Teefreunde

Was kommt in die Teekanne wenn Pärchen sich nicht einigen können??

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Hallo,

wie oft kommt es vor, dass Ihr euch mit eurem Lebenspartner uneinig seit was denn nun für eine Teesorte gekocht wird ? Und wie löst Ihr dieses Problem, falls es aufkommt?

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Am 26.12.2017 um 19:13 schrieb Teefreunde:

Hallo,

wie oft kommt es vor, dass Ihr euch mit eurem Lebenspartner uneinig seit was denn nun für eine Teesorte gekocht wird ? Und wie löst Ihr dieses Problem, falls es aufkommt?

Easy: she drinks coffee, I drink tea...

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Es ist schon eine nette Beschäftigung die uns hier auferlegt wurde. Die Frage an sich ist so nebensächlich das sie kein Interesse hervorrufen sollte. Der Fragesteller wird sich wahrscheinlich nie wieder melden und wir führen das Thema weiter, warum, wir wahren Teefreunde lieben das Gespräch miteinander. 

Wir könnten uns in Nuancen von verschiedenen Wahrnehmungen verlieren und ewig darüber reden. Es ist eine Freude sich gegenseitig auszutauschen, auch wenn das Thema nichtig ist. Dieser kleine Einblick in die Welt des Gegenüber, dieser kleine Spiegel in den man endlich vermag zu blicken. 

Eine Kanne Tee teilen ist mehr als die Frage nach dem Inhalt. Eine Kanne Tee zu teilen ist Zeit zu teilen, dem Gegenüber seine Aufmerksamkeit schenken und sich zusammen auf eine Reise zu begeben. Sich einstimmen, eine gemeinsame Ebene suchen. 

Wer sich wirklich um den Inhalt streitet hat das Prinzip nicht verstanden miteinander zu gehen. Jeder darf einmal ist die Devise die gegangen wird, doch spielt es keine Rolle, die Frage scheint eine Scherzfrage, warum antworte ich dann?

Es ist drei Uhr und achtzehn Minuten in der Nacht. Ich habe einen Hagichawan mit Oolongtee. Ich habe heißes Wasser, ein gutes Buch und gerade etwas Zeit. 

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Meine Frau steht nicht auf "lauwarmen" Gyokuro oder Pu-Erh "geläppere" aus Fingerhüten. Sie möchte einen 'schönen" Darjeeling in der 1/2 Liter Klasse. Den bekommt sie auch von mir in der 2 Kannenmethode aufgegossen und serviert. :trink_tee:

bearbeitet von KlausO

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Wenn ich mit meiner Frau Tee trinke, gibs die Sorten, die sie mag, wobei ich ständig ihren Horizont erweitere.

Wenn ich allein Tee trinke, gibts alles was nicht so schön angenehm im Hals ist... :winken:

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vor 9 Stunden schrieb Cel:

Es ist schon eine nette Beschäftigung die uns hier auferlegt wurde. Die Frage an sich ist so nebensächlich das sie kein Interesse hervorrufen sollte. Der Fragesteller wird sich wahrscheinlich nie wieder melden und wir führen das Thema weiter, warum, wir wahren Teefreunde lieben das Gespräch miteinander. 

Wir könnten uns in Nuancen von verschiedenen Wahrnehmungen verlieren und ewig darüber reden. Es ist eine Freude sich gegenseitig auszutauschen, auch wenn das Thema nichtig ist. Dieser kleine Einblick in die Welt des Gegenüber, dieser kleine Spiegel in den man endlich vermag zu blicken. 

Eine Kanne Tee teilen ist mehr als die Frage nach dem Inhalt. Eine Kanne Tee zu teilen ist Zeit zu teilen, dem Gegenüber seine Aufmerksamkeit schenken und sich zusammen auf eine Reise zu begeben. Sich einstimmen, eine gemeinsame Ebene suchen. 

Wer sich wirklich um den Inhalt streitet hat das Prinzip nicht verstanden miteinander zu gehen. Jeder darf einmal ist die Devise die gegangen wird, doch spielt es keine Rolle, die Frage scheint eine Scherzfrage, warum antworte ich dann?

