Funkpferd

Einsteiger mit einigen Fragen zu japanischen Grüntees

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Diese Dosen sind schon handwerkliche Kleinode. Ich würd sie eher mit einem handgeschmiedeten japanischen Küchenmesser vergleichen: Schon toll, sowas zu haben. Bloß bitte wisst, dass es auch ohne gut geht :)

 

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vor einer Stunde schrieb Funkpferd:

Mache ich mit Volvic schon mal grundsätzlich nichts verkehrt oder gibt es noch andere, bessere Möglichkeiten?

Auch hier gilt, dass dein eigenes Geschmackserleben die einzig relevante Messlatte ist. Daher würde ich es erst einmal mit Leitungswasser probieren. Wenn dir das Ergebnis dann nicht gefällt oder wenn du einfach sehen möchtest, welchen Unterschied das machen kann, kannst du natürlich immer noch mit Wassern experimentieren.

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Auf jeden Fall ist auch Volvic eine gute Wahl, andere schwören auf Black Forest, das besonders mineralarm ist. Ich persönlich glaube, daß es auch vom Tee abhängt, welches Wasser zu ihm paßt.

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vor 1 Stunde schrieb Funkpferd:

Ich würde gerne nochmal meinen Fragen vom Anfang zurück kommen bzw. habe auch noch eine weiter. Erst nochmal zu dem Teewasser. Wie haltet ihr das? Mache ich mit Volvic schon mal grundsätzlich nichts verkehrt oder gibt es noch andere, bessere Möglichkeiten?

Und dann noch eine ganz wichtige Frage zur Aufbewahrung. Ich lebe ja zur Zeit sozusagen noch aus der Tüte. Was ich massig überall kaufen kann, sind diese Standard Aludosen in verschiedenen Qualitäten. Nun rät der Herr Dr. S. (da ist er schon wieder) ja von diesen ab. Er empfiehlt Kirschbaumgefäße, welche ich im Netz für über 100 Euro kaufen kann. Da muss ich ehrlich sagen, hört es bei mir auf. Soviel Geld für eine Dose gebe ich nicht aus, zumal ich ja auch mehrere bräuchte. Wie macht ihr das? Ich will natürlich die Qualität und Frische des Tees bestmöglich erhalten.

also ich nehm seit Jahren Volvic nachdem ich alles durchprobiert hab an Filtern (ob Britta oder diese Papierdinger die man ins Wasser gibt, die total aufflocken und am Ende schmeckt das Wasser anders und nach Papier.. neenee).

Leider ist Volvic im normalen Handel das einzige Wasser das niedrige Mg und Ca Werte hat, komisch, ist aber so. liegt aber vllt auch daran dass manche in  "Mineral Wasser" eben viel Mineralien aller Art suchen, auch Magnesium und Kalzium.

Volvic gilt aber auch ohne viel Mg und Ca als sehr gesund, also auch zum normalem Trinken.

Du kannst es dir so vorstellen: Wenn ich einmal Leitungswasser nehme (München 18 dH), auch gefiltertes, hab ich nen weißen Belag im Wasserkocher nach einmal aufkochen und darf im Grund jedesmal sauber wischen danach. Ich koch nun mit Volvic seit 2 Jahren im selben Wasserkessel und Edelstahlwasserkocher Wasser auf, jeden Tag mehrmals und hab bisher NIE sauber machen müssen, da ist kein bisschen Kalk Belag dran.

Dieses weiße Zeug ist dafür verantwortlich dass dein Tee bitterherb schmeckt und Aromen verloren gehen.

Ich denke ganz klar: Volvic ist die einzige Möglichkeit im normalen Handel wenn du nicht mehr als einen Euro pro Liter ausgeben willst (bei uns 8 Liter 5 Euro im Supermarkt, also 63cent der Liter).

Klar gibt es vereinzelt Wässerchen wie Plose etc die noch niedrigere Werte haben (da befinden wir uns allerdings wenn wir Volvic mit 5% Kalk nehmen im Vergleich zu Leitungswasser 100%) dann bei 0,5 %, also es macht für Profis vllt noch nen Unterschied, für den normalen Daily Expert aber nicht. Dazu kosten diese Wasser auch manchmal 1,50 Eur pro Liter, also fast das dreifache.

Klar ist Volvic durch den "Mangel" an Mg und Ca total weich, manchen zu weich, aber ungesund ist das nicht, und für den Tee ist es ok. Da trink ich lieber nen weichen aromatischen Aufguss, der höchstens die Bitterkeit und Herbe des Blattguts zeigt, als was verfälschtes bitterherbes, das mir vllt. noch ein paar interessante Nuancen mehr zeigen könnte, ich aber den Aufguss eigtl. nicht trinken will.

Aufbewahrung: zum Reifen von Puer: Papier Wrapper aus Baumwolle, für den Rest luftdicht: irgendwas das lichtdicht, luftdicht ist. Vllt. einfach den Tee in ne Papiertüte (Brotzeitpapier) und das in ne Metallbox geben. Bei Plastiktüten bin ich nie besonders begeistert, die nehm ich eher wenn ich irgendwas mitnehme weils praktisch ist. Das ganze lagert dann bei mir im Schrank mit abgedunkelten Schranktüren.

Bei guten Händlern bekommst du den Tee daher in Papiertüten (Doypacks) oder direkt in Baumwolltütchen.

Holz kann sicher toll sein und evtl. noch Eigennoten dazu fügen auf Jahre hin, ist dann aber was spezielles, also nicht notwendig, aber für den Teeliebhaber sicher eine Überlegung wert.

bearbeitet von digitalray

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Am 12.11.2017 um 11:27 schrieb Funkpferd:

Ein herzliches Hallo aus dem kalten Leipzig :)

Ich war des schlechten Kaffees im Büro überdrüssig und bin über schwarzem Tee aus dem Supermarkt auf den Geschmack japanischen Grüntees gekommen - und jetzt eben auch hier gelandet :)

Ich nehm das jetzt mal als Kurzvorstellung. 
Also herzlich willkommen im Teeforum.
Erlaube mir eine Frage: Hast du auch schon guten Kaffee und Schwarztee probiert? 
Ich meine, bei schlechtem Kaffee liegt der Tassenpreis um die 5 ct, bei Supermarktschwarztee eher darunter. Der Grüntee, die du tauschst, noch dazu bei einmaligem Aufguss, kostet ein Vielfaches.

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Hallo T-Tester, danke für dein Willkommen :)

 

Ich denke schon, dass ich auch schon mal guten Kaffee getrunken habe. Den Geschmack von grünem Tee mag ich dennoch lieber. Und das gute Qualität eben kostet, ist ja selbstverständlich. Aber für Genuss gebe ich gerne etwas mehr aus. Mein Motto ist da immer, alles was ich meinem Körper zuführe sollte qualitativ hochwertig sein. Ich spare da lieber am drumherum etwas. Also kein dickes Auto und keine Prunkhütte - dafür aber qualitativ hochwertige Nahrungs- und Genussmittel :P

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