paxistatis

Vorräte von Tee sinnvoll? "Teebibliothek"?

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Hallo zusammen,

ich hoffe, ich habe kein ähnliches Thema übersehen, aber die Suche hat mir nichts konkretes ausgegeben. Konkret geht es mir um den Begriff "Teebibliothek" den ich jetzt schon öfters gelesen habe. Also allgemein der Vorrat den man an Tee hat. Mich würde interessieren, wie euer Lager an Tee aussieht :) . Mir geht es jetzt vorwiegend um Oolong Tee bzw. auch Pu (würde da gerne tiefer einsteigen bzw. mehr probieren) 

Bei mir ist es so, dass ich jetzt merke, dass ich viel testen möchte, aber dann doch feststelle, dass ich ja doch noch so 300gr Tee im Haus habe. Da überlege ich doch, ob ich nicht lieber die erstmal aufbrauchen soll... Schmecken ja auch gut :D Allerdings muss ich auch sagen, dass ich mittlerweile schon zu bestimmten Tees greife je nachdem wie meine Stimmung ist bzw. wie es mir geht. Und da hätte ich dann doch ein wenig mehr Auswahl. Daher überlege ich, ob ich in meiner nächsten Bestellung nicht ein paar mehr Proben bestelle und mir dann so ein etwas größeres Lager aufbaue (vielleicht so 600gr? ^^) und dann da immer eine gute Auswahl habe. 

Aber lohnt sich das? Klar Oolong kann man auch lagern, aber ist das so sinnvoll? Pu ist nochmal was anderes, aber auch den sollte man gut lagern. 

Wie handhabt ihr das? Habt ihr von diesen Teearten auch mehrere hundert Gramm zu Hause zur Auswahl oder sogar noch viel mehr? Oder habt ihr nur recht wenig da und probiert immer was neues? (Außer die 1-3 "Alltagstees" ;)

Würde mich mal interessieren :)

Viele Grüße, genießt den Sonntag mit einem guten Tee :)

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"Teebibliothek" ist ein Begriff von der Kröte und wird auch nur (?) von ihr gebraucht. Der Begriff hat für mich ein "Geschmäckle" ein wenig hochstaplerisch ;)

Vorrat, Lager - ist doch hübscher.

Bei 300 gr. brauchst Du Dir noch keine Sorgen zu machen und bist in der glücklichen Lage noch viel einlagern zu können.

Bei den alten Hasen hier kannst Du von zweistelligen KiloLagern ausgehen, aber da halten sich die meisten mit Auskünften sehr bedeckt.

Fakt ist, daß es natürlich sehr angenehm ist ein Lager im Hintergrund zu wissen, aus dem man je nach Bedarf und Geschmack sogleich sich bedienen kann - aber Du kennst sicherlich Goethes Zauberlehrling?

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Hi @Paul ,

das mit der "Teebibliothek" kann sein, ich hab den Begriff im Forum halt mehrmals gelesen und irgendwie hab ich ihn behalten :)

Okay, das ist natürlich wesentlich mehr. Kann man den überhaupt noch trinken? Also sowohl von der Menge als auch von der Zeit her. Wobei das sind ja dann nicht unbedingt grüne Tees oder sind die dann gefroren? :)

Genau das mit dem Lager im Hintergrund finde ich halt auch interessant. Wenn auch mal Besuch kommt, dass man doch ein paar unterschiedliche Sachen anbieten kann. Ich kenne den Zauberlehrling, aber worauf spielst du an? o.O :)

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Bei 300g kannst du dein Lager noch mit gutem Gewissen ausbauen. ;)

Wenn ich hier ab und an sehe wie allwöchentlich berichtet wird, dass sich der Tee durch die Lagerung inzwischen schon wieder verbessert, halte ich das zwar für extrem optimistisches Wunschdenken. Dennoch ist es sicherlich sinnvoll, wenn man sich ein kleines aber feines Lager hält. Zu horten als gäbe es kein Morgen, ist allerdings auch überflüssig, denn morgen gibt ganz sicher das nächste gute Angebot. 

