Gast Gast195

Reinigende Wirkung von Osmosewasser - Beispiel Kyusu

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Gast Gast195
vor 37 Minuten schrieb phoobsering:

wat soll das mit den ppm? part per million von was?

der leitwert wird in siemens angegeben und ist auch bei ner messung in diesem zusammenhang nicht aussagekräftig, denn er variiert nach geometrie des gemessenen mediums.

man sollte dann eher die elektrische leitfähigkeit heranziehen (siemens pro meter), die gibt an wie die flüssigkeig leitet unabhängig der geometrischen abmessungen. so bestimme ich auch arbeit als mal auf die schnelle die konzentration von bekannten salz- oder säurelösungen

kann da mut ppm jetzt garnix mit anfangen, ist total nichtssagend

https://www.wassertechnik.pro/leitfaehigkeit-leitwertmessung-wasser

@phoobsering

vor 8 Minuten schrieb Diz:

Bei der Enthärtungsanlage liegen die Vorteile auf der Hand und bei Fabios UO-Wasser kann ich einen deutlichen Geschmacksvorteil gegenüber herkömmlichen Leitungswasser herausschmecken. Beim Grander hingegen gehe ich von einem Placebo-Effekt bei gewissen Personen aus.

dito

https://www.lenntech.de/calculators/conductivity/tds_engels.htm

bearbeitet von Gast195

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was ist das für ein humbug?! O.o.

ich glaube die wollen nur den kleinen einkaufskorb oben voll kriegen

 

ich weiss garnicht wo ich da anfangen soll, da werden einfach zusammenhänge erstellt, die empirisch und wissenschaftlich haltlos sind.

Zitat

Zusammenfassend kann man sagen, das der Leitwert ein guter Indikator für die Reinheit des Wassers ist. Je geringer die Leitfähigkeit, desto weniger Teilchen sind im Wasser gelöst. Reines Wasser ist jedoch ein Lösungsmittel, welches die Eigenschaft hat, sofort wieder Teilchen anzuziehen und damit Leitfähigkeit zu erlangen.

nein kann man nicht

der leitwert ist hier schon mal komplett fehl am platze, da keine spezifische grösse, sie variiert , bei der gleichen lösung.

hier werden begriffe durcheinandr gewirbelt ohne auf die genaue bedeutung einzugehen. nur um den anschein einer seriösen argumentation zu erwecken ?!

die leitfähigkeit ist in erster linie von der mobilität der ionen in einer lösung abhängig, die ist total unterschiedlich von stoff zu stoff

ich könnte dir ne giftige lösung mixen, die ne geringere lf hat als ne ganz stark verdünnte säure, die harmlos wäre. aber nach obiger definition gesünder? so ein käse

es gibt stoffe, die die leitfähigkeit weniger erhöhen, sagt also garnix über reinheit aus

den tds über die lf zu ermitteln ist sowas von schwammig und ungenau..., wenn über gravimetrie.

https://www.internetchemie.info/chemie-lexikon/t/tds-wert.php

hier sollte man auch sehen wie komplex die sache ist..

Zitat

Ein TDS-Wert ist demnach ein rein quantitativer Wert für die Menge an Stoffen, die zum Beispiel in einer Wasserprobe gelöst sind; er läßt jedoch keinerlei Rückschlüsse auf Art und Eigenschaften dieser Stoffe zu.

und die lf ist selbst bei dieser quantitativen angabe sehr ungenau...

aber ich halte den tds für sehr unvollständig... die zusammensetzung wird nie untersucht... und was ist bei gelösten gasen? wenn sie nicht oder kaum dissoziieren, werden sie weder durch gravimetrie noch durch die lf erfasst.

 

also abschliessend sag ich dazu noch, ich konnte zwischen unsrem trinkwasser mit mittlerer härte(entspr. schon mind. 2mmol kalk= 200ppm , ohne mg , nitrat etc...)und einem quellwasser mit ppm von 48 null unterschied im geschmack feststellen.

 

 

frei nach monty python sag ich abschliessend zu diesem thema "ich möchte diese schallpatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt" :lol:

 

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Gast Gast195

Vorausgesetzt es kommt Wasser aus der Leitung das den gängigen Status quo und die Grenzwerte unseren Leitungswasser erfüllt, ist das TDS Messgerät doch ausreichend ?

Ich fand die Messungen lediglich interessant, weil sie zeigen wie das Wasser durch verschiedene Substanzen wieder angereichert wird.

