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Pu-Erh-Starter-Kit?


dawgt

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Hallo allerseits!

Ich bin ganz neu im Forum und mich hergetrieben hat die Lust ein Level im Tee-Game aufzusteigen :lol: Gerne trinke ich Grün- und Schwarztee. Letztens habe ich mir aber auch einen Pu-Erh-Tee gekauft (lose) und auch wenn er wahrscheinlich nicht der hochwertigste ist, hat er mir sehr gut geschmeckt und hatte insgesamt einen sehr positiven Effekt auf mich. Nach einer Tasse konnte ich echt gut konzentriert lernen. Nach einer kurzen Recherche habe ich verstanden, dass Pu-Erh ein deutlich tieferes Thema ist, vor allem durch die Geschmacksentwicklung während der Reifung. Ich würde mich gerne tiefer in die Materie einsteigen und bin auf der Suche nach einem guten Set mit möglichst vielen Tees in kleinen Portionen, um die Unterschiede genauer verstehen zu können und vielleicht persönliche Präferenzen herauszufinden.

Ich bin auf der Suche auf folgendes gestoßen: tea-exclusive.de/Teeset-Pu-Erh-Entdeckungsreise

Könnt ihr dieses Set empfehlen, oder vielleicht ein anderes? Was die Preise angeht bin ich auch noch nicht voll informiert und kann leider nicht sagen ob 30 Euro für 100 Gramm in Ordnung sind :D

 

Ich danke im Voraus!

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Die Tees des Starterkits kenne ich nicht. Allerdings finde ich ca 10 g pro etwas wenig für Anfänger.
Das sind je nach Gefäß und Tee nicht mal zwei ganze Sessions und beim herantasten an PuErh kann man sich schon mal verschätzen was das Wasser/Tee verhältnis anbelangt.

Daher eher in die 15- 20g pro Probe Richtung gehen.
 

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Aus eigener Erfahrung finde ich dieses kleine aber feine Degustations-Set für Einsteiger ein sehr guter Lehrmeister in verschiedenen Punkten (hier ziemlich feuchte, aber nicht modrige Lagerung (halt je nach Lagerregion, da sind unterschiedliche Erfahrungen auch sehr gut), dann unterschiedliches Alter von Bäumen und auch noch unterschiedliche Regionen). Dieses Set wiederum ist für Anfänger overkill und eigentlich Geldverschwendung, man kann am Anfang die Stärken solcher Tee weder richtig verstehen noch einordnen, man wird vielleicht teahigh, aber dann endet man am Ende vielleicht wie @digitalray nach einem Teetreffen im völligen Rausch ,,, muss sollte sich erst langsam an das Thema Wirkungen herantasten und damit auch sich selbst gegenüber sensibler werden - einer der grössten positiven Effekte tiefgehenden Teegenusses.

Damit es nicht zu einseitig ist; Chashifu, Chenshi Chris, Diz, Nannuoshan, Teekontorkiel, die alle und noch weitere haben zumindest teilweise (:D) höchst anständige Ware, wo ich bei allen mit Leichtigkeit verschiedenes sehr empfehlen könnte, aber ich habe mich aus mehrjähriger Erfahrung mit den Tees des obig gelinkten Degustationssets doch dafür für die genaue Empfehlung entschieden, weil ich finde es wirklich ein guter Einblick und ich weiss unterdessen auch über die Tees verschiedenes an Hintergrundwissen, das hat diese für mich "on the long run" wahrscheinlich auch noch interessanter gemacht.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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vor 11 Stunden schrieb Getsome:

Die Tees des Starterkits kenne ich nicht. Allerdings finde ich ca 10 g pro etwas wenig für Anfänger.
Das sind je nach Gefäß und Tee nicht mal zwei ganze Sessions und beim herantasten an PuErh kann man sich schon mal verschätzen was das Wasser/Tee verhältnis anbelangt.

Daher eher in die 15- 20g pro Probe Richtung gehen.
 

