Empfohlene Beiträge

Schon interessante Sache. Was für Testverfahren hast du jetzt benutzt? Während das Tea-Taster-Vorgehen sicher ein Klassiker ist, und eine gute Idee, würde ich das auf jeden Fall durch eine Gongfu-Zubereitung ergänzen, wie du sie sonst durchführst. Dann hast du schonmal zwei Perspektiven auf die Tees.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

"Leider"werden mir immer wieder von der Seite Teeproben zugereicht, so dass ich abschweife. Aber ich habe beide Möglichkeiten versucht. 

Oft werde ich ja von meinen "normalen" Shu positiv überascht. 

Ich möchte mich ja auch nicht so durchhetzen. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

I am getting old...?

Aber man muss ja auch auf seine Gesundheit achten. Und deshalb mal wieder diesen Beitragsstrang hervorgeholt.

Die Shu Proben sind weg und andere von nicht mehr geöffneten Läden sind jetzt aktuell zum Aufbrauchen auf dem Tisch.

Aber woher kommt dieses verstärkte Interesse nach diesen dunklen Tees bei mir momentan?

Mh, das wundert mich etwas.

Letztens meinen ersten blutjungen Gushu Sheng für dieses Jahr, aber dafür ist es wohl noch nicht warm genug draußen

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 14 Stunden schrieb Krabbenhueter:

Letztens meinen ersten blutjungen Gushu Sheng für dieses Jahr, aber dafür ist es wohl noch nicht warm genug draußen

Hallo Krabbenhüter, schön, mal wieder was von Dir zu hören. Was trinkst du denn sonst so, wenn es das erste Mal Gushu gab?

Bist Du noch viel in Berlin unterwegs? Machst viel mit Yemin?

Grüße

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, hatte schon viel dunkle Sachen, Hongcha, Oolongs und anderes. Aber auch immer wieder Taiwan Hochland ...

Teelokalitäten in Berlin sind mein Verbindungen. Und da ich bei Yemin schreibe hab ich sie auch grad mal wieder gesehen und wir haben schön Tee zusammen getrunken.

Mir fehlt oft auch einfach die Muße online nach Tee zu sehen, Deshalb wenig Teetalk und so.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nachtrag: heute einen Gushu 2017 ich glaube Bulang? etwa 2,5 g und kurz danach eine Unruhe bekommen, ...O.o.

Vielleicht weil ich noch nicht ganz gesund bin. Aber der nächste wird wohl  wieder etwas dunkler.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 25 Minuten schrieb Paul:

@Krabbenhueter Bei 2,5 g kommt die Unruhe sicher nicht von Tee sondern vielleicht Frühlingsgefühle?

Von der Menge sicher nicht, aber es war eine negative, "zerstörerische " Unruhe, verbunden mit dieser "kühlenden " Art, die zu dem Puerh passen würde. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von Stiefelkante
      Da bekommt man frisch eine Lieferung von YS und will eher routinehalber mal die Bings sehen und riechen. Da fielen mir bei dem ersten Bing diese weißen Flecken auf. Zum Glück habe ich für einen Bekannten ebenfalls den selben Shou Pu-Erh bestellt und siehe da: Der andere Bing ist deutlich dunkler, hat keinen Fischgeruch und auch nicht dieses weiße Flechtwerk. Eindeutig Schimmel. Ich habe es so auch gemeldet und bekomme glücklicherweise anstandslos einen neuen Bing. Aber was soll ich nun mit dem schimmligen Tee machen. Im Internet las ich dazu verschiedenstes. Etwa, dass man weißen Schimmel auf Pu-Erh tolerieren könne und nur der gelbe giftig sei. Dass ja Shou Pu-Erh nunmal durch Pilze erst seinen Geschmack bekomme und deswegen mehr davon nicht schlecht sein müssten. Mit zwei Waschgängen und 100°C sollte das ungefährlich sein. Aber auch die Gegenseite, die da eher zum wegwerfen rät,  auch wenn man den Tee verträgt, da nunmal cancerogene Stoffe gebildet würden.
      So ein bisschen Respekt davor habe ich ja schon, von verschimmelten Lebensmitteln halte ich ja auch Abstand. Blauschimmelkäse und co sind dabei Ausnahmen.
      Was sind eure Erfahrungen?`Hab ihr schon solchen Pu-Erh getrunken? Wie bereitet ihr ihn euch dann zu?

    • Von SoGen
      Hatte heute eine Probe in der Tasse, die (neben anderen) meiner letzten Bestellung von DTH beilag. Offensichtlich ein Shu:

      Ist der 7. Aufguss, also schon etwas verblasst. 8 gr auf 120 ml, 2 * waschen, 20'', 30'', 30'', 40'', 50'', 1'10'', 1'30'', 2'', 4'', 5'' bei ca. 95°. Holz, Leder, Tabak. Keine Bitterkeit oder nennenswerte Adstringenz. Auch keine große geschmackliche Entwicklung.

