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Nach wochenlanger Stille melde ich mich wieder zurück. Ich habe vor Ostern eine Woche lang gefastet (also nix gegessen, nur Kräuter- und Gewürztees, Gemüsesäfte und Gemüsebrühe). Und das hatte die für mich überraschende Wirkung, dass mir auch danach erstmal die Lust am Tee vergangen war.

Ich hatte es mir ursprünglich erlaubt einen (echten) Tee pro Tag zu trinken. Dachte, ich fang mal mit was "sachtem" an, einem Weißtee. Und hab kaum ein Schälchen runtergebracht. Es hat mich ernsthaft angeekelt, der Geschmack, obwohl ich den Tee eigentlich sonst sehr gern mag.

Heute trinke ich seitdem den ersten Tee wieder, einen 2014er Yiwu Huangshan (Yu). Schon nach ein paar Schlücken bekomme ich Kopfschmerzen, etwas, das ich bei Tee schon öfter hatte, aber ich schenke dem sonst einfach keine Beachtung. Vielleicht ist es das Koffein?
Allerdings nehm ich den Geschmack bzw. die Facetten des Tees deutlicher wahr als vorher. Die Bandbreite von Süß bis Bitter ist viel stärker da. Interessant.

Ganz ehrlich, das Fasten fand ich nicht so toll, hat irgendiwe viel durcheinander gebracht, obwohl wir es gut vorbereitet und "korrekt" durchgeführt haben. Und das berühmte Fastenhoch ist mir verwehrt geblieben, dafür merkt man dann wie viel Energie allein in einer getrockneten Aprikose ist. Zu spüren, wie der eigene Körper dann diese Energie plötzlich zur Verfügung hat ist wiederrum einfach nur toll.

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Kennst du den "budistischen" Spruch, alles Käse mit der Askese. Ist etwas frei von mir. Nach dem Budhha nach seiner Askese fest gestellt hat, das dass nicht der richtige Weg ist.

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@Ann, bei mir ist es beim Fasten genau andersherum: ich freue mich in der Zeit immer riesig auf Tee, weil es das einzige ist, das mir in der Zeit eine sensorische Freude bereitet. Und da ich nach spätestens drei Tagen diese süsslichen Kräutertees satt habe, decke ich mich bereits im Vorfeld mit vielen kleinen Proben ein und bereite mir täglich zwei- bis dreimal einen guten Tee zu. Die Zeit und Ruhe habe ich beim Fasten ja. Ich muss aber auch dazusagen, dass ich meist eine Strecke von drei Wochen gehe. Denn die erste Woche ist wirklich immer sehr durchwachsen und in ihr hat sich bisher dieser völlige Körperstillstand nie eingestellt. Der kommt erst im Laufe der zweiten Woche. 

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