammenfassungen nicht so gut in den "Welcher Tee ist heute in eurer Tasse" thread passen. Erzähle ich euch hier meinen einstieg in die Teewelt
      auserhalb Japans

      Da ich auch nicht bereit bin jegliche preise zu bezahlen war ich am anfang lange auf der Suche nach einem Geschäft das meiner Meinung nach für angemessene Preise Tee da hat. Fündig wurde ich dann durch ein Forenuser @Stiefelkante , bei dem Shop Teavivre.

      Bestellt wurden 2 Pu Erh probe sets mit insegesmt 10 verschiedene Pu Erh Proben jede ist aber 2x vorhanden. Dann habe ich noch einige mir empfohlene Oolongs bestellt. Diese wurden jeweils in einer Preiskategorie bestellt die ich von Japanischem Tees gewöhnt bin (ca.15€/100g)  und einmal in einer höheren. Damit ich vergleiche ziehen kann wo bei mir der Mehrwert zum Preis aufhört.
      Die zwei Pu Erh Sets
      https://www.teavivre.com/puerh-tea-sample-packs.html
      https://www.teavivre.com/featured-puerh-cake-assortment.html
      Desweiteren wurde folgendes bestellt
      Longjing
      Dong Ding
      Tie Guan Yin
      Lao Cong  (gab es nur in einer Qualität)
      Da Hong Pao  (gab es nur in einer Qualität)
      Außerdem wurde bei @nannuoshan eine bestellung für die Tees 2018 aufgegeben um mal wirklcih hochwertiges zu Kosten. Hier nochmal ein Großes dankeschön für
      die zusammenstellung eines Probesets. So wie dem beiliegenden Zettel wie ich gewisse Tees am besten aufgieße.
       
      Zu Temperatur und Ziehzeiten angeht halte ich mich momentan ziemlich genau an die vorgaben aus den jeweiligen Shops. Da ich es mir momentan noch nicht zu traue das selbst in die Hand zu nehmen. Deswegen werde ich hierzu nicht so viel Schreiben
      Als dann die bestellung von Teavivre da war habe ich als erstes die kostenlos beigelegt Probe probiert das war der Ripende Cube Tuocha Mini Break 2006. Dazu habe ich schonmal was geschrieben.
      Aber nochmal kurz Zusammengefasst. Auch wenn ich anfänglich das gefühl hatte das Stinkt und wie kann man das freiwillig trinken war ich doch recht schnell sehr angetan von dem Tee. Obwohl ich immer noch der meinung bin das dieser nicht der beste einstieg für jedermann wäre
       
      Die ersten Pu Erh verkostungen
      Danach wurde der Menghai Palace Ripened Pu erh Cake Tea 2008 gekostet.
      hier muss ich sagen er schmeckte ähnlich wie Tuocha bloß weniger vielfalt teilweise nur eine einzige geschmacksrichtung die mir gar nicht zusagte. Obwohl der Geschmack ähnlich war. Diese verkostung wurde dann von mir frühzeitig abgebrochen.
      Fengqing Old Tree Raw Pu Erh 2013
      Wunderschöner Pu. Erinnerte mich beim trinken irgendwie an Wald und Wiese. Hatte einen anflug von Anis oder Minze auch wenn das nicht wirklich den Geschmack beschreibt wüsste es aber nicht besser zu beschreiben. Vielleicht einfach Frische? Freue mich hier schon auf die zweite Probe die noch vorhanden ist
      Fengqing Arbor Tree Ripened Pu Erh 2010
      Ich muss gestehen ich weis es gar nicht mehr genau. Ich empfand ihn als gut/trinkbar aber nicht herausstechend besonders. Kann mich auch kaum an ihn Erinnern obwohl es nur ein paar tage her ist.
      Also weder im guten noch im schlechten sinne.
       
      Longjing und Oolong
      Longjing
      Diesen Tee habe ich an zwei Tagen in Zwei Qualitäten probiert. Was mich hier sehr erstaunte war das der über doppelt so Teure Tee schlechter Schmeckte wie der Billige.
      Die Tees kosten ca. 18€/100g  und 40€/100g. Der Billige hatte viel mehr tiefe vielfalt und war lange nicht so langweilig und kaum schmeckend wie der Teure. Da ich aber jedes Sampler nochmal habe
      mal schauen was dabei rauskommt. Vielleicht Heißer aufgießen?

      zum Longjing im allgemeinen. Mich hat der Tee sehr positiv überrascht wie ähnlich er einem Japanischem Sencha Schmeckt und gleichzeitig völlig anders mit gefühlt mehr Tiefe. Denke gerade da werde ich mir demnächst mal etwas mehr holen.
      Dong Ding.
      Dieser Tee hat mir in beiden Quälitäten nicht sehr groß gefallen. Es war ziemlich geschmacklos, würde ich sagen. Vielleicht bin ich aber einfach noch nicht da angekommen, um alle herauszuschmecken.
      Da mir häufiger die etwas kräftigeren Tees besser Schmecken. Bei den anderen habe ich oft das gefühl von "ich Trinke heißes Wasser".