Ich nutze die UO Anlage jetzt das erste mal für Shincha und bin ehrlich gesagt ziemlich angetan, nicht nur das ich weniger Ausgangsmaterial benötige, auch der Geschmack ist intensiver.

Der Unterschied zwischen unserem Leitungswasser und dem UO Wasser ist was den Geschmack angeht, dramatisch und das ist ziemlich euphemistisch.

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Gast Gast1790

Ich hatte und habe so eine Umkehrosmoseanlage in der Küche, seinerzeit viel gelesen darüber und vieles hier im Thread kommt mir bekannt vor. Das Wasser in der nördlichen Uckermark ist kalkhaltig und eine Spur Chlor gibt es immer mal wieder. Nicht Schwimmbad, sondern nur für feine Nasen. 
Das Wasser aus der Anlage war nicht mal neutral, es schmeckte einfach nur schlecht. Ich habe dann gelesen, dass es am Entzug der Mineralien liegen könnte und irgendwie hört es bei mir auf, noch eine Patrone zu installieren, die dann anreichert und ich mir mein Wasser selber mixen soll.  Seit Jahr und Tag liegt die Anlage still, für Kaffee nehme ich einfaches Neinwasser, für Tee BlackForrest. 
Für mich ist Wasser immer schon ein Thema, indem ich es einfach schmecke und für mich bewerte. Überall dort, wo ich hinkomme. (In Arlon würde ich mit Leitungswasser gerade mal noch Kartoffeln kochen.) 

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Ich find auch, dass es auf den Tee ankommt. Unser Wasser hier ist mittelhart - für japanische Tees mag ichs gern so leicht und zart wie möglich, um die feinen Nuancen klar herauszubekommen. Da passt Black Forest ziemlich gut. Für Puerh allerdings darf das Wasser gern mal etwas mehr Wumms haben - da passt unser schwereres Wasser sehr gut. In Ulm, wo ich früher gewohnt hab, ist das Wasser so hart dass man Tee trinken damit komplett vergessen kann - da hat man eine richtig dicke Schicht obendrauf und es wird ein Großteil der Aromen absorbiert. Da muss man irgendwas machen - aber wenn man welches kauft, bitte möglichst nah... diese Wässer, die hunderte und tausende Kilometer weit gekarrt werden, sind halt schon ein ökologisches Unding.

Ich bin mal gespannt, wie es mit unserem Wasser weitergeht. Dass von der Nitratbelastung im Grundwasser hab ich mitbekommen @Cel, aber ich ging bisher davon aus, dass so etwas herausgefiltert wird, bevor es als Leitungswasser verteilt wird. Auch von Medikamentenrückständen hört man ja immer wieder. Wie es wohl die Wasserversorger machen, wenn sie UO-Filterung verwenden? :)

 

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Am 23.6.2018 um 21:24 schrieb Mocha:

durch die Löschung der molekularen Information

Wird dabei die Information, dass es sich um H2O-Moleküle handelt, gelöscht? Hast du anschließend nur noch atomaren Wasserstoff und Sauerstoff?

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Gast Gast195
vor 1 Stunde schrieb Joscht:

Das Wasser aus der Anlage war nicht mal neutral, es schmeckte einfach nur schlecht. Ich habe dann gelesen, dass es am Entzug der Mineralien liegen könnte und irgendwie hört es bei mir auf, noch eine Patrone zu installieren, die dann anreichert und ich mir mein Wasser selber mixen soll. 

Durchaus möglich das es an der Anlage selbst gelegen hat. Die wenigsten wissen bspw. das der UO Filter mit Wasserstoffperoxid getränkt ist um Verkeimung zu vermeiden, d.h. der Aufbau der Anlage selbst insbesondere das längere Spülen der einzelnen Filter ist elementar. Es könnte aber auch an der Qualität der Patronen gelegen haben, schwierig zu sagen. Bei einer längeren Nichtbenutzung ist auch Verkeimung ein großes Problem und wirkt sich auf die Qualität des Wasser aus. Es gibt allerdings Unterbauanlagen mit automatischer Spülung, die kleinen wie meine haben das nicht. Unser OU Wasser schmeckt nach dem man die Anlage 5 Minuten in Betrieb hat und das Wasser schön kühl ist, wie Quellwasser aus einem Gebirgsbach. Und mir liegt es fern Werbung für UO machen zu vollen,  dass ist auch das empfinden meiner Verlobten und mittlerweile von 16 Supper Club Besuchern. Wir hatten vor kruzem einen Abend der unter dem Motto " Speisen wie in Lothlorien" lief, ein reiner Rohkostabend mit zarten Aromen fern unserer üblichen Gewürzpalette und die Teilnehmer haben alle von dem Wasser geschwärmt. Wir hatten auch Karaffen mit frischem Pfirsich, Zitrone und Minze auf die die Teilnehmer richtig ab gegangen sind und mehr Infos über UO haben wollten.

