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Immer mal wieder taucht das Thema auf und ein paar Mal hatte ich bereits den Gedanken gehabt, ein paar Überlegungen hierzu zu posten. Nachdem es jetzt gerade aktuell durch die beiden Interviewveröffentlichungen von der letzten Teezui mit @Joaquin, @Ann und @Pazuzu auch um dieses Thema ging, greife ich das hiermit mal auf. Ich sehe das eigentlich recht unkompliziert, was auch der Grund ist, weshalb ich es bisher dann doch unterlassen hatte, einen Thread zu eröffnen, doch anscheinend gibt es ja Diskussionsbedarf?

In meinem Leben traf ich verhältnismässig auf mehr Frauen, als Männer, die sagen, dass sie Tee trinken. Wenn ich jedoch überlege, welche Art Tee sie dann trinken, woher sie ihn beziehen  und wie sie den zubereiten, dann ist es fast immer der Supermarkttee und eine große Glas- oder Porzellankanne. Wirklich tiefer in die Materie steigen die, denen ich ausserhalb des Teeforums begegnet bin, eigentlich nicht ein und das höchste der Gefühle ist dann Tee aus einem Teefachgeschäft zu kaufen.

Die Art, wie hier bei den aktiven Forumsmitgliedern Tee genossen wird, ist doch eine viel tiefer gehende, Tee wird erlebt, zelebriert und gelebt.

Und hier gibt es die nächsten Unterschiede der Herangehensweise. Alles was hier mit dem Vergleich von Teesorten und -Arten, der Zubereitung, dem Messen von Gramm und Temperaturauswahl, das Definieren von welcher Kanne mit welcher Größe, Form und Materialart, dem Anbau, Herkunft und all diesen Feinheiten angeht, ist eine sehr Technische bis Wissenschaftliche. Ich gehöre zu der Art Frauen, die das im Ansatz interessant und auch sehr informativ findet, doch dann langweilt es mich einfach. Es ist nicht mein Zugang, ich bin einfach kein Wissenschaftler und es ist nicht das, was mich am Tee erfreut.

Es gibt immer mal wieder Frauen, die hierher in den Teetalk finden. Nicht immer ist das die Fraktion der Gesundheitsteetrinker oder Freunde aromatisierter Beutelteekreationen. Da gab es auch diejenigen, die spirituell an das Thema Tee herangegangen sind oder den Teeweg gehen und sich mit Teezeremonien im klassischen Sinn  befassen. Hier sind zwar auch Männer, die diesen Weg gehen, doch - so sehe ich das - sind das Teile des Lebens, die man erfahren muss und über die man weniger schreibt. Vor einigen Wochen ging es auch mal in dem Video einer jungen Frau um Spiritualität und Tee und das Video versuchte etwas zu vermitteln, was man eben schwer in Worte fassen kann und das wird dann dem Thema schwer gerecht.

Es wurde angemerkt, dass der Ton hier mitunter ein rauher sei. Das wundert mich, gerade, als ich vor ein paar Jahren anfing, hier im Teetalk zu lesen, empfand ich gerade das Miteinander und die Art, wie man sich hier artikuliert, doch sehr viel zarter und angenehm altmodisch, gerade im Vergleich zu anderen Foren. Ich habe mich erst lange Zeit später selber angemeldet, mittlerweile hat sich die Hauptbesetzung der Aktiven und auch die Art der Kommunikation etwas  geändert, doch bis auf ein paar wenige Ausnahmen, geht es hier doch sehr umgänglich zu. Ausserdem kann ein Gewitter auch reinigend sein und ist mitunter auch mal notwendig. Wer sich mal längere Zeit in einem Katzenforum aufgehalten hat, wo der Frauenanteil bei ca. 99,5 % liegt, der lernt ganz andere Umgangsformen kennen. Doch das sind Erfahrungen aus einem früheren Leben.

