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Hallo zusammen,

vorab: Ich hoffe, ich bin damit im richtigen Forum, ich wollte dafür jetzt keinen Blog o.ä. eröffnen und ich denke das passt am besten ins Anfängerforum :)

Worum geht es denn jetzt hier? Nun, ich habe vor rund zwei Monaten hier gefragt, wie man als Anfänger denn mit Tee anfangen soll. Da im Thema durchaus Interesse "angemeldet" wurde mal vom Einstieg zu berichten, dachte ich, dass ich das mal probiere, vielleicht interessiert es hier den ein oder anderen oder es hilft einem anderen Einsteiger :) Unten gibt es auch ein kleines Fazit für die Leute, denen das zu viel Text ist ;) 

Also bei mir begann die Teetrinkerei auch mit den üblichen Beuteln aus dem Supermarkt. Irgendwann bin ich dann auf losen Früchtetee aufmerksam geworden und habe den dann immer abends getrunken. Schließlich habe ich mich im Teeladen vor Ort mal in die Schwarzteeabteilung verirrt und habe dann mutig zu einigen aromatisierten Sorten gegriffen. Einige davon haben mir geschmeckt, einige andere nicht, ich habe mich dann auf ein paar Sorten beschränkt und war dann erstmal zufrieden. Schließlich hat mir der Verkäufer im Teeladen mal eine Probe eines unaromatisierten Grüntees aus Japan mitgegeben. Diese Probe habe ich dann unter der Woche misstrauisch beäugt und überlegt was ich denn damit anfangen soll. Schließlich habe ich mir am Wochenende mal Zeit dafür genommen und probiert. Brav nach der Anleitung der Verpackung aufgebrüht und dann neugierig probiert. Hat furchtbar geschmeckt... Ich war leicht verwirrt, wer trinkt denn bitte so ein Zeug? Musste ja der richtige Geschmack sein, schließlich habe ich es nach der Anleitung gemacht ;) 

Aber ich hatte noch Tee übrig, die Probepackung war für zwei Portionen gedacht. Und ich war neugierig, also habe ich im Internet gesucht, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Da bin ich hier auf das Forum gestoßen. Habe mich ein wenig durch die Themen durchgelesen und gemerkt, dass 4min und 90°C für 3gr Tee und 500ml Wasser nicht wirklich so gut sind. Also habe ich neu ausprobiert, diesmal nach der Gong Fu Aufgiessmethode. Zwar hatte ich nur ein kleines Teesieb und eine übliche Kaffeetasse aus dem üblichen Geschirr, aber ich wollte es ausprobieren. Die empfohlenen 70°C hatte ich vermutlich auch nicht, da kein Thermometer sondern nur die Methode des Umgießens... Egal, mit der Stoppuhr des Handys habe ich die Zeit gemessen und dann erwartungsvoll probiert. 

Diesmal schmeckte der Tee nicht furchtbar, aber für meinen Geschmack auch nicht wirklich gut. Also noch zwei Aufgüsse weiter gemacht und dann festgestellt, dass es nicht wirklich besser wurde. "Liegt wohl an der Sorte" war mein Gedanke dazu. Aber ich war noch immer neugierig und wollte weiter Tee ohne Aromastoffe probieren. Also weiter im Forum gelesen und neugierig durch einige Onlineshops geklickt. Ich kannte bis dahin grünen und schwarzen Tee, aber das es auch sowas wie Oolong, Pu, Weißen oder anderen Tee gibt, war mir nicht klar. Da ich aber alles probieren wollte, habe ich mir in einem Shop ein großes Probensortiement bestellt. In dem war dann vieles dabei: Grüner Tee, schwarzer Tee, oolong, weißer Tee, Früchtetee und Kräutertee. 

Begeistert habe ich mich dann durch diverse Sorten (mal grünen, mal schwarzen, mal oolong und noch mehr durcheinander...) probiert, aber nach einigen Proben war dann wieder die Ernüchterung da: Alles Sorten schmeckten untereinander gleich: ich konnte nirgendwo wirklich Unterschiede feststellen, außer das einige wenige wirklich bitter und nicht gut schmeckten. Also habe ich meine Versuche wieder zurückgefahren und mich mehr auf meinen bewährten Früchtetee konzentriert. 

Im Dezember wollte ich dann wieder in das Thema neu einsteigen, einfach weil es ja doch noch irgendwie interessant war. Diesmal aber mit einem anderen Ansatz, empfohlen hier im Forum: Wenige aber gute Sorten. Also habe ich Anfang 2018 drei Sorten grünen und drei Sorten oolong Tee bestellt. Dazu eine Kyusu, eine günstige Waage und eine Teeschale (war ja gerade Weihnachten :D ). Seitdem habe ich alle drei Oolongs getrunken und auch zwei der grünen... Alles stets im Gong Fu Style, gut abgewogen (dabei habe ich gemerkt, wie viel 4-5 gr Tee wirklich sein können...) und dann möglichst mit der passenden Temperatur (ein seit kurzem gekaufter Wasserkocher mit Temperaturvorwahl hilft da sehr..) übergossen und mit der Stoppuhr gemessen. 

