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Erstmal ein fröhliches Hallo in die Runde!

Ich lese jetzt seit einer guten Woche quer durchs Forum und bin erstaunt, dass es doch so viele Tee-Begeisterte Menschen in Deutschland gibt :)

Ich bin momentan etwas auf Tee-Entzug ( meine Freunde finden das alle etwas skurril), aber ich wollte endlich mal den ganzen Tee leer bekommen, den ich sonst nie trinke.. (meist Geschenke die man immer wieder bekommt). Da ich diesen Tee allerdings ja sonst sehr selten trinken hab ich mir Gedacht 'gut jetzt trinkst du mal alles aus was du hast und dann kann man mal wieder von Grund auf aufstocken'
Angefangen hat es bei mir (wie wahrscheinlich bei den meisten anderen auch) mit den klassischen in Deutschland erhältlichen Teebeuteln und einer einfachen Tasse. Da ich absolut keinen Kaffe mag, hat mir dies allerdings irgendwann nicht mehr gereicht. Also ging es über zu diversen losen Tees, von Kräuter über Früchte und halbwegs klassischen Schwarzen/Grünen und weißen Tees. Damals hatten wir allerdings bei uns daheim nur ein Teeei... Anfangs noch ganz ok... aber schon nach kurzer Zeit ging mir sowohl die Handhabung auf den Keks, als auch, dass immer die Hälfte des Tees in die Tasse 'flutscht'.
Nach ein paar Stunden Internetrecherche habe Ich dann endlich ein passendes Glas-Sieb-Set gefunden. Sehnsüchtig habe Ich mein neues Zubehör damals erwartet, und Ich denke Rückblickend kann ich sagen, dass ich dadurch erst so richtig auf den Geschmack von Tee gekommen bin. Das Sieb war recht fein, und der Tee hatte auch gut Platz in der Tasse. Da fing ich dann auch an mir hochwertigere klassische Tees zu kaufen und bin dann vorallem auf den Geschmack von weißen Tees gekommen.

Jetzt wollte ich allerdings auch gerne Mal die Zubereitung mit einem Gaiwan ausprobieren, auch weil man dies ja ganz gut auf der Arbeit praktizieren könnte. Mein Thermobecher beinhaltet meist nur Früchtetees oder ähnliches was halt nicht so stark bittert und lange drin bleiben kann. Tee kochen ist auf der Arbeit auch immer etwas problematisch, da das Wasser hier extrem hart ist. Habe allerdings schon den guten Tipp hier gelesen einfach eine Thermoskanne nur für heißes Wasser zu besitzen. Ich denke das wird demnächst bei mir auch einziehen.

Ich würde mich auch gerne Mal über Anregungen Eurerseits freuen wir Ihr euren Tee auf der Arbeit oder generell unterwegs zubereitet. :)

Damit auch direkt zu meiner ersten Direkten Frage: Hat einer von euch einen Tipp wie ich halbwegs vernünftig Tee in der Schule zubereiten kann? (Bin momentan noch in einer Ausbildung und habe immer Blockunterricht) Habe schon überlegt ob ein Gaiwan eine gute Methode ist, allerdings im Unterricht bzw. in der Pause dann sein ganzes Equipment auspacken ist vielleicht auch etwas komisch? Habe auch schon diverse Teebereiter gesehen, wo der Tee lose schwimmt und ein Sieb verhindert, dass einen der Tee in den Mund rutscht, habt ihr da Erfahrungen? In der Schule darf ich leider nicht in jeden Raum trinken (sind teilweise in PC-Räumen/Laboren etc.) daher sollte der Tee auch nach 1-2 Stunden nicht unbedingt schon bitter werden...

 

Falls sich jetzt jemand wirklich den ganzen Roman von mir durchgelesen hat freue Ich mich schon auf gegenseitigen Austausch (:

 

 

 

 

 

 

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@Jessi686 Hallo und herzlich willkommen bei uns im Teeforum.

