Paul

Koreanischer Tee und Weiterbildung

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Was ist eigentlich aus dem Neuling (ich meine es wäre eine Dame gewesen) geworden, die den Teemarkt mit Koreanischen Tees aufrollen wollte? Name? Die ist doch in die Schweiz gefahren zu einem total überteuerten Seminar um die Grundlagen zu lernen - und wart nie mehr gesehen?

Und wenn man solchen Träumerchen freundlich und höflich aufzeigt wie diffizil das Teegeschäft ist, werden sie gleich zickig.

Wobei an gutem (!) Tee aus Korea wäre ich schon sehr interessiert, falls jemand eine gute Adresse kennt, oder jemanden kennt, der Cäsars Cousine dritten Grades kennt, oder.......

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Also Peter (prSK) hatte vor Jahren mal guten Sejak und Hwangcha im Angebot, allerdings schon lange nicht mehr (war noch bevor ich mit meiner Online-Liste angefangen habe, daher sind die dort nicht enthalten, die dich ich von Klasek und Paper&Tea habe sind OK aber nicht sooo der Hammer), können ihn ja demnächst mal fragen ;)

Ungetestet, aber schon so manches darüber gelesen: Morning Crane Tea, ein Urgestein namens Cho Hak der allerdings keinen klassischen Shop hat sondern wie Emmet Groupbuys organisiert, seit kurzem mit einem neuen Blog vertreten: https://teabuykorea.blogspot.com/2018/04/teabuy-korea-2018.html

Aber preislich nicht ohne :lol:

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Die Dame hatte andere Dinge zu tun, als sich dumme Sprüche anzuhören, liest hier nur noch still mit, zeigt einige besonders amüsante Beiträge in ihrem Bekanntenkreis rum, der sich dabei immer wieder mit der flachen Hand an die Stirn klatscht, und beteiligt sich stattdessen aktiv in netteren Teeforen in anderen Ländern #shrug  #sokannsgehen

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Es gibt so wunderbare Wortspiele. "Streugut" könnte genauso gut "Streuschlecht" heißen. Und bei Fortbildung fällt mir immer ein, wohin nur, wohin. Oh Gott, wohin bilden sie sich weg. 
Als Freiberufler muß man sich zum Glück nie fortbilden. Im Idealfall tut man es ständig: Und ist deshalb immer da. 

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vor 7 Minuten schrieb Joscht:

Und bei Fortbildung fällt mir immer ein, wohin nur, wohin. Oh Gott, wohin bilden sie sich weg. 
 

Wenn die "Fortbildung"  von der Einbildung hin zur Herzensbildung führt (gemixt mit einer kräftigen Dosis Humor) müßte doch alles gut sein, oder Joscht?

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vor 11 Stunden schrieb Frau Nickel:

#shrug  #sokannsgehen

hmm, das #shrug kenn ich als "mach mal den Pinguin", zusammen mit *irgendwasmit*gehen bleibt was tollpatschig-plumpes in Erinnerung.

Es ist doch weiter nicht schlimm, wenn du das Geschäft nun doch nicht gründest, das mit den netteren Teeforen glaube ich nicht. #Echo

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vor 5 Stunden schrieb T-Tester:

hmm, das #shrug kenn ich als "mach mal den Pinguin", zusammen mit *irgendwasmit*gehen bleibt was tollpatschig-plumpes in Erinnerung.

Ist doch kein Problem, wenn man sich mit dem Internet und Fremdsprachen nicht so auskennt. Es gibt auch deutsche Quellen, die die Verwendung von "shrug" beschreiben. Kannst du sonst einfach mal googeln, wenn's dich interessiert.

Aber vielleicht kannst du dir das deswegen mit den netten Foren in anderen Ländern nicht so gut vorstellen? Aber auch da ist Google dein Freund (oder DuckDuckGo, wenn du Bedenken hast).

Noch kurz zum Leseverständnis: „Nicht am Forum aktiv beteiligen“ sollte nicht bedeuten, dass das Geschäft nicht gegründet wird. Im Gegenteil, übermorgen geht‘s nach Denver und dann bin ich wieder einen Schritt näher am Ziel, wenn alles gut geht.

