miig

Farmerleaf 2017er Tees - Verkostungsberichte (+2016)

Empfohlene Beiträge

vor 1 Stunde schrieb Ann:

@miig Hey, hab ein paar Mal schon versucht dich zu kontaktieren per PN, die Nachrichten scheinen nicht durchzugehen... 

Herzlich willkommen wieder zurück auf dem Heimatkontinent.

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vor 3 Stunden schrieb miig:

Bei Puerh wird ja normalerweise weniger heftig vorgegangen, damit noch was übrig ist und das Kill Green nur teilweise erfolgt. Somit sollte eine Verarbeitung, die mehr Enzyme übrig lässt, die Lagerungsfähigkeit erhöhen, da der Tee eben mehr Rückgrat übrig hat, auf dessen Basis eine Entwicklung möglich ist.

zum Auffrischen auch dieser Faden noch mal erwähnenswert... 

besonders zu erwähnen ist in diesem Kontext noch mal, wie ich das verstehe... ausgehend auch von Chris Antwort 

Zitat

manche  machen das shaqing fast vollständig, die bleiben dann länger grün und wir haben dann halt nur die "richtige" Fermentation im Anschluss - (fast) ohne Oxidation.... 


zwischen Oxidation und Fermentation zu unterscheiden. 

Vielleicht ist das auch ein Schlüssel um zu verstehen was du Kröt meinst mit "besser vollständiges Kill Green für bessere Lagerung" ... der Tee kann dann, wie ich mir das vorstelle... als sozusagen Grüntee trotzdem wunderbar, oder eben besser...  fermentieren. 

Und wenn weniger Kill Green gemacht wird... ist der Tee eben mehr oxidiert und ist dann dunkler, mehr in die Schwarztee Richtung, ... dann geht dieser dunklere Tee in die Lagerung/Reifung... und, für den Fall dass ich es richtig verstanden habe, ist das genau das (dass der Tee schon sehr oder einfach mehr oxidiert ist vor der Lagerund) was laut deiner Kröt (und Xs) Meinung überhaupt nicht gut für eine Reifung ist! 

Ich selber habe keine Ahnung von dem Thema, versuche es nur zu verstehen...  :-) 

 

Edit / PS 

was dann bedeuten würde, dass es vielleicht unterschiedliche Standpunkte gibt ob ein Pu der rötlicher verarbeitet ist oder ein Pu der grüner verarbeitet ist besser reift ... denn wenn ich es richtig verstehe meint William ja, dass weniger Kill Green, also rötlicher verarbeitete Tees ... besser reifen ... oder? 

(leider alles etwas OT... gehört eigentlich in den anderen Faden dieses Thema)

bearbeitet von TaoTeaKing

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vor 1 Stunde schrieb Paul:

Herzlich willkommen wieder zurück auf dem Heimatkontinent.

Danke. Ich genieße jeden Augenblick im Paradies. Und tauche langsam wieder an die Oberfläche.

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Am 7.10.2017 um 20:00 schrieb TaoTeaKing:

Vielleicht ist das auch ein Schlüssel um zu verstehen was du Kröt meinst mit "besser vollständiges Kill Green für bessere Lagerung" ... der Tee kann dann, wie ich mir das vorstelle... als sozusagen Grüntee trotzdem wunderbar, oder eben besser...  fermentieren. 

Und wenn weniger Kill Green gemacht wird... ist der Tee eben mehr oxidiert und ist dann dunkler, mehr in die Schwarztee Richtung, ... dann geht dieser dunklere Tee in die Lagerung/Reifung... und, für den Fall dass ich es richtig verstanden habe, ist das genau das (dass der Tee schon sehr oder einfach mehr oxidiert ist vor der Lagerund) was laut deiner Kröt (und Xs) Meinung überhaupt nicht gut für eine Reifung ist! 

Ich selber habe keine Ahnung von dem Thema, versuche es nur zu verstehen...  :-) 

Edit / PS 

was dann bedeuten würde, dass es vielleicht unterschiedliche Standpunkte gibt ob ein Pu der rötlicher verarbeitet ist oder ein Pu der grüner verarbeitet ist besser reift ... denn wenn ich es richtig verstehe meint William ja, dass weniger Kill Green, also rötlicher verarbeitete Tees ... besser reifen ... oder? 

(leider alles etwas OT... gehört eigentlich in den anderen Faden dieses Thema)

@GoldenTurtleist zwar nen langer Post (sorry 9_9)... aber mich würde da sehr interessieren mehr darüber zu erfahren, vielleicht kannst du Licht ins Dunkel bringen... 
besonders interessant wäre es, wenn du es anhand der bzw. im Kontrast zu den Aussagen von W. in diesem Video

 erläutern könntest... ist viel verlangt... aber ich finde das Thema sehr spannend, vielleicht hast du ja Lust dazu was zu erläutern. 

Wenn nicht nehme ich dir das aber auch natürlich nicht übel ;-) 

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Heute also auch den Jingmai Tian Xian 2017 verkostet.

4g auf 100ml im Gaiwan mit rund 95°C heißem Wasser. Was die Geschmacksrichtung angeht bin ich auch eher bei @Raku. Ich war etwas überrascht auf der Farmerleaf-Seite zu lesen, dass der Tee nix für Anfänger ist, da ich ihn recht angenehm fand. Süßlich, angenehm (aber nur leicht) bitter und ich fand irgendwo auch etwas Papaya auf der Zunge wieder. "Extrem" floral allerdings nicht. Und schön belebend.

