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ja, muss morgen mal schauen, ob es bei einem Nachbarn liegt...

Ist nur ein Kuchen drin und der dürfte nicht über die Grenze kommen, bei der dann Zoll fällig wird, bzw. erhoben wird...

@miig: hab´ die Seite auch mal aus probiert, da steht auch, dass es zu gestellt wurde...

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Am 1/16/2018 um 15:11 schrieb GoldenTurtle:

@Getsome Interessiert mich auch, und mein Beileid. Dem Thema entsprechend geht es um japanischen Tee, ja?

Hab jetzt mal den Titel um China ergänzt, da es hier sehr viel um China geht Hoffentlich macht es das etwas klarer.

In eigener Sache kann ich sagen, dass ich in den letzten Monaten 3 Bestellungen bei Yunnan Sourcing aufgegeben habe, die alle per EMS transportiert wurden. Kamen alle an - die eine nach knapp 2 Monaten, die anderen nach zweieinhalb und drei Wochen. War jedenfalls alles problemlos.

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ich glaube die Sendungsverfolgung meiner Rakuten Sendung ist einfach murks. o.O

Auf einer anderen Sendungsvefolungsseite steht, dass die Sendung am 30.12.2017 im Zielland angekommen ist. Dann würde die im Zoll liegen und es würde ungefähr hinkommen. Der Versand von 2 Tagen nach Deutschland würde sogar Sinn machen, da das ja ein Small Packet war. Also quasi ebenfalls per EMS.

Die Sendungsverfolgung in der App zeigt hier aber fleißig Russland an als aktueller Standort :D Na mal sehen wann der Kram ankommt.

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Der Brief vom Zoll ist da und es ist wie befürchtet: Der Tee ist nicht einfuhrfähig und selbstverständlich wird keine annehmbare Begründung angegeben.

Diese ist nämlich, dass die Abteilung Lebensmittelüberwachung, Veterinärwesen und Landwirtschaft dem Zoll mitgeteilt hat, der Tee sei nicht einfuhrfähig. Kein Wort dazu auf welches Gesetzt oder Bestimmung sie sich beziehen und weshalb der Tee Bestimmungen verletzt. Sie sprechen auch nur von "getrocknetem weißen Tee". Klingt für mich ehrlich gesagt nicht nach viel Fachkenntnis. Getrockneter weißer Tee ist auch der Bai Mu Dan und den gibt es in fast jedem Teeladen.

Das Fehlen einer anständigen Begründung ärgert mich derart, dass ich mir einen Termin bei einem örtlichen Anwalt geholt habe. Mal sehen was der sagt.

bearbeitet von Getsome

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Ich finde es gut, dass du dich wehrst. Es wirkt schon recht willkürlich - so viele Tees gehen durch und können regulär verzollt werden. Ach, ich weiß nicht. Die genauen Herkunftsangaben sind doch eher was für Nerds, oder? Solange es klar angegeben ist, dass es sich um klassischen Tee handelt und nicht um eine andere Pflanze, und solange klar ist, dass es nur zum Privatkonsum eingeführt wird, sollte da doch kein Problem bestehen.

Bin kein Fachmann für Zollangelegenheiten, aber das kann ja eigentlich nicht sein, einfach so. Womöglich ist diese Abteilung ja erreichbar und du kannst dort nachfragen bzw. dies klären? Wenn es eine unbekannte Pflanze wäre, ein dubioses Heilkraut, zu dem es wenige Informationen gibt - nun gut. Aber bei regulärem Tee?

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Würde auch w2t mal informieren - der verschickt ja nicht erst seit gestern nach Europa und kann dir womöglich weiterhelfen.

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vor 26 Minuten schrieb Getsome:

Diese ist nämlich, dass die Abteilung Lebensmittelüberwachung, Veterinärwesen und Landwirtschaft dem Zoll mitgeteilt hat, der Tee sei nicht einfuhrfähig. Kein Wort dazu auf welches Gesetzt oder Bestimmung sie sich beziehen und weshalb der Tee Bestimmungen verletzt. Sie sprechen auch nur von "getrocknetem weißen Tee". 

Darf man erfahren was du alles genau bestellt hast ? hast du die Bestell-Bestätigung mit der Auflistung ?

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Versuche mal, dich mit deiner zuständigen Lebensmittelkontrollbehörde in Verbindung zu setzen, die müssten dir eigentlich dazu eine Auskunft geben. Ich habe gerade genau das gleiche Problem wie du: Eine private Sendung aus Japan, wo der Tee nicht auf Englisch gekennzeichnet wurde, ist, obwohl ich es dem Zoll tausend Mal erklärt habe und sogar angeboten hatte, dass sie gerne die Packungen aufmachen könnten, bei der Lebensmittelkontrolle gelandet... Davor hatte ich auch nie ein Problem gehabt.

Ist halt leider so, dass der Zoll sehr willkürlich ist bzw. einfach eine Menge Rechte hat (was ja an sich nicht falsch ist), die aber jeder Zöllner anders auslegt.

vor 35 Minuten schrieb Getsome:

Klingt für mich ehrlich gesagt nicht nach viel Fachkenntnis.

