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Also, das Problem ist folgendes: Als Pu-erh und Oolongtrinker in der TeeDiaspora habe ich kleine Kännchen und Gaiwane mit ca 100-120 ml Inhalt, rechnet man die Blätter ab hab ich pro Aufguß zwei Schälchen Tee (ca. 80 ml): Dabei brauch ich keinen Pitcher und kann bei den kleinen Mengen die Veränderungen des Tees schmecken, die beiden Schälchen haben den Vorteil, daß der Tee schnell abkühlt.

Wenn ich  aber nun mal zu der grünen Abteilung rüber will hab ich ein Problem: meine Kysus liegen zwischen 200 - 280 ml. Klar kann ich die auch nur halbvoll machen, ist mir dann aber trotzdem zuviel Flüssigkeit. Natürlich kann man die grünen Tees nicht so oft aufgießen wie einen anständigen Pu, aber manch einer von denen hält ja auch was aus. So trinke ich die meisten grünen aus der Schale im Grandpastyle und meine Kyusus trauern vor sich hin. 

Natürlich wäre die beste Lösung: vier Mittrinker. Aber siehe oben: TeeDiaspora.

Vielleicht habe ich ja etwas ganz einfaches übersehen?

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Hmm.. ich mach ja seit einer Weile fast alle Tees in einer 200ml-Kyusu. Ich lass halt dann länger ziehen. Bei weniger ausdauernden Tees sind es dann nur 2-3x, und das kommt ungefähr aufs gleiche raus wie mehr Aufgüsse in kleineren Kännchen. Ich nehm aber auch ca. 8g. Mit weniger Blättern wär mir die Kyusu zu groß.

Hab noch eine 300ml-Kyusu. Eigentlich ein gutes Gerät, aber die ist echt so groß, dass ich seltenst was damit anfangen kann. Die 200 gehen aus Bequemlichkeit noch ganz gut.

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Nicht ganz voll und größere Schälchen – teilweise sogar auch eine Chawan ;) 
Bei wenig ausdauernden Grünen hab ich so im Schnitt bei ca. 3 Aufgüsse ungefähr die selbe Flüssigkeitsmenge wie bei einem 80 ml Pu Kännchen.

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An welche Grüntees hast du denn gedacht? Meinen Erfahrungen und Trinkgewohnheiten, die sich allerdings ausschliesslich auf japanische Grüntees beziehen, nach empfinde ich deine Kyusu was die Größe angeht zwar am oberen Rand, aber durchaus im Rahmen was man alleine gut benutzen kann.  Wenn ich Sencha oder Fukamushi trinke, eigentlich alles ausser Gyokuro, bevorzuge ich eine Trinkmenge von 100-150ml pro Aufguss. Meist mache ich 3 Aufgüsse dann ist der Tee in der Regel erschöpft und ich voll. :D Da der Tee im ersten Aufguss relativ viel Wasser absorbiert und auch danach viel Platz zum entfalten braucht, nehme ich, wenn ich alleine trinke, eine Kyusu mit ca. 180ml Fassungsvermögen. Das ist die kleinste Standardgröße in Japan 10gō (10号). Gefüllt wird sie immer nur zu zwei Drittel. Das ergibt dann die gewünschte Menge. 

Für Hoji-cha oder wenn ich Grüntee nebenbei trinke, nehme ich eine größere Kyusu mit ca. 300ml Fassungsvermögen und auch größere massivere Becher (180-200ml). Darin bleibt der Tee länger warm und ich brauch nicht so oft aufgiessen. Wenn ich von zu Hause arbeite, habe ich eigentlich immer einen Grüntee, der heisses Wasser verträgt und auch bei längerem Ziehen nicht bitter wird, in der Kyusu.

Hoffe, das ermutigt dich, deine Kyusu aus ihrem Schattendasein zu befreien. :D  

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vor 15 Stunden schrieb Paul:

 

Natürlich wäre die beste Lösung: vier Mittrinker. Aber siehe oben: TeeDiaspora.

Vielleicht habe ich ja etwas ganz einfaches übersehen?

Seit ich für mein Lieblingskännchen (Vorsicht, Schleichwerbung) https://www.tee-kontor-kiel.de/zubehoer/teekannen/seitengriffkannen/teekanne-kyusu-schwarz-flache-form-220-ml?c=150   wieder ein neues Sieb eingesetzt habe, benutze ich es wieder täglich und beginne den Tag mit freundlichen Japanern. Dazu nutze ich Teeschalen vom Keramiker meines Vertrauens mit entsprechend großem Volumen. Das ist morgens sehr angenehm und ich trinke gerne viel Tee, mag es auch, wenn der Tee zarter wird, wo ihn andere eher nicht mehr aufgießen würden.

Ich habe die Grünen auch mit der kleinen Shiboridashi zubereitet - das macht auch Freude und schmeckt doch anders. Ausserdem ist die Handhabung einer Kyusu etwas Schönes.

Es bleibt also, eine große Schale und weniger oft aufzugießen, kleine Schale in Verbindung mit Pitcher zu nutzen oder mehrere kleine Schalen und Teegäste einzuladen. War das ein Wink?

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@Raku hübsches Kännchen!

Mit großem Volumen tue ich mir immer schwerer... während man oft ließt, dass sich viele langjährige Teetrinker bei größeren
Gefäßen wieder finden, bleibe ich bei meinen kleinen Kannen.

Hab´ mal mit zwei Yixing-Kannen von pu´erh-sk aufgestockt: einen hatte tatsächlich fast 150ml, aber voll gut, um mit leichteren
Tees auf längere Ziehzeiten zu gehen, und auch mal mehrer Minuten ziehen lassen. Aber über 150ml komme ich selten hinaus.

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vor 19 Stunden schrieb Paul:

Wenn ich  aber nun mal zu der grünen Abteilung rüber will hab ich ein Problem: meine Kysus liegen zwischen 200 - 280 ml. Klar kann ich die auch nur halbvoll machen, ist mir dann aber trotzdem zuviel Flüssigkeit.

Das Problem kann ich gut nachvollziehen @Paul. Ich habe auch in einem „umnachteten“ Moment zwei viel zu große Kyusus bestellt:

CE0B20FC-95FE-4662-BBC2-3CE53294010E.thumb.jpeg.87ffa81d0d1fa380ed528e6f871d414e.jpeg

Die linke fasst 220 ml; die rechte gar 380 ml, die bei mir nur im Schrank herumsteht (und für die sich - ganz nebenbei - auf der Teezui bei @Tobias82 während der Tee-Tauschbörse auch kein Interessent fand :ph34r:). Die 220 ml Kanne benutze ich äusserst selten und dann auch nur für Hojicha oder Genmaicha.

Ansonsten bin ich für die „grüne Abteilung“ aber gut gerüstet:

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Links: 100 ml, Mitte: 100 ml, Rechts: 160 ml

Da kann ich dann etwas variieren, je nachdem, wie hoch mein Flüssigkeitsbedarf ist :)

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Sehr interessant, wie hier die Vorlieben auseinander gehen! :)

Von meinen Kyusus (ich habe 5) hat nur eine weniger als 200ml Fassungsvermögen, und diese nutze ich ausschließlich zur Zubereitung von Gyokuro.

Ich persönlich habe, auch aufgrund der geringeren Aufgusszahlen im Vergleich zu Pu etc., kein Problem damit, wenn die Teemenge bei den einzelnen Aufgüssen größer ist.

Ansonsten hilft wohl nur eine passende Kyusu mit kleinerem Volumen. Hojo hat da ja wirklich tolle.... :whistling::lol:

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    • Von Timo
      Auf diesem Wege möchte ich mich von einer meiner ersten Kyusu trennen, die meinen Teeweg nur wenige Male aktiv begleitet hat. Es handelt sich hierbei um eine Banko Kyusu der 陶山窯-Töpferei in Yokkaichi. https://banko.or.jp/teapot/touzan/ Sie kann 240 ml aufnehmen und verfügt über ein Keramiksieb. Seinerzeit kostete sie umgerechnet rund 30 Euro.

      Gerne möchte ich sie gegen japanischen Tee - vorzugsweise grünen und schwarzen - tauschen. Es muss keineswegs viel Tee sein. Schließlich verkleinere ich meinen eigenen Bestand kontinuierlich. Dafür gerne Proben etwas höherwertigerer. Höher aufgelöste Fotoaufnahmen sende ich gerne auf Anfrage.
        

       
    • Von Winkla
      Hallo, 
      nach dem ich doch schon längere zeit hier durch die Gegend stöbere hab ich mich jetzt entschloss mich anzumelden. 
      Ich trinke schon etwas länger sehr gerne grünen Tee. Habe mir dann auch eine Kyusu mit ca. 270 ml und zwei schälchen gekauft. 
      Ich habe den Tee bisher ich nenne es mal Westlich zubereitet. Die Kyusu hat einen herausnehmbaren Sieb habe dort mein Tee drin gemacht und nach ende der Ziehzeit den Sieb mit dem Tee herausgenommen einen zweiten und dritten aufguss gab es nicht. Das Kännchen reichte für ungefähr zwei bis drei meiner Schälchen.
      Nach jetzt längerem Informieren hab ich feststellen können das die meisten nur soviel Tee kochen wie in ihr Trinkgefäß passen und dafür mehrere Aufgüsse machen. Verstehe ich das so richtig?  
      Da ich jetzt neuen Tee bestellen wollte möchte ich eventuell auch mir eine neue (nicht zu teure) Kyusu und eine Schöne Trinkschale kaufen. Über Empfehlungen würde ich mich freuen. 
      Bis jetzt habe ich nur Sench, Bancha und Gyokuro, wobei ich Sencha und Bancha sehr gerne trinke aber der Gyokuro mir überhaupt nicht zugesagt hatte ( lag wahrscheinlich an der falschen Zubereitung). Würde demnächst auch gern mal Oolong und Weißer Tee probieren. 
      Dann als letztes gibt es noch die Frage wann nutze ich eine Kyusu und wann eine Gaiwan.
      Ich denke sind erstmal genug Fragen für den Anfang  
      So noch kurz zu mir da dies ja mein erster Post ist.  
      Ich heiße Tom bin 21 Jahre alt und habe schon seit einer geraumen Zeit ein Fable für die Asiatische und vor allem für die Japanische Kultur. Ich wohne ziemlich auf dem Land irgendwo im nirgendwo weswegen es mit Teeläden sehr schlecht aussieht  
    • Von Tanuki
      Nun verfolge ich einige Themen in diesem Forum und durfte einiges lernen bzw auch verschiedene Ansichten sehen. Da auch Geschmäcker verschieden sind würde ich auch gerne eure Ansichten hören. 
      Aber um was geht es genau?
      Um Kännchen generell, da viele diverse Kännchen sammeln und nutzen würde ich gerne einige Themen ansprechen und wissen was ihr davon hält. Da gerade das Thema Aufgussgefäße gerade bei Anfängern immer ein großes Thema ist dürfte dies auch für diese interesannt sein. Ich selbst habe eine kleine Sammlung an Kännchen da ich diese u.a auch sehr schön finde. Zuden haben einige Kannen ihren eigenen Tee.
      Von den Preisklassen bin ich eher günstig angesiedelt und zu meinen Favoriten zählen u.a eine 400 ml kyusu aus tokoname die ich für oolong nutze und meine kleine bankoyaki kyusu für grüntees (meine "teuren" Stücke). Neben ein paar Allrounder habe ich auch 2 Kännchen die ich als "Anfängerkännchen" bezeichnen würde  und über diese möchte ich jetzt genauer reden.
      So die riesen Einleitung ist zu Ende
      Und zwar nehme ich als Beispiel eine mir geschenkte Fake yixing Kanne und eine chinesische kyusu die ich aus Interesse im Internet geordert hatte.
      Nun Fang ich mit der geschenkten Kanne an. Diese ist etwas bemalt , besitzt innen einen kugelsieb ist handlich und gießt gut ab. Als Laie also eine super Kanne  . Diese war ein Mitbringsel aus China. Geschmacklich gibt diese nichts negatives ab, nur wurde diese scheinbar gefärbt . Ich habe bis jetzt nur 2 Mal Tee darin aufgebrüht und insgesamt nicht negatives festgestellt. Natürlich ist der Sieb Recht grob und beim ausgießen kommt immer ein wenig mit. Aber hier erwarte ich kein super gefiltertes ergebnis. Zum Preis oder der genauen Herkunft kann ich leider nichts sagen wird aber kein Meisterstück sein.
      Als zweites kommt diese wohl "maschinell" erstellte kyusu. Und es ist die aller billigste die ich gefunden hatte. 
      Meine Erwartungen waren auf einem Niveau zwischen hoffentlich kommt sie an und hoffentlich dann noch unbeschädigt. Also meine Erwartung gleich null. Preislich war ich mit 5euro gut dabei.
      Als diese dann ankam war ich doch auf dem ersten Blick verwundert. Die kann man echt benutzen. Also wurde diese 2 Mal ausgekocht und war anschließend Staub und geruchsfrei.  Die Verarbeitung ist nicht die beste, dennoch ist ein metallsieb drin, der Deckel wackelt nicht und sie gießt ohne kleckern aus.  Zwar bin ich noch zwiegespalten ob ich diese nutzen werde aber als Kanne zum Wandern wäre sie gut genug. Sie ist nicht lackiert oder beschichtet. Also blanker Ton.  Also wär hier eure Meinung gefragt. Würdet ihr daraus trinken? Wenn ja mit welcher Vorbehandlung? 