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vor 18 Minuten schrieb paxistatis:

Ich kenne den Zauberlehrling, aber worauf spielst du an? 

hmmm, vielleicht, dass das Lager erst ein Schubladen, dann zusätzlich ein Schrank, dann zusätzlich ein Keller, dann zusätzlich  ein Haus voll ist?
"Stehe! stehe!
denn wir haben
deiner Gaben
vollgemessen! -"

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@paxistatis das kommt natürlich auf unterschiedliche Faktoren an, vor allem auf die Art Tee, die dir am liebsten ist – wenn es hauptsächlich grüne Tees sind, dann ist eine langfristige Lagerung eher nicht wünschenswert, bei Pu-erh hingegen schon.

Unabhängig von preislichen Gegebenheiten ist es für mich die größte Freude einen Tee (und damit meine ich i.d.R. Sheng) in unterschiedlichen Aufgussgefäßen und in unterschiedlichen Reifungsgraden zu erleben und zu begleiten. Dafür ist es notwendig eine gewisse Menge zu haben aber je nach eigenem Verbrauch variiert da die Menge natürlich. 
Der zweite Punkt, der zumindest für mich auch eine gewisse Rolle spielt: Niemand weiß, was die Zukunft bringt – aktuell kann ich es mir leisten Tee zu kaufen, also mache ich es, weil ich Freude daran habe; wer weiß ob ich nächstes Jahr nicht arbeitslos bin und es mir dann nicht mehr leisten kann oder langfristig gesehen: Rente bekomme ich sowieso keine mehr, d.h. wenn ich irgendwann mal nicht mehr berufstätig sein sollte und nicht gerade die Möglichkeit hatte, viel zu anzusparen (und mal ehrlich: die Inflationsrate bei Tee ist geringer als bei Geld, egal welche Währung) werde ich sehr froh sein, einen gewissen Vorrat zu haben.

Der von @theroots erwähnte Punkt der Reifung muss man etwas genauer ausführen: Das kommt natürlich sehr stark auf das Alter des Tees (und hier meine ich ausschließlich Sheng, alles andere ist nicht der Rede wert) und die Lagerung drauf an – ein ganz frischer Sheng in einem Tontopf mit Boveda-Pack entwickelt sich in den von mir beschriebenen Zyklen (1-2 Jahre) durchaus weiter, da die Veränderung zu beginn am schnellst stattfinden, bei einem Tee mit bereits etwas Alter braucht es hingegen deutlich länger bis sich da etwas tut. Wenn man den Tee nur in den Schrank stellt tut sich da auch nur deutlich langsamer etwas, da es bei uns einfach sehr viel trockener (und meist kühler) ist als in China. Aber hier entgegen anders lautenden Berichten keine Angst: Es ist nicht so, dass Tee, der bei uns un-klimatisiert im Schrank steht nach ein paar Jahren ungenießbar ist, er entwickelt sich nur sehr viel langsamer und anders als in China (es ist ja quasi ultra-dry-storage) ;) 

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vor 5 Minuten schrieb doumer:

Niemand weiß, was die Zukunft bringt

Den schon etwas Älteren hier seit langem als Freak Brothers principle wohl bekannt:

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Ich sehe immer zu das ich von allem immer etwas gelagert habe. Je nach Sortengattung mehr oder weniger. Im Moment bin ich gerade dabei meine Oolongs und Rotentees aufzubrauchen, da ich diese recht selten trinke und nur noch bestimmte Sorten in meinem Sortiment haben möchte.

Vor allem wenn es um (nicht grüne) Oolongs und Pu-erh geht, kann man hier gerne zu mehr zugreifen, da diese mit dem Alter nur besser werden bzw. nicht schlechter, außer man lagert sie wirklich verdammt schlecht - aber davon gehe ich mal nicht aus. Ich habe auch viel getestet und mit der Zeit gemerkt wo meine Fehler im Kauf lagen, wovon ich eher weit weniger brauchen würde und auf der anderen Seiten wovon ich mehr haben möchte.