Ich sehe die Remineralisierung als das geringste Problem an. Gerade wenn man bspw. das Wasser als Medium für Tee nutzt habe ich eher das Gefühl das der niedrige Leitwert ein entscheidender Vorteil ist. Aber meine Erfahrung reduziert sich auf japanische Grüntee und Oolong. Ich trinke keine Pu Erh mehr, war/ist einfach nicht mein Ding und ansonsten trinken wir im Grunde hauptsächlich mit Früchten aromatisiertes/remineralisiertes Wasser.

vor 1 Stunde schrieb miig:

... diese Wässer, die hunderte und tausende Kilometer weit gekarrt werden, sind halt schon ein ökologisches Unding.

Bei UO Anlage darf man auch nicht vergessen, dass das Verhältnis der Wassergewinnung 1:1,2,3,4 ist, je nach Anlage. Trotzdem hat so eine Anlage natürlich eine wesentlich bessere Ökobilanz wie jedes gekaufte Wasser, ist zumindest anzunehmen. Die Wasserversorger verwenden keine UO, das wäre zu kostspielig, Deswegen steigen ja auch die Grenzwerte die letzten Jahren überall immer mehr an. Beim Wasser verhält es sich in etwa wie bei der Rente, wer nicht selbst vorsorgt hat früher oder später gelitten ^^ . Es gibt viele Faktoren die für UO sprchen, die hier auch noch nicht angesprochen wurden bspw. die Verkeimung des Trinkwassers durch resistente Keime oder auch die Asbestbelastung des Wassers. Alles neuere aber relevante Punkte.

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Leitungswasser in D ist grundlegend das mit am stärksten kontrollierte Lebensmittel das es gibt. Weshalb die Angst vor Aufweichung durch internationale Verträge und das Eindringen von Investoren gut begründet ist. 

Die Wasserversorger versuchen -und machen- viel für die Aufbereitung. Es geht aber nicht nur darum das die Rückstände entfernt werden  -was einen Mehraufwand bedeutet und somit höhere Preise für den Verbraucher- sondern auch darum so etwas gleich zu verhindern.  Wenn einmal was schief geht, kann das Trinkwasser nun einmal doch gefährlich für den Konsumenten werden. Murphy passt auch hier sehr gut. 

Die Medikamentenrückstände haben ja nicht nur das Problem, das sie aktiv auf den Menschen wirken können, sie können auch in die Umwelt vordringen und dort entsprechenden Schaden anrichten. Auch wenn die Flora und Fauna nicht direkt betroffen ist, haben wir hier das Problem von Bakterienstämmen. Diese Gefahr kann dadurch zunehmen. Auch Algenblüte in den Gewässern ist für viele dort lebende Organismen nicht unbedingt förderlich, hier spielen die Nitrate ihre gewichtige Rolle aus.

Hormonrückstände, wenn auch nicht chemisch, sind im Wasser vorhanden seit es entsprechend hoch entwickeltes Leben in ihm gibt. Keinem ist aber bewusst wie die Umwelt darauf reagiert, wenn chemisch geschaffene Hormone mit herum geistern.

Bisher sind diese Probleme regional in D noch begrenzt, keiner kann aber eine Prognose geben wie es in ein paar Jahren aussieht, wenn alle langsam ins Grundwasser einsickert. Klar ist hier etwas schwarz-weiß denken dabei, anders denkt der Mensch aber nicht, da es zu komplex für seine Auffassungsgabe ist. Es ist aber komisch wenn D, das sich als Vorreiter gibt, seine Rechnung von der EU präsentiert bekommt, da sie Grenzwerte nicht schaffen einzuhalten. Bisher alles schwarz.

