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Unterschied Kaffeekanne zu Teekanne


Gast Klangkatze
Gehe zur Lösung Gelöst von Dao,

Frage

Hallo,

auf der Suche nach einer Teekanne bin ich über wirklich schön anzusehende Kaffeekannen gestolpert.

Worin besteht der Unterschied zwischen einer Kaffeekanne und einer Teekanne?

Gibt es einen funktionalen Grund, weshalb die Teekannen entweder zylindrisch oder bauchig (kugelförmig) sind? Oder ist es rein Design, damit man sie "optisch" früher besser auseinander halten konnte, als die Tradition noch eher gepflegt wurde (Kaffeetrinken am Nachmittag oder den Nachmittags-Tee)?

Gruß

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4 Antworten auf diese Frage

Empfohlene Beiträge

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  • Lösung

Das muss man nicht so eng sehen. Wenn sie die Funktion erfüllt, die du an sie stellst, gibt es keinen Grund gegen eine Kaffeekanne.
Kugelformen halten meines Wissens nach am besten die Temperatu, deswegen können bauchige vorteilhaft sein.
Kaffeekannen sind meist etwas größer, während es bei Teekannen auch kleinere gibt.
Hier im Forum bereiten die meisten eher kleine Mengen sehr frisch zu, deswegen sind Kaffeekannen hier eher selten.

Letztlich ist es das wichtigste, dass es dir gefällt und es seinen Zweck erfüllt.

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In einem klassischen Service fällt auf, dass eine Kanne runder geformt ist mit einer kürzeren Tülle, wogegen die andere Kanne länglicher, höher ist, mit längerer, Schwanenhalz-Tülle. Nun darf man darüber grübeln und philosophieren, welche Kanne dort für Kaffee oder Tee bestimmt ist :)

6283455afecfebf31f76eba3dd425bf6.jpg

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Ok, ich hab nämlich eine (Kaffee-)Kanne gefunden, die mir äußerst gut gefällt & die ein wirklicher Blickfang ist. Allerdings möchte ich keine Staubfänger, sondern mag Funktionalität kombiniert mit Design.

Da die Kanne noch neu ist besteht da keine Gefahr, dass da vorher Kaffee drin war. Dann kann ich mir die Kanne ja bestellen. Ist leider teurer als von mir angestrebt. Bald ist ja Weihnachten. Ich hoffe sie ist so schön wie auf den Bildern.

Danke für Eure Antworten.

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Gast
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    • Von Toko
      Toll erklärt, was die Form bewirkt habe ich zuvor im Forum nachgelesen: Tee Aufgussgefässe --> Grundformen bei Teekannen à https://www.teetalk.de/forums/topic/9594-grundformen-bei-teekannen/?tab=comments#comment-119090

      Zum Thema passend, da es länger wird ein eigenes Thema: genauso wichtig wie die Form ist noch der für die Kyusus verwendete Ton, zu dem ich ein paar Fragen habe. Wie ich bisher gelesen habe gibt es verschiedene Färbungen des Tons in Tokoname von rot bis hin zu dunkel (-->  aber was ist dunkel?). Auf YT habe ich noch gesehen, dass auch mit grauem Ton in Tokoname gearbeitet wird.

      Weiters: der rote Shudei (Ton) dürfte meist mit Bengara (natürlichem Eisenoxid angereichert werden. Quelle: https://www.sunday.de/teekanne-japan-schwarz/kyusu-tokoname-hokuryu-marugata-kuro.html --> nachzulesen im „Reiter“: Wirkung. Im „Reiter“: Tokoname habe ich noch gelesen: „Für die (...) Shudei Kyusu wird ein möglichst eisenhaltiger und feinkörniger Ton (jap.: tatsuchi) verwendet, der unter Reisfeldern in Tokoname gefunden wird und dem Ton seine speziellen Eigenschaften und Farbe schenkt. Der echte Hon Shudei Ton mit dem idealen Eisengehalt ist inzwischen allerdings so selten, dass er noch zusätzlich mit natürlichem Eisenoxid angereichert wird, um den erwünschten Farbton auch wirklich zu erzielen."

      Meine Yazumashi (Abkühlschale) von Meister Yukitaka Umehara, Gyokko ist aus nicht glasiertem Ton und hat ihre schwarze Färbung durch Reduktionsbrand. lt. Shop, und der Ton sei ein roter Shudei, ein reines Naturprodukt und bei 1200°C mit Kohlenstoffüberschuss, also Reduktionsbrand im Ofen gebrannt. --> Ich vermute ebenfalls mit Bengara angereichert? Dies geht jedoch für mich in Ordnung. Was meint ihr?

      Meine zweite Seitenstiel-Kyusu bestehe lt. (selbem) Shop aus „echtem, natürlichem und schwarzem Ton“ aus Tokoname. Sie ist außen glasiert, der Boden jedoch nicht und der ist schwarz; ähnlich wie meine Yuzamashi, jedoch weniger gräulich. Auf Fragen an den Shop bezüglich der schwarzen Farbe, bekam ich zur Antwort, dass die Informationen demnächst weiter aufbereitet werden würden von einer Japanerin, die sich auskenne. Bis jetzt war das leider noch nicht der Fall.

      Meine weiteren Fragen an euch:

      --> Gibt es nun grundsätzlich einen Ton schwarzer Färbung aus Tokoname?

      --> Oder entsteht die schwarze Farbe ausschließlich durch den Reduktionsbrand?

      --> Inwiefern beeinflusst eine typisch rote Tokoname Kyusu (ohne zugefügte Pigmentierung meine ich natürlich) den grünen Tee anders als eine durch den Reduktionsbrand graphitschwarze? – habt ihr vielleicht einmal einen Vergleich anstellen können?

    • Von Ekke
      Nach meinem Eindruck lassen sich alle Teekannen eigentlich auf drei Grundformen zurückführen:

      Breit und flach, kugelig und zylinderförmig.
      Kann man diese Grundformen irgendwie bestimmten Tees zuordnen? Die Kunsthandwerker früher werden sich doch dabei was gedacht haben, Teekannen so gestaltet zu haben.




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