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Zoll und chinesischer Tee


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Die rechtlichen Informationen die ich bekommen und wieder gefunden habe stehen am Ende. Ich versuche mal das Gespräch, dass ich beim Zoll hatte wieder zugeben. Es ging nie um eine fehlende Rechnu

Ich kann einfach nicht begreifen warum sich Menschen um Zölle und Steuern drücken wollen. Wo ist denn das Problem alles ganz legal anzugeben und abzuführen? Wir alle profitieren doch letztendlich davo

Also, meine Bestellung von Farmerleaf ist ganz entspannt angekommen. Gab einen Schreckmoment, als die Tracking-Software nach DE wieder Guanzhou angegeben hat - ich dachte da, der Zoll hats verweigert

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Ich will niemanden betrügen oder für blöd verkaufen.  Ich möchte ja nur dass die lieben Kollegen es leichter haben ein Auge zuzudrücken.

Denn so wie ich das verstanden habe dürften sie unzureichend deklarierten Tee ja überhaupt nicht durchlassen. 

Ich habe bei bitterleaftea eine Bestellung aufgegeben und möchte schon gerne  das die ankommt oder glaub Ihr die Chancen stehen eher schlecht.

Bei meinem ersten Besuch beim zoll  hat es sich so angehört als wäre es grad letzte  Woche zum ersten mal vorgekommen dass jemand versucht tee von china nach deutschland zu schicken. Aber mir wurde auch gesagt das es nur gewerbliche Sendungen betrifft. Und man muss es kontrollieren weil hallt Tee drauf stand was sich für mich so anhört wie schreib beim nächsten mal was andres drauf und gut ist.

ich probier es jetzt noch mal.

Gibt es aktuell überhaupt eine Chance nicht zum zoll zu müssen also das des einfach per post bei mir ankommt?

Bearbeitet von Pflora
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Hi Pflora,

kann alles sein. Manchmal kommt es einfach an, oft muss man zum Zoll. Und wenn, dann lehrt die Erfahrung, dass beides möglich ist. Ist wohl Ermessenssache, und, muss man wohl sagen, somit auch ein wenig Glückssache.

Wie du liest, kommen viele Sendungen durch, und manche werden verweigert. Meines Wissens kannst du in letzterem Fall nichts machen und hast dann einfach Pech gehabt. Das ist ein Risiko, das man eingeht, wenn man bestellt... kann durchaus vorkommen. Oft genug hat man auch Glück und bekommt die Bestellung ausgehändigt.

Lass uns doch wissen wie es bei dir läuft... drück dir die Daumen :)

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Auf was die Händler draufschreiben, hast du leider keinen Einfluss. Die sind lediglich manchmal kreativ, was die Bepreisung angeht, aber "Tee" stand eigentlich immer drauf.

Mal geht so ein Paket zurück, mal durch, mal muss man zum Zoll und bekommts ausgehändigt oder auch nicht.

Ich habe bislang alle Pakete erhalten und musste nur bei japanischen Sendungen zum Zoll und auch Gebühren entrichten.

Bei einer Grünteebestellung aus China hat der Zoll nicht nur das Paket aufgemacht, sondern sogar eines der rund 15 verschweißten Beutelchen. Obwohl eindeutig mit der Teesorte beschriftet, habe ich es Paket an die Haustür bekommen. War ein gekräuselter Yun Wu - vielleicht hat der Zoll wegen dem Röntgenbild anderes Grünzeug vermutet ;)

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Was bitterleaf auf die Pakete schreibt, werde ich auch bald erfahren - da ist auch was im Zulauf -_-

 

 

Bearbeitet von goza
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vor 13 Stunden schrieb Pflora:

Gibt es aktuell überhaupt eine Chance nicht zum zoll zu müssen also das des einfach per post bei mir ankommt?