Seitdem: :love: Okay, das ist vielleicht übertrieben, aber es ist wirklich was ganz anderes als vorher. Ich würde sagen, dass ich alle 5 Tees die ich bisher getrunken habe, erkennen könnte, einfach am Geschmack. Mein Geschmackssinn hat sich ebenfalls bei Tee verbessert. Am Anfang haben die Oolongs alle sehr ähnlich geschmeckt, aber mittlerweile erkenne ich bei jedem gewisse Nuancen, die die anderen nicht haben. Zudem konnte ich in der letzten Woche wirklich jeden Tag sagen, auf welchen Tee ich mehr Lust habe. Mal war es Oolong A, mal Oolong B... Das hatte ich vorher noch nicht!

Letztes Wochenende habe ich zudem mal bewusst Zeit für eine Teesession genommen. Normalerweise trinke ich den Tee den Tag über verteilt, wenn ich arbeite, aber diese Session war anders. 2h habe ich mir für den teuersten der Oolongs genommen (für mich ist er teuer ;) Aber er schmeckt auch sehr gut :) ) und in den 2h 9 oder 10 Aufgüsse getrunken. Das war nochmal ein ganz anderes Erlebnis. Danach war ich dermaßen wach und konzentriert, aber auch gleichzeitig total entspannt. Sehr beeindruckend!!

Ich könnte jetzt an dieser Stelle noch einige weitere Details erzählen, aber ich glaube das wird zu viel, daher an dieser Stelle erstmal ein großes DANKE an alle hier, ohne das Forum und auch die Foristen, die mir geantwortet haben und auch teilweise per privater Nachricht mir geholfen haben, wäre ich nicht wieder zum Tee gekommen. Zumindest nicht in dieser Form. Der nächste Kauf von Tee wird nämlich schon geplant. Und es ist irgendwie beängstigend, dass ich jetzt schon kein Problem habe 10 Euro für 50gr auszugeben :lol:O.o.;) (natürlich nicht für jeden, ich will unterschiedliche Preiskategorien ausprobieren :) ) Ich warte jetzt schon auf den Tag (ist vielleicht bald :D ) wo ich mit einer Person mal einen guten Oolong o.ä. trinken kann (Mal gucken, ob ich die Freundin oder wen aus der Familie dafür nehme :lol:)

Fazit:

So nun zum Fazit, welches hoffentlich dem ein oder anderen Anfänger hilft, der da steht, wo ich vor 2 Monaten stand: Ich habe gelernt, dass es sich lohnt nur wenige Sorten zu kaufen. Auch vielleicht auf max. 2 Sorten zu begrenzen, also vielleicht Oolong und grünen oder grün+schwarz, oder wie man es halt möchte. Das durcheinander von Sorten am Anfang hat meine Geschmacksnerven nur verwirrt. Und dann auch ruhig mal 3 Tage den gleichen Tee trinken, ich habe am 3 Tag wesentlich mehr Nuancen geschmeckt als am Anfang. Zudem: Zubehör hilft nur, entscheidet aber nicht komplett über den Geschmack, der Oolong schmeckt im einfachen Teesieb genauso wie in der Kanne (Kyusu). Auch wenn die Kyusu natürlich schicker aussieht ;) .

Aber das wichtigste ist: Nicht direkt aufgeben und neugierig sein. Ausdauernde Geschmacksnerven helfen auch. Ansonsten das ganze nicht zu ernst nehmen. Habe ich am Anfang auch, aber man benötigt den Spaß. 

 

Ansonsten: Danke fürs durchlesen, ich hoffe es war interessant und nicht zu langweilig.

Viele Grüße und Danke!

paxistatis

 

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Ah verstehe, alles klar, danke :) Freut mich, dass es hilft bzw. gefällt, ich hab mir halt gedacht, dass es interessant sein könnte :) 

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So, dann versuche ich es mal mit einem Folgebericht :).

Um den ersten Bericht einmal zusammenzufassen: Es ging um die schlechten Erfahrungen, die ich anfangs gemacht habe und dann mithilfe von einem Oolong und einem Grüntee Set langsam richtig ans Teetrinken herangegangen bin. 

Nun seitdem hat sich einiges geändert. Die Oolongs aus dem damaligen Set dürften mittlerweile alle fast leer sein, bei zweien bin ich mir sicher, ich glaube die dritte Packung hat noch ein paar wenige Gramm... Allerdings ist es auch so, dass die Grünteepackungen noch recht gut gefüllt sind. Das ist eine der Erkenntnisse aus den letzten Monaten, aber der Reihe nach:

Was habe ich in den letzten Monaten bzgl. Tee gemacht?

