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  1. Kodama

    Kodama

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    • Von Anima_Templi
      Der erste Yancha von txs (Tong Xin She): 2020 Huang Guan Yin
      Gebrüht im Duanni-Kännchen, 8,3gr.
      Dieser Tee wurde vom Tea Research Institute of Fujian in den Jahren von 1977 - 1997 entwickelt. Außerdem wurde diese Varietät offiziell von der chinesischen Regierung zertifiziert. Die Kreuzung erfolgte zwischen Tie Guan Yin (Mutterpflanze) und Huang Dan (Vaterpflanze).
      Das trockene Blatt duftet stark floral, leicht süß-fruchtig. Die Röstung ist für Yancha Verhältnisse sehr dezent. Definitiv ein Tee, der auf baldigen Verbrauch und nicht zur langfristigen Lagerung produziert wurde.
      Das nasse Blattgut zeigt die Kopfnoten deutlich intensiver. Stark floral und leichte Frucht.
      Wie in der Nase dominieren auch geschmacklich florale Noten, welche im Nachhall einer eher subtilen, nichtsdestotrotz feinen Mineralität weichen. Der Tee wirkt stark auf die Mundschleimhaut und die Zähne, insbesondere die frühen Aufgüsse hinterlassen im Mundraum eine angenehme! Pelzigkeit.
      Der Körper ist, wie die Röstnoten auch, eher leicht. Nach dem Schlucken verbleibt eine frische Zitrussäure. Wenn die feine Mineralität nicht wäre, könnte man ihn fast als ätherisch bezeichnen.
      Diese Mineralität rettet ihn auch. Mir ist er nämlich ein wenig zu floral ausgelegt. Ich hätte nicht gedacht, dass so ein Geschmacksmuster bei Yancha existiert. Ob da wohl die Mutterpflanze ihren Stempel aufgedrückt hat..? 
      Trotz allem ist der Tee nicht nuttig, eben dank der Mineralität und des schönen Mundgefühls.
      Es war eine sehr interessante Session, die ich sehr genossen habe. Der Tee hatte keine Off-Noten und hat sich, trotz der hohen Dosierung, auch bei längeren Ziehzeiten keinen schlechten Aufguss geleistet. Auch die Ausdauer war mit ca. 12 Aufgüssen absolut ordentlich.  Ein sehr interessanter Start!




    • Von Zip
      Hallo liebe Teefreund*innen
      Gelegentlich habe ich neben meinem Fable für japanische Grüntees auch mal über den Tellerrand zu Oolong und Puerh geschielt, insbesondere da hier ja fast täglich von der Geschmacksvielfalt zu lesen ist. Meine Versuche blieben bislang immer vereinzelt. Nun ist es mal wieder so weit: Ich hätte Lust, zwei, drei Oolongs auszuprobieren. Und da wollte ich einfach mal fragen, ob nicht wer hier von Euch was übrig hat, was er*sie mir als Probierset zuschicken könnte Im Gegenzug biete ich bei Interesse verschiedene japanische Grüntees, aber Einzelheiten gerne dann per PN.
      Wonach suche ich? Geschmacklich interessieren mich mal Tees, die dem Schwarzteespektrum näher kommen, damit ich einen guten Kontrast zu den Japanern bekomme Wenn ich wählen könnte gerne süß, kräftig, nicht zu rauchig/holzig. Vielleicht etwas, was Ihr gerne nachmittags/abends trinkt, um Gemütlichkeit einzuläuten.
    • Von Tea-Fu
      Hallo miteinander
      Gerne stelle ich euch meinen online Tee-Shop vor:
      www.tea-fu.ch
      Der Shop ist ganz neu. Ich biete eine Feinschmecker-Auswahl an chinesischen Schwarztees, einige wenige, dafür aber qualitativ ultra hochwertige, japanische Grüntees, und momentan einzelne Teetassen sowie einen Oolong an. Das Sortiment sowie der Shop befindet sich noch im Aufbau: in den kommenden Tagen, Wochen und Monaten wird noch einiges dazu kommen. Die Oolong Sektion wird in Zukunft noch aufgestockt und es wird auch eine kleine Pu-Erh Sektion geben. 
      Ich beschränke mich beim Angebot auf Tees, die ich alle ausgiebig probiert und für gut befunden habe und die ich auch selber wirklich mit Genuss trinke. Die Auswahl ist daher nicht riesig, dafür findet man aber alles Tees mit einem äusserst guten Preis-Leistungsverhältnis und einer Sicherheit bezüglich der Qualität. Ich bin langjähriger intensiv Teegeniesser und bin äusserst wählerisch, was Tee anbelangt. Daher sollten Enttäuschungen beim Teekauf hoffentlich ausbleiben 🙂
      Der Shop ist erst in der englischen Version verfügbar. Deutsch und Französisch kommen in den nächsten Monaten hinzu.
      Gerne höre ich auch euer Feedback zum Shop und Angebot sowie eure Wünsche bezüglich Sortiment.
       
