1. GoldenTurtle

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  2. KlausO

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    • Von Stiefelkante
      Da bekommt man frisch eine Lieferung von YS und will eher routinehalber mal die Bings sehen und riechen. Da fielen mir bei dem ersten Bing diese weißen Flecken auf. Zum Glück habe ich für einen Bekannten ebenfalls den selben Shou Pu-Erh bestellt und siehe da: Der andere Bing ist deutlich dunkler, hat keinen Fischgeruch und auch nicht dieses weiße Flechtwerk. Eindeutig Schimmel. Ich habe es so auch gemeldet und bekomme glücklicherweise anstandslos einen neuen Bing. Aber was soll ich nun mit dem schimmligen Tee machen. Im Internet las ich dazu verschiedenstes. Etwa, dass man weißen Schimmel auf Pu-Erh tolerieren könne und nur der gelbe giftig sei. Dass ja Shou Pu-Erh nunmal durch Pilze erst seinen Geschmack bekomme und deswegen mehr davon nicht schlecht sein müssten. Mit zwei Waschgängen und 100°C sollte das ungefährlich sein. Aber auch die Gegenseite, die da eher zum wegwerfen rät,  auch wenn man den Tee verträgt, da nunmal cancerogene Stoffe gebildet würden.
      So ein bisschen Respekt davor habe ich ja schon, von verschimmelten Lebensmitteln halte ich ja auch Abstand. Blauschimmelkäse und co sind dabei Ausnahmen.
      Was sind eure Erfahrungen?`Hab ihr schon solchen Pu-Erh getrunken? Wie bereitet ihr ihn euch dann zu?

    • Von Diz
      Koffein Kristalle die beim rösten von Tee entstehen (hier Kabuse Sencha im Verdampfer).
    • Von miig
      Die Behauptung ist, sorry, einfach nur eine Behauptung. Sei mir nicht böse, aber dafür gibts echt keine gesicherten Anhaltspunkte. Schon allein weil die gesundheitliche Wirkung ohnehin schon gering bis nicht vorhanden ist. 2 Jahre hin oder her machen da auch keinen großen Unterschied.
      Sehr schwierig, solche Behauptungen. Bin kein Arzt, schon gar kein TCMler. Aber es ist schon sehr umstritten, inwiefern Tee tatsächlich auf die Gesundheit wirkt. Höchstwahrscheinlich in ziemlich geringem Ausmaß, wenn überhaupt. Und dass dann ein Bai Mu Dan auf die Lunge wirkt, während ein Lung Ching auf ein anderes Organ wirkt - das ist schon eine sehr weit hergeholte Aussage. Ist empfehlenswert, sich da etwas zurückzuhalten, wenn man nicht wirklich eine gute Basis hat.
      Danke für deine wertvollen Informationen. Ich sprech öfter mal mit einer angehenden Ärztin über solche Themen (hab da eine private Connection *g*) und sie äußert sich genauso. Niemand will alternative Methoden grundsätzlich verdammen, aber man muss halt doch sehr vorsichtig sein, weil da schon sehr viel gesagt wird.
      Das ist ganz einfach: Weil man mit dem Versprechen, dass es gar so furchtbar gesund ist, halt einfach viel Tee verkaufen kann, der sonst nicht wegginge. Hier haben wir immer wieder Fragen wie "welcher Tee hat die meisten Antioxidantien?" oder "wie kann ich meinen Tee so zubereiten, dass die gesundheitlichen Vorzüge maximiert werden?". Da gibt es nicht wenige Leute, die eben nur deshalb Tee trinken und kaufen, und drum wird damit kräftig hantiert.
      Oh doch... leider. Das ist schon so in den Köpfen, liegt in der gleichen mentalen Schublade wie die Superfoods.
      Haha, sehr schön gesagt. Sollte man irgendwo weit oben anpinnen, damit das aufpoppt, sobald man nach Gesundheit fragt.
    • Von SoGen
      Heute 08:30 läuft auf SWR2 in der Reihe 'Wissen' ein Feature von Gábor Paál: Wie gesund ist Tee?
      https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/wie-gesund-ist-tee-wundermittel/-/id=660374/did=22504654/nid=660374/sdpgid=1620671/1sbygfj/index.html
      _()_
    • Von Budeler
      Hallo liebes Forum,
       
      ich bin der absoluten Überzeugung, dass immens viele Kräuter eine sehr gesunde und heilsame Wirkung mit sich tragen, sodass sie des Öfteren auch diverse Medikamente problemlos ersetzen können, zu denen wir heutzutage allzu schnell greifen, wenn wir irgendwelche Probleme haben. Bei der ganzen Sache bin ich leider noch ein Anfänger und dabei in das Thema hinein zu wachsen. Erst vor Kurzem habe ich mich mit der eigenen Herstellung von Kräutersalben & -tinkturen sowie -rinsen befasst.
      Mir geht es jedoch zentral nun um Folgendes: Wenn man regelmäßig diverse Kräuterarten, beispielsweise täglich oder alle zwei Tage, als Tee zu sich nimmt, fängt der Körper an diese Nährstoffe als selbstverständlich zu betrachten? Ich möchte tunlichst vermeiden, dass ich meinem Körper die heilsame Wirkung dieser Kräuter täglich zu Gute tue, wenn ich jedoch dann mal krank werde der übliche Tee aus Salbei, Minze, Thymian etc. pp. dann keine, kaum oder überhaupt weniger heilende Wirkung hat, nur weil ich zuvor etliche Zeit täglich diese Kräuter zu mir nahm.
      Kann es also passieren, dass die heilsame Wirkung des Krautes dann ausfällt, weil mein Körper eine zu hohe Toleranzgrenze für die Wirkstoffe aufgebaut hat?
       
      liebe Grüße
      Budeler
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