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Ach Frau Nickel, wie man in den Wald hineinplärrt, so schallt es halt zurück. Das ist in vielen Lebenssituationen so. Und das, was ich mit #Echo sagen wollte - es erklärt unsere Wahrnehmung von Foren (nett oder eben weniger nett).

Das mit dem Pinguin hast du weder beim Lesen, noch beim Sehen (wenn du dem Link gefolgt bist) verstanden. Es IST ein Synonym (also erst mal eine Floskel mit identischer Bedeutung) zu #shrug, nicht nur bei mir in der Arbeit.  

vor 19 Minuten schrieb Frau Nickel:

Ist doch kein Problem, wenn man sich mit dem Internet und Fremdsprachen nicht so auskennt

Klar, aber dann sollte man dort nicht versuchen, andere zu belehren - genauso ist es ja auch mit dem Teeverkaufen, wenn man bisher eher wenig damit anfangen kann.

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Mal Spaß beiseite – ich hab mich hier im Forum angemeldet, weil ich Interesse an Tee habe. Hab mich brav vorgestellt, viel über mich erzählt und erwähnt, dass ich gerne irgendwann mal Tee aus Korea importieren möchte.

Daraufhin hab ich viele nette Kommentare bekommen und nette Unterhaltungen geführt. Dann kamen plötzlich ein paar Leute in den Thread, die unhöflich wurden. Dann jemand, der mir was von Recht und Buchhaltung und Marketing erzählen wollte, ohne überhaupt meinen Hintergrund zu kennen. Typisches Mansplaining halt (oder Womansplaining, whatever). Und sich dann beschwert hat, dass ich nicht voll dankbar war. Dann kamen wieder ein paar Trolls. Und dann hab ich mich aus dem Forum zurückgezogen, bis gestern plötzlich aus dem Nichts ein Angriff kam.

Kann es euch, die ihr mich voll doof findet, nicht relativ egal sein, was ich mache? Wenn ich erfolgreich koreanischen Tee nach Deutschland importiere, könntet ihr davon profitieren, wenn das was für euch ist, und wenn nicht, oder ich auf die Nase falle, kann es euch doch egal sein, dann seht ihr mich doch auch nicht wieder.

Was genau an meiner Existenz triggert euch denn so, dass hier ständig so komische Sprüche kommen?

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vor 1 Stunde schrieb Frau Nickel:

Was genau an meiner Existenz triggert euch denn so, dass hier ständig so komische Sprüche kommen?

Was ich so herausgelesen habe, möchten hier einige darauf hinweisen, dass es wohl öfter schon Leute mit ähnlichen Fragen gab und die Art ihrer Fragen auf eine Naivität schließen ließen, bei der sich eine Unternehmensgründung als fatal erweisen könnte.

Meiner Meinung nach ist so ein Hinweis schon wichtig, aber wenn die jeweilige Person dann einwilligt, sich der Gefahren bewusst zu sein, dann braucht es auch keiner weiteren bissigen Kommentare. Ich persönlich ertappe mich da auch, belehrend zu werden (beim Thema Beuteltee bspw.), freundlich ist es nicht. Ich glaub der "trigger" steckt in der Herangehensweise erst die Geschäftsidee zu haben und dann die Teeleidenschaft / das Teewissen darauf folgen zu lassen.

Naja, ich bin auch sehr interessiert an deinen Erfahrungen mit dem koreanischen Teegeschäft und würde mich freuen, wenn es eine neue und gute Quelle für koreanischen Tee in Deutschland gibt. Und selbst in meiner kurzen Zeit dachte ich mir schon bei einem anderen Teehändler, der erst anfing zu handeln, dass das Konzept nicht funktionieren könne und siehe da: Nun sind sogar neue Tees im Sortiment und ich habe selbst einen davon im Regal stehen :D

So, ich mach mir erstmal nen Oriental Beauty ;)

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Also mit den Geschlecht hat das (würde ich vermuten) wenig zu tun. @teekontorkiel hat glaube ich die erste Antwort gegeben die ihnen nicht passte und ich glaube, dass es sich hier um ein Paar handelt. Außerdem ähnliche Begrüßungen haben fast alle neue Händler hier bekommen. Ich erlaube mir zu sagen, als eigentlich Neuling auf diesen Forum, dass sie ein bisschen übertreiben. Vielleicht kam nicht die erhoffte extreme, oder soll ich sagen amerikanische, Begeisterung zustande, allerdings Freundlichkeit und gut gemeinte Ratschläge waren durchaus da. Es ist nur leider so, dass Tee, Teeimport und Teeverkauf ein sehr komplexes Thema ist und das haben sie von den Mund von wirklichen Veteranen des Teegeschäfts gehört. Wenn jemand gute Ratschläge hat, dann diese Personen. 

