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    • Von cml93
      Seit dieser Woche sind neue handgepflückte Matchas (u.a. ein neuer Wettbewerbs-Matcha) und Gyokuros angekommen:
       
      Kobayashi handgepflückter Gyokuro "Gokô"
       

      Ein handgepflückter Premium-Gyokuro aus der Top-Region Kyotanabe vom nationalen Champion (2014), Herrn Kobayashi.
      Das würzig-kräftige Umami vom und eine elegant-süßen Geschmack vom Cultivar verleihen diesem Gyokuro ein unvergleichlich fruchtig-süßes Aroma, welches stark an Pfirsich erinnert.
       
      Kobayashi handgepflückter Gyokuro Zairai

      Schattentee aus dem Cultivar Zairai (eigentlich kein Cultivar, sondern aus Samen gezogene Teebäume, wo sich verschiedene Cultivare vermischt haben) ist eine absolute Rarität und wird heutzutage so gut wie kaum noch angebaut. Ein Grund dafür ist, dass jeder Zairai-Strauch etwas anders schmeckt und Zairai sehr schwierig per Hand zu pflücken ist (im Vergleich zu Cultivar-Sträuchen).
      Dieser Zairai-Gyokuro ist in den ersten Aufgüssen erstaunlich elegant mit einer tollen Würze, starkem Umami und einer fruchtigen Süße. Nach und nach tritt die Würze in den Vordergrund, die dem Tee immer mehr Körper und ein "dunkles" Aroma verleihen, welches diesen Gyokuro so unglaublich spannend macht.
       
      Kobayashi handgepflückter "Gyokusen"

      Bei diesem Tee handelt es sich um einen Blend aus einem Gyokuro des Cultivars Saemidori (aus Uji-Tawara, Kyoto) und einen Senchas wiederum des Cultivars Saemidori (Wazuka, Kyoto). Alle Tees sind handgepflückt und Tees absoluter Spitzenklasse.
      Wir haben diesen Tee zusammen mit Meister Kobayashi vor Ort geblendet und hatten die innovative Idee, Gyokuro und Sencha zu blenden. Wir haben ihn daraufhin "Gyokusen" (jap. 玉煎) getauft ("Gyoku" von Gyokuro und "Sen" von Sencha) und ihn gibt es exklusiv bei uns.
      Der erste Aufguss ist unglaublich süß, extrem kraftvoll, aber ausbalanciert. Hier wirkt das feine Umami des Gyokuros und das kräftige Umami der Sencha zusammen, welches ein ganz neues Geschmackserlebnis erlauben. Auch der zweite und dritte Aufguss haben noch ein starkes Umami, ab dem vierten Aufguss geht der Gyokusen dann langsam in Richtung Sencha über, wo aber stehts die Süße des Gyokuros dem Tee eine perfekte Balance gibt.
       
      Kobayashi Wettbewerbs-Matcha "Uji-Hikari"

      Ein handgepflückter Wettbewerbs-Matcha aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe. Kyotanabe ist für dafür bekannt, den besten Gyokuro Japans zu produzieren, aber auch Matcha der absoluten Spitzenklasse werden in dort produziert.
      Herr Kobayashi hat mit seinem Tencha (Ausgangsmaterial für Matcha) schon den nationalen Wettbewerb gewonnen und holt jedes Jahr Top-Platzierungen mit seinen Tees. Dieser Matcha ist der beste aus dem Hause Kobayashi und wir sind stolz, neben unserem Wettbewerbs-Matcha von Herrn Tsuji einen weiteren Wettbewerbs-Matcha der absoluten Spitzenklasse in unser Sortiment aufnehmen zu können.
      Das seltene Culitvar "Uji-Hikari" verleiht diesem Matcha eine unglaubliche Süße und Umami, dazu ein leicht kakaoartiges Aroma und insgesamt extrem rund ohne auch nur einen Hauch bitter zu sein mit einer wunderbar cremigen Textur.
       
      Kobayashi handgepflückter Matcha "Samidori"

      Dieser Matcha hat ein sehr stark ausgeprägtes Umami und Süße, die mit einer hauch-zarten Herbe untermalt werden. Insgesamt sehr ausdrucksstark und elegant zugleich, dazu extrem cremig und leicht fruchtig.
       