      Wird mich jetzt nicht zum Pu-Trinker bekehren, war aber immerhin trinkbar (was für mich vor allem heisst, keine Moder- oder Pilzaromen). Würde mich jedenfalls interessieren, was genau ich da getrunken habe. Die Verpackung der Probe war leider wenig aufschlussreich:

      Vielleicht kann ja jemand von den Pu-Aficionados hier etwas damit anfangen. Danke für sachdienliche Hinweise!
      _()_
    • Von Risheehat
      Werte Teegemeinde,

      hat jemand Erfahrung mit dem 2008 Menghai 7562 von DKdt? Auf der Suche nach günstigen Shu-Cakes habe ich mir diesen einfach mal bestellt – ohne vorab ein Sample zu testen.

      Der Geschmack ist nicht wie angegeben „geschmeidig“, „zart“, „klar“ und „sauber“. Das Aufgussaroma hat meinem Empfinden nach eine deutliche Alterungsnote mit Anklängen an Kellergeruch (liegt das an der Lagerungsart, Hong Kong Storage?, außerdem eine gewisse Komposthaftigkeit (die durchaus wohlschmeckend sein kann), die ich aber so bislang nur von Liu Bao-Tees kannte. Ist das dem Preis geschuldet? Habe ich hier einen „billigen“ Shu in der Tasse? Hätte ich mehr für einen ganzen Cake investieren müssen?

      http://www.diekunstdestees.de/Menghai-7562-Shou/gereift-Beeng

      Was mich aber auch wundert: Der Wrapper des Tees ist nur bei DKdT zu finden. Wenn ich nach „2008 Menghai 7562“ google, werden mir Bricks angezeigt, aber nicht dieser Cake. Ganz abgesehen davon, dass mir beim Aufbrechen des Cakes ein Insekt auf den Tisch fiel (Wespe oder Biene).

      Die genannten Faktoren erwecken mir den Eindruck, dass ich hier allenfalls Durchschnittsware trinke. Gibt es andere Einschätzungen zu dem Tee?

    • Von Tobias82
      Hallo zusammen,
      da ja manche Verkostungen eher etwas knapp ausfallen in letzter Zeit und man auch den meisten Tees mit 10 Zeilen im "welcher Tee ist heute in der Tasse"-Faden
      nicht wirklich gerecht wird, bzw. man die Thematik nur kurz anreißen, wollte ich mal wieder einen besonderen Tee etwas ausführlicher besprechen. Ohne lange
      zu überlegen, bzw. einen speziellen Tee des letzten halben Jahres heraus suchen zu müssen, nehme ich einfach mal den Kuchen, den ich in letzter Zeit öfter, aber 
      gerade die letzten 2 Tage gebrüht habe.
      Ich hoffe, über mehrere Posts mal einen etwas allgemeineren, aber auch weiteren Eindruck dieses Tees zu schilder, und auch 2-3 Punkte zu benennen, die beim Brühen
      von relativ jungem Sheng auffallen, bzw die ich auch über die letzte Zeit zu lösen versucht habe. Aber um nicht gleich mit Kritik oder Lob zu beginnen, wollte ich einfach 
      mal anhand von ein paar Bildern die Hardware, also den Kuchen und die Blätter ohne Geschmack und Aromen zu beschreiben.
      Generell ist halt interessant, dass die heutigen Tees oft vom Äußeren her schon gut aussehen, das vor Jahren noch vorherrschende Gebrösel und die vielen kaputten Blatt-
      fragmente findet man in den jüngeren Pressungen nicht mehr so häufig. Auch die günstigsten "daily-drinker" bei w2t sehen zumindest optisch schon immer ganz gut aus.

      Von daher stellt sich schon die Frage, was hat sich verändert, bzw. worin liegt denn der tatsächliche Unterschied zwischen einem 30$ Kuchen und einem für 100$?
      Gerade aus diesem Grund wollte ich mir den Bulang, wie oben beschrieben mal etwas genauer ansehen. Denn für den sehr vielversprechenden Namen sind ja die
      55 Franken schon fast ein Schnäppchen, bzw. man fragt sich, geht da noch viel mehr, bzw. auch "muss da noch viel mehr"? Gerade wenn man sich den Kuchen mal 
      genauer an schaut...
       