Jetzt das Erfreuliche. Ich wohne derzeit in einer Gegend wo ich dem Trinkwasser vertraue. Ich finde das Wasser hier sogar so gut, dass ich es für jeden Te verwende, obwohl es etwas härter ist, donst kommt mir der Tee meist zu blass und Facettenarm vor. Auch ein Gewohnheitsrecht der Geschmackssensoren. In der Gegend München dagegen fallen Steine aus dem Wasserhahn, wo ich Kartuschenfilter genutzt habe, und eine UO Anlage sinnvoll gewesen wäre.

In der Politik wird ja gerne auch jede Sau durch das Dorf getrieben, man braucht ja Wählerstimmen und die Daten liefern auch nur das, was gezeigt werden soll. Wahrheiten werden beschönigt, damit ich meine Meinungsgruppe als Wähler aktivieren kann. Derzeit schön im CDU/CSU Streit zu sehen. 

Wo liegt jetzt eine Lösung für alles? Zurück zum heilen Leben mit der Umwelt? Seit der Mensch aktiv geworden ist, hat er seine Umwelt verändert und an seine persönliche Interessen angepasst. Das viel gelobte im Einklang mit der Umwelt hat der denkende Mensch noch nie gehabt. Er hat aber vernachlässigt, das seine Umwelt zurück schlägt, was man im Klima erkennt. Hier machen viele den Fehler und verwechseln Klima mit Wetter. Klar, das Klima wäre irgendwann so oder so anders geworden, tendenziell sogar in die gleiche Richtung, es ging nur durch den Eingriff in das System zu schnell von statten, das sich Organismen nicht darauf einstellen konnten.

Hier liegt eigentlich unser Problem, dass die Umwelt nicht schnell genug auf den Menschen reagieren konnte. Die mutagenen Substanzen und Abfälle die im großen in die Umwelt gekippt werden. Es wird irgendwann wieder eine Katastrophe geben, vom Menschen gemacht. Irgendjemand wird Geld als Strafe zahlen müssen, die Schäden werden aber lange bleiben.

Ich habe keine Ahnung wie es mit z.B. Mikroplastik aussieht. Man kann aber beruhigt sein in der Hinsicht auf Trinkwasser, über die Nahrung nehmen wir das alles auch auf.

Warum jetzt der ganze Roman, der so gar nicht zum Thema passen will?

Weil es für uns zum Glück regionale Probleme sind, die bestimmt in Griff bekommen werden. Es gibt aber viele die nicht so viel Grlück haben. UO eignet sich auch hervorragend um Meerwasser brauchbar zu machen. Brackwasser zu nutzen, Stehende Gewässer kurzfristig für Wassergewinnung zu brauchen, auch wenn sie mit Bakterienstämmem angereichert sind. Hier wird es wieder etwas weiß in der Sichtweise.

Damit es nicht so allein dasteht, fast alle großen Seen auf dem Planeten werden ajsgebeutet und die Wassermenge nimmt ab. Kann man ja fast froh sein, das durch das Abtauen der Gletscher und Polkappen Wasser nach kommt.

Letztendlich müssen die Filter und Membranden auch getauscht werden und die Stoffe kommen wieder in den Kreislauf zurück. 

Auch wir Leben auf Kosten der Zukunft der Menschheit und verschieben nur die Probleme in andere Bereiche und spätere Zeiten, was schon die Generationen vor und getan haben, in der Hoffnung das der Menschheit doch irgendwann der große Durchbruch gelingt oder die Umwelt sich selbst reguliert oder komplett kippt. Das Leben wird der Mensch nicht schaffen zu vernichten, es findet fast immer einen Weg zurück, auch ohne den Menschen.

Bin vom Thema abgekommen, passiert wenn man über den Tellerrand schaut....

bearbeitet von Cel

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Gast Gast195
Gerade eben schrieb St.Millay:

Wird dabei die Information, dass es sich um H2O-Moleküle handelt, gelöscht? Hast du anschließend nur noch atomaren Wasserstoff und Sauerstoff?

Man geht heute davon aus das Wasser die Eigenschaft besitzt gewisse Informationen in Molekülclustern zu speichern. Die werden bei der Destillation, Wasser Verdunstung, Wolkenbildung , Regen gelöscht ebenso bei der UO. Auch wenn diese Cluster sehr kurzlebig sind, gibt es Forschung in dem Bereich die darauf hinweist das doch eine "Informierung" stattfinden könnte. Allerdings wissenschaftliches Grenzgebiet ohne Evidenz momentan.