Wenn man seine Trinkgewohnheiten erst einmal kennt und seine Mitte gefunden hat, dann kann man sich nach einem Abbau, wieder ein verbessertes und besser abgestimmtes Lager aufbauen. Oolongs, Roter Tee und Grüntee kaufe ich zum Beispiel überhaupt keine mehr ein, da ich diese erst einmal komplett verbrauchen möchte, um mir dann ein klügeres Lager aufzubauen. Bisher hatte ich alleine von gerösteten Wuyi Oolongs an die 20+ im Lager (aber auch viele 20g Proben dabei). Dies möchte ich auf ein paar ausgewählte reduzieren. Doch dies kann man erst wenn man wirklich viel und von allem etwas verkostet hat. Denn so weiß man am Ende was einem wirklich liegt.

300g ist wirklich gar nichts, das haben viele schon mit einem einzigen Pu-erh cake überschritten, da brauchst du dir keine Sorgen machen. Es ist auch weniger eine Sache des Gewichts, als eher eine Sache der Menge an Sorten.

Mein Hauptfokus liegt bei Pu-erh und da kann man nie genug haben, vor allem da hier wirklich Jahr, Ort, Art des Baumes, Alter etc. komplett andere Geschmäcker erzeugen können, was zB bei Chinesischem oder Japanischem Grünen eher geringer ausfällt. Zwar sind auch hier feine Unterschiede vorhanden, aber dennoch schmecken die meisten Sorten recht ähnlich - ähnlich wie beim Wuyi Oolong. Pu-erh, alleine durch seine Lagerfähigkeit schmeckt so vielfältig.

Keinesfalls gibt es ein allgemein Rezept, aber dank meiner Erfahrung sieht für mich persönlich mein Zukünftiges Lager irgendwann so aus (im Moment noch nicht, da ich noch viele Proben und unzählige kleinere Mengen aufbrauchen muss):

  • Pu-erh:
  • Raw Sheng: 2017 (2-4), 2016 (1-2), 2014 (1), 2011 (3-4), 2009 (3-4)
  • Aged Sheng: 2006 (2), 2004 (2), 2003 (2), 2002 (1), 2001 (1), 2000 (2)
  • Shou Pu-erh: 3-4 Sorten

Wuyi Oolong: 4 Sorten
Dancong Oolong: 3-4 Sorten
Taiwan Oolongs: 3-4 Sorten

Chinesischer Grüntee: 1 Sorte
Japanischer Grüntee: 2-3 Sorten (Gyokuro, Shincha und Fukamushi)
Weißer Tee: 1 Sorte
Roter Tee: 2 Sorten

So würde mein Lager aussehen, wenn ich komplett neu beginnen würde. Im Moment ist es natürlich noch ganz anders, da vieles aufgebraucht werden muss, was ich so nicht ein zweites Mal in der Menge kaufen würde, vor allem wenn es um China Grüne oder Oolong bzw. Roten Tee geht. Aber aus diesem Verhalten lernt man und nun weiß ich genau was ich brauche. Ich habe zB für mich persönlich festgestellt, das mir Chinesische Grüne nichts bringen, da greife ich lieber zu jungen frischen raw Shengs zu, da diese meiner Erfahrung nach nachhaltiger, gesünder, geschmacklich farbenfroher, ursprünglicher und besser verträglicher sind. So auch mit Japanischen Grünen, da diese auch sehr nachhaltig und reich an Geschmack, Tiefe und Aroma sind. Rote Sorten habe ich auch viele durch und für mich haben nur jene aus Taiwan noch einen hohen Stellenwert, da diese so gänzlich anders und ungemein reichhaltig an natürlichem Profil sind.