      Vom Aussehen her mittlerweile fast schon Standart, übliche schlichte Verpackung von "western-style-pu´erh",
      aber auch ansprechend, da auf knallige Farben und übertrieben Grafiken verzichtet wurde
       
       
      Der Tee wurde natürlich schon 2-3 mal "angenagt", aber es sind tatsächlich sehr hübsche Blätter außen verarbeitet,
      aber auch relativ potentes Material mit viel weißem Flaum kommt zum Vorschein. Ob das eine Seriennummer, oder
      Pressnummer auf dem kleinen Bild daneben ist?
       

      kleine Detailaufnahme des Ausschnittes von oben... meine Kamera ist wirklich nicht die beste, aber man sieht, dass
      ganze Blätter verarbeitet wurden und auch die losen Stücke aus ganzem Blatt bestehen.
       
          
      weitere Details des verwendeten Blattmaterials
       
      Man schreibt ja nicht über einen Tee, der einem nicht gefällt, bzw. den man nicht grundsätzlich trinkt, bzw auch mag, von daher hoffe ich, dass die etwas
      eingefärbten Kommentare nicht gleich als unlauterer Wettbewerb gesehen werden, zumal der Tee auch schon wieder mindestens drei Monate bei mir zu
      Hause liegt. Mit den Bildern wollte ich den Teil abarbeiten, den man auch bringen muss, wenn man später ins Detail gehen will.
      Neben verschiedenen Aufgußgefäßen und Temperaturen, geht es mir im Moment besonders darum, die unterschwellige Herbe von jungem Sheng abfangen
      zu können. Denn neben der sehr moderaten Bitterkeit, die man bei einem Bulang schon erwartet, kam anfangs ganz schön viel Herbe dazu, die anscheinend
      aus dem noch sehr jungen, grünen Blatt kommt und nichts mit der typischen Bitterkeit von Sheng zu tun hat. Scheint tatsächlich so, als ob viele Stoffe tatsächlich
      noch chemisch umgewandelt werden müssen und sich später zu den Alterungsaromen entwickeln.
      Jedenfalls stört diese Herbe schon, wenn man relativ filigranen und leichten Sheng trinkt, gerade wenn es um da berühmte Mouth-Feeling geht. Wenn einem
      dann die Herbe sehr dominant auf der Zunge liegt, stört das den weiteren Verlauf der Session schon und gerade das war der Punkt, an dem ich ansetzen und
      arbeiten wollte, bzw. was kann man durch veränderte Aufgussparameter wirklich noch raus holen. Soviel vorweg, es hat tatsächlich funktioniert! Was mich selbst
      freut und zeigt, dass man mit Tee wirklich arbeiten kann.
      Details zu einer einzelnen Session, bzw. konkrete Brühtechnik wollte ich später mal beschreiben...
      Hoffe, dass ist nicht zu viel auf einmal. Wollte den Cake mal kurz umreißen und dann von Tag zu Tag ein bisschen was schreiben...
      Bis dann!  
       
    • Von TeaPhil
      Guten Abend liebe Kollegen des außergewöhnlichen Tees!
      Erst kürzlich habe ich zwei Silver Needle aus unterschiedlichen Orten Chinas erhalten und möchte euch von meinen GANZ SUBJEKTIVEN Eindrücken teil haben lassen.
      Der erste Tee kommt aus der Provinz Yunnan und kostet etwa 8€ / 50g.
      Der zweite Silver Needle stammt aus seiner, sowie ich weiß, Ursprungsstadt Fuding und kostet mit 15€ / 50g fast das Doppelte.

      Ich persönlich liebe diese Art von Tee nicht zu stark zu dosieren. Etwa 2g Tee auf 100ml (kleiner Gaiwan) Wasser.
      Mit der Temperatur und Ziehzeit habe ich mich die ersten Male echt mal spielen müssen. Dabei habe ich herausgefunden, dass mir der Tee zwischen 85 und 90°C am Besten schmeckt. Ziehen lasse ich ihn in ganz klassisch also, dass sich die Knospen im Wasser "aufstellen" und zu tanze bzw. zu sinken beginnen. Das geschieht bei genannter Temperatur nach ca. 4 Minuten.
      Gießt man kühler auf, verlängert sich auch die Ziehzeit. Der Tee schmeckt dadurch sehr aromatisch und extrem süß. Ich war erstaunt wie süß und lieblich ein Tee überhaupt schmecken kann. Sehr lecker! Mir fehlt beim Abgang aber das gewisse etwas und habe es deshalb mit mehr Temperatur versucht.
      Gießt man heißer auf, verkürzt sich die Ziehzeit und der Tee wird weniger süß, dafür kommen vor allem beim Abgang mehr die "dunklen" Geschmacksrichtungen, wie feuchte Erde sowie eine leichte schärfe hervor.
      Mit den 85-90°C habe ich für mich also so ein Mittelding gefunden, das mir sehr gut schmeckt.
      Nun meine Frage an euch, wie bereitet Ihr eure Silver Needle Tees zu und mit welcher Ziehzeit und Temperatur macht ihr die Folgeaufgüsse?
       



  • Neue Themen