Gerade eben schrieb Cel:

Damit es nicht so allein dasteht, fast alle großen Seen auf dem Planeten werden ajsgebeutet und die Wassermenge nimmt ab. Kann man ja fast froh sein, das durch das Abtauen der Gletscher und Polkappen Wasser nach kommt.

*lach ...wunderbar zynisch

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Gast Gast195

@Cel Nature strikes back ;). Vielleicht die Antwort unseres Planeten zur Überbevölkerung. Karma das es zuerst die Briten erwischt ^^

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vor 4 Stunden schrieb Mocha:

Man geht heute davon aus das Wasser die Eigenschaft besitzt gewisse Informationen in Molekülclustern zu speichern. […] Allerdings […] ohne Evidenz momentan.

Darum geht man nicht davon aus, dass Wasser Informationen speichern kann ;)

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Ich kann ja viele hanebüchenen Aussagen einfach stehen lassen, aber, dass karmische Verwicklungen "der Briten" Schuld daran sein sollen, dass ein Mensch mit dieser Staatsangehörigkeit an einer schwerer Erkrankung leidet, finde ich, neutral formuliert, so verstörend, dass ich das nicht unkommentiert lassen möchte.

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vor 11 Minuten schrieb St.Millay:

Darum geht man nicht davon aus, dass Wasser Informationen speichern kann ;)

"Man" tut Vieles - fragt sich immer, wer "man" ist. Aus naturwissenschaftlicher Sicht fehlt es schlicht an reproduzierbaren empirischen Daten für eine Theoriebildung. Bzw. einzig denkbares Medium einer Informationsspeicherung wären die Wasserstoffbrückenbindungen, die allerdings im Pikosekundenbereich fluktuieren - und zwar ohne erkennbares Muster. Anders gesagt: die Speicherdauer läge dann allenfalls im Bereich von ein paar Billionstel (10^-12) Sekunden.

Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand an 'informiertes Wasser' glaubt. Gerade in Bezug auf Tee glaube ich auch so einige "esoterische" Sachen. Problematisch wird es jedoch, wenn man solche subjektiv erfahrenen Wahrheiten als objektive ausgeben will. Da ist es mE auch nicht hilfreich, von "Grenzwissenschaften" zu sprechen. So etwas gibt es nicht - nur eine Grenze zwischen Naturwissenschaft und Pseudowissenschaft.

Ansonsten - angesichts der ökologischen Belastung durch Plastikflaschen (und deren Transport) ist (sinnvoll remineralisiertes) UO-Wasser durchaus eine diskutable Alternative für die Teezubereitung.

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vor 5 Minuten schrieb SoGen:

Es ist ja nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand an 'informiertes Wasser' glaubt.

Es ist nur dann nichts dagegen einzuwenden, wenn einem grundsätzlich egal ist, ob die Dinge, die man glaubt, wahr sind* oder eben nicht.

vor 4 Minuten schrieb SoGen:

Ansonsten - angesichts der ökologischen Belastung durch Plastikflaschen (und deren Transport) ist (sinnvoll remineralisiertes) UO-Wasser durchaus eine diskutable Alternative für die Teezubereitung.

Nichts gegen UO-Wasser für die Teezubereitung. Aber man muss eine grundsätzlich sinnvolle Technologie nicht zusätzlich mit falschen Aussagen rechtfertigen.

 

*) = mit der Realität übereinstimmen

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vor 15 Minuten schrieb St.Millay:

Es ist nur dann nichts dagegen einzuwenden, wenn einem grundsätzlich egal ist, ob die Dinge, die man glaubt, wahr sind* oder eben nicht.

Sorry, aber das Wort "Glauben" impliziert für sich das man nicht sagen kann das es der Wahrheit entspricht. Sonst muss man ja nicht glauben, sondern hat das "Wissen" dessen.

Es gibt auch noch viele die an die flache Erde glauben, auch wenn es nicht der Wahrheit entspricht, ist die Wahrheit für den Glauben unbedeutend. 

Real ist auch so ein Punkt. An sich gibt es in der Wissenschaft keine Realität, es gibt nur Theorien die mit den Beobachtungen überein stimmen. Was nicht gleich ist, das diese die Realität beschreiben.

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Sagt Mal, wie wäre es wenn wir dieses, ich weiß nicht mehr wie es richtig heißt "Uhreis", 5000 Jahre alt, daß für den besonderen Wiskey nehmen und auftauen. Das müsste doch 100% rein sein. ;)

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vor 6 Minuten schrieb Cel:

Sorry, aber das Wort "Glauben" impliziert für sich das man nicht sagen kann das es der Wahrheit entspricht. Sonst muss man ja nicht glauben, sondern hat das "Wissen" dessen.