10 g ist natürlich dämlich, weil viel zu wenig; 50 g sollten es schon sein. Am Besten suchst Du Dir in Deiner Gegend einen TeeStammTisch mit Leuten, die was von Pu verstehen und fängst da an:)

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Am 2.12.2017 um 07:37 schrieb Paul:

Am Besten suchst Du Dir in Deiner Gegend einen TeeStammTisch mit Leuten, die was von Pu verstehen und fängst da an:)

vor 5 Stunden schrieb Raku:

Der beste Rat!

Meine PuReise hätte sonst bereits nach zaghaften Schritten ein jähes Ende gefunden.

Ist aber nicht immer so einfach ,,, manchmal ist man alleine auf weiter Flur.
Ich habe zwar unterdessen ein kaum zu übertreffendes Teeumfeld, aber ich kann das trotzdem nachempfinden, ich hab mich auch mal alleine gefühlt. Ich weiss noch gut zu Beginn meiner tieferen Teereise.

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Wenn ich jetzt antworte, dass ich etwa ein Vierteljahrhundert meiner Teereise alleine ging, dann komme ich mir älter vor, als ich bin. :lol:
Nicht jedem ist es vergönnt, so ein Glück wie Du zu haben, @GoldenTurtle.

Ab und zu findet sich ein Gast, der sich bereit erklärt, mal mitzutrinken und dies mal mehr oder weniger begeistert, im Normalfall aber ohne tieferes Verständnis für den Spleen.
Macht ja auch nichts, man will ja nicht jeden quälen. Umso schöner, dass mein Freund immer öfter mittrinkt, was hauptsächlich dem Pu und Oolong zu verdanken ist.

Und ab und zu habe ich das Glück, mich mit ein paar Teefreunden aus dem Forum zu treffen, von denen ich lernen und mit denen ich meine Freude teilen darf. Wenn man dafür etwas reisen muss, schätzt man die Momente vielleicht noch mehr?

Dazwischen selber für sich zu probieren ist auch wunderbar und ich möchte auch mein alleiniges Teetrinken nicht missen.

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vor 9 Minuten schrieb Raku:

Wenn ich jetzt antworte, dass ich etwa ein Vierteljahrhundert meiner Teereise alleine ging

Ja gut, ich vielleicht auch etwa 15 Jahre.

Als ich im Seichten fischte, sprich den Teebeutel auswarf. :lol:

Hat aber nie etwas gescheites angebissen.

PS: Heute war lustig, habe zwei mehr oder weniger Anfänger, die aber viel Herz für Tee haben und hier ein schönes Teeprojekt aufziehen wollen mit einem meiner Meinung nach sehr gelungenen, traditionell aufgegossenen Gyokuro in Angst und Schrecken versetzt.

Bearbeitet von GoldenTurtle
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Am 3.12.2017 um 16:19 schrieb Raku:

Der beste Rat!

Meine PuReise hätte sonst bereits nach zaghaften Schritten ein jähes Ende gefunden.

Mann, also bei mir in der Gegend könnte ich lang danach suchen. Das Forum hier hat für mich da doch am meisten viel verändert!

Ein Vorteil der kleinen und weit verstreuten Community ist, dass man in Deutschland ganz schön herum kommt. Dieses Land kann so schön sein, wenn man an unbekannten Ecken vorbeikommt!

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  • 2 Monate später...