    • Von chenshi-chinatee
      Es ist mal wieder soweit, das eindecken für Weihnachten ist angesagt. Und die Pilzjagd vorbei 😄
      15% bis kommenden Montag mit dem Gutscheincode "blackfriday20"
      Viel Spaß beim Shoppen!
    • Von Shibo
      Um mir einen ersten Überblick über diese Oolong-Kategorie zu verschaffen, habe ich mir Samples von vier unterschiedlichen Baozhong-Tees bei Taiwan Tea Crafts bestellt. In den vergangenen zwei Wochen hat jeder dieser Tees seinen Weg in mein Schälchen gefunden und ich möchte nun hier meine Eindrücke in kurzer Form festhalten. Vielleicht schließen sich ja noch andere mit ihren Erfahrungen, Eindrücken und Meinungen an. Baozhong scheint mir im Forum nämlich recht selten diskutiert zu werden.
      Baguashan Baozhong April 2020
      Ein preiswerter Einstieg. Grüner Standard. Sehr aromatisch mit vegetabilen und floralen Noten Der Tee hat einen sehr dezenten Backvorgang durchlaufen, was sich in einer süßen Note von gebrannten Mandeln niederschlägt, die den sonst ziemlich grünen Charakter gelungen ergänzt. Im Mund fühlt er sich weich an, hat dabei aber einen recht dünnen Körper. Nicht besonders komplex, aber angenehm und wohlschmeckend.
      Mr. Chen’s Heritage Wenshan Baozhong Mai 2020
      Hier haben wir es mit Qing Xin als Kultivar zu tun. Bemerkbar macht sich das in einer merklichen Umami-Note und einem kräftigeren Körper. Trotz einer leichten Oxidation ist der Tee weiterhin eindeutig auf der grünen Seite und sein Grundcharakter bleibt süß-floral aromatisch. Im Vergleich zum Baguashan ist er etwas weniger vegetabil. Obwohl er nicht gebacken wurde, kommt besonders in den ersten Aufgüssen eine herb-nussige Note zum Vorschein, die dem Tee im Zusammenspiel mit einer dezenten Mineralität Tiefe verleihen. Ein klares Upgrade zum ersten Tee!
      Mr. Chen’s circa 2004 Aged Wenshan Baozhong
      Hier wird's dann richtig spannend. Ein ganz anderes Geschmackserlebnis als mit den beiden o.g. Tees. Das trockene Blatt riecht nach... Dancong Oolong! Auch im Aufguss könnte man den Tee glatt für einen mittelstark bis leicht oxidierten Dancong halten: ausgeprägte Floralität, Blütenhonig, frische Feigen. Der Geschmack ist süß und mild, der Abgang eher trocken, was auch wieder auf einen Dancong zutreffen könnte. Mein Tipp in einer Blindverkostung wäre auch entsprechend ausgefallen, und zwar ohne mit der Wimper zu zucken.
      Zu der oben beschriebenen geschmacklichen Vielfalt kommt ein sehr gut strukturierter Körper. Ein faszinierender, komplexer, leckerer Tee und mein Favorit in diesem Quartett.
      Deep-Baked Wenshan Baozhong Oktober 2019
      Wieder ein typischerer Vertreter, bei dem Floralität und süß-vegetabile Noten die Basis bilden. Ich bilde mir ein, das Qing Xin Kultivar mittlerweile ganz gut herausschmecken zu können, zeigen sich doch sowohl hier als auch im Heritage Baozhong Parallelen zu taiwanesischen Hochland-Oolongs desselben Kultivars.
      Durch den kräftigen Backprozess entwickeln sich in diesem Baozhong tiefere, teils fruchtige, vor allem aber nussige Noten. Besonders präsent ist ein Mandelaroma, welches die ganze Session begleitet. In seinen herberen Momenten erinnert der Tee auch mal an einen japanischen Kamairi-cha, ist aber leicht von einem solchen zu unterscheiden, da er insgesamt doch eindeutig auf der süß-gefälligen Seite ist.
       
      Zum Abschluss noch zwei Bilder von der letzten Session mit dem stark gebackenen Wenshan Baozhong. Wie sind eure Erfahrungen mit Baozhong Tees? Gibt es vielleicht sogar bekennende Fans hier im Forum?

       

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