Nein, man »glaubt« etwas, wenn man es für wahr hält. Es ist in diesem Kontext ein Synonym von »überzeugt sein«. Es impliziert keineswegs, dass man nicht sagen kann, dass etwas der Wahrheit entspricht (siehe dazu und den Nebenbedeutungen auch https://www.duden.de/rechtschreibung/glauben)

Beispiel: Ich glaube, dass heute Dienstag ist.

bearbeitet von St.Millay

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@St.Millay Nur weil ich von etwas überzeugt bin, muss ich es nicht als wahr erachten. Der große Unterschied zwischen Glauben und Wissen leigt darin das ich eines durch Fakten und Falsifizieren beweisen kann, das andere aber für richtig halte, es aber (in den fällen des Glaubens) keine Beweisführung dafür existiert.

Zu glauben und der Glaube sind für sich Grundverschieden und schwer zu trennen. 

Es ist wie in Trainspotting "Es gibt ein letztes Mal und es gibt ein letztes Mal." 

Jeder Süchtige kennt den Unterschied.

vor 11 Minuten schrieb St.Millay:

Ich glaube, dass heute Dienstag ist.

Das legt dar das ich mir dessen gerade nicht bewusst bin, hat aber keine großen Verwandtschaft in den Bereich des Glaubens.

Ich bin davon überzeugt das es weiteres Leben im Universum gibt. Ich glaube nicht daran und es muss nicht der Wahrheit entsprechen. Die Wahrscheinlichkeit spricht aber dafür.

vor 17 Minuten schrieb KlausO:

Sagt Mal, wie wäre es wenn wir dieses, ich weiß nicht mehr wie es richtig heißt "Uhreis", 5000 Jahre alt, daß für den besonderen Wiskey nehmen und auftauen. Das müsste doch 100% rein sein. ;)

Du hast doch Ablagerungen zwischen einzelnen Eisschichten, die das Eis verunreinigen.

vor 16 Minuten schrieb KlausO:

@Cel du triffst einen runden Punkt beim mir, ich glaube an die Scheibenwelt, Bild ist im Forum :)

Du hast bestimmt vom Amerikaner gelesen der mit seiner selbstgebauten Rakete beweisen wollte, das die Erde flach ist. Und ja, ich bin bald mit dem ganzen Discworld Romanen durch. Bin bei "Die Gelehrten der Scheibenwelt 4" und dann noch "Die Krone des Schäfers". Danach bin ich komplett durch.

bearbeitet von Cel

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vor 14 Minuten schrieb St.Millay:

Es ist nur dann nichts dagegen einzuwenden, wenn einem grundsätzlich egal ist, ob die Dinge, die man glaubt, wahr sind* oder eben nicht. *) = mit der Realität übereinstimmen

"Wahrheit" ist nicht zufällig ein äußerst komplexer und vielschichtiger Begriff. Ich hatte versucht, dem mit der Unterscheidung zwischen 'subjektiv erfahrenen' und 'objektiven' Wahrheiten ein wenig gerecht zu werden. "Realität" ist kein weniger problematischer Begriff - Realität ist eine subjektive Erfahrung, die nur in bestimmten Teilaspekten objektivierbar ist. Eben in ihrem naturwissenschaftlichen, nur sehr begrenzt jedoch in ihrem hermeneutischen Aspekt.

vor 45 Minuten schrieb St.Millay:

Aber man muss eine grundsätzlich sinnvolle Technologie nicht zusätzlich mit falschen Aussagen rechtfertigen.

Da geht es nach meiner Einschätzung vor allem darum, neue Marktsegmente zu erschließen (was ich nun aber ausdrücklich @Mocha nicht unterstellen will). Was dann vor allem bei objektiv nicht sinnvollen (oder aber gänzlich sinnfreien) Technologien idR der Fall ist.

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Gast Gast195
vor 2 Stunden schrieb nemo:

Ich kann ja viele hanebüchenen Aussagen einfach stehen lassen, aber, dass karmische Verwicklungen "der Briten" Schuld daran sein sollen, dass ein Mensch mit dieser Staatsangehörigkeit an einer schwerer Erkrankung leidet, finde ich, neutral formuliert, so verstörend, dass ich das nicht unkommentiert lassen möchte.