Aber am Ende sind dies alles persönliche Auffassungen, welche nicht automatisch auf jeden zutreffen müssen, denn für dich oder jemand anderen hier sind vielleicht TGY oder Chinesische Grüne das Nonplusultra ;)

bearbeitet von VanFersen

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@paxistatis Zauberlehrling?

Na, mit dem Tee kann es einem gehen wie dem Z. mit dem Wasser - das kann leicht zu viel werden:)

Aber mit Tee ist es wie mit Büchern: das wichtigste sollte man zu hause griffbereit haben!

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Hallo @paxistatis, es kommt wohl darauf an, was Du Dir von einem Vorrat erhoffst. Wenn Du gerade in der Ausprobier-Stimmung bist, bieten sich eher kleinere Proben verschiedenster Tees von unterschiedlichen Händlern natürlich sehr gut an. Zum Ausprobieren und Kennenlernen der (aktuellen) persönlichen Vorliebe ist eine gewisse Vielfalt auch sicher hilfreich. Ob Du Dir alle Dich interessierenden Tees auf einmal kaufen musst, oder nach und nach, ist wohl eine Frage der individuellen Herangehensweise. Ich persönlich war z.B. froh, als ich meinen nach und nach angesammelten Proben(!)-Vorrat irgendwann einmal abgebaut hatte.

Ich habe bei Tee keine Sammelleidenschaft und brauche kein Tee-Museum zu Hause, sondern habe nur gern ein paar Tees für unterschiedliche Stimmungen zur Hand. Und einen Bruchteil von diesen möchte ich einfach über einen längeren Zeitraum als Begleiter haben. Wenn mir ein Tee so vorkommt, dass ich ihn gerne regelmäßig und über längere Zeit trinken möchte, dann kommt davon halt etwas mehr in meinen Schrank. Lagerfähigkeit des Tees natürlich vorausgesetzt. Ganz unkompliziert und ohne sich einen Kopf darüber zu machen, sondern entspannt, wie das gesamte Tee-Hobby für mich sein soll.

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Guten Abend,

wow, so viele Antworten, dabei ist man nur ein paar Stunden unterwegs ^^. Erstmal dafür ein großes Danke! Ich ziehe jetzt daraus mal den Schluss, dass ich auf jeden Fall mein Lager weiter ausbauen werde. Allerdings werde ich wohl eher erstmal Proben bestellen und dann die, die mir gefallen nachbestellen. Da bin ich doch etwas zögerlich gewesen, aber ich denke, dass es doch ein guter Ansatz ist :) Interessant finde ich den Punkt von @doumer: Den Tee in unterschiedlichen Gefäßen zubereiten bzw. zu trinken. Ich denke, dass könnte interessant sein. Wobei ich da wirklich mal anfangen sollte ein Notizbuch darüber dann zu führen. 

@VanFersen keine Sorge, ich hatte jetzt nicht vor 3kg blind und wild durcheinander zu bestellen, gezielt soll das schon ablaufen :) Übrigens: Sehr beeindruckend (zumindest für mich) das du genau weißt, was du haben möchtest. So weit bin ich noch nicht, ich probiere noch viel :) 

@Paul ich denke du triffst es sehr gut mit "Aber mit Tee ist es wie mit Büchern: das wichtigste sollte man zu hause griffbereit haben!" Sofern es kein grüner Tee ist und der Monate rumliegt ;) 

 

Grundsätzlich als "Investition" kann man Tee aber nicht wirklich betrachten oder? Ich lese hier immer von alten Pu's die so teuer sind, außer Händlern machen das vermutlich eher weniger Leute oder? (Keine Sorge, das kommt für mich bisher nicht in Frage :D

 

Grundsätzlich vielen Dank für die Beiträge, hilft mir sehr, ich werde wohl durchaus noch ein paar Bestellungen machen :D 

 

bearbeitet von paxistatis

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vor 9 Minuten schrieb paxistatis:

Grundsätzlich als "Investition" kann man Tee aber nicht wirklich betrachten oder? Ich lese hier immer von alten Pu's die so teuer sind, außer Händlern machen das vermutlich eher weniger Leute oder? (Keine Sorge, das kommt für mich bisher nicht in Frage :D

Kommt auf die Definition des Wortes bzw. dessen Bedeutung an: finanziell gesehen – nein, das macht keinen Sinn (wenn es um schnelles Geld geht, da gibt es sehr viel lukrativere Investitionsmöglichkeiten) und ohne entsprechende Ausstattung (voll-klimatisierung etc.) ohnehin zu risikoreich. Als Investition für den eigenen Tee-Weg hinsichtlich Wissen (siehe oben: Tee kennen und begleiten lernen) und einem kleinen Vorrat des Lieblingstees jedoch absolut (wie gesagt, nur bei Sheng wirklich – wenn ich hauptsächlich Matcha trinken würde, wäre alles jenseits von ein paar hundert Gramm, damit man von Ernte zu Ernte kommt schon zu viel). :) 

Außerdem wäre es ein sträflicher Frevel, Tee als finanzielle Investition zu nutzen: Den Tee darfst du schließlich nicht trinken (wie bei Briefmarken sind angebrochene Bings nur ein Bruchteil eines ganzen Wert), hast somit nichts als Aufwand mit dem Tee und treibst die Preise für ehrliche Trinker künstlich in die Höhe – von solchen teefeindlichen Spekulanten gibt es leider schon genug :thumbdown:

bearbeitet von doumer

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    • Von Winkla
      Viele haben bestimmt mitbekommen das ich in letzter zeit sehr viel an verschieden Sorten koste. Da ich bis vor kurzem fast nur auf Japanischen Tee war.
       
      Da ich nicht immer täglich schreibe und größere zusammenfassungen nicht so gut in den "Welcher Tee ist heute in eurer Tasse" thread passen. Erzähle ich euch hier meinen einstieg in die Teewelt
      auserhalb Japans

      Da ich auch nicht bereit bin jegliche preise zu bezahlen war ich am anfang lange auf der Suche nach einem Geschäft das meiner Meinung nach für angemessene Preise Tee da hat. Fündig wurde ich dann durch ein Forenuser @Stiefelkante , bei dem Shop Teavivre.

      Bestellt wurden 2 Pu Erh probe sets mit insegesmt 10 verschiedene Pu Erh Proben jede ist aber 2x vorhanden. Dann habe ich noch einige mir empfohlene Oolongs bestellt. Diese wurden jeweils in einer Preiskategorie bestellt die ich von Japanischem Tees gewöhnt bin (ca.15€/100g)  und einmal in einer höheren. Damit ich vergleiche ziehen kann wo bei mir der Mehrwert zum Preis aufhört.
      Die zwei Pu Erh Sets
      https://www.teavivre.com/puerh-tea-sample-packs.html
      https://www.teavivre.com/featured-puerh-cake-assortment.html
      Desweiteren wurde folgendes bestellt
      Longjing
      Dong Ding
      Tie Guan Yin
      Lao Cong  (gab es nur in einer Qualität)
      Da Hong Pao  (gab es nur in einer Qualität)
      Außerdem wurde bei @nannuoshan eine bestellung für die Tees 2018 aufgegeben um mal wirklcih hochwertiges zu Kosten. Hier nochmal ein Großes dankeschön für
      die zusammenstellung eines Probesets. So wie dem beiliegenden Zettel wie ich gewisse Tees am besten aufgieße.
       
