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Moin.

Ich war so frech und habe mich die letzten Monate hier erst einmal etwas eingelesen, ohne mich vorzustellen. Das will ich jetzt aber nachholen:

Mein Name ist Karsten und ich bin Chemiestudent aus Rostock, komme aber ursprünglich aus Neumünster (bei Kiel). Aktiv Tee trinke ich seit gut 1,5 Jahren. Die ersten Berührungen mit richtig gutem Tee war ein zweiwöchiger Schulaustausch in China. Unter anderem war nämlich eine Teeplantage bei Hangzhou ein Stop auf unserer Reise. Dort konnten wir das Pflücken und Verarbeiten von Long Jing miterleben und im Nachhinein Tee probieren. Zu der Zeit kam mir der Preis dann aber doch etwas zu hoch vor, um den probierten Tee zu kaufen. Besonders in Erinnerung ist mir auch die Fahrt mit dem Nachtzug nach Beijing. Unser chinesische Gruppenführer teilte sich mit mir und ein paar weiteren Schülern die Koje und war so großzügig seinen tollen, grünen Tee mit uns zu teilen (grandpa style :P).

Weiter beschäftigt mit Tee, habe ich mich aber erst zwei Jahre später. Mit dem Namen Long Jing und ein wenig Recherche im Netz bin ich über die ersten Teehändler gestolpert, bei denen ich zunächst vor allem grünen Tee (chinesischen) bestellt habe. Um Weihnachten letzten Jahres herum bin ich dann über das Anschauen von Teevideos auf YouTube so richtig eingestiegen und muss mich seit dem wohl als Teeabhängigen bezeichnen. Nach weiß, rot, Oolong bin ich vor allem bei Pu-Erh hängen geblieben und beschäftige mich seit ein paar Monaten nebenher fast täglich damit. Und bin immer noch von der Vielfalt fasziniert und manchmal auch überfordert. Gerade hier haben mir viele Beiträge aus dem Forum sehr weiter geholfen. Über Händler, spezifische Tees, Verarbeitung, Lagerung, Regionen, Teeterminologie und vieles mehr konnte ich mich toll informieren und hoffe es auch weiter tun zu können.

In den letzten Tagen habe ich mir für meinen jetzigen Pu-Erh-Bestand  ein ganz einfachen Pumidorvariante verwirklich ( Kunststoffbox, Schale mit "Wasserperlen", Termo- und Hygrometer), bin aber noch etwas skeptisch bezüglich Feuchtigkeitsregulierung. Falls jemand zu dieser Variante Erfahrungen oder Tipps hat, freue ich mich über Anregungen. 

Jetzt hab ich fast das Teetrinken selber vergessen. :D Ich trinke eigentlich ausschließlich "gong fu style" und gieße meist in einem Gaiwan auf. Vor kurzem habe ich mir aber auch meine erste Yixing-Kanne zugelegt, die ich meist für "Sheng-Herausforderungen" verwenden (besonders bitter oder rauchig). Ich trinke meist zwei verschiedene Tees täglich. Einer davon ist im Moment eigentlich immer ein Sheng Pu Erh und der zweite ein Shou , roter Tee (Ich habe gerade Natural Redhead von White2Tea in der Tasse und bin bezüglich Geschmack und Textur bezogen auf meine bisherigen Dian Hong Cha Erfahrungen positiv überrascht.), Oolong oder gereifte, weißer Tee. Damit schlage ich wohl den Ostfriesendruchschnitt B)

Ich freue mich darauf auch in Zukunft weiter im Forum schmökern und mich vielleicht auch mal an der einen oder anderen Stelle einbringen zu können. 

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