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    • Von Manfred
      Mich interessieren im Moment die Veränderungen, die im Tee bei der Herstellung stattfinden und die letztlich ja zu den unterschiedlichen Ausprägungen unterschiedlich hergestellter Tees führen. Konkret interessiert mich, was im Tee beim Erhitzen abläuft. Die Teeblätter enthalten sowohl Theanin als auch Zucker, so daß beim Erhitzen ab 120 bis 140 °C eine Maillard-Reaktion stattfindet. Das Ergebnis sind Röstaromen, wie man sie auch im Brot oder beim Erhitzen von Fleisch auf der Pfanne oder auf dem Grill erhält. Ich habe bisher dazu wenig gefunden, obwohl ich lange gesucht habe. Könnte einer von euch hier irgendwelche Hinweise auf Ergebnisse geben, die vielleicht schon irgendwo bekannt sind?
      Interessanterweise habe ich aber eine Untersuchung gefunden, die sich mit der Rolle von Lysin in der Maillard-Reaktion befaßt (Food Control 99 (2019) 73-78) und Inhaltsstoffe identifiziert, die bei der Maillard-Reaktion aus Lysin entstehen: Furosin und 5-Hydroxymethylfurfural. Das 5-Hydroxymethylfurfural konnte ich beschaffen und den Geschnack testen. Es schmeckt "nach Muckefuck", aber doch nicht genau nach dem Ton, den ich schon in einigen Tees gefunden habe. Aber Lysin ist nicht Theanin ond es ist weniger Lysin als Theanin enthalten.
      Ich bin für jeden Hinweis in dieser Richtung dankbar.
       
    • Von real_G
      Guten Tag, werte Forumsgemeinde!
      Ich bin der Thomas und trinke (erst) seit gut zwei Jahren täglich möglichst guten Tee, meistens in den frühen Morgenstunden ... und bin vollständig dem Wahnsinn verfallen.
      Aus unerklärlichen Gründen landet doch fast immer Sheng pu'erh in den Kännchen (90-95%); und die Kännchen werden immer kleiner...
      Aber von einigen Oolong (Dan Cong, Felsentee) bin ich durchaus ebenfalls angetan!
      Ich würde mich freuen, den ein oder anderen Austausch hier auf dem Forum mit euch zu erleben! 
      Erstmal muss ich mich hier ein bisschen einfinden...
      Ah, jetzt ist es 23:30, die Übergangsphase beginnt: Alles ruft schon nach dem morgigen Tee, er ist bereit im Pumidor... jetzt muss ich nur noch irgendwie einschlafen! 
      Herzliche Grüße und träumt schön von den altehrwürdigen Teebäumen 🙂
      Thomas
    • Von Paul
      Einer muß ja mal damit anfangen:
      Teezui 2022 ?
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      Wer würde kommen, unter welchen Bedingungen?
    • Von Lena
      Hallo ihr lieben! 
      Eigentlich bin ich immer die stille Mitleserin und konnte mir schon echt viele, gute Tipps von euch einfangen - Danke dafür! 
       
      Jetzt habe ich aber selbst mal eine Frage (und ich hoffe es ist so erlaubt?) :
      Kennt ihr Teaballs? 🤔 Ich bin vor ein paar Tagen darauf gestoßen und wäre echt mal neugierig auf den Geschmack und die Qulität. Hat jemand Erfahrungen? 

      Liebe Grüße
      Lena ❤️
    • Von anja
      Hallo in die Runde!
      ich arbeite seit 2 Jahren in einem wunderbaren Teegeschäft als Aushilfe. Bevor ich dort anfing kaufte ich dort ausschließlich und immer nur Earl grey. Grüntee fand ich einfach nur schrecklich. In meiner Zeit dort durfte und wollte ich immer mehr über Tee erfahren. Da ich an der Quelle saß trank ich mich durch die fast 200 Sorten losen Tee nach und nach durch. Mittlerweile bin ich zu einem bekennenden Grünteetrinker mutiert. Ich möchte noch viel mehr über Tees erfahren und denke dabei könnt ihr mir sicher helfen. Übrigens den Earl grey trinke ich immer noch hin und wieder......allerdings wird dieser noch mit einer Spur von Tarry Lapsang aufgepeppt und mit etwas Kandis aus einem türkischen Teeglas getrunken.......
      Ich liebe besonders den PiLoChun, verschiedene Oolongs und mittlerweile finde ich auch den Zugang zu den verschiedenen Darjeelings. Es bleibt spannend!
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      Freue mich auf viel neuen Input hier aus der  Gruppe und auf einen regen Austausch!
      Anja
       
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