 

Und natürlich bin ich nur Kunde, dementsprechend kann ich zum Rechnungswesen nicht viel sagen. Ich kann nur sagen: das übliche eingekaufte sub-Standard was man in Teegeschäften an der Ecke bekommt ist für uns nicht interessant. Um das zu vermeiden und ein richtig tolles interessantes Geschäft mit Tee zu machen (vor allem so spezialisiert wie Korea), braucht man Erfahrung. Oder man kann auch eins von vielen werden aber dann ist der Fokus nur auf Korea für den durchschnittlichen Früchtetee Liebhaber, der auch gern exklusiven Kusmi Tee sich kauft, eher unattraktiv. Und nochmal, das kommt nicht aus meinen Bauch sondern aus erfahrenen Händlern. 

 

Leute hier haben versucht diese Tatsache höflich zu erläutern und sie wurden extremst defensiv. Lesen sie sich doch den Begrüßungsthread nochmal durch. Ich sehe Ratschläge und eine fast empörte Reaktion von ihnen. 

 

Ich fühle mich wirklich fehl am Platz um als Student das einer Berufstätigen Person mit deutlich mehr Lebenserfahrung zu schreiben. 

 

Andererseits, ein bisschen mehr Neulings-Freundlichkeit die es vielleicht nicht unbedingt peilen wie es hier läuft wäre auch nicht fehl am Platz, ich habe Monate hier nur regulär gelesen bevor ich mich traute einen Account zu erstellen :D 

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Klar, und dafür hab ich theoretisch auch Verständnis (wenn ich in dem Forum zu meinem Berufsfeld Quereinsteiger mit komischen Fragen sehe, die den Eindruck machen, als würden sie das schnelle Geld verdienen wollen, verdrehe ich auch die Augen - allerdings kommentiere ich dann halt einfach nicht, weil's mir ziemlich egal ist)

 

Jetzt kommt das große ABER: Ich habe ja gar keine Fragen gestellt.

 

Ich habe nur im Rahmen meiner Vorstellung von meinen Plänen erzählt. Die erste "Frage", die ich gestellt habe, war auf das erste Anpflaumen hin (im Sinne von "Faszinierend, wie naiv einige Leute sind"), woraufhin ich zurückgefragt habe, wie viel Jahre Teetrink-Erfahrung man denn mitbringen sollte.

 

Mir haben viele Leute Fragen gestellt, die ich dann auch beantwortet habe. Aber wenn du (oder alle anderen, die diese Diskussion mitlesen) mal nachschauen magst - du wirst keine einzige aktive und ernstgemeinte Frage von mir zum Thema Geschäftseröffnung finden.

Einmal habe ich noch bei jemandem nachgefragt, wie er einen unwissenden Händler definiert, aber das war auch als Reaktion auf einen Post.

 

Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne mit jemandem über die Tees gesprochen hätte, die mir auf meinem Weg begegnen. Ich hätte gerne ausführlich über das Seminar erzählt, inklusive Degustationslisten der Tees, die wir hatten, und hätte supergerne die Meinung von euch allen dazu gehört, aber wie gesagt, ich fühle mich hier im Forum einfach nicht wohl. Dabei geht's nicht nur um mich, sondern auch darum, wie andere Leute hier teilweise runtergeputzt werden. Ich finde, grade Tee ist doch gar nicht so kontrovers, dass man sich gegenseitig so an die Kehle gehen muss. Konstruktiv über verschiedene Meinungen diskutieren, klar. Aber muss es wirklich mit soviel Negativität einher gehen?

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vor 3 Stunden schrieb Frau Nickel:

Was genau an meiner Existenz triggert euch denn so, dass hier ständig so komische Sprüche kommen?

