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@Tosch: mancher Tee wird ja über die vielen Jahre sehr rund und bekömmlich, andere ziehen dann eher etwas sauer und entwickeln eine 
gewisse Schärfe. Die alten Winzer trinken ja gern mal einen "Sauer-Gespritzen", das geht den alten Teehasen genau so. 

"Wie der Herr so´s Gescherr"

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Danke mal wieder, aber ich muss sagen, bislang hat nach wie vor keiner meine Frage beantwortet. Ich weiß auch leider bald nicht mehr wie ich sie noch anders stellen soll...Für unterwegs nehme ich übrigens eine Glaskanne bzw so eine Flasche mit Verschluss

https://www.amazon.de/gp/product/B07B4D95BQ/ref=oh_aui_detailpage_o01_s00?ie=UTF8&psc=1

deswegen rede ich auch die ganze Zeit von 500 ml. Vielleicht wurde da etwas verwechselt, weil ich mir das im Laufe dieses Threads ja erst angeeignet habe.

Aber den Rest habe ich oben als letztes eigentlich deutlich aufgeführt, aber die Antworten ziehen immer daran vorbei oder wir schweifen ganz extrem ab. Ist nicht böse gemeint oder undankbar, aber wie soll man es anders aussprechen? :D Ich könnte jetzt halt alles von da oben hier unten nochmal reinkopieren, aber ich versuch es noch einmal anders und extrem ausführlich.

Ich mache mir Zuhause einen schwarzen Tee bei normalen 95-100 Grad und gieße ihn in meine Glaskanne. Dann nehme ich ihn mit und trinke ihn zb im Zug oder noch etwas kalt in der Uni. Ist ja kein Problem, weil er quasi abkühlt und nicht mutiert, wie es in der Thermos der Fall wäre. Die Thermos hat den Zweck heißes Wasser zu transportieren, damit ich mir in der Uni noch einen Tee machen kann. Jetzt war aber das Problem, dass das Wasser dann nur noch knapp 85 Grad heiß ist - sprich zu kalt für einen weiteren schwarzen Tee. Hab ich schon getestet und mag und möchte ich nicht, dadurch ist er einfach schlechter. Deswegen suche ich für exakt diese Situation einen Tee, der nur 85 Grad abwärts benötigt. Ein bisschen Koffein soll auch dabei sein, muss aber nicht zwingend so viel sein wie im schwarzen. Deswegen die Idee mit dem weißen. bei 80 Grad top und etwas weniger Koffein. Aaaaaaaber jetzt kommen wir zum springenden Punkt:

Dieser ganze Thread startete damit, dass mein erster grüner Tee misslungen ist, weil ich ihn westlich zubereitet habe und das direkt auf einen Liter. Mit dem schwarzen Tee habe ich dann einen Tee gefunden, bei dem das genau anders herum ist. Absolut super westlich, absolut super auf einen Liter (oder mittlerweile halt einen halben Liter, ist ja immer noch "viel") Darum gibt die Frage mit dem weißen Tee. Welcher Seite ist er zuzuordnen? Wenn ich jetzt den weißen dann in der Uni mache, quasi genau so wie meinen schwarzen nur bei weniger Temperatur, ist das dann gut oder kommt dann Plörre wie beim grünen Tee raus? Gehört er zur Kategorie wie der grüne (nicht westlich, auf wenig Flüssigkeit) oder zu der des schwarzen (westlich absolut okay, viel Flüssigkeit sprich meine 500ml Flasche völlig in Ordnung). Ich will mir nich wieder Tee kaufen, gieße ihn auf 500 ml auf und habe dann die böse Überraschung wie beim grünen Tee.

Und wenn der weiße nicht passt, was wäre ein Ersatz? Habe diesbezüglich ja schon ein paar Tipps bekommen, aber trotzdem :)

Soooo, also deutlicher kann ich nun echt nicht mehr werden :D 

nochmal ein direkter Vergleich: 

der grüne war bei 70 Grad und 10 Gramm auf 1 Liter absolut wässrig, komplett durchsichtig und vom Gefühl her wie ein kleiner spritzer Zitrone im Brunnen

der schwarze bei 100 Grad und 4 Gramm auf 500 ml exakt so wie ich ihn will: herzhaft, aber nicht zu viel. super Koffeinmenge, teilweise schon zu viel und absolut perfektes Tee/Wasser Verhältnis

das ist halt auch das was ich hier mitterweile gelernt habe. Das zeigt eben, dass man den grünen besser nicht westlich trinkt, den schwarzen aber auf jeden Fall gerne. Wenn der weiße in Kategorie 2 einzuordnen ist, dann bin ich wunschlos glücklich, ansonsten brauche ich einen Ersatz, der das kann

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@benniIch habe keine Antwort. Verstehe auch nicht, warum Du nicht einfach selber experimentierst. Oder mal guckst, was die Chinesen so machen, die älteren haben oft Thermoskannen bei sich und da ist definitiv Tee und Wasser drin. Die trinken das auch und es scheint ok zu sein.