Es ist also aus meiner Sicht heraus nicht das Thema, das so wenig Frauen mitschreiben lässt, sondern die Art der Herangehensweise an den Tee. Selbst bei meinen eigenen Beschreibungen habe ich mich von dem leiten lassen, wie es hier im Forum gängig ist, was aber eigentlich nicht mir selbst entspricht. Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich relativ wenige Tees selber vorstelle, denn während ich trinke möchte ich mich auf den Tee einlassen und das Fotografieren, Notizen machen und überlegen, lenkt mich zu sehr vom für mich Wesentlichen ab und artet geradezu in Anstrengung aus. Sehr angenehm empfand ich deshalb die schon einige Wochen zurückliegende Beschreibung von @Frau Mahlzahn.

Ich will keinesfalls aussagen, dass dieses oder jenes besser sei, ich finde auch nicht, dass irgendwas verändert werden soll. Es wäre fatal, würden das Forum nun mehr Frauen als aktive Mitglieder aufweisen, aber dafür auch eine steigende Anzahl von Offtopicthemen und viele Katzenfotos (jaja, ich habe selber welche gepostet, aber mit Tee!) und das Forum dadurch seinen Charakter verlieren. Jeder soll sein, wie er ist und seinen Teeweg gehen, wohin er ihn führt. Es ist nur ein Gedankengang, warum hier manches so ist, wie es ist. Man kann hierher finden, in diese spezielle kleine Welt und daran teilhaben und eben jeder so, wie es für ihn richtig ist. Es wird heutzutage so viel zu erzwingen versucht, hier und da geregelt und sinnlose Quoten eingeführt. Dabei kann es so einfach sein.

Was zusammenpasst, kann sich finden.

bearbeitet von miig
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vor einer Stunde schrieb Raku:

Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich relativ wenige Tees selber vorstelle, denn während ich trinke möchte ich mich auf den Tee einlassen und das Fotografieren, Notizen machen und überlegen, lenkt mich zu sehr vom für mich Wesentlichen ab und artet geradezu in Anstrengung aus.

Das kann ich sehr gut nachvollziehen, da es mir da ähnlich geht. Wobei für mich schon der Versuch, die sensorische Erfahrung eines Tees mit Worten zu beschreiben, eine Beeinträchtigung der Erfahrung selbst ist, da das Benennen der Erfahrung ihre Unmittelbarkeit be- und eingrenzt, sie in ein Gefängnis aus Worten sperrt. Davon abgesehen: über den Geschmack von Tee zu schreiben ähnelt ein wenig dem Verfassen von Pornographie für ein Publikum von Eunuchen; die Beschreibung verhilft dem Leser nicht wirklich zum Nachvollzug der Erfahrung.

Ansonsten ist mir beim Lesen und Schreiben hier eher weniger bewusst (und wichtig), wer da nun Männlein und Weiblein ist. Aber ich denke schon, dass Männer tatsächlich häufig zu einem etwas anderen Zugang neigen.Konkret dazu, sich von Technik faszinieren zu lassen - was hier speziell die Zubereitungstechnik des Tees und das dabei verwendete Werkzeug betrifft. Da haben Männer gerne einen Hang zu Optimierung, zur möglichst großen Annäherung an das Ideal - z.B. das der perfekten Tasse Tee. Frauen - jedenfalls, wenn ich hier mal meine eigene als Referenz nehmen darf - betrachten solchen männlichen Ehrgeiz anscheinend eher nachsichtig-belustigt. Stichwort: Männerspielzeug. Mir selbst hilft ein solcher 'weiblicher Blick'  ein wenig dabei, Technik nicht überzubewerten (ein vor allem bei Neophyten verbreitetes Problem); sie ist nicht mehr als Mittel zum Zweck und es ist nicht gut, wenn man vor lauter Optimierung der Mittel deren Zweck aus den Augen verliert.

_()_

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FRAUEN

von Grimpel


 

Männer sind die besten Menschen die ich kenne,

Männer sind vernünftig und klug und sehen gut aus.

Einige meiner besten Freunde sind Männer - wie mein Vater.

Wie bin ich froh, daß ich keine Schwester habe.