Komische Sprüche kamen doch eher von dir - Stichwort wäre da flache Hand. Wer erstmal die ganze Forengemeinschaft verächtlich macht, sollte nicht plötzlich für sich nur lobende Worte erwarten, das hat was von Narzissmus. 

Der Trigger ist eher deine höhnische Art. Mit der du Ratschläge zurückgewiesen hast- und nun mir das Internet erklären wolltest. Nice try ist hier wohl der falsche Begriff.
Bei uns in der Gegend sagt man, wer austeilt, muss auch einstecken können. 

 

vor 1 Stunde schrieb Frau Nickel:

Jetzt kommt das große ABER: Ich habe ja gar keine Fragen gestellt.

Und: Wesen eines Forums ist nunmal, dass die Leute auch ungefragt antworten. Das erklärt vielleicht dein Unwohlsein, wenn du dic him echten Leben gerne reden hörst und dir die anderen nur andächtig lauschen.

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Ich verstehe. Na gut, Leute werfen ihren Senf dazu, es ist ein Forum, das ist so gedacht. Was wäre die Alternative, klatschen und weitergehen? Aber naja, es ist alles aus den Ruder gelaufen. 

Ich kann schon nachvollziehen, dass es wahrscheinlich hier auf den ersten Blick sehr negativ erschien nach der eher sehr unangenehmen Begrüßungsrunde. 

Aber sie sprechen ein interessantes Thema an: die angebliche Negativität des Forums und ob Tee kontrovers sei oder nicht. 

 

1) Tee ist nicht kontrovers: ich muss hier aber die traurige Wahrheit offenbaren, Tee kann sehr kontrovers sein. Besonders China ist einfach nur massiv mit diversen Graden an Betrug vollgepackt. Sie können sich gar nicht vorstellen wie oft hier (aber auch generell) naive oder auch unehrliche Händler auftauchen die mal wider schlechte, überteuerte oder "falsche" Waren verkaufen. Alleine mit Pu'Erhs ist das so ein Hornissennest. Oder Yixing Teekannen, das ist auch spannend. Unehrlichkeit und diverse Graden an Betrug sind im Teehandel üblich. Insbesondere wenn irgendein Westler mal in China Tee ohne jeglicher Vorerfahrung kaufen will. Es ist aber auch nicht die komplette Katastrophe, ich will jetzt hier kein zu schlechtes Bild vermitteln, aber wenn man denkt Tee sei unkontrovers... Naja, ist es auch bis einer 300 euro für einen Lao Ban Zhang Pu'Erh verliert der dann sich als irgendein Laos Tee offenbart. Oder der Laos Tee kann auch besser als sein teurer Bruder sein, nur man hat darüber keine Ahnung. Gegensätze sind auch normal. 

Allerdings die Reaktion der Mitglieder hat nichts mit Tee zu tun, sondern ist eine Reaktion auf ihre Reaktion und so weiter und sofort. Da könnte es auch um Meerschweinchen gehen, das ist egal. 

 

2) Zur Negativität: Ich empfinde es nicht so. Es kann sein, dass es hier nicht wie auf Reddit jeder sich toll über jeden Instagram-tauglichen Earl Gray beutel freut, dafür hat man hier bei weitem die beste deutschsprachige Quellensammlung über Tee die es gibt. Und auch international sind manche Posts oder Mitglieder hier einzigartig (alles über Atong Cheng zum Beispiel). Dafür ist der Tee-Subreddit eine sinnlose und inhaltsleere Wüste mit Instagram-Posts geworden während da zum Teil auch sehr interessante und wertvolle Mitglieder/Händler unterwegs waren. Ein paar Dauermitglieder verlagerten sich auf Discord oder auf Facebook (Yunnan Sourcing und andere Pu'Erh Anhänger). 

Insgesamt aber ist das Forum sehr gesittet. Sie haben ja vielleicht Pech gehabt, aber schauen sie sich an wie oft so etwas vorkommt? Auch in vergleich zu anderen Foren ist es hier ziemlich ruhig, da gibt es ganz andere. 