Wenn's Mal schnell gehen soll, große Tasse oder Kaffeepot. Kleinen Dauerteefilter ( Teehändler, TeeGschwendner) lösen Tee, warmes bis heißes Wasser, je nach Teeforum. Deckel drauf, ziehen lasen raus nehmen auf dem umgedrehten Deckel abtropfen lassen.

Wasser entweder direkt kochen, je nach Möglichkeit, oder in der Edelstahl Thermoskanne mitbringen.

Es gibt hier aber auch Berichte über japanische Teezubereiter wo alles in einem Glasgefäß ist. Googlen oder bei Tee Kontor Kiel anschauen.

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vor 3 Minuten schrieb KlausO:

@Jessi686 Hallo und herzlich willkommen bei uns im Teeforum.

Wenn's Mal schnell gehen soll, große Tasse oder Kaffeepot. Kleinen Dauerteefilter ( Teehändler, TeeGschwendner) lösen Tee, warmes bis heißes Wasser, je nach Teeforum. Deckel drauf, ziehen lasen raus nehmen auf dem umgedrehten Deckel abtropfen lassen.

Wasser entweder direkt kochen, je nach Möglichkeit, oder in der Edelstahl Thermoskanne mitbringen.

Es gibt hier aber auch Berichte über japanische Teezubereiter wo alles in einem Glasgefäß ist. Googlen oder bei Tee Kontor Kiel anschauen.

Vorweg Danke schonmal für die Antwort ;)
Dauerteefilter sind momentan bei mir daheim im Einsatz, aber davon könnte man sicherlich mal einen für die Arbeit abzwacken und dort deponieren. Manchmal fallen einem die einfachsten Dinge doch tatsächlich nicht ein :D 

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Hallo erst mal und Willkommen im Forum !

 

ich nehme ins Büro eine Glasflasche mit Neoprenhülle mit. Da schwimmt mein Tee lose drin. Ich mag auch Blumen, wie Chrysanthemen darinnen. Das schmeckt nicht nur, sondern sieht auch schön aus. Meine Kinder nehmen ihre Flaschen auch mit in die Schule. Die Flasche finde ich unterwegs definitiv praktischer als Gaiwan und Thermoskanne

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https://www.amazon.de/gp/aw/d/B018K6IP1G?psc=1&ref=yo_pop_mb_yo_pop_mb_pd_t2

 

so eine Flasche habe ich. 

Klar kühlt das Wasser mit der Zeit ab, aber dann habe ich zumindest eine trinkbare Temperatur. Bei der Arbeit oder daheim fülle ich dann einfach heißes Wasser auf. 

Ist halt praktikabel. Nur eben kein Gongfu Cha. Dazu würde mir die Zeit und die Muße bei meiner Arbeit oder unterwegs im Auto etc. auch fehlen. Und das Glas ist mir da lieber als eine Thermosflasche. Zumal der Tee in der Thermosflasche so kochend heiß herauskommt, dass ich ewig warten müsste, bevor ich trinken könnte 😉

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@Ringelmaus

Ich sollte vielleicht dazu sagen, dass ich nicht sehr empfindlich bei der Trinktemperatur bin. Wenn ich bei Freunden einen Tee trinke bin ich fertig ehe die überhaupt angefangen haben ihren zu trinken. :D

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Herzlich willkommen Jessi. Es gibt mittlerweile eine ganze Reihe doppelwandiger Thermo-/Teeflaschen mit Sieb die das Blattgut zurückhalten wo Du immer wieder über den Tag Wasser nachgießem kannst. Das klappt mit einigen Teesorten wie beispielsweise Oolong oder chinesischen Grüntees ganz gut. Da hast Du die Wahl zwischen Edelstahl (teilweise in Bambusoptik), Glas oder innen Glas außen Kunststoff. Kosten so zwischen 20 und 30 Euro. Die haben alle ihre kleinen Vor- und Nachteile. Im gut sortierten Teefachhandel gibt es die vielleicht auch bei Dir vorort.