Wenn ich unterwegs bin, das sind Wanderungen, dann nehme ich eine Thermosflasche mit kochendem Wasser mit. Ein Gaiwan, Schälchen und irgendeinen grünen Oolong. Noch nach Stunden hat das Wasser die richtige Temperatur, oder sogar genau die richtige. Ich würde eher nur Wasser trinken, als Tee nicht frisch zubereitet. Wenn ich arbeite, was ab und an vorkommt und dann sind es immer sehr lange Tage, trinke ich, wenn ichs nicht vergesse, heißes Wasser. Das belebt und ist neutral und jedem mißratenen Tee vorzuziehen. 

bearbeitet von Joscht

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vor 13 Stunden schrieb benni:

Wenn ich jetzt den weißen dann in der Uni mache, quasi genau so wie meinen schwarzen nur bei weniger Temperatur, ist das dann gut oder kommt dann Plörre wie beim grünen Tee raus? Gehört er zur Kategorie wie der grüne (nicht westlich, auf wenig Flüssigkeit) oder zu der des schwarzen (westlich absolut okay, viel Flüssigkeit sprich meine 500ml Flasche völlig in Ordnung). Ich will mir nich wieder Tee kaufen, gieße ihn auf 500 ml auf und habe dann die böse Überraschung wie beim grünen Tee

Du kannst zu jedem Tee nur Anhaltspunkte bekommen. Der Rest ist abhängig vom jeweiligen, individuellem Tee und hier meine ich nicht eine Teesorte sondern wirklich gerade den individuellen, einzigartigen Tee der momentan vor dir lieg und nur vor dir (weißer Tee ist nicht gleich weißer Tee und der bei dir, ist ein anderer als jener der unter den gleichen Namen wo anders verkauft wird), dem dafür verwendetem Wasser, Mengen, Ziehzeit, Temperatur, individueller Geschmack usw. Daher wirst nur du in diesem Fall zu einem ordentlichem Ergebnis gelangen, wenn du selbst die Parameter so weit anpasst und damit herumexperimentiert, bis es dir letzten Endes gefällt oder den jeweiligen Tee für dich als unbrauchbar deklarierst. Gerade in der von dir vorgegebenen Konstellation wird es hier nicht mehr als grobe Richtwerte geben, da dies ja dein eigenes Setting und Kriterium für den Alltag ist und diesen kannst am Ende nur du für dich herausbilden.

Die Anhaltspunkte hast du hier ja schon reichlich bekommen und um den Rest des selbst Ausprobieren und experimentieren kommst du nicht herum. Niemand hat genau diesen einen Tee den du hast, niemand hat dein Wasser, niemand bereitet den Tee hier so für Schule, Uni oder Arbeit so wie du um in dann dort ebenso wie du dort weiter zu nutzen.

Wie du geschrieben hast, du bist hier ja auch um zu lernen und bei der Zubereitung von Lebensmitteln gehört im sensorischem Bereich die eigene Praxiserfahrung einfach dazu. Niemand wird zu einem gutem Koch, indem er nur Rezepte ließt ;) Und was für andere funktioniert oder nicht, muss im Umkehrschluss nicht auch für dich gelten. Das kannst du aber nur herausfinden, wenn du es ausprobierst und Tee ist ein Getränk, was einem geradezu herausfordert mit ihm zu arbeiten und zu experimentieren um neues, einzigartiges und individuelles für sich, im und am Tee heraus zu finden :)

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Am 15.10.2018 um 13:57 schrieb benni:

sooo mal ein kleines Fazit. Funktioniert super gut mit dem schwarzen Tee in der Uni und ist sehr lecker. Bin fleißig am rumprobieren. Die zweite Ladung die ich in der Uni mache ist etwas doof, weil das Wasser in der Thermos Kanne 10 Grad zu gering ist. Wie ist das denn wenn ich da weißen nehme? geht das gut wie beim schwarzen oder is das wieder son Krisenfall wie beim grünen? auf 500ml natürlich.

den fand ich erstmal nett von der Beschreibung

https://www.sunday.de/weisse-jasmintees/jasmin-silver-needles-first-grade-mt-taimu.html

Auch wenn ich mich recht spät mit einklinke:
Ich hatte genau das gleiche Problem! Habe dann aber den Tipp bekommen, kochendes Wasser in die Thermos zu gießen, 1 Minute zu warten, dieses Wasser wieder in den Wasserkocher zu geben und erneut aufzukochen und wieder abzufüllen. So geht nichts verloren, um die Thermos auf Temperatur zu bringen. Seit dem kann ich in der Uni auch leichteren Schwarztee (Darjeeling, Ceylon) ganz gut gießen. Von gerolltem Oolong oder faustdickem Assam würde ich dann immernoch Abstand nehmen, da man dann eher so zwischen 90-95°C landet.

Zum robusten Grüntee:
Chinesische Grüntees find ich da besser als Sencha, da sie (m.E.) weniger nachbittern. Mein Morgentee ist häufig Yin Xiang oder Pi Lo Chun im Grandpa-Style, also wo man die Teeblätter direkt in der Tasse aufgießt und dort lässt. Demnach eignen die sich gut für den westlichen Stil und sind vielleicht einen Versuch wert! Den einen thailändischen Grüntee vorher in der Diskussion find ich eher mäh :$ Die selbe Marke stellt auch bessere Qualitäten her, aber die chinesischen Tees sind da m.E. einfach besser.

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Zu dem thailändischen Tee, kannst du davon etwas empfehlen? Habe bisher noch keine Erfahrung mit diesen gemacht..

bearbeitet von Joaquin
Vollzitat entfernt

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