      Zu Temperatur und Ziehzeiten angeht halte ich mich momentan ziemlich genau an die vorgaben aus den jeweiligen Shops. Da ich es mir momentan noch nicht zu traue das selbst in die Hand zu nehmen. Deswegen werde ich hierzu nicht so viel Schreiben
      Als dann die bestellung von Teavivre da war habe ich als erstes die kostenlos beigelegt Probe probiert das war der Ripende Cube Tuocha Mini Break 2006. Dazu habe ich schonmal was geschrieben.
      Aber nochmal kurz Zusammengefasst. Auch wenn ich anfänglich das gefühl hatte das Stinkt und wie kann man das freiwillig trinken war ich doch recht schnell sehr angetan von dem Tee. Obwohl ich immer noch der meinung bin das dieser nicht der beste einstieg für jedermann wäre
       
      Die ersten Pu Erh verkostungen
      Danach wurde der Menghai Palace Ripened Pu erh Cake Tea 2008 gekostet.
      hier muss ich sagen er schmeckte ähnlich wie Tuocha bloß weniger vielfalt teilweise nur eine einzige geschmacksrichtung die mir gar nicht zusagte. Obwohl der Geschmack ähnlich war. Diese verkostung wurde dann von mir frühzeitig abgebrochen.
      Fengqing Old Tree Raw Pu Erh 2013
      Wunderschöner Pu. Erinnerte mich beim trinken irgendwie an Wald und Wiese. Hatte einen anflug von Anis oder Minze auch wenn das nicht wirklich den Geschmack beschreibt wüsste es aber nicht besser zu beschreiben. Vielleicht einfach Frische? Freue mich hier schon auf die zweite Probe die noch vorhanden ist
      Fengqing Arbor Tree Ripened Pu Erh 2010
      Ich muss gestehen ich weis es gar nicht mehr genau. Ich empfand ihn als gut/trinkbar aber nicht herausstechend besonders. Kann mich auch kaum an ihn Erinnern obwohl es nur ein paar tage her ist.
      Also weder im guten noch im schlechten sinne.
       
      Longjing und Oolong
      Longjing
      Diesen Tee habe ich an zwei Tagen in Zwei Qualitäten probiert. Was mich hier sehr erstaunte war das der über doppelt so Teure Tee schlechter Schmeckte wie der Billige.
      Die Tees kosten ca. 18€/100g  und 40€/100g. Der Billige hatte viel mehr tiefe vielfalt und war lange nicht so langweilig und kaum schmeckend wie der Teure. Da ich aber jedes Sampler nochmal habe
      mal schauen was dabei rauskommt. Vielleicht Heißer aufgießen?

      zum Longjing im allgemeinen. Mich hat der Tee sehr positiv überrascht wie ähnlich er einem Japanischem Sencha Schmeckt und gleichzeitig völlig anders mit gefühlt mehr Tiefe. Denke gerade da werde ich mir demnächst mal etwas mehr holen.
      Dong Ding.
      Dieser Tee hat mir in beiden Quälitäten nicht sehr groß gefallen. Es war ziemlich geschmacklos, würde ich sagen. Vielleicht bin ich aber einfach noch nicht da angekommen, um alle herauszuschmecken.
      Da mir häufiger die etwas kräftigeren Tees besser Schmecken. Bei den anderen habe ich oft das gefühl von "ich Trinke heißes Wasser".

      Erst der Dong Ding von Nannuoshan hat mir gezeigt das es auch mit mehr geschmack geht. Aber dieser war mir trotzdem etwas zu leicht. Werde mich wohl mal auf die stärker gerösteten Oolongs fokussieren.
      Da Hong Pao
      Wie war das mit dem stärker geröstet Dann kam gestern nämlich mein bisheriger lieblinge der Oolongs in die Schale. Dieser gab es auch relativ billig auf Teavivre und ich war gespannt was diese Qualität zu bieten hatte. Auch wenn er lang nicht so gut war wie den wo ich mal von diekunstdestees hatte. Hat er mir schon besser geschmeckt wie alle drei Dong Ding. War etwas kräftiger im Geschmack und hatte eine leichte bitterkeit die ich angefangen habe zu mögen. Aber natürlich machte er Geschmacklich nicht so viel her. Nach 3 Runden war dann auch schon gefühlt Schluss.
       
      Respekt an die, die bis hierhin alles gelesen haben und sich für mein Geschreibe interessieren Was gibt es noch zu sagen?