      Kobayashi handgepflückter Matcha "Premium Blend"

      Ein handgepflückter Matcha-Blend aus dem Top-Anbaugebiet Kyotanabe (Samidori) und Wazuka (Tenmyô).
      Ein extrem ausgewogener Matcha mit einem angenehmen Umami und einer starken Süße. Leicht nussige Noten runden das Gesamtbild ab. Ein handgepflückter Top-Matcha zum fairen Preis!
       
      Alle Tees sind ab sofort auf www.yutaka-tee.de erhältlich. Die bereits im letzten Monat angekündigten Oolongs sind nun auch im Shop verfügbar.
    • Von KlausO
      Bei meiner Matcha Bestellung von Yukata Tee hat mir @cml93 noch eine Teeprobe dieses Kabusecha mit ins Paket gelegt.
      Der erste Aufguß mit 5g, ca.65°warmen Wasser ca.50ml und 30sec. war sehr gut. Frisch, grün, fischig (umami). Leider habe ich es dann versaut. Die Teeblätter sind sehr stark aufgegangen mein Gaiwan war zu klein, daher zu wenig Wasser und mit 15sec. + Abgießen schon zu lang. Hat sich dann bei den 2 folgen Aufgüssen gerächt. Tut mir leid, ich kann leider nichts besseres schreiben.
      https://www.yutaka-tee.de/de/yamazaki-wettbewerbs-kabusecha-saemidori.html
      Als Tipp: nehmt eine größere Kanne als ihr denkt.
    • Von cml93
      Frisch von meiner letzten Japan-Reise mitgebracht: verschiedenste Wettbewerbtees und handgepflückte Schwarztee-Spezialitäten aus Japan:
      Takenouchi Sencha "Asanoka"

      Dieser Sencha hat ein starkes Umami und eine fruchtige Süße, die mit leicht herben Noten und einer angenehmen Würze komplettiert werden. Dazu ist dieser Tee extrem duftig mit einem langanhaltendem Nachgeschmack, welcher den ganzen Mund ausfüllt.
       
      Yamazaki Wettbewerbs-Kabusecha "Saemidori"

      Ein Wettbewerbs-Kabusecha der Extraklasse, den ich im September auf der Auktion des Kansai-Teewettbewerbs selber ersteigert hatte. Unglaubliche Süße und Umami, eigentlich fast schon ein Gyokuro, der sich aber von Aufguss zu Aufguss verändert und zum Schluss geschmacklich in Richtung Sencha geht.
       
      Tsuji Wettbewerbs-Tencha "Ori"

      "Ori" bedeutet das gleiche wie Karigane nur für Tencha. D.h. der Stängelanteil ist höher als bei normalem Tee. Da es sich hierbei jedoch um einen handgepflückten Wettbewerbstee handelt, ist 1. der Stängelanteil des gepflückten Tees extrem niedrig und 2. werden für den Wettbewerb Blätter mit der Pinzette aussortiert, die bei normalen Tees nicht aussortiert werden würden.
      Dieser Tencha ist im ersten Aufguss extrem süß und hat ein unglaubliches Umami: komplett mundausfüllend, jedoch sehr elegant. Auch in den folgenden Aufgüssen sind Umami und Süße noch deutlich vorhanden, es kommen aber noch frische Noten dazu und ein deutliches Matcha-Aroma.
       
      Shibamoto Handgerollter Schwarztee "Benihikari"

      Ein handgerollter Schwarztee der absoluten Spitzenklasse: Beim Öffnen der Tüte verströmt der Tee einen stark fruchtigen Duft, der an schwarze Johannisbeere erinnert. Geschmacklich ist er sehr komplex: Basilikum, Minze, etwas malzig, eine leichte Fruchtigkeit (Bitter-Orange) untermalt mit einer tollen Süße (Honig) und zart herben Noten, der insgesamt stark an das taiwanesische Cultivars Ruby 18 erinnert.
       
      Miyazaki handgepflückter Schwarztee "Benifuuki" 2014

      Dieser Schwarztee wurde im September 2014 handgepflückt und vier Jahre gelagert.
      Der Duft ist betörend süß und fruchtig, er erinnert stark an schwarze Johannisbeeren und Brombeeren. Auch im Geschmack ist er sehr fruchtig und süß, extrem duftig und hat eine hauch zarte Herbe im Hintergrund. Durch die Lagerung ist der Tee sehr rund geworden und hat noch leicht "dunkle" Züge dazugewonnen, die entfernt an Puer-Tee erinnern.
       