Das ist das Problem: Sowohl beim Zoll als auch bei der Lebensmittelkontrolle arbeiten viele angelernte Leute, die nicht viel Ahnung von der Materie haben und einfach alles blind nach Vorschrift machen und wenn es zu viel Arbeit wird, dann wird wie bei dir ohne wirkliche Begründung eine Aushändigung verweigert (es gibt natürlich auch genügend Ausnahmen).

bearbeitet von cml93

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vor 7 Minuten schrieb cml93:

Das ist das Problem: Sowohl beim Zoll als auch bei der Lebensmittelkontrolle arbeiten viele angelernte Leute, die nicht viel Ahnung von der Materie haben und einfach alles blind nach Vorschrift machen ...

das würde ich jetzt nicht behaupten. Die haben ganz im Gegenteil sogar Fachpersonal und eigene Abteilungen, z.b. für Pflanzen in denen studierte Botaniker arbeiten, bei denen sie in dem Fall anrufen und die Pflanzen zur Beschau hinbringen.

Dazu haben die Zöllner täglich mit Tee zu tun und kennen wohl genau den Unterschied zwischen Drogen und Tee.

Es werden sogar Touren für Besucher beim Zollamt bzw am Flughafen angeboten für Privatpersonen, bei denen einem das alles gezeigt wird, kannst ja auch mal eine machen. Kostet ca. 10-15 Euro und geht einige Stunden.

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vor 16 Minuten schrieb digitalray:

das würde ich jetzt nicht behaupten. Die haben ganz im Gegenteil sogar Fachpersonal und eigene Abteilungen, z.b. für Pflanzen in denen studierte Botaniker arbeiten, bei denen sie in dem Fall anrufen und die Pflanzen zur Beschau hinbringen.

Ja natürlich, ich meinte auch eher die Zöllner, die z.B. bei der Aushändigung sitzen oder die Leute bei der Lebensmittelkontrolle, die die Begehungen machen und eben solche Aufträge bearbeiten, wie die von Getsome. Aber wie gesagt: Da gibt es auch sehr viele nette und kulante Zöllner.

vor 16 Minuten schrieb digitalray:

Es werden sogar Touren für Besucher beim Zollamt bzw am Flughafen angeboten für Privatpersonen, bei denen einem das alles gezeigt wird, kannst ja auch mal eine machen. Kostet ca. 10-15 Euro und geht einige Stunden.

Die hatte ich auch beim Flughafen Tegel, als ich letztes Jahr aus Japan direkt Tee mitgebracht hatte und es da einige bürokratische Probleme gab mit dem Zoll (und das sogar umsonst!;):lol:).

bearbeitet von cml93

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vor 3 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Naja, wer kennt den denn schon so ganz genau.

Gt, kannst du mir grad mal ne pm schreiben ? wir brauchen die handy nummer von william und ich kann dir keine nachricht schicken.

bearbeitet von digitalray

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So, ein Telefonat mit der Lebensmittelüberwachung wurde geführt. Das Ergebnis ist recht demoralisierend.

Nach deren Aussage spielt der Tee bei der Entscheidung keine entscheidende Rolle. Das Problem ist die unzureichende Kennzeichnung. Dies hängt damit zusammen, dass white2tea ein außereuropäischer Händler ist und von diesen generell nichts eingeführt werden darf. Auf meine Nachfragen meinten sie auch, dass demzufolge jede private Teebestellung aus dem Ausland illegal ist und man eben nur Glück hat, dass das eigene Paket nicht in die Stichprobe gelangt.
 

Ich erinnere mich dunkel, dass unzureichende Kennzeichnung im Teekontext schonmal Thema war und, dass die EU Herkunfts- und Pestizitzertifikate verlang.

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Das ist ja schon ein Ding. Ich kann mir das mit der Illegalität nicht vorstellen - meine Teebestellungen wurden schon oft vom Zoll inspiziert. Nachdem klar war, dass es, wie behauptet, Schwarztee o.ä. war, wurde es mir mitgegeben.

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vor 9 Minuten schrieb Getsome:

Auf meine Nachfragen meinten sie auch, dass demzufolge jede private Teebestellung aus dem Ausland illegal ist und man eben nur Glück hat, dass das eigene Paket nicht in die Stichprobe gelangt.
Ich erinnere mich dunkel, dass unzureichende Kennzeichnung im Teekontext schonmal Thema war und, dass die EU Herkunfts- und Pestizitzertifikate verlang.

Wow, ein Forum von Schwerverbrechern hier! Ziemlich heftig, wenn man bedenkt, dass hier so gut wie alle Tee aus China/Japan bestellen und längst nicht alle Tees diese Zertifikate besitzen. Wobei ich bei meinem letzten Paket von Paul auch etwas verwundert war von der Informationsarmut her.

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Kann ich mir auch nicht vorstellen, mir wurde vom Zoll bestätigt, dass man Tee aus China bestellen kann nach Deutschland und dass es als Privatperson keinen Test, Nachweis etc. braucht.

Nur Händler müssen das machen. Vllt. war die Menge zu hoch um als "geringe Menge" ;) aka Privatverbrauch zu gelten.

Scott hat immerhin ne Rechnung mit Firmensitz in den USA beigelegt, auch wenns aus China versandt wurde. Hat hingehauen, trotz Zoll und vom Zoll geöffnetem Paket.

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Es hat nicht zufällig irgendjemand von euch etwas schriftliches zu dem Thema?

Ich bin immer noch fest entschlossen den Fall mit dem Anwalt durchzugehen. Aber im Moment bastele ich mir alles aus Versatzstücken zusammen.
 

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