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Auch von mir viele Grüße.

Zum Thema "unkompliziert Tee mit zur Arbeit nehmen" : Ich benutze seit über einem Jahr das Tepiano. Darin gieße ich morgens einen Bodensatz Oolong kalt  auf und nehme noch eine Flasche Black Forest mit. Im Laden gieße ich dann über den Tag verteilt im Grandpa-Style immer wieder auf. Mittlerweile trinkt sogar die Kollegin regelmäßig mit ;).

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vor 3 Minuten schrieb Frau Mahlzahn:

Auch von mir viele Grüße.

Zum Thema "unkompliziert Tee mit zur Arbeit nehmen" : Ich benutze seit über einem Jahr das Tepiano. Darin gieße ich morgens einen Bodensatz Oolong kalt  auf und nehme noch eine Flasche Black Forest mit. Im Laden gieße ich dann über den Tag verteilt im Grandpa-Style immer wieder auf. Mittlerweile trinkt sogar die Kollegin regelmäßig mit ;).

Da musste ich doch erstmal recherchieren, was der 'grandpa style' ist 

Klingt auf jeden Fall interessant und werde ich mal ausprobieren, daheim bereite ich meinen Tee mehr auf Gong fu cha weiße zu. Soweit ich das richtig verstanden habe soll man beim grandpa style das Verhältnis von Tee zu Wasser ja deutlich geringer halten, oder? 

Und wenn er bitter wird schüttest du einfach neues heißes Wasser nach? 

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Der Tee wird selten (gar nicht) bitter, er ist kalt aufgegossen - damit steht er schon mal 3 Stunden rum und bleibt trotzdem lecker. Ich schütte was ins Trinkglas und gieße das Tepian wieder auf, damit ich auch demnächst immer noch Tee haben will, ich will ja damit durch den Tag kommen... Weil ich guten Tee habe, schmeckt das auch nach dem zigten Aufguss.

Wer es bitter mag, kann natürlich auch einen kräftigen Dancong benutzen und mengenmässig mehr einfüllen. Wie immer Geschmackssache.

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vor 11 Stunden schrieb Frau Mahlzahn:

Der Tee wird selten (gar nicht) bitter, er ist kalt aufgegossen - damit steht er schon mal 3 Stunden rum und bleibt trotzdem lecker. Ich schütte was ins Trinkglas und gieße das Tepian wieder auf, damit ich auch demnächst immer noch Tee haben will, ich will ja damit durch den Tag kommen... Weil ich guten Tee habe, schmeckt das auch nach dem zigten Aufguss.

Wer es bitter mag, kann natürlich auch einen kräftigen Dancong benutzen und mengenmässig mehr einfüllen. Wie immer Geschmackssache.

Ich denke das mit dem kalt aufgießen werden ich auch mal probieren. Habe da schon die Glasflaschen von Hario ins Auge gefasst, vorallem für den Sommer.

Jetzt wo es wieder kälter draußen wird, ist mir warmer Tee dann doch lieber ;). Aber da probiere ich für die Arbeit dann auch mal den 'Grandpa-Style' aus. Dann wird's vielleicht auch was mit dem weißen Tee auf der Arbeit. :) 

Und etwas wie der Teepiano wäre ja auch eine super Idee, was man sich zu Weihnachten schenken lassen kann.

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Herzlich Willkommen, @Jessi686, auch von mir.