Ich bin weiterhin neugierig geblieben, wollte mehr ausprobieren und habe mich auch gewagt schwarzen, weißen und Pu-Erh Tee zu bestellen und somit 5 unterschiedliche Teesorten abzudecken. Nun, das damalige Probenset hatte ebenfalls alle fünf Sorten, allerdings konnte ich teilweise kaum Unterschiede erkennen und war etwas verwirrt. Mittlerweile muss ich sagen, dass ich doch einige grobe Unterschiede erkennen kann, etwas was ich mir erhofft habe, aber wo ich nicht sicher war, ob ich das schaffe, schließlich sind 7, 8 Monate ja nichts an Erfahrung was Tee angeht. Besonders im Vergleich mit einigen hier im Forum ;) 

Aber ich kann die fünf Sorten ein wenig unterscheiden, zumindest vermute ich das, denn und jetzt eine der neuen Erkenntnisse: Ich bin wohl (zumindest aktuell) ein Fan von schwarzem, oolong und Pu-Erh Tee. Zu dem grünen Tee ist bisher keiner dazugekommen, beim weißen Tee hatte ich bisher auch noch nicht das große Verlangen mehr auszuprobieren (wobei die nicht schlecht sind, ich glaube mein Körper merkt auch den Unterschied bzgl. Koffein). Eine Ausnahme ist vielleicht der frische Schwarze Flugtee, den ich mir auch mal gegönnt habe: Er erinnert mich auch mehr an grünen Tee, war mir vor dem Kauf gar nicht so klar, aber irgendwie ergibt es ja Sinn. Aber ich muss sagen: Mir war es das Geld wert auch diese Tees zu trinken, ich werde sie natürlich nach und nach versuchen ebenfalls zu trinken, aber ich habe eine Richtung bzw. Orientierung in die ich mich orientieren kann und weiß auch wann ich zu grünen Tee gehen sollte. Also wenn es darum geht mein jeweiliges Interesse an bestimmten Geschmäckern in Tee zu leiten. 

Da der Fokus aber auf Oolong, schwarzem und Pu Tee liegt, würde ich dazu erstmal ein wenig mehr schreiben:

Schwarzer Tee: Nun, da ist es ehrlich gesagt auch noch nicht zu vielen unterschiedlichen Tees gekommen. Allerdings muss ich sagen, dass aktuell der schwarze Tee für mich eher der Tee ist, den ich mehr westlich aufgieße. Wirkliche Gong Fu Sitzungen habe ich damit noch gar nicht so gemacht, allerdings ist der Verbrauch trotzdem sehr hoch, da es mein Alltagstee im Home Office geworden ist. 1-2TL auf meine ~200-250ml Tasse und ich habe für 4 bis 5 Tassen am Tag Tee. Finde ich sehr angenehm und ich merke den Unterschied zu Beuteltee definitiv. Und wenn ich mir die Preise für meinen aktuellen Tee anschaue (10Euro/100gr), würde ich sagen, dass ich mich da in einer Preisregion bewege, die für mich persönlich in Ordnung geht. Fairerweise muss ich allerdings sagen, dass ich es z.b. mit Kaffee nicht vergleichen kann. Aber bei einer Rechnung von z.b. 2.5gr pro Tag, bezahle ich 10 Euro für 40 Tage und somit 25cent am Tag. 

Aber ich will nicht nur Preise ausrechnen. Neben einem Probenset und dem Flugteeset habe ich bisher noch gar nicht so viel schwarzen Tee probiert, da ist mein Ziel, dass ich bei kommenden Bestellungen vielleicht mal kleinere Probenpackungen bestelle und so z.B. Assam oder Darjeeling probiere, also Teesorten, die dann doch etwas bekannter sind. Ich bin gespannt, ob dieser leicht süßliche, malzige Geschmack meiner aktuellen Schwarztees auch da wieder auftaucht. Dieses angenehme, leicht süßliche ist nämlich aktuell das was ich schätze, zumindest tagsüber :) .

Also hier ist auch noch viel Platz nach oben und ich bin gespannt, was da noch auf mich zukommt.

Pu-Erh Tee:

Nun die ersten Beschreibungen von Pu-Erh Tee haben mich auf der einen Seite etwas verwundert auf der anderen aber auch sehr neugierig gemacht: "Tee den man lagert? Also das es wie beim Wein vielleicht auch Jahrgänge gibt? Das klingt lustig. Da kann man ja sagen, dass man einen Tee aus dem Jahrgang 2002 schätzt" waren so meine Gedanken, die vielleicht mit ein wenig Humor versehen sind ;) Aber mittlerweile muss ich sagen, dass das Thema natürlich wesentlich interessanter und komplexer ist und ich vielleicht gerade mal ein Bruchstück davon wirklich weiß. Dennoch habe ich mittlerweile 4 oder 5 unterschiedliche Pu's getrunken und sogar in der letzten Bestellungen einen Mini Cake (100gr) bestellt. Mein erster Cake :ph34r: Pu ist für mich das, wofür ich mir am meisten Zeit nehmen möchte/muss, um es zu genießen. Wobei auch hier kann ich mittlerweile sagen: Stop, bei Oolong ist es das gleiche, aber dazu gleich mehr. 