      Ich trinke jetzt das zweite Longjing Sample und zwar die Schlechtere bessere Qulität xD
       
      PS: Bei mir gibt es vom Set Up eher weniger bilder da es immer gleich aussieht. Glasgaiwan mit meiner Schildkröten Schale besitze sonst nur noch eine Kyusu die ich für Sencha nutze so wie eine Matcha Schale für Matcha (Wer hätte es gedacht )
       
    • Von Stiefelkante
      Hey Leute,
      ich wollte mich jetzt mal daran austesten gleich einen ganzen Tuo aufzubrechen, damit ich mal einen Sheng stets griffbereit habe. Nun ist der Tuo wirklich hart und mit meiner Nadel kann ich immer wieder mal einen Ansatzpunkt finden, aber dennoch entsteht sehr viel Dust. Was könnt ihr mir empfehlen? Gibt es da Tipps und Tricks oder eine nette Anleitung wie man mit solchen "Iron Cakes" verfährt?
    • Von chenshi-chinatee
      Ab kommender Woche habe ich auch wieder die neuen Liyang (Tianmuhu) Tees (schwarz, grün und weiß) von Herr Zhang (im blauen Anzug  ) im Sortiment.
      Im Rahmen dessen gibt es 12% Rabatt auf das Teesortiment bis einschließlich 8.5. (d.h. gilt auch auf Pu und Co.)
      Gutscheincode lautet hier "vorbestellerTMH".  Hier geht es zum Shop  und wer Herr Zhang und sein Farm noch nicht kennt darf hier schauen:
       
      Bei Fragen etc. gerne via PM oder Mail melden!
       
    • Von paxistatis
      Nabend zusammen, 
      was ich hier schon öfter beobachtet habe und mich schon länger interessiert betrifft die Pu Cakes. Die durchschnittliche Größe sind ja 357gramm. Und diese Cakes sind ja auch entsprechend teuer und meistens ist das ja auch kein alltäglicher Tee...Dementsprechend frage ich mich, wann man für sich einen kompletten Cake kauft...
      Wie macht ihr das? Klar, es geht auch ein wenig darum, dass man den Tee hat, aber bei 357gr und 5gr a Session sind das rund 70 Sessions  Das wäre ein Jahr lang jedes Wochenende eine Session... 
      Daher mal zusammengefasst: Wann kauft ihr einen kompletten Cake? Lagert ihr die bestimmt? Und wann habt ihr damit angefangen? Ich denke mal nicht, dass ihr sie nach einem Monat Pu trinken gekauft habt oder? 
      Danke euch allen schon mal
       
    • Von cml93
      Kurz bevor die diesjährigen Shinchas ankommen, habe ich frisch von meiner Japan-Reise neue Oolongs und Schwarztees mitgebracht:
       
      Einen Qing Xin aus Japan: Süß, sehr blumig, buttrig-weich und angenehm auf Zunge.

      Ein Oolong und Schwarztee des Cultivars "Fuji Kaori:"  Ein seltenes Cultivar, welches übersetzt "Glyzinien Duft" bedeutet. Seinem Namen entsprechend sind beide Versionen sehr blumig und duftig (Glyzine und etwas Jasmin), dazu süß-fruchtig (Weintrauben und schwarze Johannesbeere), jedoch insgesamt sehr ausgeglichen im Geschmack

      Ein Oolong und Schwarztee des Cultivars "Izumi." Ein altes Cultivar, welches ursprünlich für Kamairicha gedacht war, sich allerdings über die Jahre als exzellentes Cultivar für Oolong und Schwarztee erwies. Sehr mild und rund, dazu tolle Pfirsich-Fruchtnoten und eine schöne Süße.

      Als letztes ein Schwarztee des Cultivar "Benitsukuba:" Ein Cultivar, welches aus Ibaraki stammt und auch nur dort angebaut werden darf. Dunkle Schokolade, die von einem fruchtig-süßen Kirscharoma untermalt wird und eine Würze besitzt, die stark an Lebkuchen und Gebäck erinnert.

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