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Konban wa liebe Freund des Chado,

aufgrund der Umstellung meines Trinkwasser, bedingt durch meinen Umzug in eine neue Wohnung, komme ich nun leider nicht mehr in den Genuß, des nahezu kalkfreien Wassers, welches ich zuvor hatte. Ich hab mich schon nach Alternativen bezüglich des Wasser umgesehen und wurde wohl auch schon fündig.

Ich hab meine Tetsubin mit dem Tiefenbrunnenwasser ein paar mal genutzt, so um die 20 mal, nun habe ich das Bedürfnis die Kalkablagerungen zu entfernen, bisher habe ich nichts unternommen, bis auf ein einmaliges Auskochen mit destilliertem Wasser. Das hat nur bedingt Abhilfe geschaffen, und zwar insofern, das sich nun mit dem weichen Wasser kaum noch Kalk vom Boden her im Wasser beim aufkochen löst. 

Was würdet ihr mir raten diesbezüglich zu tun? So lassen wie es ist, oder gar den Einsatz von Zitronensäure, Essig oder Natron, sofern Natron überhaupt etwas taugt, um Kalkablagerungen zu entfernen.

 

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Ich gaube, der Kalk schadet dem Tetsubin nicht. Wenn er nicht den Geschmack beeinträchtigt, würde ich ihn einfach drinlassen.

Ansonsten würde ich den Tetsubin zuerst mir verdünnter Salzsäure ausspülen (Essigsäure-Ionen oder Zitronensäure-Ionen kommen natürlicherweise bei der Teebereitung nicht vor, Chlorid-Ionen schon), und dann mit Natronlösung auskochen, damit nicht Säurereste das Eisen anlösen. Aber wie gesagt, NUR, wenn der vebliebene Kalk den Geschmack beeinträchtigt.

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vor einer Stunde schrieb Manfred:

Ich gaube, der Kalk schadet dem Tetsubin nicht. Wenn er nicht den Geschmack beeinträchtigt, würde ich ihn einfach drinlassen.

Das denke ich auch nicht, optisch finde ich es sogar ganz nett, ich mag Schnee ja sehr.

Jedoch finde ich das alle Tees, die ich zubereitete, im Vergleich zuvor, einiges ihrer Tiefe verloren haben. dein Beitrag ist super hilfreich Manfred, vielen lieben Dank dafür :) nun stellt sich mir die Frag wo ich denn verdünnte Salzsäure bekomme :o Natron ist ja kein Problem. Welche Konzentrierung sollte die Salzsäure denn aufweisen?

Ich werde jedenfalls noch etwas abwarten, ich hab gerad auch keine Tees mehr um sicher gehen zu können, das der Ist-Zustand der Tetsubin den Geschmack abflacht.

Neuer Tee, neues Wasser, neues Glück.

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@Katori ja, man gewöhnt sich an Wasser. Ich benutze viel Volvic, und viele Tees schmecken mir damit besser. Aber Christian @cml93 hat mir auch gezeigt, wie gut Tees mit dem Black-Forest-Wasser schmecken können, das fast keine Ionen enthält. Auch bei Tee-Gschwendner habe ich dieselbe Erfahrung gemacht, die benutzen Osmose-Wasser.

Ich glaube, man muß sich an Wasser gewöhnen. Aber Tiefbrunnenwasser kann andere Probleme mit sich bringen, wie Nitrate! Hast Du das Wasser schon einmal durch ein Brita-Wasserfilter laufen lassen?

Salzsäure kann man im Internet kaufen, aber Du willst sicher nicht 1 l konzentrierte Salzsäure. Ich könnte Dir gerne etwas verdünnte Salzsäure schicken, wenn denn der Kalk das Problem ist (pn!). Aber ich habe noch große Zweifel, daß das das wirkliche Geschmacksproblem bei Dir ist.

 

 

Oh, hier habe ich auch vedünnte Salzsäure gefunden: http://shop.algingmbh.com/de/Salzsaeure-5-chemisch-rein-500ml-Glasflasche-Lebensmittelzusatz-E-507

Aber sieh erst einmal, ob Du sie wirklich brauchst. Ich denke der Kalk schützt das Eisen sogar etwas und das Geschmacksproblem könnte andere Ursachen haben.

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@Manfred das Wasser an sich, ist für mich ganz gut trinkbar, aber Tee ne, daran kann ich mich nicht gewöhnen :). Meinst du, ich sollte mein Leitungswasser mal auf Nitrate testen? 

Volvic trank ich früher sehr gerne, aber ich hab es sein gelassen, weil es das nur in Plastikflaschen gibt, Blackforest hab ich auch noch nicht probiert. Wenn ich das Geld hätte, würde ich mir sogar eine Umkehrosmosanlage anschaffen :o.