Ende

https://www.teetalk.de/forums/topic/1088-tee-in-der-literaturpoesie/?page=3

 

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Ich kann mir ebenso vorstellen, dass es am Format des Forums liegt. In meinem Altersspektrum werde ich etwas komisch angeguckt, wenn ich mich als Forengänger oute, da Reddit ja viel moderner ist...
Nunja, aber es ging ja um Frauen in Foren. Ursprünglich war ich ja aktives Mitglied in einem Cocktailforum, eine so gut wie reine Männerdomäne. Das Forum ist mittlerweile eher Staubfänger, es wurde sich etwas auf neuere Medien orientiert (etwa Facebook und Whatsapp). Gerade bei Facebook steigt nun die Rate an Frauen, die sich an der Community beteiligen. Nicht weltbewegend viele, es ist nach wie vor ein männerdominiertes Hobby, aber immerhin. Die Themenwahl veränderte sich auch über die Zeit und die wechselnden Medien. Mittlerweile ist es eher eine Sammlung von Momentaufnahmen, wo früher so einige große Versuchsreihen gestartet wurden.
 

vor 4 Stunden schrieb Raku:

Es ist also aus meiner Sicht heraus nicht das Thema, das so wenig Frauen mitschreiben lässt, sondern die Art der Herangehensweise an den Tee. Selbst bei meinen eigenen Beschreibungen habe ich mich von dem leiten lassen, wie es hier im Forum gängig ist, was aber eigentlich nicht mir selbst entspricht. Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich relativ wenige Tees selber vorstelle, denn während ich trinke möchte ich mich auf den Tee einlassen und das Fotografieren, Notizen machen und überlegen, lenkt mich zu sehr vom für mich Wesentlichen ab und artet geradezu in Anstrengung aus. Sehr angenehm empfand ich deshalb die schon einige Wochen zurückliegende Beschreibung von @Frau Mahlzahn.

Ich denke, diese Herangehensweise hat auch etwas mit dem "Reifeprozess" eines Fachforums zu tun. Um zu verstehen, wie so ein Forum in sich selbst limitierend wirkt, möchte ich einmal meine Impressionen aus meiner Cocktailforenzeit beschreiben, da ich hier einen ähnlichen Prozess sehe.

Beim Cocktailforum bin nach der goldenen Zeit dazugestoßen, das wichtigste war schon ausgetüffelt und ein "Kanon" ward geschaffen. Interessant ist das, wenn man sich die alten Posts anschaut: Da wurden Havana Club und Bacardi gegeneinender im Pina Colada getestet. Als ich dazustieß war sowas längst verpöhnt, mittlerweile mussten es klassische Short Drinks mit teuren Zutaten sein. Es wurde nun über Champagner geblogt, einige sind wahre Stars der Barszene geworden (der Schöpfer des "Gin Basil Smash" war damals auch viel im Forum unterwegs) und wieder andere sind zu den Puristen übergegangen. So wurde ich belächelt, als ich genau nach diesen Pina Colada Varianten fragte. Ich mixte mit Likören und Fruchtsäften, da konnte ich nur die Suchfunktion bemühen. Während ich den Abstand mit eigenen Experimenten, dem sensorischen Zugewinn (!) und Lektüre aufgeholt habe, sind die Träger des Forums noch einen Schritt weitergegangen. Es wurde allmählich immer ruhiger, die Leute haben sich nur noch gegenseitig gezeigt, was sie am Wochenende gemixt haben. In der Gegenwart angekommen bleibt es bei diesen Momentaufnahmen und hin und wieder trifft man sich mal, aus dem öffentlichen Forum wurde eine private Gemeinschaft. Da aber die "Dinosaurier" weg waren, gibt es ein paar neue Menschen, die jetzt den Platz einnehmen. Der Druck das hohe, erarbeitete Niveau zu halten, ist verschwunden. Das sind jedoch bedeutend weniger Benutzer, da das Forum unglaublich alt und schlecht programmiert ist.

Es gibt hier auch diesen gewissen "Kanon", in den man sich einarbeiten müsste, um wirklich auf Augenhöhe mitzudisktueren. Das resultiert in weniger Diskussionen und ist für EinsteigerInnen nun auch kein Zuckerschlecken. Und das ist genau diese "Herangehensweise an den Tee", die ich bei @Raku kritisiert finde. Das erarbeitete, hohe Niveau hält mich manchmal ebenso davon ab, meinen Senf dazuzugeben. Außerdem poste ich dann nur hier, wenn ich wirklich Zeit habe, eine Stunde etwas spruchreifes auszuformulieren.
 

vor 5 Stunden schrieb Raku:

Es wurde angemerkt, dass der Ton hier mitunter ein rauher sei. Das wundert mich, gerade, als ich vor ein paar Jahren anfing, hier im Teetalk zu lesen, empfand ich gerade das Miteinander und die Art, wie man sich hier artikuliert, doch sehr viel zarter und angenehm altmodisch, gerade im Vergleich zu anderen Foren. Ich habe mich erst lange Zeit später selber angemeldet, mittlerweile hat sich die Hauptbesetzung der Aktiven und auch die Art der Kommunikation etwas  geändert, doch bis auf ein paar wenige Ausnahmen, geht es hier doch sehr umgänglich zu. Ausserdem kann ein Gewitter auch reinigend sein und ist mitunter auch mal notwendig. Wer sich mal längere Zeit in einem Katzenforum aufgehalten hat, wo der Frauenanteil bei ca. 99,5 % liegt, der lernt ganz andere Umgangsformen kennen. Doch das sind Erfahrungen aus einem früheren Leben.

Ja, das kann ich bestätigen. Der Grundton ist hier freundlich, doch manchmal werden hier sehr "deutliche" Worte gewählt, da muss ich an die Isokannendiskussion neulich denken. Auch da würde ich auf den Werdegang der Foristinnen und Foristen hier schließen. Je mehr Meilen man auf seiner eigenen Teereise zurückgelegt hat, desto sicherer ist man sich in seinem Denken und Handeln rund um den Tee. Auf dein "Gewitter" bezogen sind Diskussionen per se auch etwas gutes, da ein Mehrwert an Wissen geschaffen wird. Dennoch finde ich wichtig, auch mal das Gesicht hinter der Tasse kennenzulernen, das erdet und schafft Verständnis.

Letztlich gebe ich dir vollkommen recht, dass es bedauerlich ist, dass sich recht wenig Frauen sehr aktiv einbringen und denke es hat etwas mit dem internen Forenkanon zu tun, der sich über die Zeit entwickelte. Der recht sachlich-fachliche Bezug zu Tee ist nicht jedermanns und -fraus cup of tea, wobei es Platz für jede Art Tee zu genießen geben sollte. Auf diesem Ton ende ich nun!

Danke, dass du diese Diskussion angestoßen hast, @Raku

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Erst einmal schön wieder etwas von Dir zu lesen @Raku:)

Das ist ein sehr schweres Thema. Ich persönlich sehe keine Wissenschaft aber auch keine Spiritualität. Es gibt einen wissenschaftlichen Ansatz für den Tee,das sind aber die Bereiche in denen jeder ungeübte ein gutes Ergebnis erzielt. Hier wird Tee mit hohen Kostenfaktor getrunken, da will man das Maximum erreichen, das ist die "wissenschaftliche" Spielerei jene ich erkenne. Das so hinzustellen ist aber auch ein Thema für sich. Vielen ist es zu teuer auf diesem Niveau zu schreiben oder denken das sie dieses Niveau trinken müssen um ernst genommen zu werden.

Spiritualität ist immer persönlich, selbst wenn wir alle den selben Mond anheulen machen wir es auf eine höchst persönliche Weise. Selten sprechen Männer über solche Dinge. Es gibt Sachen über die Mann nicht spricht PUNKT

vor 7 Stunden schrieb Raku:

Es wurde angemerkt, dass der Ton hier mitunter ein rauher sei.

Ist er, weil es manchmal so sein muss. Dann aber (zumindest bei mir) nur bei "alten Hasen". Weil man sich doch etwas kennt. Weil man nicht immer kuscheln kann. Weil Mann seine Meinung sagt. Weil man auch einmal anecken muss damit man zusammen lernt. Ich merke es bei mir oft mit @GoldenTurtle:P. Netter Kerl, mag ich echt, aber wir sind so verschieden, haben andere Ansichten. Da muss man manchmal zusammen stoßen sonst lernt man nicht vom Gegenüber. Nur weil im der Öffentlichkeit etwas beherzte Konversation betrieben wird bedeutet nicht das man nicht per PM freundlich weiter redet.

vor 1 Stunde schrieb Stiefelkante:

Es gibt hier auch diesen gewissen "Kanon"

