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Ich hätte da wieder eine Frage - wir suchen gerade eine Stoppuhr die preislich günstig ist und nicht diesen nervigen ultra lauten Wecker Pieper hat, den die meisten haben. Wir haben schon zwei Stoppuhren getestet und beide waren ein Reinfall. Selbst wenn man hinten die Lautsprecher mit Klebestreifen abklebt, waren diesen zu Laut. Wenn man nun bedenkt, dass vielleicht im selben Moment 10 Leute bei uns eine Gongfu Session genießen, dann ist das für alle Beteiligten etwas nervig.

Gibt es eine Stoppuhr mit keinem Ton oder eine wo es nur einmal kurz und knapp Pieps macht und gut ist?

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vor einer Stunde schrieb KlausO:

Warum nimmst du nicht ein Smartphone und stellst denn gewünschten Ton und die Lautstärke ein?

Es geht doch um das Teehaus und dabei für deren Gäste.

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Ich bin ja so ein wenig Technik-Nerd. Und so nutzte ich früher beim Zazen (wobei man die Augen selbstredend offen hat, man will ja nichts verpassen ... O.o.) einen Meditationstimer. Funktioniert wie ein normaler Timer, nur mit einer roten Blink-LED statt des deutlich nervigeren Gepiepses. Mittlerweile nehme ich den beim Teeaufguss - für das Zazen nutze ich zur Zeiteinteilung mittlerweile eine App, bei der ich als Signalton den als MP3 aufgenommenen Klang meiner Rin-Schale benutze, der das formelle Zazen einleitet und abschließt. Beim gemeinsamen Zazen hat man ja auch einen (freilich menschlichen) Domestiken, der einem diese Arbeit abnimmt - es sei denn, dieses Los hat einen selbst getroffen. Dann hat man wenigstens beim alleine sitzen Urlaub vom Job ...

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Oder einfach nach Gefühl - vermutlich bekommen die Gäste ja eine Empfehlung je Tee.

Das höchste der Gefühle: eine Sanduhr! :) Das hat wenigstens etwas Nostalgisches.

 

 

edit: sorry, kannte nur die oberen Beiträge, T-Tester hat es zwischenzeitlich auch schon genannt.

bearbeitet von Raku

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Man muss in einem Lokal auch immer funktional denken, vor allem darf man nie davon ausgehen, dass gleich am Anfang alle Kunden die kommen wissen was Gongfu Cha ist und richtige Teemeister und Aficionados sind - dort wollen wir hin bzw. zu einem tieferen Verständnis, aber das kann man nicht gleich von Anfang an erwarten. Vor allem will es der Durschnittskunde einfach. Ich benutze selbst nie eine Stoppuhr und auch mein Chef nicht, aber wie gesagt sind wir auch ganz anders mit dem Tee bewandert.

Das mit der Sanduhr ist von der optischen nostalgischen Komponente auf jeden Fall eine gute Idee und die hatte wir auch schon. Aber wie wollen wir das machen, wenn der eine Tee mal 15 Sek., der nächste 25 Sek. und ein anderer wieder 45 Sek. braucht. Man müsste am Ende für jede Länge eine Stoppuhr nach Zeitmaß haben und dies wäre kaum zu bewerkstelligen. Vor allem Vergisst man auf solch ein Sandgerinnsel viel schneller, als ein Licht das Rot blinkt. Optisch gebe ich euch recht, macht es echt viel her, aber wir müssen leider immer wirtschaftlich und praktisch denken - vor allem am Anfang.

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vor 26 Minuten schrieb Paul:

App, Schachuhr, Stoppuhr, Sanduhr, Smartphone:(

Selber im Geist zählen?

Geht auch ganz gut. Ich messe dann in Atemzügen - die sind beim Teetrinken bei mir ziemlich konstant, gut 4 / min. Werkzeug wie ein Timer bringt da allerdings schon mehr Präzision in die Technik - und es gibt dem Geist die Freiheit, sich während der Ziehzeit auf andere Aktivitäten zu konzentrieren. Z.B. die Vorbereitung des nächsten Aufgusses ... Statt dabei im Hinterkopf Zahlenreihen aufzusagen, genügt ein gelegentlicher Seitenblick zum Timer. Der, wie auch das Thermometer, mit der Zeit zunehmend zur bloßen Referenz wird. Das Zeitgefühl wird mit anhaltender Übung von selbst zunehmend präziser - ganz ohne Zählen.

Ich kann nachvollziehen, wenn das jemandem zu technisch erscheint und für Sparsamkeit bei der Verwendung von Werkzeug habe auch ich grundsätzlich etwas übrig. Jeder setzt da die Akzente etwas anders - und wenn auch die Selbstcharakterisierung als 'Technik-Nerd' selbstironisch überzeichnet war, so ist doch einer der Akzente, die ich persönlich setze, die bereits erwähnte Präzision. Und da sind dann halt auch Timer, Thermometer und Feinwaage im Werkzeugkasten.