Nein eine Brita-Filter hab ich nicht, ich will mir auch nur ungerne einen zulegen, weil ich kein Freund von Wasser und Kunsstoffkontakt bin :o.

Bei der Salzsäure hatte ich echt gedacht, das man diese nicht mehr bekommen würde. 

vor 20 Stunden schrieb Manfred:

Aber sieh erst einmal, ob Du sie wirklich brauchst. Ich denke der Kalk schützt das Eisen sogar etwas und das Geschmacksproblem könnte andere Ursachen haben.

War es nicht so, das eine eingekochte Tetsubin durch das Einkochen recht gut geschützt ist? 

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Du bist bei Plastik offenbar sehr empfindlich. Ich sehe bei Plastikflaschen eigentlich als einzigen Nachteil gegenüber Glasflaschen, daß die Kohlensäure leichter herausdiffundiert. Deshalb kaufe ich mein Gerolsteienr auch in Glasflaschen. Aber ansonsten denke ich nicht, daß das Plastik eines Britafilters oder einer Volvic-Flasche den Geschmack verschlechtert.

Wenn Dein Wasser nicht gut ist für Tee, ist ein Britafilter sicher eine gute Lösung. Was eine Umkehrosmoseanlage betrifft: da kommt das Wasser auch mit Plastik in Berührung. Die Filterpatronen sind auch nicht aus Glas, Keramik oder Edelstahl.

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@Manfred ja das stimmt schon, mich stört ja schon das die Glasflaschen mit einem Plastikinlay versehen sind. Was mein Wasser betrifft, so wundert mich das umso mehr, als ich die Werte mit dem vorrigen verglichen habe.

 

Hier mal aus der Wikipedia ein Auszug.

 

Zitat

Auch in der Lebensmittelindustrie wird PET bevorzugt eingesetzt. Es kann amorph verarbeitet werden und ist in dieser Form absolut farblos und von hoher Lichtdurchlässigkeit. Es wird für Lebensmittelverpackungen und Flaschen eingesetzt wie z. B. die PET-Flasche. Unbeschichtetes PET hat eine unzureichende Gasdichtigkeit, weshalb für empfindliche Getränke beziehungsweise Lebensmittel wie Fruchtsäfte, Bier, Wein oder Ketchup eine Diffusionsbarriere, meist aus Siliciumdioxid, aufgebracht wird.[10] Diese Schicht wird im Plasmaverfahren entweder Innen[11] oder Außen[12] im Plasma aufgebracht.

Allerdings entsteht bei der Herstellung der PET-Flaschen auch Acetaldehyd, das in geringen Mengen in den Inhalt (auch bei Mineralwässern) übergehen und es geschmacklich (sensorisch) verändern kann.[13] Auch bei der Herstellung oft verwendetes Antimon(III)-oxid (Antimontrioxid) kann sich im Flüssigkeitsinhalt einer PET-Flasche lösen. Untersuchungen von in PET-Flaschen abgefüllten Fruchtsäften ergaben Antimontrioxidkonzentrationen von <1 bis zu 44,7 µg/L in unverdünnten Saftkonzentraten.[14] Der anzuwendende Grenzwert (sog. spezifische Migrationsgrenze) für den Übergang von Antimontrioxid aus Kunststoff in Lebensmittel beträgt 40 µg/L.[15] Dieser Wert wurde bei Fertigbackprodukten teilweise überschritten, dies insbesondere weil sich Antimontrioxid bei hoher Temperatur leichter lösen lässt.

 

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Naja, Hysterie gibt es immer. ich habe auch aus Plastikflaschen bisher nichts Störendes geschmeckt.

Aber abgelaufenes Cola (nicht ich trinke es, daher ist es so alt geworden!) in einer Plastikflasche war zwar geschmacklich noch einwandfrei, aber die Kohlensäure war größtenteils verschwunden. Es ist ja sicher nicht ohne Grund, daß man mit Beschichtungen versucht, die Gasdiffusion zu verlangsamen.

 

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vor 22 Stunden schrieb Manfred:

Naja, Hysterie gibt es immer. ich habe auch aus Plastikflaschen bisher nichts Störendes geschmeckt.

Da gegen will ich nur sagen, das man auf keinen Fall seine mit Wasser gefüllte Plastikflasche in die Sonne stellen soll. Wirkt zwar tödlich auf Bakterien, aber so gehen auf alle Fälle Stoffe des Kunsstoffes in das Wasser über. Bei einem Blindtest würde ich wohl auch kläglich scheitern, welches Wasser aus der Glas oder PET Flasche wäre, gesetzt dem Fall es wäre dasselbe Wasser.