Schwarzer Humor ist nicht so dein Ding @nemo, oder?

@KlausO Wer weiß was da alles so im Eis lauert und ich meine nicht "Das Ding aus einer anderen Welt" ^^. Wir haben es schon mit multiresistenten Keimen zu tun, da fehlt gerade noch ein Supervirus oder Superbakterium aus dem arktischen Eis. 

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vor 37 Minuten schrieb Cel:

Eine Theorie ist so lange gültig, bis diese wiederlegt wurde. Und selbst wenn sie nie wiederlegt wird, sollte man es doch immer probieren.

Genauer: eine Theorie (im naturwissenschaftlichen Sinn) ist nur dann eine Theorie, wenn sie grundsätzlich (theoretisch) empirisch widerlegbar ist. Dieser sog. Falsifikationismus ist seit Popper allgemein akzeptierte Lösung des Abgrenzungsproblems der Naturwissenschaften. Zur Formulierung einer naturwissenschaftlichen Theorie gehört damit auch die Bestimmung, durch welche empirischen Beobachtungen sie widerlegbar wäre.

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vor 34 Minuten schrieb Cel:

 Nur weil ich von etwas überzeugt bin, muss ich es nicht als wahr erachten. Der große Unterschied zwischen Glauben und Wissen leigt darin das ich eines durch Fakten und Falsifizieren beweisen kann, das andere aber für richtig halte, es aber (in den fällen des Glaubens) keine Beweisführung dafür existiert.

Wissen ist eher eine Untermenge von Glauben/Überzeugungen, nämlich solche Sachverhalte betreffend, von denen du überzeugt bist und die tatsächlich mit der Realität übereinstimmen.

Wenn man etwas glaubt (wie dein Beispiel mit weiterem Leben im Universum), nimmt man es als wahr an, selbst wenn man keine rationale Erklärung dafür hat. Das eine schließt das andere also nicht aus.

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      Wollte aus aktuellem Anlass mal einen Faden eröffnen, um Meinungen und Eindrücke zu diesem Thema zu sammeln.
      Ich persönlich besitze keine Tetsubin, denn als ich vor einer Weile vor der Wahl stand, mir eine etwas hochwertigere Möglichkeit der Wassererhitzung zuzulegen hats mich eher zu den Tonkannen hingezogen.
      Da ich bei Tonsachen der Philosophie folge, entweder ordentliche Qualität oder lieber gleich bei Porzellan/Glas bleiben, hab ich den sehr interessant aussehenden Kannen von Chawangshop widerstanden und bei Camellia Sinensis in Kanada einen Tonkessel des renommierten Lin's Ceramics Studio aus Taiwan gekauft. Mit ca. 100€ kein billiger Spaß, aber wesentlich erschwinglicher als gute Tetsubins.

      Und da man nicht nur von Meerschweinchen, sondern auch von Tonkesseln immer mindestens zwei haben soll, hab ich eine Weile später nochmal eins draufgelegt und von Essence of Tea einen der immer schnell ausverkauften Yixing-Kesseln dazubestellt.

