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7% EuSt fallen ab 70€ an. Für Tee, weil das als Lebensmittel gilt. Für alles andere, wie Teegeschirr, fallen aber 19% an! Ab 150 dazu nochmal 2-3% Zollgebühren.

Giftstoffe darf man in die EU wahrscheinlich nicht ohne weiteres einführen. Aber wenn du aromatisierten Tee bestellst, dann sollte es eine recht zutreffende Etikettierung sein.

Geschenke muss man durchaus auch verzollen, sofern ist das egal. Wenn du aber einen geringeren Wert angeben lässt, als drin ist, dann ist es Steuerhinterziehung.

bearbeitet von miig

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vor 7 Stunden schrieb miig:

Giftstoffe darf man in die EU wahrscheinlich nicht ohne weiteres einführen. 

Das hat er wohl eher als Geschenk gemeint. Nicht "Gift" sondern "gift". 

Geschenke sind bis zu einem bestimmten (gerade keine Ahnung) Wert auch Einfuhrumsatzsteuerfrei. Da die Mitarbeiter vom Zoll aber nicht dumm sind, prüfen die das nach und auch bei Geschenken muss eine Rechnung beiliegen. 

Auch liest der Zoll in manchen Foren mit und hat Erfahrungswerte. Leg die richtige Rechnung vor, dann passiert nichts, außer das Du zahlen musst. Dem Zoll ist bewusst, dass Händler gerne automatisch Geschenk ankreuzen. Die stellen niemanden deswegen nicht als Verbrecher hin. 

Ich war oft beim Zoll und hatte nie Probleme. Oft interessieren die sich sogar für "exotische" (legale) Dinge. Hatte schon tolle Unterhaltungen dort. Kommt aber auch auf die Mitarbeiter an....

bearbeitet von Cel

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besten Dank.

ja, ich meinte Geschenke mit "gift". Sry.

Weiss jmd bis zu welchem Wert Geschenke umsatzsteuerfrei sind?

Mich wundert das mit den 2-3% etwas. Gibt es da keinen klaren Wert, wie hoch genau die Zollgebühren ab 150 Euro sind? In Deutschland ist doch sonst immer alles so korrekt geregelt, was solche Dinge angeht :-D

Aber wegen der 3% lohnt es sich natürlich nicht für max. 150 Euro zu bestellen, wenn man gern mehr bestellen würde. Bei 19% sähe es schon etwas anders aus. (bei reinen Teebestellungen ohne Aromatisierung, ich will v.a. vermeiden dann Überraschungen zu erleben mit sehr hohen Zusatzkosten durch Zoll, wenn es günstiger wäre einfach 2 Bestellungen unter 150 Euro zu machen)

Und die Versandkosten NICHT auf dem Paket angeben zu lassen ist vollkommen legal und keine Steuerhinterziehung?

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Cel:

Das hat er wohl eher als Geschenk gemeint. Nicht "Gift" sondern "gift". 

Ich weiß ;)

vor 1 Stunde schrieb Harry Caterpillar:

Mich wundert das mit den 2-3% etwas. Gibt es da keinen klaren Wert, wie hoch genau die Zollgebühren ab 150 Euro sind? 

Zollsätze lassen sich recht leicht ergoogeln. Dazu rate ich, wenn du es so genau wissen willst.

 

vor 1 Stunde schrieb Harry Caterpillar:

ich will v.a. vermeiden dann Überraschungen zu erleben mit sehr hohen Zusatzkosten durch Zoll, wenn es günstiger wäre einfach 2 Bestellungen unter 150 Euro zu machen)

Sollte nicht passieren. Ich hatte schon deutlich teurere Bestellungen, ohne weitere Zusatzkosten.

 

vor 1 Stunde schrieb Harry Caterpillar:

Und die Versandkosten NICHT auf dem Paket angeben zu lassen ist vollkommen legal und keine Steuerhinterziehung?

Der Gesamtbetrag, den du (oder die schenkende Person) bezahlt hast, zählt. Inkl. Versandkosten. Wenn du niedrigere Werte angibst, ist es Betrug. Und, sei mir nicht bös, aber ich hab definitiv keine Lust, hier Tips zum Tricksen zu geben. Wir helfen gerne bei einer korrekten und gradlinigen Abwicklung deiner Bestellungen.

Nachtrag: Wenn der Händler von sich aus niedrigere Werte draufschreibt und du dann aber die korrekte Rechnung vorlegst, passiert dir nichts. Das ist kein Problem, aber wenn du es vorsätzlich darauf anlegst, ist es problematisch.

bearbeitet von miig

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vor 3 Minuten schrieb miig:

Der Gesamtbetrag, den du (oder die schenkende Person) bezahlt hast, zählt. Inkl. Versandkosten. Wenn du niedrigere Werte angibst, ist es Betrug. Und, sei mir nicht bös, aber ich hab definitiv keine Lust, hier Tips zum Tricksen zu geben. Wir helfen gerne bei einer korrekten und gradlinigen Abwicklung deiner Bestellungen.

