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Guten Abend, :)

Ich habe vor kurzem entdeckt, dass sich an meiner Teekanne ein schwarzer Rand gebildet hat. Und im Sieb befinden kleine schwarze Rückstände. 

-Ist das gefährlich? 

-Was ist das?

-Wie bekomme ich es am besten weg

Bis jetzt habe ich die Kanne sofort nach Gebrauch immer nur mit heißem Wasser abgespült.

Ich bedanke mich für eure Antworten :) 

 

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Sofern ich es auf den Bildern erkennen kann sieht das wie Teeablagerungen aus, die sich an den unglasierten Stellen deiner Shiboridashi gebildet haben. Das ist ganz normal und absolut ungefährlich. Bei „offenem“ Scherben ist das mit dem wegmachen so eine Sache. Bleichen ginge, aber die Gefahr ist halt groß, dass du damit mehr kaputt machst als gewünscht. 

Es gibt Methoden, wie man eine Ausbildung bei Steingut abmildern kann. Dazu muss das Gefäß aber vor dem ersten Gebrauch in Stärke (z.B. Reisstärke) eingelegt werden, die setzt sich dann in den offenen Stellen ab und verhindert, dass sich später dort übermäßig Teeablagerungen bilden. Ganz verhindern kann man es meiner Erfahrung nach nicht. Das wäre auch schade, denn das gehört bei Steingut und Zeug einfach dazu. Es gibt nicht wenige, mich eingeschlossen, für die genau diese Wandlung den Reiz ausmacht. 

Hoffe, das hilft dir weiter. 

 

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Nachtrag. Neben dem bereits erwähnten ästhetischen Aspekt kommt noch ein funktionaler hinzu. Es kommt vor, dass der Scherben trotz Glasur nicht dicht ist, d.h. er leckt. Die Teeablagerungen helfen den Scherben dicht zu machen. Alternativ geht es wie schon genannt auch mit Stärke. Um was es sich bei den Teeablagerungen genau handelt, da wirst du wahrscheinlich unterschiedliche Meinungen hören. In einer japanischen Studie zu dem Thema habe ich mal gelesen, dass es sich zum größten Teil um Calciumoxolat handelt. Ergo könnte ein niedriger Calciumanteil im Wasser eine weitere erfolgsversprechende Maßnahme zur Verringerung der Ablagerung sein. 

Hier ein noch ein älterer Beitrag von mir zu dem Thema.  

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Vielen dank für diese ausführliche Antwort Seika.

Ich hatte die befürchtung das es was schlimmes wäre wodurch die Shiboridashi jetzt unbrauchbar wäre....wenn es sich dabei nur um Teeablagerungen handelt bin ich ja erleichtert.

Dem ästhetischen Aspekt stimme ich dir voll und ganz zu, mir gefallen vor allem die „Risse“ die nach und nach entstehen.

bearbeitet von Apfa

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    • Von wabi-sabi
      Wegen eines bevorstehenden Umzugs ins Ausland, bei dem ich nur einen sehr kleinen Teil des Hausstandes mitnehmen kann, habe ich mich schweren Herzens dazu entschlossen, einige der neueren Teekeramiken zu verkaufen. Und da ich als Selbständiger den Hausstand UND das Büro jetzt zusammenführen muss, sind einige Stücke zusammengekommen.
      Meine Teekeramik hat noch nie Spülmittel gesehen, und weil die älteren Arbeitstiere nicht mehr so ansehnlich sind, biete ich hier nur Stücke feil, die maximal ein Jahr alt sind. 
      Jedes Stück ist in perfektem Zustand, noch wenig gebraucht und sofort einsatzfähig. Die Inhaltsangaben sind gemessen bis zum Rand.
      Ich versende mit DHL und die Wahl, ob als versichertes Paket oder als Päckchen, überlasse ich dem jeweiligen Käufer (Porto geht zu seinen/ihren Lasten). Der von mir angegebene Neupreis berechnet sich aus dem tatsächlichen Preis sowie u.U. angefallenen Zollgebühren. Porto habe ich aus dem Neupreis herausgerechnet.
      Preisgebote und Fragen bitte per privater Nachricht. Da ich die nächsten beiden Wochen nur sporadisch Internetzugang habe, kann sich meine Antwort etwas verzögern. Das bitte ich zu entschuldigen und nicht als Faulheit oder Unhöflichkeit auszulegen.
      Beste Grüße, Mark

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      Mittlerer Shiboridashi, 140ml, Höhe: 6,5cm (gemessen ohne Deckel), rotbraun, vom polnischen Keramikkünstler Andrzej Bero, innen hellgrau glänzend glasiert, Neupreis EUR 75,00
       