      Meine Überlegungen zur Wärmequelle hab ich in diesem Thread festgehalten, es wurde dann eine leistungsgesteuerte Guss-Kochplatte.
      Was sind jetzt meine Erfahrungen bzw. Einschätzungen zu diesen Kannen? Prinzipiell kauft man sich sowas ja weil man sich davon besseres Wasser und eine ästhetischere Teezubereitung wünscht. Beides sind sehr subjektive Kategorien, und ich hab nicht den Versuch unternommen, da eine maximale Objektivität reinzubringen.
      Warum Ton und nicht Metall? Ich hab nix gegen Tetsubin, aber ich konnte nicht alles kaufen, sonst hätt ich schon lange eine Ginbin angeschafft *g*. Es musste also eines von beiden sein (erstmal). Will hier nicht Tonkanne gegen Tetsubin antreten lassen, denn das ist wie Apfel vs. Birne. A
      ber was mich am Ton angezogen hat ist dass ich ihn als „wärmer“ und „weicher“ empfinde als das in unserer Alltagswelt allgegenwärtige Metall. Auch haben die Artikel von MattCha, die natürlich starker Tobak sind, mich womöglich ein bisschen geprägt.
      (http://mattchasblog.blogspot.de/2011/04/harmonizing-water-and-tea-part-6-look.html)
      Auch wurde an anderer Stelle gesagt dass Tonkannen dem Wasser eine leichtere Konsistenz verleihen als Tetsubin und somit für zartere Tees wie Oolongs und Grüntees besonders geeignet sind, wohingegen Metallkannen dem Wasser „schwerere“ Konsistenz verleihen und somit für Pu-Erh besser geeignet sind. Dies zu verifizieren liegt jenseits meiner Urteilskraft, aber da ich doch die Oolongs besonders lieb hab, hat auch das den Tonkannen nochmal einen Punkt eingebracht.
      Was die ästhetische Komponente angeht, so ist es eine klare Sache dass beide Kannen hochwertig gefertigt sind und es eine Freude ist, sie zu benutzen. Die Tonkannen sind natürlich sehr empfindlich und vertragen weder Tischkanten noch Temperaturschocks. Diese Fragilität nötigt einen zu höherer Achtsamkeit in der Zubereitung und diese springt m.E. auch auf die ganze Teezubereitung über.
      Ausserdem dauert es natürlich ca. 20 Minuten bis das Wasser erhitzt ist – das legt nahe, in dieser Zeit nichts anderes zu tun, sondern es zu einer Achtsamkeitsübung zu nutzen.
      Die Frage der Fragen aber ist natürlich – wie ist das Wasser aus diesen Kannen? Und grade das ist die Frage, vor der ich mich hier noch drücken will. Zum einen weil da so viele subtile Noten vorhanden sind in der Teezubereitung, so viele Parameter die Einflüsse ausüben, und ich mich da nicht für erfahren genug halte, wirklich abschätzen zu können wieviel besser das Wasser ist.
      Ebenfalls hab ich bisher nicht systematisch verglichen, weil das für mich immer zu sehr in Arbeit ausartet und ich zufrieden war damit, den Tee zu genießen.
      Zuletzt ist mir dann auch klar, wie groß der Einfluss der Einstellung auf die empfundenen Resultate ist.

      Was mich zu diesem Beitrag bewogen hat ist dass ich heute, nach längerem, mal wieder vom Wasserkocher auf die Tonkanne umgeschwenkt bin und schwören hätte können dass in der ganzen Teesitzung eine Energie drinwar, die ich so noch fast nie hatte.
      Der Dampf hat temperamentvollere Bögen vollzogen, der Tee hatte eine feinere Textur und selbst die leeren Tassen haben noch den Raum aromatisiert in einer Art und Weise, wie ich sie sonst nicht kenne. Selbst das pure Wasser hat nicht wie sonst, ok geschmeckt sondern war richtig fantastisch.
      Was ich sagen kann ist dass nach einigen Monaten der Gewöhnung an den Wasserkocher, es eine phänomenale Abwechslung war, wieder mit der Tonkanne zu hantieren und dass diese eine Teezeremonie wirklich auf ein anderes Level hebt. Ich war zwei Stunden am Stück mit dem Tee beschäftigt ohne dass eine Sekunde davon redundant gewesen wäre.
      Welcher der vielen Faktoren in welchem Ausmaß dazu beigetragen hat, kann ich nicht sagen. Bin auch froh dass ich dies nicht tun muss, denn das ist Teil der Magie.
      Was haltet ihr von diesen Kannen? Meinungen, Erfahrungen? Dies ist als Sammelthread gedacht *g*
    • Von ruki
      Hallo liebe Forengemeinde,

      dann stelle ich mich doch auch mal vor.
      Ich bin 32 Jahre alt und komme aus Baden, besser gesagt aus der Nähe von Karlsruhe.

      Da ich schon immer begeistert von Japan und der Kultur war, kommt man natürlich auch nicht um grünen Tee herum. Früher angefangen mit Beuteltee von Meßmer (haha) bin ich heute schon bei etwas besseren Produkten aus dem Teehaus. Vor ca. 8 Jahren hatte ich einmal Matcha probiert, jedoch damals kein wirklich hochwertiger. Daher habe ich diesen bis vor einigen Wochen eher bewusst "übersehen". Seit einigen Wochen trinke ich jedoch bei einem guten Freund regelmäßig hochwertigen Matcha. Hier vor allem den Kotobuki von Maiko und den Chigi no Shiro von Marukyu-Koyamaen oder Ten von Aiya.

      Nun möchte ich auch selbst die Zubereitung von Matcha vertiefen und die Kunst erlenen und hoffe, hier einige nette Menschen zum Austausch zu finden und einige Tipps und Tricks zu erfahren.
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