Es ist drei Uhr und achtzehn Minuten in der Nacht. Ich habe einen Hagichawan mit Oolongtee. Ich habe heißes Wasser, ein gutes Buch und gerade etwas Zeit. 

Das war aber viel. Oh, so 🐟.  

Aber im Ernst, zwar teilte ich Deine Vermutung einer OneNightQuestion (oder Mini-Hausarbeitsumfrage für Bachelor?), aber das Problem kenne ich. Um mit der besten Ehefrau von Allen gemeinsam Tee trinken zu können habe ich exakt 2 Möglichkeiten: 1. Urlaub in 🧕🏼 oder zumindest irgendwo essen gehen wo der typische Chai gebraut wird 2. High tea in 💂🏻‍♀️ mit Scones, hilfsweise Victorian Tea House München. 

Ich habe mir diese Frage also auch schon gestellt. Konnte sie aber bisher nicht so schön beantworten.

bearbeitet von Magic Jenny

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ist ja schon witzig.. :D

anscheinend überall das selbe.

Bei meiner kommt nur Assam, Ostfriesen oder Pouchong in die Kanne.

Puer is bäh, Darjeeling is nich so ihrs, Grüntee"zeugs" geht auch nicht.

Japanischer Tee, wenn dann nur als Matcha Latte mit Süßstoff, alles andere is ja Grüntee.

und beim Oolong ja nicht mehr geröstet als Pouchong.

Insofern: wenn wir Tee trinken, genieß ich den Assam Tee mit, oder mal nen Pouchong.

Daher hat sie zu Weihnachten auch einfach von Schrader das Assam und das Ostfriesenbundle bekommen. 

Qualitativ sind die echt um einiger besser als das übliche. Keine negativen Effekte wie Bitterkeit oder sonstiges.

Ein Assam schmeckt mit Milch und Süßstoff sogar wie Honigmilch, fast wie ein DJ. schon echt ne gute Auswahl beim Schrader an Schwarztees.

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    • Von Apfa
      Guten Abend,
      Ich habe vor kurzem entdeckt, dass sich an meiner Teekanne ein schwarzer Rand gebildet hat. Und im Sieb befinden kleine schwarze Rückstände. 
      -Ist das gefährlich? 
      -Was ist das?
      -Wie bekomme ich es am besten weg
      Bis jetzt habe ich die Kanne sofort nach Gebrauch immer nur mit heißem Wasser abgespült.
      Ich bedanke mich für eure Antworten  
       




    • Von Quorton
      Ich bin mir nicht sicher wo ich diesen Post veröffentlichen soll also habe ich den jetzt hier gemacht. Am 04/08 und 05/08 gab es die internationale Keramiktage in Oldenburg. Da ich dort wohne, bin ich losgezogen um nach Künstlern zu suchen die für einen Teetrinker interessant sein könnten. Hier sind Bilder die ich gemacht habe. Am Ende gibt es Namen und Kontaktdaten der Künstler. Ich mache insgesamt schlechte Fotos aber ich hoffe die geben zumindest einen Eindruck von was es da gab. Ich habe die üblichen Riesenkannen für westliches Teetrinken übersprungen. Ich finde es gab eigentlich mehr Skurrilitäten als wirklich Teeware die ich kaufen möchte, aber eine Schale habe ich mir doch besorgt.
       
      Na dann, los geht’s.
       

      Rachel Woods aus England macht hübsches Zeug. Nur diese Sake Becher sind aber eigentlich für Tee geeignet. 
       

      Jeremy Nichols aus England macht wirklich verrückte Designs. Man mag das oder nicht, es ist ein Hingucker. Die Kannen hier haben eine Füllmenge von 200ml. Sehr gutes Gleichgewicht und sehr stabil trotz der Erscheinung. Ich glaube auch es gibt ja so einen Loch am Deckel wie beim chinesischen Tonkannen um die Flüssigkeit zu stoppen.
       