@teekontorkiel, könntest Du vielleicht kurz die von Dir angesprochenen Vor- und Nachteile der einzelnen Varianten vonTeeflaschen/Teezubereitern etwas näher beleuchten? Bin auch schon seit einer Weile am überlegen, ob ich mir eine von diesen Flaschen mit eingebautem Sieb zulegen sollte. Aber irgendwie habe ich abgespeichert, dass alle Produkte so ihre Schwachstellen haben und mich daher bislang vor einem Kauf gescheut.

bearbeitet von nemo

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Gerade eben schrieb nemo:

Edit, weil letzter Post nicht mehr bearbeitbar: @teekontorkiel, bitte ignoriere meine Anfrage. Hab mich jetzt kurzerhand für eine Flasche entschieden, die mir bislang irgendwie noch nicht aufgefallen war ;)

Da würde mich jetzt mal interessieren welche das ist. 9_9

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vor 17 Stunden schrieb nemo:

Edit, weil letzter Post nicht mehr bearbeitbar: @teekontorkiel, bitte ignoriere meine Anfrage. Hab mich jetzt kurzerhand für eine Flasche entschieden, die mir bislang irgendwie noch nicht aufgefallen war ;)

Sorry, hatte Deine Frage erst jetzt gesehen. Aber Deine Wahl war für unterwegs gut. Der einzige Vorteil bei den anderen Modellen wäre, dass man den Tee beobachten kann (wenn man das möchte). Allerdings ist diese Flasche hier deutlich robuster und nicht stossanfällig. Das Sieb ist etwas fummelig, da ist der Tepiano 1 etwas eleganter. Aber nicht jeder mag Aluminium. Tepiano 3 ist leider etwas problematisch weil zerlegbar, aber dadurch auch fragil, bzw. extrem fummelig (musste daher aus dem Sortiment). So, nun bin ich gleich auf dem Weg zum Flughafen und dann geht es endlich in den wohlverdienten Familienurlaub.  B)

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@teekontorkiel Habt Ihr die Teebereiterflaschen eigentlich bei euch im Laden? (Also Tepiano etc.)

Ich bin nächsten Monat für eine Weile in Lübeck und da würde es sich ja anbieten mal bei euch vorbeizuschauen ^_^

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Hallo Jessi,
ja, alles was im Webshop sichtbar ist, kann man im Laden in Kiel anschauen und sich natürlich auch beraten lassen. Für einige speziellen Artikel muss man sich in einen speziellen Raum bringen lassen (Pu Erh und Einzelstückkeramiken) aber die Teeflaschen sind alle ganz normal im Laden. Wir sind zwar persönlich momentan nicht vorort, aber das macht nichts, unsere Kolleg/en/innen helfen alle gerne. 
Liebe Grüße vom Dubai Airport

 

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Das hört sich doch super an 9_9

Dann mal viel Spaß im Urlaub! 

bearbeitet von Joaquin
Vollzitat entfernt

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    • Von Wabisabi-Keramik
      Hallo,
      mein letzter Holzbrand verlief sehr erfolgreich und ich habe viel neues chinesisches Teegeschirr in meinen Shop aufgenommen. Außerdem gibt es im Shop jetzt einen praktischen Größenfilter (nach Inhalt), da die Kannen ja immer möglichst groß aufgenommen sind.
      Schaut doch mal rein und meldet Euch bitte bei Fragen.
      Wolfgang
       