      Großer Teebecher, Inhalt 480ml, Höhe: 10cm, dreckiges Porzellan mit Shino Glasur, von der dänisch-belgischen Keramikkünstlerin Inge Nielsen, Neupreis: EUR 71,50
       

      Kleines Teekännchen, 55ml, Höhe: 3,8cm (gemessen ohne Deckel), grün/schwarz, von der slowakischen Keramikkünstlerin Lucia Hrbková, innen weiß glasiert, Neupreis EUR 45,00
       

      Teebecher Raku Keramik, Inhalt 350ml, Höhe: 10cm, heller Ton mit Craquele, von der deutschen Keramikkünstlerin Hildegard Schemehl, Neupreis EUR 22,00
       

      Mittlerer Teebecher, Inhalt 240ml, Höhe 10,5cm, Sandstein, vom amerikanischen Keramikkünstler Mitch Iburg, Minnesota, Neupreis EUR 75,00
       
    • Von paxistatis
      Nabend zusammen,
      es kommt wie es kommen musste : Ich bin am überlegen, ob ich mir nicht mal eine etwas schönere Keramikkanne zulegen soll. Mir schwebt da etwas vor wie z.B. https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/echte-keramik-unikate/teekanne-120ml-schwarz-braun-von-andrzej-bero-nr.1865 
      Allerdings muss man ja auch sagen, dass der Preis durchaus etwas höher ist als der Standardgaiwan. Natürlich ist der Preis gerechtfertigt, aber ich bin noch am überlegen, ob so eine Kanne wirklich zu mir passt... Aktuell habe ich 2 Gaiwans (100ml und 200ml) und 1 Kyusu (150ml). Ich trinke vorwiegend Oolong und Pu, da ist die Kyusu nicht unbedingt passend. Und der Gaiwan wird bei Aufgusszeiten über 1,2 Minuten ziemlich heiß und ich muss schon sehr aufpassen, dass ich da nichts falsch mache. Daher die Überlegung nach so einer schönen kleinen Kanne.. Natürlich dann auch ggf. mit entsprechender Teeschale  
      Ich sehe hier im Forum auch, dass viele mehrere Kannen haben, daher könnt ihr mir vielleicht bei diesen Punkten helfen :
      - Was muss ich beachten wenn ich sowohl Oolong als auch Pu trinken will? Innen braucht es dann schon eine Glasur oder?
      - Gibt es empfehlenswerte deutsche Shops wo man noch weiter schauen sollte? Allein die Tatsache das es Unikate sind, macht es interessant zu suchen  
      - Ich weiß, dass es viele Diskussionen gibt inwiefern so eine Kanne den Geschmack beeinflusst usw. Aber meint ihr, dass man im Vergleich zum Porzellangaiwan für so 10 Euro einen Unterschied merkt?
      - Vielleicht eine eher persönlichere Frage: Was ist das besondere für euch an solchen Kannen? Ich mein der Preis ist ja durchaus etwas höher, ist es für euch einfach "nur" schön anzusehen oder ist da noch was anderes hinter?
      Ein wenig Hilfe bei diesen Frage wäre super
      Viele Grüße und schon mal danke!
    • Von TomteTummetott
      Moin allerseits, 
      Bin neu hier und frage auch gleich, was mich gerade am meisten beschäftigt. Wie handhabt ihr das hier, wird noch eine förmliche Vorstellung erwartet? 
      Also: Wenn man tolle Keramik kauft wird jeder irgendwann feststellen, dass sie kaputt geht. Da immer mal was zu Bruch gehen kann, würde ich gerne lernen wie man die schönen Dinge wieder heile machen kann. Man stößt dann ja recht schnell auf die Kintsugi-Technik. Aber ich habe bis her noch keine gute Anleitung oder ähnliches gefunden. Am liebsten wäre mir ein Buch auf deutsch oder englisch. 
      Wenn ich mir vorstelle wie man die Arbeit angeht stellen sich mir einige fragen: 
      Kann man den trockenen Lack von der Keramik polieren, so dass das Urushi nur in den Rissen bleibt? Womit poliert man es am besten? Wenn ich das Pigment nicht von Anfang an dem Lack beimische, wann ist der richtige Zeitpunkt um es aufzutragen? Und so weiter. Vielleicht könntet ihr, die schon Erfahrungen mit dieser Kunst gemacht habe etwas genauer von den Arbeitsabläufen berichten? Ich möchte niemandem Konkurrenz mache. Ich habe nur großen Spass an der Arbeit mit den Pfoten und würde meine Schalen und Kännchen gerne selber heile machen können. 
      Grüße an alle 
      Tomte
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