      Chikako Inaba. Mein persönliches Highlight. Es ist Ton mit Glasur und kein Porzellan. Ich habe ein Schälchen gekauft und bin ziemlich froh darüber da ihre Artikel sonst online nirgendwo zu finden sind. Insgesamt scheint alles groß aber es ist sehr trügerisch. Diese 5 Schalen da haben ungefähr 60ml Füllmenge, nicht mehr. 
       

      Hier habe ich keinen Namen aber das kann ich nach bedarf finden. Es ist eher die Skurrilität die mich interessiert. Diese eckigen Schlane scheinen so das komplette Gegenteil von was ich suche. Ich mag Funktionalität und das scheint ja gar nicht funktional, vor allem die mit den breiten Boden. 
       

      Margaret Curtis und ihr Mann scheinen so das teuerste Zeug zu haben. So ganz habe ich nicht verstanden was es so besonderes an den Schalen bei der Herstellung ist, aber sie sind sehr hübsch und mein Foto kann das leider nicht wirklich rüberbringen. 

      Hier ist die Arbeit des Mannes, Eddie Curtis. Beide sind, glaube ich, Schotten. Mein Foto ist heir schlecht, aber schaut euch die Webseite von den da, ich habe nie sowas gesehen. Und es ist natürlich dementsprechend teuer.

      Birke Kästner. Diese Kannen scheinen sehr gut für taiwanische Oolongs zu sein. Sie haben auch einen eingebauten Sieb wie ein übliches Yixing-Kännchen. Insgesamt hält sich gut in der Hand.
       

      Susanne Lukács-Ringel. Die kleinsten kannen die es gab, die unterste geht an die 120 ml ran. Eigentlich gut für Gongfu, auch eine Abkühlkanne ist rechts dabei. Die Kannen sind sehr leicht und haben auch dünnere Wände.
       

      Die lokale Oldenburger Produktion aus den örtlichen Keramik-Atelier. Geschmackssache. Mir gefällt es aber doch nicht genug um meine Schrank damit noch zusätzlich zuzumüllen.
       

      Finn Dam Rasmussen aus Dänemark. Relativ hübsche Schälchen. 
      Und hier die Buisness-Cards, falls jemand die sich notieren will. Es gab hier ein paar Posts über europäische Keramikmacher, ein paar neue dazu sind vielleicht hilfreich. 

      Hier ist mein Einkauf von Chikako Ibaba. Sehr Nett die Frau. Es ist definitiv hübsch aber trügerisch. Erstens, es ist sehr viel kleine als es aussieht. Ich habe es gekauft und dachte da passt ruhig 60-70ml rein. Nichts da, es ist 35ml und kein Tropfen mehr. Das hat mich schockiert. Zweite Sache: trotz des fancy Designs, es ist sehr ergonomisch. Es liegt wunderbar in der Hand und an den Lippen. Seht ihr die kleine asymetrische Stelle am oberen Rand? Das ist perfekt um stabil dort einen Finger zu setzen. Wirklich sehr stabiles Schälchen. Ich freue mich schon sehr darüber. 
    • Von Menelaos
      Ich "missbrauche" diesen Thread mal für mein Thema. Passt aber ganz gut hier rein, denke ich.
      Meine bessere Hälfte wollte mir was gutes tun und hat alle Tee-Utensilien, die so auf der Arbeitsfläche standen in die Geschirrspülmaschine gestellt. Darunter auch meine Jianshui-Kanne.
      Die Kanne ist jetzt grau statt schwarz 
      Habt ihr Erfahrungen was das betrifft? Sollte ich sie neu auskochen? Die Kanne, versteht sich 
    • Von Lateralus
      Ich muss gestehen dass ich den Einfluss der Teekanne auf den Geschmack des Tees als selbst erfüllende Prophezeiung gehalten habe, bis ich mehr als eine Kyusu hatte und mir plötzlich vorkam dass der Tee doch anders schmeckt wenn er in meiner 2. Kyusu zubereitet wird.
      Da mir klar ist, dass man sowas nur vernünftig in einem Blindtest testen kann, wurde heute dieser Blindtest durchgeführt.
      2 Kyusus und 1 Shiboridashi wurden vorgewärmt und mit exakt 5g Shincha und 40ml 40°C warmes Wasser für 120s befüllt.
      Da ich es logistisch nicht geschafft hätte, dass alle Tees gleichzeitig fertig werden, ich aber ob der Vergleichbarkeit identische Temperaturen wollte, habe ich alle 3 Tees auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.
       
