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Mir gehts auch so, @Raku. Anfangs war ich bei den Teetreffen ziemlich im Eimer, da ich kaum geschlafen hab. Mittlerweile gehts einigermaßen :) Dennoch - "one tea a day" (MarshalN) ist für mich immernoch die goldene Regel.

Ich überleg ja schon seit 2-3 Jahren, mal ein Tee-Fasten durchzuführen, also für ein paar Wochen ganz und garkeinen Tee zu trinken. Das wär wohl schon recht aussagekräftig... macht wer mit? 9_9

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Für mich ist es auch eine zeitintensive Sache. Wenn ich zwei richtige Teetrinkslots am Tag finde, dann ist schon viel, weil eines einfach 1-2h dauert. Aber ich verbinde Tee auch eher mit Entspannung. Tee bei der Arbeit trinke ich zwar auch, aber so richtig zählt das nicht.

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Bei mir kann sich eine Tee Sitzung den ganzen Tag hindurch ziehen. Die Kanne und heiß Wasser stehen immer bereit. Die Frage ist nur wann ich einen Aufguss schaffe...

Die Ruhe muss halt da sein.

bearbeitet von Cel

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Glücklich können sich diejenigen schätzen, die während der Arbeit Tee trinken können... 9_9 Dies ist mir leider nicht möglich.... :( 

Seit Dezember trinke ich wieder fast täglich Tee. Ich merke deutlich, wie sich die tägliche Session positiv auf meinen Tagesablauf auswirkt.

Ich "erde" mich damit, werde gelassener und ruhiger. Dabei spielt es keine Rolle welcher Tee gerade im Kännchen ist.

Es geht um die Konzentration, Achtsamkeit, das Fokussieren der Sinne. So rücken Ereignisse die mich innerlich aufgewühlt haben, oder negative Gedanken beiseite und ich habe in mir wieder freien Raum für das Positive. Eine Art "Reset" könnte man also sagen... ;) 

An Werktagen bleibt hierfür nur Abends Zeit, weshalb ich an diesen Tagen selten über 5 Gramm Tee verbrauche. Ab Freitag bis Sonntag kann sich die Menge an Tee aufgrund des deutlich grösseren Zeitfensters bis hin zu 20 Gramm pro Tag steigern.

Ich habe vor in Bälde deutlich mehr Sport zu treiben. Um trotzdem teetechnisch am Ball zu bleiben, werde ich anstatt Wasser einfach Tee mit zum Sport nehmen. :)  

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Hehe, Tee und Sport klappt meistens gut. Nach der Gyukuro-Session neulich, bin ich meine übliche Laufstrecke, die mich schon ordentlich anstrengt, ziemlich motiviert und anstrengungslos gelaufen :D

 

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Gast GTaag

Hallo, mal für mich, ohne den Thread gekannt zu haben, habe ich mir darüber heute Gedanken gemacht, aber mehr in die Richtung: Wassermenge. Ich würde nie auf die Idee kommen, meinen Teekonsum nach Gramm zu berechnen, sondern nach ml. Das waren heute ca. 450ml Sencha Uji, 3g von 6, eine Probe, die mit einem neuen Gaiwan gekommen sind. 

Ist das mit den Grammen nicht sehr relativ, wenn man das Verhältnis zu den Aufgüssen sieht, also sehr verschieden in der Ausbeute?

 

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vor 22 Minuten schrieb GTaag:

Ist das mit den Grammen nicht sehr relativ, wenn man das Verhältnis zu den Aufgüssen sieht, also sehr verschieden in der Ausbeute?

Ja, darüber wollte ich auch mal schreiben in dem Thema, habe ich auf dem Blog früher mal ein bisschen, dort mehr auf Grüntee bezogen, warum gewisse Grüntees bekömmlicher sind als andere, eigentlich gehts ja darum. Aber generell: Es kommt auf den Kultivar, resp. auch auf das Alter der Bäume bei Wildwuchs, und besonders auf die Machart an. Ja sogar das Klima an - ein Frühlingstee ist i.d.R. milder als ein Sommertee, darum werden in Darjeeling z.B. die Second Flush im Sommer viel stärker oxidiert als die First Flush im Frühling, um die Second Flush bekömmlicher zu kriegen. Aber nochmal von vorne: Wenn der Tee sehr auf blumige Noten hin produziert ist, ist er tendenziell weniger bekömmlich, als wenn er auf reife Fruchtnoten hin produziert ist, und das fängt schon beim Pflückmaterial an, auch z.B. wie reif die Blätter selbst sind, aber schon in dem Punkt gibt es im gleiche Reifestadium Unterschiede von Kultivar zu Kultivar, dann kommt die Verarbeitung, wie gut gekocht, wie stark oxidiert, wie gut geröstet - das hat alles Einfluss auf die Bekömmlichkeit. Von wirklich korrekt produziertem Sheng aus hervorragendem Material kann ich Sturzbäche trinken, aber wenn er nicht so gut hergestellt ist, dann spüren viele schnell auf dem Magen eine Anspannung, statt Entspannung. So, das ist jetzt mal richtig gut auf den Punkt gebracht aus meiner Perspektive, spiegelt teilweise auch einige Gespräche u.a. mit Teefreund F. wieder.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Nach dem heutigen Gespräch mit Teefreund F. möchte ich noch einen kleinen Zusatz anhängen, im Gegensatz ist seiner Meinung nach der Zusammenhang zwischen blumigen oder fruchtig-reifen Noten und der Bekömmlichkeit, da es rein schon bei unterschiedlichen Kultivaren andere Gewichtungen genau diesbezüglich gibt, nicht komplett haltbar.

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