Ich finde den Geschmack der Pu's sehr interessant, genau wie der Geruch und man bekommt wirklich das Gefühl, dass es ein Tee ist, der nicht jedem schmeckt und auch nicht jedem schmecken will. Es ist etwas spezielles, was mit etwas Übung bzw. Gewöhnung schmecken kann und definitiv nichts für Zwischendurch ist. Für mich etwas besonderes. Obwohl ich auch hier erst wenig probiert habe, kann ich dennoch Geschmacksunterschiede feststellen. Ich vermute, dass bei Pu's vielleicht Unterschiede doch etwas besser hervorgebracht werden können. Auch beim Pu möchte ich gerne mehr erfahren, habe daher aktuell 4 oder 5 noch verschlossene, etwas teurere 10gr Proben in meiner Schublade liegen, die noch probiert werden wollen. 

Genau wie beim Schwarztee: Viel Platz und Luft nach oben, es will weiter erkundet werden, was hier noch auf einen wartet. Und hoffentlich kann ich in naher Zukunft mal jemanden einen einfachen Pu vorsetzen, mich würde das Gesicht mal interessieren, auch weil es bestimmt meinem Gesicht beim ersten Schluck PU sehr ähnlich sehen wird? Definitiv etwas zum gewöhnen :D 

Oolong Tee:

Nun zum Oolongtee. Ich würde mal behaupten, dass ich davon aktuell am meisten probiert habe. Sehr interessant, für mich etwas was man auch mal abends in der Woche zur Entspannung trinken kann. Ein einfacher, angenehmer Oolong und eine halbe bis ganze Stunde und man bzw. ich bin wieder etwas entspannter. Sehr angenehm bei dieser Teeart ist meiner Meinung nach, dass sich der Geschmack eigentlich immer ändert und man weiß, dass da noch etwas mehr kommen wird. Diese Änderung sorgt für Abwechslung und ist meiner Meinung nach etwas besonderes was sonst kein Getränk hat. Klar, die anderen Teearten haben das auch ;) 

Der Geschmack von Oolong ist zudem irgendwie meistens mein Fall. Meistens relativ süßlich, aber angenehm, nicht aufdringlich und mit interessanten Nuancen geprägt. Es gibt welche, da hat man das Gefühl man hat noch ein wenig Honig dabei, dann gibt es die mit Nuss, die, die ein wenig prickeln oder die, die unterschiedliche Früchte dabei haben. Meiner Meinung nach gibt es da eine große Vielfalt, die das Thema spannend macht. 

Beim Oolong habe ich auch mittlerweile die teuersten Proben gehabt und ich war überrascht, dass ich wohl auch schon einige Unterschiede schmecken kann. Man merkt, meiner Meinung nach, einfach eine etwas höhere Verarbeitungsqualität. Der Geschmacks ist gleichmäßiger und etwas komplexer bzw. abwechslungsreicher. als bei einfachen. Allerdings braucht man ebenfalls viel Zeit, wie beim Pu, daher bin ich froh, dass mir auch der einfache schmeckt, der nach 5-7 Aufgüssen auch schon einiges geleistet hat :) 

Oolong ist für mich so aktuell der Tee, der sowohl für den Alltag als auch für was besonderes genutzt werden kann. Also entweder für die 30min Session unter der Woche oder für 3h am Wochenende. Freue mich auch da schon auf weitere Erfahrungen :) 

 

Nun, was gab oder gibt es neben dem Tee noch? 

Ich habe mir nach und nach etwas mehr Teegeschirr gekauft: Das bedeutet Teeschalen, zwei Gaiwans (ein großer, ein kleiner) und auch ein Teetisch und eine Ausschankkanne mit Sieb sind mittlerweile vorhanden und in Gebrauch. Macht meiner Meinung nach Sinn, allerdings kann man das schön in gewissen Schritten kaufen. Erst der Gaiwan mit schöner Schale und dann nach und nach ergänzen. Aber so ein Teetisch bietet definitiv Vorteile und eine Ausschankkanne mit Sieb hilft auch bei kleineren Krümeln im Wasser ;) .

Was ich auch gemerkt habe ist, dass kleinere Proben mit so 10gr definitiv vorteilhaft sind. Wenn ich mir meine aktuellen Bestände anschaue, hätte ich diese Probenpackungen doch öfter ein wenig kleiner kaufen sollen. Kann man aber glücklicherweise ja alles nach und nach trinken. Nur 10gr, also meist 3 Portionen, sind ja eigentlich auch schon mal nicht schlecht :) Speziell, und da kommen wir zum nächsten Punkt, wenn man dann doch bei immer kleineren Aufgussmengen landet. Anfangs dachte ich noch, dass 150ml je Aufguss ja ganz gut sind, mittlerweile bin ich froh über meinen 100ml Gaiwan bei dem ich dann meist so 80-100ml habe. Und selbst bei den kleinen Oolongkugeln ist der am Ende voll mit Blättern.... :D 