Ich will nicht tricksen, ich hatte nur hier im Forum irgendwo gelesen, das es vollkommen legal wäre, die Versandkosten nicht auf dem Paket anzugeben und damit dann auch keine Steuern darauf gezahlt werden müssen. DESWEGEN hab ich nochmal nachgefragt.

Vielen Dank für deine Antworten.

Am 20.12.2017 um 20:35 schrieb digitalray:

Die Portkosten wurden hier (glücklicherweise) auf dem Japan Post Aufkleber nicht mitberechnet und ausgeweisen und entfallen daher bei der Berechnung der Gesamtkosten und dürfen vom Zoll auch nicht nachträglich ermittelt und dazu berechnet werden (wusste ich bisher auch nicht). 


In dem Sinn: nie die Portokosten mit aufschreiben lassen vom Händler, dann zählen sie auch nicht zu den Gesamtkosten, die versteuert werden.

Das ist komplett legal und so geregelt, Es wird beim Zoll sogar extra darauf hingewiesen, dass die Portokosten wenn sie nicht aufgeführt sind, nicht zu den Gesamtkosten nachberechnet werden dürfen.

http://www.zoll.de/DE/Fachthemen/Zoelle/Zollbefreiungen/Aussertarifliche-Zollbefreiung/Sendungen-mit-geringem-Wert/sendungen-mit-geringem-wert_node.html

 

 

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Ok, dann entschuldige bitte. Hatten wir schon öfter, drum bin ich da etwas vorgeprägt.

Mir wäre das neu - eigentlich müsste der Zoll die Versandkosten sogar mit 19% versteuern, aber das passiert kaum. Aber sie sind definitiv Teil des Gesamtbetrags. Du musst dann in der Regel eh einen Paypal-Zahlungsbeleg o.ä. vorlegen, auf dem ersichtlich wird, was effektiv bezahlt wurde.

Aber viele kleinere Sendungen gehen direkt durch, ohne Zoll und alles. Ist ein bisschen Glückssache.

bearbeitet von miig

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Also bei meiner letzten Bestellung aus Japan wollte der Postbote 7,30 Euro Einfuhrabgaben haben. Man muss dann ja nicht extra zum Zollamt und Belege vorlegen. Ich dachte nur, wenns legal wäre, was digitalray schreibt, könnte man ja schon drauf verzichten die Portokosten auf das Label schreiben zu lassen.

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Wie hoch waren denn Warenwert und VK? Stimmt, auf dem Etikett reicht der Warenwert. Wenn du es beim Zoll abholen musst, dann ist die komplette Zahlung maßgeblich.

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vor 25 Minuten schrieb miig:

Wie hoch waren denn Warenwert und VK? Stimmt, auf dem Etikett reicht der Warenwert. Wenn du es beim Zoll abholen musst, dann ist die komplette Zahlung maßgeblich.

10000 yen Tee

3200 yen EMS

bearbeitet von Harry Caterpillar

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ahja, dann kommts ja ungefähr hin. wenn man es beim Postboten zahlt, dann kommen nochmal andere Gebühren zur Anwendung. Da wunder ich mich manchmal auch :)

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ja eig. hätte ich 7,50 zahlen müssen :-D

aber ich hab mich etwas geärgert, weil mit epacket light hat mein erstes Paket nur 960 yen gekostet und hat nur 4 Tage länger gedauert. werde wohl ab jetzt auf express verzichten.

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ich habe vorletzten Sonntag in Japan etwas Teaware geordert, wurde von dort noch am selben Tag verschickt und am Mittwoch dem Zoll in FFM übergeben, wo es dann dort ganze 7 Stunden verblieb. Zustellversuch bereits am Donnerstag, als nur 4 Tage später, mit Nachzahlung der Zollgebühren an den DHL-Boten (DHL Express Delivery) an der Haustür.  Fast schneller als mancher deutscher Inlandsversand :lol: den Zuschlag an DHL hab ich "gern" bezahlt, denn das nächste Zollamt zur Selbstabholung ist etwa 40 km weg.

Das Paket wurde vom Zoll geöffnet, und obwohl die innenliegende Rechnung die Versandkosten mit auswies, wurden die Gebühren nur anhand den Warenwerts berechnet. Die außen angebrachte Rechnung hat nur den Warenwert dargestellt.

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