Die gibt es, auch wenn das eher Glückssache ist. Bei mir läuft gerade der Ankauf der Winterkollektion mit drei Bestellungen aus Shanghai (drei wegen Beachtung der Zollfrei - Grenze). Die ersten beiden Sendungen wurden beim Zoll praktisch durchgewinkt (laut Sendungsverfolgung 1 Tag Verweildauer); ich hoffe, die dritte läuft genau so. Ich habe allerdings auch schon erlebt, dass die Ware drei oder vier Wochen beim Zoll herumgammelte, bis sie freigegeben wurde.

Einmal hatte ich bei der Freigrenze nicht aufgepasst und konnte die Zollgebühr beim Postboten berappen (plus Gebühr für DHL, versteht sich) - so etwas ist allerdings goodwill. Einmal musste ich zum Zollamt fahren (ca. 35 km) und die Sendung auslösen. War erwartbar (da über Freigrenze), aber aus Japan und vorwiegend Keramik.

vor 11 Stunden schrieb goza:

Auf was die Händler draufschreiben, hast du leider keinen Einfluss. Die sind lediglich manchmal kreativ, was die Bepreisung angeht, aber "Tee" stand eigentlich immer drauf.

Darüber bewahrt man in einem öffentlichen Forum besser Stillschweigen. Ansonsten kann ich das bestätigen. Trotzdem halte ich mich an die 150 € Obergrenze, falls die beim Zoll mal den Überweisungsbeleg sehen wollen. Sonst gibt's wirklich Ärger.

_()_

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Am 17.11.2019 um 18:34 schrieb Pflora:

Wie ist den die Lagen wenn man den Tee als Badezusatz deklariert oder Duftsack.

Absichtlich falsche Deklarationen beim Zoll können - soweit ich weiß - strafrechtliche Konsequenzen haben.

Nach meiner Erfahrung ist es am einfachsten, wenn man ehrlich ist und die notwendigen Unterlagen mitbringt, falls man zum Zoll muss. Bei mir waren die Damen und Herren beim Zoll bisher immer sehr freundlich und haben den Tee nach Prüfung des Zahlungsbetrags in Euro und einer gelegentlichen Besichtigung vom Inhalt einzelner Packungen übergeben. Meine Bestellungen bewegen sich aber mengenmäßig immer im überschaubaren Bereich und unterhalb der Grenze von 150 Euro. Das sind dann scheinbar Mengen, die beim Zoll keinen Verdacht auf gewerbliche Umtriebe aufkommen lassen und somit ist das ganze - falls ich zum Zoll muss - meist recht zügig erledigt.

Wenn man sich dieses Risiko und ggf. Hickhack ersparen will, bleibt einem ja noch der ein oder andere Teehändler mit Sitz in der EU.

EDIT: Etwas anderes als die ehrliche Methode habe ich aber nie versucht, daher ist meine Erfahrung ggf. etwas einseitig.

Bearbeitet von AnTuras
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Ich bin auch gespannt, bei mir kommt was von Taiwan Tea Sourcing ...

Die letzten Male hatte ich ja noch Glück und teilweise konnte ich an der Haustür bezahlen und musste nicht zum Zoll.

Mal sehen, wie es dieses Mal funktioniert.

Vielleicht sollte ich mich beim Zoll als "Die trinkt den Tee nur privat und tut nichts" anmelden für künftige Bestellungen ;-)

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@Anima_Templi: das kann ich so nicht bestätigen, habe bisher nur versucht, Tee aus Taiwan zu kaufen und dort oft Probleme gehabt (bei jeder Stichprobe halt). Das scheint eher davon abzuhängen, wie kulant die Zöllner im jeweiligen Zollamt das Gesetz auslegen...

@miig: vielleicht hat das ja mit dem (schon in Kraft getretenen?) Zollabkommen mit Japan zu tun?

Grüße,

Klaus

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Die Aussage auf meinem Zollamt war ebenfalls, dass Teesendungen aus Japan kein Problem wären. Nur Tee aus China hat seit 3 Jahren ein generelles Einfuhrverbot für nicht-gewerbliche Kunden.