       
      Aber jetzt seit ihr dran. Was haltet ihr von solchen Kannen? Wenn ein Anfänger ( z.b. ich :D) diese für den Einstieg nutzen würde, würdet ihr davon abraten?
      Habt ihr Erfahrungen mit solchen Ramsch Tonwaren?
      Muss es eurer Meinung nach immer eine perfekte Kanne von einem Meister sein die aus einem xy Ton hergestellt wurde? Mal von wabi Sabi abgesehen.
      Worauf achtet ihr bei dem Kauf von Teegeschirr? Und geht ihr auch Mal Risiken ein wie "Blindkäufe" oder auch Mal Käufe aus Interesse wie in meinem Fall mit dieser kyusu?
      Leider bekomm ich mein Gedankengut gerade nicht richtig gesammelt, deswegen entschuldige ich mich schon Mal für unverständliche Texte und zusammenhanglose abschweifungen.
       
      Eure Erfahrungen würden mich auch sehr interessieren
    • Von AndreH
      Hallo Zusammen,
      meine Bank-Kyusu hat geschimmelt. Es ist eine "Arbeitskyusu", die ich auf Arbeit einsetze. Ich habe sie nicht oft benutzt und musste feststellen, dass irgendein Oolong oder Karairicha dort wohl 6 oder 8 Wochen vor sich hin gammelte und eine schöne Schimmellandschaft entblättert hat. 
      Ich habe sie nun ausgewaschen und dann ein paar Stunden in Wasser "eingeweicht". Nun habe ich sie gründlich ausgespült und sogar mit den Fingern ausgewaschen (Frevel!). Meine Frage: Was kann ich noch tun? Die Keramik ist ja offenporig. Ich will mal noch einen Sencha drin brühen und über Nacht stehen lassen. Nur ist damit der Schimmel verschwunden? Hat jemand damit Erfahrung?
      Danke, A.
    • Von maxmax273
      Hallo, ich habe mir am 28.5. bei Thes du Japon etwas Shincha und eine Kyusu bestellt, Gesamtwert ca. 110 Euro. Seit dem 2.6. liegt die nun beim deutschen Zoll (laut Tracking Nummer). Nun meine Frage: Ich habe im Internet zwei Möglichkeiten gefunden, und zwar einmal, dass man selbst dann nach Frankfurt zum Zollamt muss, und dort die Steuern bezahlt. Oder, dass das Paket dann von der DHL geliefert wird, und man die Steuern beim Postboten bezahlt. 
      Was stimmt denn? Wie lange dauert die Abfertigung beim Zoll in der Regel? Kann ich den Postboten nur bar bezahlen, oder geht das auch per EC Karte? 
      Vielen Dank
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