Ps. ich trinke generell nur Wasser ohne Kohlensäure, ausser ab und zu mal eine Flasche Staatlich Fachinger, aber da ist die Kohnelsäure eh schon drin und sehr dezent feinperlig. Würde ich aber auch nicht für meine Tee verwenden das Wäserchen.

Ich bedanke mich erstmal um deine wirlich guten Antworten und zieh mich hier erstmal zurück.

 

 

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Ich mag auch keine Plastikflaschen @Katori. Fahr sogar mit schweren Glasflaschen zur örtlichen Quelle, zur Irritation mancher Mitmenschen. Aber es soll ja nicht nur gut und praktisch sein, das Teegetrinke, sondern auch ästhetisch. 

Viel Glück mit deiner Tetsu :)

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    • Von Jahwabisan
      Guten Tag
      Bislang habe ich meine Teezeremonien im Gong Fu Cha Style genossen, einen Gaiwan benutzt, oder den Tee aus selbst hergestelltem Wabi Sabi Geschirr getrunken. Das dazu benötigte Wasser kam und kommt immer noch aus einem Edelstahl-Teewasserkocher.
      Vergangene Woche habe in einem Brockenhaus einen (wie ich persönlich  finde) sehr schönen Tetsubin gefunden und gekauft.                                                                                  
      Nun wäre ich sehr dankbar und würde ich mich sehr freuen wenn vielleicht jemand etwas genaueres dazu wüsste.
      Recherchen im Internet ergaben bislang nicht sehr viel informatives.
      Insbesondere würde es mich interessieren ob ich hier einen hochwertigen Tetsubin erworben habe und ob für Euch eine Emaille oder andere unerwünschte Beschichtung ersichtlich ist ? Mir wäre es nämlich ein grosses Anliegen darin Wasser aufkochen zu können !                                                                                                                                                                        
      Die Innenseite des Tetsubin fühlt sich nicht gleichmässig glatt an sondern weist an gewissen Stellen vermehrt eine gewisse Körnigkeit auf.Ein abblätternder Rand oder ein merkwürdig haptisch oder optischer Übergang, ist zumindest für mich im Innern nicht ersichtlich.                       
      Folgendes fand ich bislang über den Tetsubin heraus :
      - Maximale Füllmenge beträgt 1,5 Liter
      - Bei der Verzierung handelt es sich um ein Hada-Muster mit einem Motiv (Pferde).
      - Am Boden sind noch mit Urushi? abgedichtete Nagelspuren sowie ein grösseres Loch aus der Produktion zu erkennen, was wohl auf eine artesanale Herstellung hinweist.
       
      Was ich noch gerne gewusst hätte:
      - ist für Euch eine Beschichtung ersichtlich? (Emaille,Lack oä.)
      - Kann jemand anhand des Schriftzugs einen Hersteller nennen?
      - Sieht der Tetsubin für Euch nach einer durchschnittlichen Massenanfertigung oder eher einem etwas hochwertigerem Produkt aus?
       
      Ich freue mich über jede Information Eurerseits und verbleibe mit freundlichen Grüssen aus der Schweiz.
      Falls ich als Foren-Neuling etwas nicht korrekt ausgeführt oder gepostet habe, entschuldige ich mich.
       
       







    • Von AndreH
      Hallo,
      ich habe aus Unachtsamkeit meinen Tetsubin zerstört (Tetsubin auf Herd ohne Wasser - huch, das Wasser fehlt ja - reingekippt - krach, gerissen). 
      Nun meine Frage wer hat einen für mich? 1 - 1,6 L reichen mir vollkommen.
      Wer also einen Abzugeben hat, ich bin interessiert. Sollte natürlich ein unemaillierter sein. 
      Danke!
    • Von Manfred
      Eisenkanne aus Kyoto (60er oder 70er Jahre) mit Stövchen (neu)
    • Von chajin
      Verkaufe große Sammlung gußeiserner Teekannen. Alle sind innen glasiert, kaum bis garnicht benutzt, verschiedene Farben. Teils seltene Formen und Größen (von 450 ml bis 1.2. L). Alle zusammen oder einzeln. Ebenfalls anzubieten: große Sammlung Teedosen,
      Teeschalen (japan. und chinesisches Porzellan). Bilder gibt's demnächst ... hoffentlich!
       
    • Von officer
      Moin moin,
      ich habe in Hamburg vor einiger eine Teekanne entdeckt, die ich gerne verschenken möchte. Nun hat der Laden leider zugemacht und ich bin auf der Suche nach dieser Kanne oder einer sehr ähnlichen...
      Könnt ihr mir helfen?
      Sascha


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