      Kôrogi Wettbewerbs-Schwarztee "Mecha"

      Herr Kôrogi (14-facher Gewinner des nationalen Wettbewerbs im Kamairicha-Segment) produziert jedes Jahr in kleiner Menge einen Wettbewerbs-Schwarztee, den er, ähnlich wie Darjeeling First Flush, für einen Schwarztee wenig oxidieren lässt.
      Das verleiht diesem Tee ein unglaublich blumiges Aroma und Marzipan- bzw. Mandelnoten, die von einer starken Süße komplettiert werden. Ein sehr runder und duftiger Schwarztee.
       
      Ab jetzt erhältich auf: https://www.yutaka-tee.de
       
      Weitere neue Kamairichas und Oolongs von meiner Reise werde ich die Tage noch online stellen.
       
       
       
       
    • Von LeDoktor
      Gnihihi meine erste Teevorstellung! Ich bin tierisch aufgeregt und hoffe es ist alles schlüssig, nach so viel Koffein ist man ganz hibbelig! Also los geht's!
      Den Tee den ich vorstellen möchte ist ein Gyokuro des bekannten Teemeisters Tohei Maejima. Der Tee an sich ist ein Shincha 2018. Gekauft habe ich ihn zwar in Saarbrücken bei Teestricker aber ich glaube das hier angebotene ist die selbe Charge. (Noch ein wenig undurchsichtig für mich wie man nach sowas sucht.)
      Link: https://www.rishi-tea.com/product/tohei-sans-gyokuro-garden-direct-green-tea/loose-leaf
      Ich persönlich hab für 50g knapp 35 Euro bezahlt.
      Der Tee kommt aus der ehemaligen Stadt Okabe, Präfektur Shizuoka.
      (Hier noch etwas über den Teemeister selbst, fand ich ganz interessant. )
      Link: http://www.tching.com/2011/12/tea-that-you-drink-and-then-eat/
      Also nun zur eigentlichen Verkostung.
      Hier das trockene Blatt, 10g für ca 100ml

      Wunderbar würziger duft, leicht salzig, erinnert an frische Seeluft, ,,Gemüsebrühig"
      Erster Aufguss, 120 Sekunden 52°C
      Ich bin erschlagen worden von einer Umami Welle. Unfassbare Schwere und sehr dickes cremiges Mundgefühl. Sehr langanhaltender Geschmack, erinnert tatsächlich sehr an "Brühe" (sehr leckere Brühe!) im Rachen kommen nach ein paar Minuten die leicht süßlichen Noten hervor. Sehr angenehm! Sehr dezente herbe. Tassenfarbe eher ins helle gelb grünliche. (Auf dem Foto mehr gelb :D)
      Nasses Blatt nach dem ersten Aufguss.
      Zweiter Aufguss, 55°C / 60 Sekunden
      Leichterer Körper, das Umami ist immer noch vordergründig aber wird nun deutlich schneller und eleganter von den nun leicht fruchtigen Noten umspielt.
      Tassenfarbe deutlich heller als beim ersten Aufguss, deutlich grünere Töne.
      Dritter Aufguss, knapp 60°C / 45 Sekunden
      Wow, ich dachte er ist ausgepowert aber nein, sehr tolle fruchtige Süße mit einer leichten Umami Note.
       
      Vierter und letzter Aufguss, 65°C / 40 Sekunden
      Über mehr wollte ich nicht drüber, der Tee verabschiedet sich sehr elegant mit einem letzten etwas kräftigeren Schuss Umami immer mit dabei eine angenehme Süße im Rachenraum, anhaltender Geschmack. Perfekt.

      Ich hätte gerne noch mehr ausgeführt aber meine Notizen haben sich im digitalen Speicher aufgelöst! Tja, da kann man nichts machen.
      Dies war mein erster Versuch einer ,,detailreichen" Verkostung, sie spiegelt nur meine eigene Meinung und mein eigenes Geschmackserlebnis wieder, eures kann natürlich abweichen und muss nicht übereinstimmen. Zudem bin ich blutiger Anfänger. Ich bin offen für neue Ideen und Anregungen was man hätte besser machen können.
      Ja, ich hatte mein Gaiwan dafür benutzt, ich wollte es halt mal damit versuchen!
       
      Ich hoffe ihr hattet genau so viel Freude beim Lesen wie ich beim Verkosten.
      Mit koffeinierten Grüßen!
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