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Ergänzend: Präzision ist kein Selbstzweck. Sie dient der Reproduzierbarkeit von Ergebnissen. Wenn ich dann auf das Ergebnis - den Aufguss eines bestimmten Tees mit identischen Parametern (Teemenge, Wassermenge, Wassertemperatur und Ziehzeit) - morgen anders reagiere als heute, dann erzählt mir der Tee nicht nur etwas über sich, sondern auch über mich.

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vor 2 Stunden schrieb T-Tester:

Ne, bei der Stoppuhr musst du immer selber stoppen.

:lol: Ich denke mal, Dir ist schon klar, dass da zwar Stoppuhr steht, aber Timer (gibt's da eigentlich eine deutsche Übersetzung?) gemeint ist. Wir wollen aus dem Teegenuss ja nun keine olympische Angelegenheit machen, wo der Sieger mit der Stoppuhr ermittelt wird ;). Der Kult des Agon ist griechisches Kulturerbe und passt mE nicht so recht in die chinesisch geprägte Teekultur.

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Am 17.7.2018 um 00:14 schrieb VanFersen:

Gibt es eine Stoppuhr mit keinem Ton oder eine wo es nur einmal kurz und knapp Pieps macht und gut ist?

Smartphone auf lautlos stellen und dafür mit Vibra-Alarm aktivieren.

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Am 17.7.2018 um 17:34 schrieb VanFersen:

Das mit der Sanduhr ist von der optischen nostalgischen Komponente auf jeden Fall eine gute Idee und die hatte wir auch schon. Aber wie wollen wir das machen, wenn der eine Tee mal 15 Sek., der nächste 25 Sek. und ein anderer wieder 45 Sek. braucht

Das ist jetzt nicht ganz die Antwort auf deine Frage, aber: Mach das doch einfacher. Bei welchem Tee macht es denn einen Unterschied, ob man ihn 15 oder 25sec ziehen lässt? Das wirkt doch auch auf Neulinge sehr abschreckend, solche überpräzisen Angaben zu machen. Ich würd stark dafür pladieren, ein System zu entwerfen, dass das Ganze so einfach wie möglich macht, sonst schreckt man die Leute unnötig ab. Diese sekündliche Messerei ist doch eine nerdige Spielerei, aber nicht notwendig.

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Naja einen Wuyi, Shou oder aged Oolong kann man gut und gerne auch seine 30-45 Sek. in der Tasse lassen, aber macht man dies mit einem sehr jungen Sheng oder einem Dacong dann wird es nicht so amüsant werden und man kann sich wieder anhören "Der Tee ist aber Bitter!" - Die Zeitbemessung ist im Grunde auch nur für Anfänger gedacht. Jeder der sich intensiv mit Tee beschäftigt wird dies irgendwann auf dem Gefühl heraus können, aber das kann man nicht bei jemanden erwarten, der gerade neu beginnt. Aber ich verstehe schon was du meinst. Ich persönlich gehe auch nur nach Gefühl. Das einzige wo ich persönlich etwas genaues brauche, ist das abwiegen. Hierbei benutze ich immer eine kleine Waage, da ich mir meine Portionen gut einteilen möchte. Was man bei 25g doch schon gerne haben möchte, damit sich genau 5 Sessions zu je 5g ausgehen.

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      ab nächster Woche werde ich hier ein Blog verfassen über den Philips Teezubereiter.
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      Philips TeezubereiterKombination aus Teekocher und Teekanne zum Servieren.
      Sorgt bei jeder Teesorte für die richtige Wassertemperatur und Ziehzeit.
      Vier Schnellwahltasten ermöglichen eine schnelle und einfache Zubereitung der beliebtesten Teesorten.
      Eine Taste für persönliche Einstellungen ermöglicht es, die Temperatur und Ziehzeit individuell zu variieren.
      Spezieller Leuchtring zeigt an, wenn der Tee ausreichend gezogen hat.
      Großes Teesieb, das komplett herausgenommen werden kann.
      Für Teebeutel und losen Tee geeignet.
      Die doppelwandige Teekanne hält den Tee lange warm.
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      Im Handel erhältlich: seit August 2011.
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      Und den Schwarztee Keemun Goldknospe.

       

       
      Auch die anderen Tees aus ihrem Sortiment, wurden noch später verköstigt.  
       
       
       
       

       

       

       
      Auch andere Mitglieder durften die Jadequell Teestation auf Herz und Nieren Testen. Das Ergebnis dieses Tests und das Interview mit Conny, folgt in Kürze
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