 

Als letzter Punkt vielleicht eine Anregung. Mein erster Diskussionsabend auf Discord endete mit einen heftigen Streit mit einen prominenten Händler/Mitglied. Es war eigentlich mit diesen Threads hier nicht zu vergleichen. Inzwischen bin ich auf der Webseite bei einer der Beschreibungen zu einer seiner Tees als "Friend in Germany" bezeichnet worden. Menschen vergessen solche Streitigkeiten schnell, wenn das Ganze (wie es hier scheint) eher eine Art von emotionaler Missverständnis und unnötiger Eskalation gewesen ist. 

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Ich will mich hier nicht großartig einmischen, da mein Senf schon lange hart geworden ist, da ich diesen schon vor geraumer Zeit aufgetragen hatte. Aber zum Thema "In anderen Foren geht es anders zu" - mag sein - aber muss man sich solche Beispiele als Vorlagen bzw. Messlatte nehmen? Nach dem Motto "Scheiße darf man sich verhalten, solange es nicht so schlimm ist, wie in diesem oder jenem Forum"

Ich war in vielen Foren unterwegs und was mich besonders im echten, wie auch in der Netzwelt stört, ist die Art, Menschen an ihren Schwachpunkten zu schnappen und diese dem jeweiligen immer wieder unter die Nase zu bugsieren, damit sich diese Person auch ja schlecht fühlt. Das ist wie mit solchen Menschen, seien es Verwandte oder Bekannte, die man seit langem trifft und anstatt, dass sie einem das Gefühl verleihen, sich gut fühlen zu können, ist das erste was man hört "Oh da hat wer zugenommen" oder "oh deine Haare werden auch immer weniger" - Wow Captain Obvious hätte ich nicht gemerkt. Ich wäre noch nie in meinem Leben auf die Idee gekommen, einem anderen ein schlechtes Gefühl zu geben, nur um mich selbst mit meiner Minderwertigkeit besser fühlen zu dürfen. Denn in meinen Augen ist dies nichts anderes, denn Menschen die mit sich im Einklang sind, die haben es nicht nötig anderen ein schlechtes Gefühl geben zu müssen. So sehe ich das. Das ist die eine Sache.

Zum Thema "Freundlichkeit in Foren" - ich kann nur sagen und dies sind die bekanntesten: Im Teachat, Steepster und auf der Tee-Plattform auf Reddit herrscht ein weit freundlicher Ton, ganz zu schweigen von der Tee-Community auf Instagram. Sollte man sich nicht viel mehr das "Bessere" als Vorbild nehmen und danach handeln, anstatt zu denken "Schlimmer gehts immer und wir sind noch lange nicht an diesem Punkt"

Viele Menschen, ich zähle mich auch dazu, haben einfach gerne das Gefühl wie sie sind, akzeptiert zu werden und vor allem irgendwo hineinzupassen. Sicher wenn jemand wirklich einen schlechten Charakter hat, dann kann man auch einmal diesen Menschen seine Meinung austeilen. Aber solange man jemand ist der es wie wir alle auch einmal nicht so leicht im Leben hat, der sich über ein Thema mal auslassen möchte ohne deswegen gleich runtergemacht zu werden, der einfach nur er oder sie selbst sein möchte ohne dafür dumme Sprüche oder ein schlechtes Gefühl ernten zu müssen, damit man sich selbst in seiner Haut erneut schlecht fühlen darf, sollte - wie auch immer. Und dafür ist Feingefühl und auch der Blick hinter die Kulissen gefragt und das man ein gewisses Maß an Verständnis mitbringt. Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber es kommt darauf an, wie man dem anderen diese mitteilt.

Das Internet und vor allem Foren waren immer Sammelpunkte von Menschen mit besonderen Vorlieben und Leidenschaften, die in ihrem privatem Leben vielleicht nicht so die Möglichkeit haben diese mit vielen Menschen zu teilen oder sich mitzuteilen oder auch ihre Stärken zeigen zu können, da diese vielleicht nicht in deren Arbeit geschätzt werden oder zur Geltung kommen. Darum sollte doch eigentlich ein Forum ein Ort sein, an dem man sich gegenseitig unterstützt und auch Verständnis zeigt, für Ansichten die man vielleicht nicht teilt oder so sieht. Denn liegt nicht gerade die Kunst darin das nicht verstandene verstehen zu lernen?