Ich hätte grundsätzlich kein Problem damit es nochmals zu versuchen, aber da die Zöllner eben nicht sehr häufig wechseln, und der Kerl da nicht mal ansatzweise mit sich reden ließ, habe ich darauf keine Lust mehr. Zumal ich nicht mal weiß, ob ich das Geld von YS erstattet bekomme. Ich habe keine Trackingnummer oder Sonstiges, um meine Rücksendung nachverfolgen zu können... Schöner Mist!

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Hallo Anima_Templi,

 

das ist schon interessant, wie sich die Aussagen in den Zollämtern unterscheiden. Mir wurde im Zollamt Wiesbaden gesagt, dass eine Einfuhr (auch für den persönlichen Gebrauch) nur erlaubt wäre, wenn drei Anforderungen erfüllt seien:

1) die liefernde Firma hat einen Sitz (oder Rechtsvertretung) in D oder der EU,

2) der Inhalt ist auf Deutsch auf der Verpackung gekennzeichnet (diese typischen "Asia-Markt-Aufkleber; Englisch reicht nicht)

3) eine "Unbedenklichkeitsbescheinigung" (also Inhaltsstoff-, Reststoffanalyse) liegt auf Deutsch vor (Englisch reicht auch hier nicht).

Ich hab's aufgegeben, da ich hier in D noch nichts gefunden habe, was mir qualitätsmäßig und vom Preis her gefällt. Werde beim nächsten Taiwanbesuch ein paar Kilo mitbringen, in der Hoffnung, dass die bei der Einreise nichts sagen. Denn laut Aussage der Zöllner gelten die gleichen drei Bedingungen auch bei der persönlichen Einfuhr im Flughafen...

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vor 31 Minuten schrieb KlausE:

habe bisher nur versucht, Tee aus Taiwan zu kaufen und dort oft Probleme gehabt (bei jeder Stichprobe halt).

Hey @KlausE, danke fürs teilen deiner Erfahrungen. Was ist denn genau geschehen? Hat man die Herausgabe verweigert?

 

vor 32 Minuten schrieb KlausE:

@miig: vielleicht hat das ja mit dem (schon in Kraft getretenen?) Zollabkommen mit Japan zu tun?

Hmm... könnte natürlich sein. Vor nicht allzu langer Zeit gab es hier auch Berichte von Teetalkern, die ihre Bestellungen aus Japan nicht bekommen haben.

 

vor 7 Minuten schrieb KlausE:

das ist schon interessant, wie sich die Aussagen in den Zollämtern unterscheiden.

Ich blick auch echt nicht mehr durch. Ist natürlich sehr bedauerlich - das war ja jetzt jahrelang alles kein Problem. Man wird sehen, wie sich das entwickelt. Ich halte das ja für eine vorübergehende Anomalie...

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vor 1 Stunde schrieb KlausE:

Ich hab's aufgegeben, da ich hier in D noch nichts gefunden habe, was mir qualitätsmäßig und vom Preis her gefällt. Werde beim nächsten Taiwanbesuch ein paar Kilo mitbringen, in der Hoffnung, dass die bei der Einreise nichts sagen. Denn laut Aussage der Zöllner gelten die gleichen drei Bedingungen auch bei der persönlichen Einfuhr im Flughafen...

Ich hoffe wir sehen dich dann nicht als Protagonist bei einer weiteren unterhaltsamen Flughafenzoll-Doku.

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vor 18 Stunden schrieb miig:

Hey @KlausE, danke fürs teilen deiner Erfahrungen. Was ist denn genau geschehen? Hat man die Herausgabe verweigert?

Ja, bin immer hingefahren und durfte es nicht mitnehmen. Das letzte Mal hat der Zöllner es ausgepackt, hat die englische Beschriftung ("tea leaves") gelesen und mich dann gefragt, ob es für den persönlichen Gebrauch sei (bei drei verschiedenen Proben a 100 Gramm ...). Ich habe natürlich ganz hoffnungsvoll ja gesagt, worauf er mir mitteilte, dass er mir es aufgrund der gennannten Anforderungen nicht ausliefern dürfte - ARGHHH!!!

Bearbeitet von miig
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