      Die Testkanditaten:
      Links: Kyusu mit Edelstahlsieb
      Mitte: Kyusu mit integriertem Keramiksieb
      Recht: Shiboridashi (ohne Sieb)
      alle 3 innen nicht glasiert 


       
       
       
      Der 1. Aufguss.
      Hier zeigt sich schon mal ein Fehler im Testaufbau. Bei der Shiboridashi kommt natürlich etwas Blattmaterial mit und brüht munter weiter dahin.
      Hat das einen Einfluss? Ich weiß es nicht, aber dadurch wird das für mich nicht mehr so vergleichbar wie ich es wollte.
      Darum interessierte mich das Ergebnis nicht.
      (die Anordnung entspricht jener oben)
       
       
      2. Aufguss:
      Beim Einschenken wurde der Tee nochmals durch einen Tee-Papierfilter gefiltert.
      Bei einem Blindtest war für mich klar:
      Links - Shincha wie ich in mir vorstelle
      Mitte - deutlich bitterer
      Rechts - eindeutig algig/fischig
      Dabei konnte ich die Schalen mischen wie ich wollte, auch die Trinkreihenfolge spielte keine Rolle.
      Auch beim 3. Aufguss konnte ich blind sofort sagen aus welcher Kanne der Tee kam.
      (die Anordnung entspricht jener oben)
       
      Mein Mythbusting hat also überhaupt nicht funktioniert, für mich hatte die Kanne eindeutig einen Einfluss auf den Tee.
      Das war vielen hier bestimmt auch vorher schon klar, ich wollte es aber genau wissen 
      Einige Fragen bleiben allerdings:
      Ungeklärt bleibt für mich ob das Material, die Geometrie oder beides eine Rolle spielt.
      Die Tees hatten während des Ziehens bestimmt nicht die gleiche Temperatur, das habe ich schon beim Angreifen der Kännchen gemerkt.
      Die Mittlere speichert die Wärme einfach deutlich besser als zB die Shiboridashi die ja auch weniger speicherfähiges Material hat.
      Vielleicht spielt auch das Alter eine Rolle? Die Kyusu habe ich schon am längsten und die Shiboridashi am wenigsten lange im Einsatz.
      Spannendes Ergebnis dass mich dazu bewegen wird, Tees die ich zum ersten Mal trinke, immer in der gleichen Kyusu zuzubereiten.
    • Von Mike_Si98
      Hey liebe Teetalk Community,
      ich bin seit mehr als einem Jahr nun vollkommen verrückt nach grünem Tee.
      Aufgrund meines aufkommenden Geburtstags möchte ich mir eine Kyusu zulegen. Hier habe ich einige Fragen:
      Wieviel muss ich von der gesamten Füllmenge abbrechnen? Ich hatte an eine 280ml Kyusu gedacht zu der ich dann eine ca. 250ml große Teeschale nehmen würde.
      Ich habe auch schon einige in der engeren Auswahl bin mir allerdings unsicher, weil das Keramiksieb sehr grob aussieht im Gegensatz zu dem Metallsieb. 
      Keramiksieb: https://amida-tee.de/shop/zubehoer/kyusu/kyusu-supure-ca-280-ml/
      Metallsieb: https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/teekannen/seitengriffkannen/teekanne-kyusu-grau-braun-kleine-kugelform-280-ml?c=150
      Bin für jede Hilfe und jeden Tipp dankbar. 
      Vielen Dank schonmal im Voraus,
       
      Mike 
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