Dann habe ich mittlerweile einen weiteren Punkt gefunden, den ich umsetzen möchte: Eine Art "Tagebuch", also ein Notizbuch mit allen Tees die ich gekauft habe und deren Geschmack usw. Damit werde ich jetzt anfangen und nach und nach alle Tees eintragen, nachdem ich sie nochmal getrunken habe. Ich habe war mittlerweile ein paar Notizen im Kopf zu bestimmten Tees und kann sie einordnen, wann ich welchen trinken möchte, aber ich finde ein paar handschriftliche Notizen passen irgendwie zum gemütlichen Teetrinken. Soll natürlich nicht wie im Labor werden, aber meine ursprüngliche Liste am PC bringt noch weniger. Tee ist für mich etwas was ich abseits der Technik erfassen möchte und was mir hilft zu entspannen. Da will ich kein Excel/Word Dokument :D 

Allerdings muss ich sagen, dass der Punkt "Entspannung" noch verbesserungswürdig ist. Ich kann mich mittlerweile ein wenig besser auf den Tee konzentrieren, allerdings schaue ich dabei dann doch noch ganz gerne eine Serie/Stream o.ä. Allerdings halte ich meist inne, wenn ich dann wirklich den Tee trinke und kann so die Aromen wahrnehmen. Der restliche Prozess der Zubereitung wird von mir allerdings ein wenig übergangen. Das ist allerdings etwas, was ich vielleicht noch besser schaffe, mal schauen :)

 

Ansonsten glaube ich, dass ich das ich hier ein kleines Fazit ziehen kann, ist ja doch einiges an Text geworden: Ich bin weiterhin am Tee dran, auch wenn es z.B. durch eine Erkältung eine 3 wöchige Pause gab, und merke so langsam die Unterschiede. Konnte sogar schon ein wenig den Tee im Bekanntenkreis verbreiten bzw. gehe mit dem Thema ganz anders um. Teebeutel betrachte ich mittlerweile kritisch? :D Einfach weil ich weiß, dass ich bzgl. des Geschmacks wohl nicht wirklich Tee erwarten kann, wenn ich ihn mit meinem Tee vergleiche. Finde diese Entwicklung interessant, insbesondere, da ich doch eher im unteren Mittelfeld unterwegs war und mich langsam hochtaste. 

Ich hab mittlerweile einige Teesorten die mir eher liegen und einen gewissen Überblick, freue mich aber mehr zu lernen und finde das Hobby entspannt schon irgendwie auf eine sehr angenehme Art und Weise. Wenn ich Glück habe und es zeitlich passt, schaffe ich es vielleicht dieses Jahr auch mal eine Art Tasting/Kurs zu bekommen, da dachte ich z.B. an das Shennong in Düsseldorf, aber da muss ich einfach mal gucken, was so alles möglich ist. Bin da noch etwas schüchtern ^^. 

Ansonsten ist natürlich das Forum super, auch wenn ich manchmal eher etwas weniger schreibe... Dafür gibt es dann sowas wie diesen Beitrag, da ist dann etwas mehr Text drin. 

Und damit mache ich jetzt hier erstmal Ende und hoffe, dass ihr das ein wenig interessant fandet... Ich fange jetzt mit diesem "TeeTagebuch" an :D 

bearbeitet von paxistatis

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@paxistatis schöner Bericht. Jetzt hast du auch die "Sucht" Tee, Keramik, etc. :lol:

Nur Spaß, probiere Mal Schwarztees als Gong Fu Cha. Ein Darjeling 1frst. mit 80° ist ein Erlebnis, selten hätte ich so ein zitrusfruchtges Aroma bei einem Tee. Oder, heute Morgen getrunken, chinesischer Schwarztee in Kugelform, 2 Stück auf 25ml, mehrere Aufgüsse. Experimentiere, Teste, Probiere.

bearbeitet von KlausO
Mist

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vor 6 Minuten schrieb KlausO:

Experimentiere, Teste, Probiere.

Das wird viel zu oft vernachlässigt, irgendwie denken viele es gibt ein "muss so"

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@KlausO wie meinst du das mit der such? Oder sollte das Sucht sein? :D

Das mit dem Schwarztee muss ich unbedingt mal machen, steht auch auf meiner Liste :) 

@Cel und Klaus: Das mit dem experimentieren und testen mache ich ja, soweit ich weiß, habe ich ja auch nichts anderes geschrieben oder? 

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    • Von Mike_Si98
      Hey liebe Teetalk Community,
      ich bin seit mehr als einem Jahr nun vollkommen verrückt nach grünem Tee.
      Aufgrund meines aufkommenden Geburtstags möchte ich mir eine Kyusu zulegen. Hier habe ich einige Fragen:
      Wieviel muss ich von der gesamten Füllmenge abbrechnen? Ich hatte an eine 280ml Kyusu gedacht zu der ich dann eine ca. 250ml große Teeschale nehmen würde.
      Ich habe auch schon einige in der engeren Auswahl bin mir allerdings unsicher, weil das Keramiksieb sehr grob aussieht im Gegensatz zu dem Metallsieb. 
      Keramiksieb: https://amida-tee.de/shop/zubehoer/kyusu/kyusu-supure-ca-280-ml/
      Metallsieb: https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/teekannen/seitengriffkannen/teekanne-kyusu-grau-braun-kleine-kugelform-280-ml?c=150
      Bin für jede Hilfe und jeden Tipp dankbar. 
      Vielen Dank schonmal im Voraus,
       