    • Von Roberts Teehaus
      Als ich vorhin das Altpapier aussortiert habe, bin ich auf einen älteren Beitrag über Tee gestoßen. Dass Tee gut für das Immunsystem sein muss, beweist mir persönlich, dass ich (ich klopfe dreimal auf Holz!!!) auch diesen Winter wieder prima ohne Erkältung überstanden habe. Bei kalten Händen und Füßen hilft ein Tee ausgezeichnet! In dem Film „Die Schiffsmeldungen“ von Lasse Hallström heißt es zudem, dass „Tee die Lebensgeister weckt“ – was ich jeden Tag nur aufs Neue bestätigen kann.
      Tee wirkt anregend oder beruhigend, er wärmt im Winter oder erfrischt im Sommer – pur oder für die Kinder auch mit Fruchtsaft gemischt. In Deutschland trinkt man stetig mehr Tee, so sollen laut meinem Zeitungsbericht pro Jahr 18.000 Tonnen Tee gekauft worden sein, die Statistik besagt, dass jeder Bürger im Schnitt 25,5 Liter pro Jahr getrunken haben soll … Okay, das bekomme ich eher in 10 Tagen hin
      Man muss dazu sagen, dass sich o.g. Zahlen auf echten Tee beziehen, Früchte- oder Kräutertees wurde in dieser Statistik nicht mitgerechnet. Es ging also um das Getränk, das aus den Blättern und Knospen von Camellia sinensis und Camellia assamica hergestellt wird. Aus dieser Pflanze kann man sehr viele verschiedene Tees gewinnen, hierzu gehören schwarzer Tee, grüner Tee, weißer Tee und Oolong-Tee – eine Pflanze und mehrere unterschiedliche Verfahrensweisen, um sie zu verarbeiten.
      Schwarzen Tee gewinnt man, indem man grünen Teeblättern durch einen Welkungsprozess die Feuchtigkeit entzieht. Dann rollt man die Blätter, um ihre Oberfläche aufzubrechen. Der Zellsaft reagiert mit Sauerstoff, das Blatt nimmt die Farbe von Kupfer an und verändert sein Aroma – dies bezeichnet man als Fermentation.
      Schwarzer Tee fermentiert vollständig, grüner Tee überhaupt nicht, Oolong so halb und weißer Tee nur an zufälligen Bruchstellen, was diese wunderschöne, oft silbrig anmutende Färbung ergibt.
      Grüntee verfügt über heilende Wirkung und man sagt ihm nach, dass er aufgrund der fehlenden Fermentation sehr viel an Antioxidans EGCG enthält, das unter anderem auch das Brustkrebsrisiko verringern soll. Weitere international durchgeführte Studien kamen zu dem Ergebnis, dass grüner Tee einen zu hohen Cholesterinspiegel senken kann, Arteriosklerose vorbeugt und erfreulicherweise Rheuma und Gicht lindert.
      An unserem Berliner Max-Delbrück-Centrum konnten Wissenschaftler spannenderweise herausfinden, dass das EGCG giftige Eiweißablagerungen unschädlich macht, unter anderem solche, die für Alzheimer-Erkrankungen verantwortlich gemacht werden.
      Aber „Doktor Tee“ im Allgemeinen tut gut, schwarzer und grüner Tee enthalten Fluoride, die unsere Zähne vor Karies schützen können. Polyphenole im grünen wie auch im weißen Tee binden freie Radikale und stärken unser Immunsystem. Mit Tee kann außerdem die Konzentrationsfähigkeit über einen längeren Zeitraum aufrecht erhalten werden als mit Kaffee, denn das auch im Tee enthaltene Koffein wirkt sich anders auf unseren Organismus aus. Bei Kaffee als schnellem Wachmacher steigt die Koffeinkurve schnell an und fällt schnell wieder ab – bei Tee braucht sie länger, hält dafür aber länger an. Also immer Tee mit zum Mathe-Test nehmen!
      Ich freue mich immer, wenn ich unverhofft etwas über Tee lesen kann – und nun wird es Zeit für den Schlummertrunk, natürlich Tee!
      Viele herzliche Grüße in die Runde und allen ein tolles und teereiches Wochenende
      Und ich glaube, ich habe hier nichts geschrieben, was Ihr nicht sowieso schon gewusst habt
    • Von goza
      Hallo Tee-Liebhaber,
       