Auch wenn ich nicht einer Meinung bin, kann ich gerne meine Sichtweise äußern, aber ohne dabei dem anderen seine Meinung oder seinen Moment entreißen zu müssen. Bestes Beispiel ist der Bereich "Ärgernis des Tages" - Jeder ärgert sich über anderen Dinge. Bei dem einen ist es Vogelkot, bei dem anderen eine erneute Krankheit oder bei dem anderen ein demoliertes Auto. Am Ende kann man aber nicht behaupten, dass jemand mit dem Problem X weniger Recht hat sich aufzuregen, als jemand mit dem "scheinbar" größeren Problem Y. Denn am Ende kennt man die Hintergründe nicht. Vielleicht wurde die Person mit dem Problem X seit Wochen in der Arbeit schlecht behandelt, vielleicht hatte diese Person eine Krise in der Familie und vielleicht hat all dies zu einer Aneinanderreihung von kleinen Problem geführt und genau das Problem X hat das Fass zu überlaufen gebracht.

Daher würde ich mir nie anmaßen die Probleme, seien sie für das eigene Empfinden noch so Trivial, Herabwürdigen da man nie die Zusammenhänge kennt oder Hintergründe. Wie mit Schmerz - jeder hat einen anderen Messpegel was er aushalten kann und was man selbst als schlimme Schmerzen empfindet. Probleme oder Krankheiten sind kein Wettkampf in dem es darum geht wer das Recht hat sich zu beschweren oder nicht.

Vielmehr sollte man ein gewisses Maß an Voraussicht und Feingefühl erlernen oder haben, jedem seinen Moment zu lassen. Man muss es nicht teilen, nicht einmal verstehen, aber man sollte diesem Menschen diesem Moment geben, damit er sich vielleicht in diesem Moment unterstützt fühlt oder gehört oder wie auch immer. Und ich denke mir, wenn man sich schon die Zeit nimmt und diese Dinge, seien sie für das eigene Empfinden noch so banal, in ein Forum schreibt, dann tut man dies nicht um andere zu nerven, sondern irgendwie das Gefühl zu bekommen, dass jemand anderes genauso denkt oder zu mindestens, dass man gehört wird.

So sehe ich das.

 

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vor 3 Stunden schrieb Frau Nickel:

Ich habe mich hier angemeldet, weil ich gerne mit jemandem über die Tees gesprochen hätte, die mir auf meinem Weg begegnen. Ich hätte gerne ausführlich über das Seminar erzählt, inklusive Degustationslisten der Tees, die wir hatten, und hätte supergerne die Meinung von euch allen dazu gehört, aber wie gesagt, ich fühle mich hier im Forum einfach nicht wohl. Dabei geht's nicht nur um mich, sondern auch darum, wie andere Leute hier teilweise runtergeputzt werden.

Das ist natürlich sehr schade, es hätte sicher eine ganze Reihe an Leuten sehr interessiert, wie deine Erfahrungen so waren.

Ja, es ist schon so, dass zum Teil grade Neulingen ein rauher Wind entgegen bläst. Nein, das bräuchte es nicht immer. Aber ich hatte den Eindruck, dass sich auch Leute wirklich bemüht haben, was konstruktives zu sagen. Wäre zum Teil erfreulich wenn man zum Teil trotz Unstimmigkeiten noch über die Fragen sprechen könnte, die alle interessieren. Wir Moderatoren können halt auch nicht jeden launigen Kommentar gleich zensieren, ein bisschen muss man wohl aushalten, wenn es mehr wird, dann kann man das auch klären.

Ich bin zuversichtlich, dass es Interesse und womöglich auch interessante Gespräche geben könnte, wenn du deine Erfahrungen hier schildern wolltest. Und dass sich das Forum dann auch von einer etwas schokoladigeren Seite zeigen würde. Aber das musst du natürlich selber entscheiden.

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@T-Tester

Case in point – warum ich mich in diesem Forum unwohl fühle. Mir wird vorgeworfen, dass ich mir ungefragte, aber gut gemeinte Ratschläge nicht hören will. Wenn ich dir aber mit einem ungefragten, gut gemeinten Ratschlag helfen will (weil du mit der Bedeutung von #shrug im am häufigsten genutzten Sinne nichts anfangen konntest), wirst du plötzlich persönlich.