      Mike 
    • Von OstHesse
      Ich grüße alle Anfänger und Teegurus !!
      Auf den ersten Blick scheint dieser Thread überflüssig zu sein, doch es gibt sehr triftige Gründe warum es in allen Teeforen der Welt so etwas wie einen "Leitfaden für Anfänger" geben sollte.
      Ein typischer Fall. Jemand will aufgrund eines persönlichen Erlebnisses in die Welt des Tees einsteigen, jenseits von Schwarz- und Früchtetee, die er/sie bereis zu Genüge kennt. Er/sie geht daraufhin in einen Teeladen und lässt sich beraten, das ist so der übliche Weg. Leider ist es so, unabhängig vom Teeladen, dass dort nur Tee besprochen wird, so gut wie niemand spricht über die Aufgussmethode und das vorhandene Teegeschirr des Anfängers! Er/ise kommt heim, nimmt die handelsübliche Keramik- oder Glasteekanne, schmeißt den Tee rein, gießt kochend und lange auf und ist enttäuscht über das Ergebnis. Nach ein Paar solcher Enttäuschungen wendet sich der Anfänger/in dem Internet zu, und das sind dann unsere Neulinge, die auf der Suche nach "gutem Tee" sind, da sie selbstverständlich annehmen es lag alles am "schlechten Tee". Diese werden dann mit Begriffen "Gongfu Cha" konfrontiert, sowie mit Aufforderungen sich doch eine Yixing-Kanne zuzulegen oder einen "Gaiwan"... Anfänger/in googlet, wird von einer Info-Lawine fast erschlagen, denn was die hier anwesenden Teaheads als "Allgemeinbildung" verstehen ist für den teefremden Normalo kompletter Bahnhof. Selbst das Universalwerkzeug der Teewelt, der Gaiwan, will richtig verwendet werden, was ohne Anleitung und Training eben nicht geht, nicht jeder hat die Puste das alles autodidaktisch zu erforschen. Das führt unter anderem dazu dass immer wieder Anfänger diesselben Fragen stellen...
      Hier ist meine Vorstellung von dem was wir jedem Anfänger als Leitfaden geben sollten.
      Schritt 1. Teegeschirr
      1). Teetasse mit Sieb und Deckel (300-350ml), 2). 300-500ml Flüssigkeitsbehälter, 3). Feinsieb, 4). Küchenthermometer, 5). digitaler Küchen-Timer, 6). Küchenwaage
      Ich bin der Überzeugung dass der Einstieg in die Welt des Tees hier stattfinden sollte, und nicht bei der Auswahl des Tees selbst. Vor allem das Aufgussgefäß muss so nah an Gaiwans/Tea Taster herankommen wie es nur geht und trotzdem fast in jedem großen Supermarkt für kleines Geld zu kaufen sein. So eine 300ml Siebtasse mit Deckel ist m.M.n. die beste Anfänger-Lösung (der mitgelieferte Sieb ist da meist zu grob, deswegen muss Feinsieb extra gekauft werden) denn sie lässt sich im Grunde wie ein Tea Taster verwenden. Zu einem Drittel aufgefüllt ergibt das 100ml, was wirklich jeder nach Augenmaß gut machen kann.
      Schritt 2. Teewasser
      Wenn man in einer Region mit hartem Wasser lebt, hat man ein Problem. Mein Tipp, stilles Mineralwasser von "Volvic" - überall zu haben, sehr neutraler Geschmack und Mineralisierung. Ich selbst habe einmal mehrere Tees mit hartem Wasser zubereitet, diese waren moderat bis kaum genießbar. Wenn der Anfänger alles richtig macht und trotzdem ein schlechtes Ergebnis bekommt, ist es doppelt so enttäuschend. Was eben überhaupt nicht sein muss.
      Schritt 3. Brühwasser - Tee - Verhältnis
      Grün- und Weißtees: 3-5g/100ml, Oolong: 5-7g/100ml, Pu Erh: 5-7g/100ml, Schwarztee: 5-6g/100ml
      Schritt 4. Wassertemperatur
      Grüntee: ~70°C, Weißer Tee: 70-80°C, Oolong: 80-90°C, Pu Erh: 85-95°C, Schwarztee: 80-95°C
      Schritt 5. Ziehdauer
      Meine Erfahrung ist, dass man unter 2 Minuten Ziehzeit kaum was falsch machen kann, was die gängigsten Tees angeht.
      Schritt 6. Anzahl der Aufgüsse
      Mindestens 4 Aufgüsse.
      Wie sieht das die verehrte Tee-Community? Würde da jemand was korrigieren, hinzufügen oder gar weglassen? Mir geht's darum das ganze so knapp, verständlich und informativ zu gestalten wie es nur geht. Es wäre z.B. durchaus praktisch wenn wir einen solchen Leitfaden in .jpeg - Form konvertieren und einfach zum Download anbieten, damit sich dieses Wissen zum Wohle der Anfänger verbreitet.