      wie in meinem Vorstellungsthread angekündigt bin ich ja blutiger Anfänger, dessen Fragenbombardement nun Eurer heimeliges Forum heimsucht . Für den Einstieg bietet das Forum natürlich bereits einen enormen Fundus an Informationen, was man braucht und worauf grundsätzlich zu achten ist (vielen Dank an all die aktiven Mitglieder ), aber nach den ersten eigenen Schritten öffnet sich ja erst einmal das Tor der großen Unwissenheit, die ich hoffe, zumindest einen Teil bereinigen zu können.
      Ich habe mich entschieden, für meine Fragen nur einen Thread zu eröffnen. Vielleicht wird das ja auch eine Art Tee-Tagebuch? Andere Leser stolpern zudem vielleicht auf ähnliche Fragen. Zumindest war häufig mein Problem, dass man bei der anfänglichen Recherche auf etwas gestoßen ist, das auf den ersten Blick uninteressant, da schon zu tief in der Materie schien, ein paar Tage später aber genau diese Frage selbst aufkam und die Info dann in den Tiefen des Internets nicht mehr auffindbar war
      Bevor Diskussionen hier dann zu umfangreich werden, können wir diese ja auslagern?
       
      Ich fang mal jetzt einfach mal an:
      Ich habe nach dem vielen Lobgesang gleich zu Beginn einen kleinen Gaiwan besorgt und bereite den Tee nicht nach westlicher Methode zu. Als bequemes Mittelding hat sich auch die Opa-Methode herausgestellt und ich habe einen Tee aus dem lokalen Handel (einen Pai Mu Tan (~6,50 €/100 g) [ich schreib mal immer die Preise dazu, da diese ja zumindest eine grobe Richtung angeben, von welcher Qualität der Tee ist]), der sich damit sehr lecker trinken lässt - besser als westlich aufge"kocht" oder nach gong-fu-cha. Mir ist bewusst, dass sich Tees je nach Zubereitung unterscheiden und ihre Stärken und Schwächen offenbaren und gong-fu-cha - wie auch an dem (günstigeren?) Pai Mu Tan zu sehen - nicht das Optimum sein muss.
      Der Gaiwan ist der kleine, innen glasierte (oder Porzellan?) Ton-Gaiwan, der mit 120 ml Füllmenge angepreisen wird. Die Füllmenge, habe ich schnell herausgefunden, bezieht sich auf bis obenhin gefüllt. Tatsächlich füllt man ja auf etwa die Höhe der Deckelkante. Das sind dann in dem Gaiwan etwa 80 ml, und darauf möchte ich meine Mengenangaben beziehen. Ich habe noch einen zweiten Gaiwan (auch so ein Allerwelts-Standard-Ding), der etwas mehr als doppelt so viel fasst, da rechne ich dann hoch.
      Bislang bereite ich v.a. einen Pi Lo Chun (10 €/100 g) im Gaiwan zu und einen Pouchong (11 €/100 g). Ich gebe dafür bspw. 3g in den vorgewärmten Gaiwan und lasse diese im ersten Aufguss bei 80°C (Wassertemperatur VOR dem aufgießen, also kühler beim Ziehen) ca. 20 s ziehen. Die Zeit rechne von 1. Wasserkontakt bis zur vollständigen Leerung des Gaiwan (bis es nur noch tröpfelt).
      Das Wasser koche ich nicht auf und lasse es abkühlen, sondern erhitze mittels Temperatureinstellung am Wasserkocher nur bis zur Zieltemperatur. Dies am Rande, da es da ja schiere Glaubenskriege zu geben scheint. Das Wasser ist Brita-gefiltert.
      Der erste Aufguss ist ein wahr gewordener Traum: so wollte ich Tee schmecken . Jedoch ist der zweite Aufguss immer ein etwas abruptes Aufwachen aus dem Traum: die Tees sind deutlich herber (adstringent? den Unterschied muss ich noch erlernen), die süße Fruchtigkeit des Pi Lo Chun ist wie weggeblasen, das Blumige des Pouchong wird krautig/grasig. Dabei soll doch eben jener 2. Aufguss der Tee des guten Geschmacks sein? Auch die Halbierung der Ziehzeit des ersten Aufgusses für den zweiten bewirkt nur, dass der Tee nicht ganz so herb ist, filigrane Aromen scheinen aber schon ausgewaschen zu sein