Ich empfinde eher das Themen vermieden werden, da jeder Eingesessene sich bewusst ist das es nicht diesen "Kanon" dabei gibt. Doch wenn sie einer anrührt geht es munter weiter. Es gibt aber Tendenzen in den Zubereitungsarten die für unbekannte Tees sehr ähnlich sind. Neulinge sollten Diskussionen anstoßen und nicht vermeiden. Leider kommt in vielen Bereichen wenig neues Wissen hinzu, weshalb es ausdiskutiert erscheinen mag.

vor 1 Stunde schrieb Stiefelkante:

 Das erarbeitete, hohe Niveau hält mich manchmal ebenso davon ab, meinen Senf dazuzugeben.

Gerade in diesem Forum finde ich das keine Meinung Übergangen oder ignoriert wird und jeder Neuling jegliche Frage stellen kann und immer eine Antwort erhält. Jeder wird geführt um seine eigenen Erfahrungen zu sammeln und zu teilen. Es ist ein miteinander, wir reden über Erfahrungen, mag ein Teil dieser Spiritualität des Tees sein. Aber nur der Senf den jeder dazu gibt macht dieses Forum aus, auch wenn es einmal harsche Kritik hagelt.

vor 5 Stunden schrieb SoGen:

Davon abgesehen: über den Geschmack von Tee zu schreiben ähnelt ein wenig dem Verfassen von Pornographie für ein Publikum von Eunuchen; die Beschreibung verhilft dem Leser nicht wirklich zum Nachvollzug der Erfahrung.

So wahr diese Worte sind versucht man sich doch nur dem Gegenüber verständlich zu machen.

 

Am Ende hat das alles aber nichts mit Mann oder Frau zu tun. Ich zumindest denke bei den Mitforisten nicht in Geschlechtern, weshalb auch. Es kann einfach sein das viele Frauen nicht so viel Geld in teure Tees investieren wollen. Letztendlich wollen die Männer doch nur spielen und freuen sich auch einmal etwas markanter auftreten zu können. Es sind doch nur Worte, kann es sein das Frauen das ab und an einfach falsch verstehen. 

Wenn hier ein härterer Ton aufkommt liegt es jedem Fern den anderen zu verletzen. Es ist fast immer sachlich und ohne Beleidigung, ab und an lässt man nur das Geplänkel weg und lässt Argumente stehen und nicht Verschnörkelungen der Sprache.

Was das aber alles mit Mann oder Frau zu tun hat bleibt mir als Mann verborgen.

vor 7 Stunden schrieb Raku:

Das ist wohl auch der Grund, weshalb ich relativ wenige Tees selber vorstelle

Ich schreibe selten etwas zu neuen Tees, dann muss er mich wirklich begeistert haben.

P.S. noch etwas zum rauen Ton. Wenn ich mir schon die Zeit nehme zu antworten, egal in welchem Ton, habe ich schon Respekt vor einem Gegenüber, da ich mich mit seinem geschriebenen auseinander setze. In einer Diskussion geht es aber auch nicht um Bitte-Danke, dafür sind die Bilderthemen da.

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Ich glaube, es ist eine Frage des Charakters, der Zeit, Möglichkeiten und der Prioritäten ...

Da ich keinen Kaffee mag, war ich seit Jugendzeit sehr affin bei Schwarztee oder Kräutermischungen ...

Mit der ersten Teezeremonie (danke, Shennon TeaLounge) begriff ich, wie "klein" meine Welt war.

Und bin enthusiastisch eingetaucht, wie immer, wenn ich Feuer fange.

Inzwischen weiß ich, wo ich stehe, habe meine Vorlieben entdeckt und Tee trinken Zuhause steht für mich stellvertretend für freie Zeit und Entspannung, gerne allein.

Vielleicht sind andere Frauen geselliger und im Cafe gibt es eher guten Kaffee, den "Tee" da trinke ich, wenn es sein muss, im Hotel und so beim Frühstück.

Und gehe dann aufs Zimmer und genieße ...

Ich glaube, bei Frauen wäre ein besseres Angebot draußen hilfreich, echten Tee zu trinken und das auch intensiver und dann den Weg in eine Community zu finden wie hier, weil man echtes Interesse an "einem Getränk" hat.

 

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