      Grüße, OstHesse
    • Von Schlotzer
      Guten Tag allerseits,
      Ich bin relativ neu unter den Teetrinker und habe ein Paar Startschwierigkeiten, aber erstmal zu mir ....Ich bin leidenschaftlicher Heißgetränke trinker und war jahrelang Kaffeliebhaber. Leider tut mir der Kaffee nicht unbedingt gut. Mein Magen verträgt ihn super, jedoch habe ich vorallem wenn ich geistige Hochleistung erbringen muss das Gefühl eher leicht verwirrt und gehetzt zu sein und fühle ich mich somit weniger Leistungsfähig wenn ich Kaffee trinke. Daher habe ich der wirtschaftlichen Totalschaden meiner heiß geliebten Siebträgermaschine (natürlich mit e61 Brühruppe ) als Anlass genommen im Frühjahr 2017 auf Tee umzusteigen. Dies gelang mir eigentlich auch ganz gut ohne den Kaffee zu vermissen.
      Zuerst habe ich mit Hilfe des lokalen TG die Welt der Grüntees erkundet und Sencha für mich entdeckt. In folge dessen habe ich auch bei anderen Händlern bestellt (sundaynatural & Teekontorkiel) und habe aber leider nur Tees erhalten die mir nicht schmeckten. Daher habe ich mich erstmal an den Sencha von TG gehalten. Das ich mit der Zeit aber wieder Abwechslung suchte habe ich mich von einem Freund auf Earl Grey bringen lassen, da mir die herbe Note zusagt. Nachdem ich die Sorten vom TG ausgiebig getestet hatte aber mich dann mehrere verschiedene Earl Greys beim Teekontorkiel bestellt. Diese fand ich lieder alle derart schrecklich, dass ich sie wohl schweren Herzens wegwerfen werden. Ich bin eigentlich kein Freund davon Lebensmittel weg zu werfen und würde auch einen weniger guten Trinken, aber die verwendeten Aromen sind derart ... entschuldigt die Wortwahl aber mir fällt kein besseres Wort ein als ecklig (die english breakfast Mischung die ich mitbestellt habe finde ich auch nicht toll, aber werde sie trinken).
      Langer Rede, kurzer Sinn ... ich habe jetzt für 20 € Tee bestellt den ich nicht trinken kann bzw. will und traue mich nicht woanders als beim TG noch Tee zu kaufen. Vielleicht kann mir jemand mal einen Tipp geben welchen Teehändler ich noch ausprobieren könnte. Am besten auch mit einem Hinweis welche Teesorten auch tatsächlich gut sind. Aktuell trinke ich gerne Assam Tees Second Flush, nur damit ihr eine Vorstellung habt was ich zur Zeit so trinke. Dies wechselt aber immer mal wieder, daher bin ich für viele Tipps und Anregungen im Bereich des echten Tees und dankbar. Einzig Roiboos und Früchtetees schmecken mir nicht und auch bei aromatisierten Tees war Earl Grey bisher die einzige Ausnahme aber das muss nicht zwingend so bleiben .
      Vielen Dank und beste Grüße,
      der Schlotzer
    • Von Beuteltrinker
      Moin!
      Und Grüße aus Bremen.
      Ich trinke zwar schon länger auch Tee, hab aber keine Ahnung. Für mich ist Tee Nahrungsmittel und Genuß, aber kein Luxusgut. Nicht ganz unabhängig davon hab ich auch kein Geld für teuren Tee.
      Neben Schwarztee trinke ich auch gerne Mate, hab einen großen Mate Importeur mit Vor Ort Verkauf gleich um die Ecke. Dort gibt es immer auch umfangreiche Beratung, ob gewollt oder nicht
      Kenne bisher nur wenige, sehr günstige Schwarzteesorten. Die Begeisterung hält sich in Grenzen. Als nächstes möchte ich mir das Probierset von Gschwender zulegen, mit 4x 50g. Das wurde hier im Forum schon mehrfach empfohlen.
      Vielleicht könnt ihr mir brauchbare (Supermarkt) Tees empfehlen? Meine Schmerzgrenze liegt bei 10€ / 100g.
      Ich reagiere leider sehr empfindlich auf Koffein. Mehr als eine Tasse ist nicht drin, gilt auch für Kaffe und Mate.
      Mein Zubehör ist schlicht. Isolietasse aus Edelstahl, Sieb und Teeglas sowie Wasserkocher.
      Ich hab auch ganz konkrete Fragen zur Zubereitung: Rührt man den Tee um, wärend er zieht? Und: Ich mag Tee gerne stark, aber nicht sehr bitter. Gibt es da Tricks?
      Grüße, Markus.
       