      Ich habe auch schon mit anderen Temperaturen experimentiert (z.B. 90°C, was dann tatsächlich 80°C im Gaiwan entspricht (=empfohlene Temperatur der Shops für die Tees) [mir ist klar, dass höhere Temperatur mehr Bitterkeit bedeutet, wollte aber auf die empfohlene Temperatur eingehen]) und höheren als auch niedrigeren Teemengen und veränderte Ziehzeiten. Als Faustregel rechne ich die prozentuale Erhöhung der Teemenge um auf die Verringerung der Ziehzeit (also z.B. bei 4g statt 3g nur 15 s statt 20 s)., bin aber aus Testgründen auch deutliche Extreme (extrem kurz oder extrem lang ziehen lassen) eingegangen.
      Bei manchen Videos (v.a. asiatischer Herkunft) auf Youtube habe ich gesehen, dass bei den helleren Teesorten (weiß, grün) der Deckel beim Ziehen nicht ganz geschlossen wird, und zwischen den Aufgüssen auch heruntergenommen wird (damit der Tee nicht auskocht). Auch das habe ich probiert: ohne Deckel zwischen den Aufgüssen kommt mir dabei tatsächlich angenehmer vor (nur angenehmer, das grundsätzliche "Problem" bleibt bestehen). Kühlt dann aber der Tee/Gaiwan nicht zu sehr aus? Ich brauche ja so 5-15 min bis zum nächsten Aufguss und ein warmes Gaiwan ist doch besser für den nächsten Aufguss? Oder eben genau nicht, da der ausgekühlte Tee nicht so sehr nachzieht?
      Ist die empfohlene Aufgusstemperatur des Herstellers/Shops auch für Gong-fu-cha anwendbar, obwohl sie für die westliche Methode angegeben ist? Ich kenne auch das Brewing Chart von Mei Leaf, die Werte weichen aber teils erheblich von den Empfehlungen ab - sind ja aber auch nur Richtwerte.
      Selbstverständlich geht Probieren über Studieren, insbesondere in der Genußwelt - wer weiß außer mir schon, was und wie mir etwa schmeckt oder gefällt. Bevor ich mich aber "verrenne" und falsche Schlüsse folgere, würde ich mich freuen, ein bisschen Hifestellung zu bekommen. Sind die Tees vielleicht einfach nix, wobei ich mir das in der Preisklasse nicht vorstellen mag. Habe ich doch bewusst schon nicht das billigste Kraut genommen.
      So, jetzt wurde der Text schon länger als gedacht, mehr dann im weiteren Verlauf 
      Vielen Dank, Sebastian
    • Von Tessa
      Hallo liebe Teetrinker-Community!
       
      Ich bin Tessa und trinke inzwischen umglaublich gerne Tee, am liebsten weißen oder grünen.
      Eigentlich auch schwarzen (Earl Grey oder English Breakfast), aber irgendwie haben weißer und grüner Tee dem schwarzen den Rang abgelaufen.
       
      Zuhause habe ich schon ein paar Sorten angesammelt, darunter mein geliebter Gyokuro, aber auch Sencha und ein weißer Tee (dessen Name mir immer wieder entfällt) dürfen nicht fehlen! Meine neueste Errungenschaft ist ein Genmaicha, welcher das Zeug zum neuen Lieblingstee hat.
       
      Noch kurz zu mir, ich bin (noch) 26 Jahre alt und lebe im Ruhrgebiet, reise jedoch häufig und mit Begeisterung durch Deutschland - zumeist nach Leipzig.
       
      Lieben Gruß!
      Tesss
    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      wir haben einen Weihnachtsgutschein für euch.
      Bis zum 26.12.18 bekommt ihr 30% Rabatt auf unser gesamtes Sortiment.
      Der Gutscheincode lautet:WEIHNACHTEN und ist einmal je Kunde nutzbar.
      Unsere Shopadresse lautet: www.roberts-teehaus.de
      Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit
      Robert
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