@Paul Eine Verständnisfrage: du verwendest verhältnismäßig kühles Wasser, testest du dir unbekannten (also neuen) Pu immer so? Oder nur sehr jungen?

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vor 15 Stunden schrieb Manfred:

@Ann: Wenn Du es floral möchtest, probiere doch einmal, den Tee mit Black Forst-Wasser aufzugießen.

Das florale geht mir gar nicht so ab, ehrlich gesagt. :P  Es hatte mich nur gewundert, weil die anderen es relativ stark empfunden hatten.

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Am 15.10.2017 um 20:53 schrieb Ann:

 

@Paul Eine Verständnisfrage: du verwendest verhältnismäßig kühles Wasser, testest du dir unbekannten (also neuen) Pu immer so? Oder nur sehr jungen?

Etwas kühlerer Waschgang, und dann bei den ersten Aufgüssen nicht allzu hohe  Wassertemperaturen (70-80 Grad) bekommt den jungen Hüpfern ganz gut. Im weiteren Verlauf kann man dann ruhig auf heißeres Wasser gehen.

Das ist eine sehr freundliche Art des gegenseitigen Kennenlernens. So ist  halt meine Art: freundlich!:)

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Ich machs genauso wie @Paul: Anfangs gieße ich das Wasser um, und bei den mittleren Aufgüssen geh ich dann nach oben. Und überhaupt: Hab in den letzten Tagen die 17er Tees von Yubill nochmal durchgetrunken. Sie sind an einem erfreulichen Punkt, wie ich finde. Diese gar zu große Milde der ganz jungen Tees ist etwas gewichen, sie haben an Konturen und Charakter gewonnen.

Tian Xiang 2017: Alles in allem immernoch ein sehr schöner Tee. Die Oolong-Aromen, von denen William sprach, erscheinen mir jetzt klarer, in einem späteren Aufguss hatte ich sogar starke Assoziationen an Haribo Gummibärchen :D Ein schöner Tee des Mittelfeldes - klar, Mundgefühl, Cha Qi und die Bitterkeit können nicht mit den teureren Tees mithalten, aber für seine knapp 60€ eine sehr schöne Sache. Alles in allem mild, rund, fruchtig, wertig.

Nanzuo Single Trees 2016: Hat sich nochmal etwas gesetzt - womöglich etwas glatt, aber der Qualitätseindruck ist schon sehr gut. Konnte mit 8g nahezu zwei vollwertige Tee-Sitzungen bestreiten, da ich nach der ersten irgendwann so sitt war, dass ich einfach aufhören musste. 90€ sind halt schon viel Geld für einen Fladen, aber unterm Strich wohl angemessen. Bin echt schwer am überlegen ob ich statt des ursprünglich anvisierten Tian Xiang-Fladens etwas aufsticke und mir einen davon hole.

Jingmai Gulan 2017: Ähnlich wie erwartet hat er jetzt bereits an Kraft und Profil gewonnen, und hat einen sehr eigenen Charakter. Mir fällt es etwas schwer, die Aromen zu beschreiben; sind jedenfalls mittlerweile deutlich von den anderen zu unterscheiden. Luxuriös-üppiges Mundgefühl und ein starker, öliger Körper - jetzt beginnt es richtig schön erkenntlich zu werden, dass dies ein Premium-Tee ist. Tatsächlich nochmal ein deutlicher Schritt nach oben vom Nanzuo Tee. Wenn er um die 100€ läge, wär ich schwer am überlegen - aber mittlerweile fast 140€ sind mir doch zu viel. In jedem Fall ein echter Gushu, der nichts vermissen lässt. (Außer ggf. ein paar Kanten, für Leute die auf ruppigere, exzentrische Puerhs stehen).

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Am 28.3.2018 um 13:50 schrieb miig:

für Leute die auf ruppigere, exzentrische Puerhs stehen

:ph34r::D

Bin ich ganz deiner Meinung: Sind alles sehr ordentliche, nette und vor allem freundliche Shengs (auch wenn ich an der Stelle nur wirklich etwas zu den 2016er und vorher sagen kann), aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass die Leistung im Vergleich zu 2014/2015 etwas nachgelassen hat (oder die Tees einfach etwas "zu gefällig" wurden), die Preise aber dafür deutlich gestiegen sind – einen 2014er Jingmai Shengtai gab es damals noch für 27€, die Gushu Version davon für 65€ und den 2016er Jingmai Gulan immerhin noch für 90€ (hab extra nachgeschaut). Natürlich mit Ausnahmen: der 2016er Nanzuo Lao Shengtai mag zwar kein außergewöhnlicher Tee sein, mit 26€ aber genau das, was Bannacha/Farmleaf für mich bedeutet: ein guter Daily Drinker.

bearbeitet von doumer

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vor 6 Stunden schrieb doumer:

ordentliche, nette und vor allem freundliche Shengs

Das meine ich auch - sehr freundlich, sehr nett; vielleicht ein wenig zu freundlich und zu nett? Etwas für die "jungen Wilden der Pariser Hochfinanz", die mal was ganz verrücktes trinken wollen?

Butter bei die Fische!: Mir sind sie zu nett, zu weichgespült!

Mir fehlen die Ecken und Kanten, die Fülle, die Ahnung von Transzendenz, die Farbe, die Tiefe, die Dunkelheit - alles das was ein Guter Pu für mich unabdingbar haben muß.

 

 

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