       
    • Von Getsome
      Einer meiner Sheng Cakes hatte, bereits bei seiner Anlieferung, einen äußerst unangenehmen Geruch und Geschmack, welcher in Ermangelung eines passenden Begriffs im Folgenden als „sauer“ bezeichnet wird.

      Grund für den Bericht: Ich persönlich kann zurzeit mit den Daten nicht viel anfangen. Gegebenfalls sind sie in der Zukunft mal nützlich und sollen daher Interessierten zur Verfügung stehen.
      Produkt &Geschichte: Der Yiwu Cake liegt im oberen Ende der 5-10 Jahresmarke. Mehr möchte ich aus Fairness gegenüber dem Shop erst einmal nicht dazu sagen. Aufgefallen ist mir der spezielle Geruch des Cakes sofort, da Yiwu mein bisheriges Lieblingsgebiet ist und daher auch das Gebiet mit der höchsten Drinkerfahrung.

      Ersteindruck Geruch & Geschmack: Beide sind nicht einfach zu umreißen, da es sich eben nicht teetypische Ausprägungen handelt. Der Geruch war viel zu rauchig und „benzinig“ für Yiwu. Richtig unangenehm war aber eine Note die zwischen unsauber und ranzig liegt. Der Geschmack ähnelt dem Geruch in leicht bis mittel abgeschwächter Form.

      Um dem zu begegnen habe ich den einen kleinen Teil des Cakes abgebrochen und in kleineren Stücken in zwei Metalldosen verstaut. Diese Dosen wurden in regelmäßigen Abständen zum Luftaustausch und dem Nehmen von Geruchsproben geöffnet. Der restliche Cake verbrachte seine Zeit in der mitgelieferten Verpackung.
      Der Doseninhalt wurde über ca. ein Vierteljahr verkostet ohne nennenswerte Veränderungen in Geruch und Geschmack erkenne zu lassen.

      Schließlich habe ich den Cake aufgegeben und wollte ihn einfach in der Verpackung auf ewig versauern J lassen. Nach einem halben Jahr hatte ich ihn aber zufällig nochmal in der Hand und habe dabei festgestellt, dass der Geruch merklich besser war. Daraufhin beschloss ich mit dem Cake zu experimentieren.

      Beobachtungen aus dem Experiement:
      a) Die Experimente dauerten ca. ein weiteres Vierteljahr und beinhalteten Aufgüsse direkt aus dem Cakestammen und welche die in Stücke gebrochen ein bis zwei Wochen in offenen Behältern im Wohnraum standen. Dies hatte leichten Einfluss auf den Geruch aber keinen auf den Geschmack.


      Dosierung/Ziehzeit: kein Einfluss


       
      c) Größe der Teebrocken: je kleiner desto ungenießbarer


       
      d) Geruch der nassen Blätter: von unverändert bis „fast wie Yiwu“


       
      e) Geschmack: ungenießbar (ca. 35% des Cakes), trinkbar aber schlecht (30%), ohne die oben beschriebenen negativen Geschmäcker und sonst neutral (ca. 5%), wie guter Standardyiwu (5%). Die restlichen 25% wurden vor dem Experiment verbraucht (alles grobe Schätzwerte).

      Alles was für mich unter „ungenießbar“ fällt wanderte nach 1-2 Mal waschen und zwei Aufgüssen direkt auf den Kompost. Ich kann keine Aussage treffen ob ab Aufguss x oder y Besserung eintritt. „trinkbar aber schlecht“ zeigt leichte Besserung ab ca. Aufguss 7, dennoch nichts was man trinken möchte. Für die beiden letzten Kategorien gilt, dass sie sich über die Aufgüsse hinweg wie andere Yiwus auch verhalten. Leider, leider habe ich vergessen zu notieren von welcher Stelle des Cakes die jeweiligen Proben kamen. L

      Welche auffälligen Beobachtungen konnten gemacht werden??

        1) Zum Aussortieren der Nase folgen: Roch eine Probe schlecht viel sie immer in eine der beiden ersten Kategorien. Aber nicht jede akzeptabel riechende viel in die letzten zwei. Daher: riecht es schlecht, gleich auf den Müll.
      2) 

       Alle Proben der ersten und zweiten Kategorien waren geprägt von bemerkenswert dunklen Blättern im Vergleich zu Tees im selben Alter. Das wird spätestens am Inhalt des Siebes deutlich: tief schwarze Rückstände neben den dunkelbraun bis braunen anderen Blättern. Aber! In den beiden letzten Kategorien fanden sich ebenfalls diese Rückstände. Allerdings in wesentlich geringer Konzentration und gefühlt heller. Zumindest für die meisten der schwarzen Blätter gilt: Äußere Sicht oder Rand des Cakes. 3) 

       Die Energie des Tees war in jeder Probe ungefähr gleich zu spüren. 4) 

       Für die beiden trinkbaren Kategorien gilt: Im Vergleich zum restlichen Cake natürlich erfreulich. Im Vergleich zu anderen Tees fehlte dennoch Lebendigkeit und Breite des Geschmacksspektrums. Dies ist mir aber nur aufgefallen, wenn der andere Tee zügig im Anschluss getrunken wurde.



       
      Wenn ihr Fragen oder Verbesserungsvorschläge habt, editiere ich den Text entsprechend.

      Ansonsten freue ich mich auf Beiträge und Diskussion J
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