      Erst der Dong Ding von Nannuoshan hat mir gezeigt das es auch mit mehr geschmack geht. Aber dieser war mir trotzdem etwas zu leicht. Werde mich wohl mal auf die stärker gerösteten Oolongs fokussieren.
      Da Hong Pao
      Wie war das mit dem stärker geröstet Dann kam gestern nämlich mein bisheriger lieblinge der Oolongs in die Schale. Dieser gab es auch relativ billig auf Teavivre und ich war gespannt was diese Qualität zu bieten hatte. Auch wenn er lang nicht so gut war wie den wo ich mal von diekunstdestees hatte. Hat er mir schon besser geschmeckt wie alle drei Dong Ding. War etwas kräftiger im Geschmack und hatte eine leichte bitterkeit die ich angefangen habe zu mögen. Aber natürlich machte er Geschmacklich nicht so viel her. Nach 3 Runden war dann auch schon gefühlt Schluss.
       
      Respekt an die, die bis hierhin alles gelesen haben und sich für mein Geschreibe interessieren Was gibt es noch zu sagen?

      Ich trinke jetzt das zweite Longjing Sample und zwar die Schlechtere bessere Qulität xD
       
      PS: Bei mir gibt es vom Set Up eher weniger bilder da es immer gleich aussieht. Glasgaiwan mit meiner Schildkröten Schale besitze sonst nur noch eine Kyusu die ich für Sencha nutze so wie eine Matcha Schale für Matcha (Wer hätte es gedacht )
       
    • Von Diz
      Zusammen mit meiner Familie haben wir die Freunde von Kyoto Obubu Tea Farms besucht. Hier ein paar Impressionen:

      Das Teefeld befand sich gleich neben dem Hauptgebäude von Obubu wo diverse Veranstalltungen stattfinden und die Internals wohnen.

      Jasmin war ebenfalls fleissig am Ernten. Zwischendurch hat sie aber immer wieder mal Fotos gemacht.

      Die Ausbeute von ca. 30 Personen nach einer Stunde ernten. Es sind ca. 4.2 kg Teeblätter.

      Matsu (einer der Gründer von Obubu) ist voll in seinem Element. Mit vollem Körpereinsatz erklärt er den Ablauf bei der Teeproduktion.

      Auch ich darf mal ran 

      Und auch Duang darf ran. Für sie ist das Rösten kein Problem. Ist sie doch mit dem Wok aufgewachsen. 

      Autofokus Probleme... 

      Die Teeblätter nach einmal Rösten und Kneten.

      Duang macht einen auf Pizzaiola 

      Jasmin will auch Rösten...

      und kneten.

      zwischendurch wird ein bisschen Matcha gemahlen.

      Oben kommt der Tencha rein.

      Der frisch gemalhlene Matcha wird gleich mal aufgeschäumt.

      Das Ergebnis von unserem Tisch.

      So ein Säckchen gab es schlussendlich für jeden Teilnehmer.


    • Von Diz
      Ein paar Bilder von unserem Ausflug nach Hon Yama in Shizuoka. Das Gebiet von Hon Yama befindet sich rund um das Einzugsgebiet des Abe Flusses. Wegen des klaren Bergwassers wird hier neben Tee vor allem auch Wasabi angebaut. So auch bei dem jungen Teebauern den wir durch Zufall kennen gelernt haben.


      Vor Ort konnten wir nur die Vorjahresernte verkosten weil die Berggebiete rund einen Monat mit der Ernte hinterher hinken. Die Tees haben uns dermassen überzeugt, dass wir gleich eine Auswahl bestellt haben. Unter anderem auch handgepflückten und handgerollten Sencha (siehe Kanne). Der Schwarztee wird aus Zarai gewonnen und hat auch überzeugt. Überhaupt haben uns alle Tees geschmekt. Dazu beigetragen hat sicher auch die malerische Landschaft und das klare Wasser.

       
       
       















    • Von seika
      Ein paar Impressionen vom gestrigen Ausflug nach Yame. War spannend zu sehen wie und in welcher Umgebung der Tee angebaut wird. Auch viele interessante Gespräche und natürlich auch leckere Tees verkostet. Ein bisschen überrascht war ich von den Entfernungen, auf der Karte sah das alles recht nahgelegen aus, allerdings musste man oft um die Berge herumfahren, was viel Zeit und Nerven der Kinder gekostet hat. 
       

      Der erste Stop war bei Miryokuen, wo wir eine kleine Stärkung zu uns nahmen. Für mich gab es den Hinpyokai Sencha, die Mochi und das Eis gingen an meine Tochter. Nach vier Aufgüssen bekam ich auch Hunger, also wurde die Blätter mit Essig/Sojasosse gegessen. Schmeckte nicht schlecht. Der Tee war super, das Teegeschirr sehr schön auf den Tee abgestimmt und auch die Atmosphäre im Café waren sehr angenehm. Von dort ging es weiter zum grossen zentralen Teefeld von Yame.

      Die Erntemaschine hat es den Kindern besonders angetan. 
      Dann ging es weiter zum Reignanji Tempel, wo die ersten Teepflanzen in der Region Yame vor ca. 600 Jahren angepflanzt wurden. 

      Weiter ging es dann in Richtung Hoshino mit dem Abschluss in einem netten kleinen Onsen mit Blick auf die Teeberge. 

      Alles in allem ein sehr gelungener Tag, der auch den Kindern Spass gemacht hat. Und zu guter letzt war es natürlich auch eine hervorragende Gelegenheit frischen Shincha zu kaufen. 
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