Wenn ich angegriffen werde, war es nur ein Scherz und eine gewisse Art von Humor, wenn ich im selben Tonfall antworte, bin ich plötzlich höhnisch und ein böser Mensch.

Dann dichtest du „einige amüsante Beträge“ in „wer die ganze Forengemeinschaft verächtlich macht“ um, obwohl ich doch immer wieder betont habe, wie toll einige Leute hier sind.

Jeder ist nun mal der Held seiner eigenen Geschichte.

Ich denke, ich bin dann durch mit dem, was es hier im Forum noch zu sagen gab.

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vor 8 Stunden schrieb VanFersen:

"Oh da hat wer zugenommen" oder "oh deine Haare werden auch immer weniger" - Wow Captain Obvious hätte ich nicht gemerkt.

Auch wenn mir die Lust fehlt, zur Zeit viel zu schreiben, geschweige denn mich aktiver zu beteiigen.

Das ist ein stark männlich verbreitetes Phänomen. Es ist immer noch schwer und wird es immer sein, für Männer Gefühle zu zeigen. In gewissen Maße sind das Zeichen von Zuneigung. So böse wie es ankommt ist es nicht gemeint und ist das "wer sich liebt, neckt sich" Verhalten pubertierender Teenager. Die Männer die ich kenne, werden nie erwachsen und bleiben in einer Art Zwischenstadium hängen. Dafür sind es die, auf die ich mich verlassen könnte. Um eine solche Aussage zu tätigen, kennt man sich meist schon eine sehr lange Zeit. Wenn es Dich stört, sprech die Personen aktiv darauf an. Bei "Fremden" im Forum darüber zu sprechen ist nicht die Lösung.

vor 9 Stunden schrieb VanFersen:

Probleme oder Krankheiten sind kein Wettkampf in dem es darum geht wer das Recht hat sich zu beschweren oder nicht.

So doof wie es klingt, allles ist Wettkampf, soll Deine Aussage aber nicht schmälern. Ich erinnere mich an die Senioren im Bus, jene sich um den besten Platz für Mobilitätseingeschränkte kämpfen, das damit wer die schlimmeren Probleme hat. Das Internet ist aber auch kein Bereich in dem man zu persönliche Dinge erwähnen oder zeigen sollte. Kann auch sein das ich für soche Späße zu alt bin.

vor 9 Stunden schrieb VanFersen:

Man muss nicht immer einer Meinung sein, aber es kommt darauf an, wie man dem anderen diese mitteilt.

Da gibt es aber auch das Empfänger Prinzip.

 

vor 9 Stunden schrieb VanFersen:

Und ich denke mir, wenn man sich schon die Zeit nimmt und diese Dinge, seien sie für das eigene Empfinden noch so banal, in ein Forum schreibt, dann tut man dies nicht um andere zu nerven, sondern irgendwie das Gefühl zu bekommen, dass jemand anderes genauso denkt oder zu mindestens, dass man gehört wird.

Ein Fal von Interese ist derzeit dazu Herr Kaiser-Küblböck. Ein Mann der aller Wahrscheinlichkeit nach Suizid begangen hat, und viele können trotz der Tragik dieses Fales nur verächtlich schreiben.

@VanFersen Es ist nicht perönlich gemünzt das ich gerade Deinen Beitrag "zerpflücke", er war nur der letzte größere mit vielen Punkten. Muss Kiddies fertig machen, da bleibt wenig Zeit für tiefere Auswahl.

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Ich versuche, mich auf einen kurzen Kommentar zu beschränken. Ich kann es verstehen (d.h. auch nachvollziehen), dass @Frau Nickel sich hier vergrault fühlt. Darüber, ob in anderen Foren die Atmosphäre mehr oder weniger newbie-friendly ist als hier zu diskutieren, finde ich wenig hilfreich. Fragen wir uns hier einfach, ob wir es begrüßen oder bedauern, wenn Frau Nickel sich anderweitig umsieht. Und ob wir das Gefühl haben, zu@Frau Nickels Sichtweise in der einen oder anderen Art beigetragen zu haben. Ist das der Fall, kann man etwas daraus Lernen.

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