Empfohlene Beiträge

DSC00712.thumb.jpg.6cb7382a2762c5d143001dd32caada12.jpg

Händler: www.kobu-teeversand.de
Teesorte: Wuyi Ming Jian
Preis: derzeit 32,95€ je 60g 
Pflücking: Frühjahr 2017

Dosierung: 5g auf 140 ml
Wassertemperatur: 85 °C
Wasser: Leitungswasser

Ziehzeit alle Aufgüsse 3 Minuten

Der Wuyi Ming Jian kommt aus dem Wu Yi Shan-Gebirge im äußersten Nordwesten der chinesischen Provinz Fujian. Mit 32,95 € je 60g ist dieser Oolong definitiv kein günstiger Kauf. Laut Beschreibung auf der Webseite von Kobu ist der verwendete Teestrauch ein Wuyi oolong Cultivar, welcher bereits sehr alt ist. Die Sträucher wachsen ohne jegliche Zugabe von Chemie und werden auch selten geerntet.

Der Geruch der gerollten Teeblätter hat ein sehr deutliches florales Aroma, welches sich nahezu 1:1 geschmacklich in der Tasse wiederfindet.  Der Oolong schmeckt sehr ausgewogen und mild, aber gleichzeitig schmeckt man ein komplexes Zusammenspiel von floralen Noten gepaart mit einer leichten Nussigkeit und eine milchigen, fast buttrigen Komponente. Untermalt wird das ganze von einem leichten Röstaroma. Der Geschmack wird auf der Webseite von Kobu als: "weiches baky flavour" beschrieben. Ich muss gestehen hiermit  nichts anfangen zu können.

Ab dem 2. Aufguss kommt die süße etwas mehr heraus. Hier kann ich der Beschreibung auf der Webseite beipflichten, dass die süße Note etwas an Honig erinnert. Dennoch ist diese nicht aufdringlich.

Ich habe nun schon einige Oolong Tees probieren dürfen und der Wuyi Ming Jian hebt sich hier sehr deutlich hervor, denn alle bisherigen Tees hatten in der Regel eine Komponente, welche besonders hervorgestochen hat. Sei es eine starke Röstnote, eine sehr süße Honignote, oder eine florales Bouquet. Der Ming Jian beeindruckt mich durch ein ausgewogenes Geschmacksbild der oben genannten Aromaprofile

Ich persönlich finde den Oolong sehr gut und vor allem Interessant. Ob der Tee den Preis letztendlich wert ist kann ich mit meiner bescheidenen Erfahrung was Tees angeht nicht beurteilen, mir schmeckt er jedenfalls.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 50 Minuten schrieb Zockerherz:

Der Wuyi Ming Jian kommt aus dem Wu Yi Shan-Gebirge im äußersten Nordwesten der chinesischen Provinz Fujian.

Nicht wirklich ... Lediglich der für diesen Oolong verwendete Kultivar stammt vom Wuyi Shan in Fujian, Nanping-Distrikt. Der Tee selbst kommt aus Mingjian auf Taiwan (Nantou-Distrikt).

Mit besserwisserischen Grüßen :ph34r:

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hups, danke für die Richtigkstellung! Da habe ich trotz 4 Augen nicht richtig gelesen :S Leider kann ich den Beitrag schon nicht mehr ändern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

M.E. nach ist diese Angabe eher dafür gedacht die Bitterstoffe im Hintergrund zu halten. Nachdem Du eine hohe Dosierung nimmst ( nicht die 5g auf 500ml) würde ich mich von den Vorgaben so oder so etwas lösen. Hohe Dosierung, hohe Hitze, kurze Ziehzeit steht einem Oolong besser. Ich lasse den ersten Aufguss gerne 1 Minute ziehen. Bei dem Preis sollte der Tee mehr aushalten als mit 85° genossen zu werden. Und bitter rundet meist schön ab. Ein Sencha lebt ja auch von seiner Eleganz in Hinsicht Süß-Umami-Bitter. Die Ausgewogenheit ist das besondere, nicht nur die Highlights des floralen Charakter.

Es kann auch sein das der Tee seine Mängel verstecken soll, weshalb zu 85° geraten wird.

Ein Tee sollte sich wie eine Symphonie auf Deiner Zunge abspielen. Dazu gehört auch das Bittere das den Ausklang bieten soll. Schön zu merken ist es bei gutem WuYi  oder Feng Huan Oolong.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden