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vor 5 Stunden schrieb Alexander Müller:

 Ja, nach 2 Jahre entwickelt Pai Mu Dan ein viel besseren Geschmack und seine Gesundheitliche Wirkung steigt an.

Die Behauptung ist, sorry, einfach nur eine Behauptung. Sei mir nicht böse, aber dafür gibts echt keine gesicherten Anhaltspunkte. Schon allein weil die gesundheitliche Wirkung ohnehin schon gering bis nicht vorhanden ist. 2 Jahre hin oder her machen da auch keinen großen Unterschied.

vor 4 Stunden schrieb Alexander Müller:

Das Tema "Tee-TCM" ist in Deutschland dank mangelnder Aufklärung leider nicht sehr verbreitet. Grundsätzlich wirkt jede "Teeart" anders auf dem Menschlichen Körper. Innerhalb dieser unterscheiden sich die Wirkungen noch einmal.

Beispiel: Pai Mu Dan wirkt auf den Lungen-Meridian. Die in der TCM beschrieben Wirkung stellt sich erst nach 2 Jahren Lagerung ein und steigert sich über die Jahre. Nach  7 Jahren kann man sagen ist es ein kleiner Schatz. Besonderheit laut TCM: Verbessrung der Haut der Zähne der Lunge für die Leber bringt er aber nichts.

Sehr schwierig, solche Behauptungen. Bin kein Arzt, schon gar kein TCMler. Aber es ist schon sehr umstritten, inwiefern Tee tatsächlich auf die Gesundheit wirkt. Höchstwahrscheinlich in ziemlich geringem Ausmaß, wenn überhaupt. Und dass dann ein Bai Mu Dan auf die Lunge wirkt, während ein Lung Ching auf ein anderes Organ wirkt - das ist schon eine sehr weit hergeholte Aussage. Ist empfehlenswert, sich da etwas zurückzuhalten, wenn man nicht wirklich eine gute Basis hat.

vor 2 Stunden schrieb Hyeongseo:

Die Meridianlehre der TCM hat keinerlei wissenschaftliche Basis (wie viele andere Bereiche der TCM), deshalb ist die mangelnde Aufklärung durchaus berechtigt xD. Insgesamt sollte man sich nicht von dem Image der TCM blenden lassen, die Akupunktur ist noch ihr Bestes Pferd im Stall und selbst hier ist die Studienlage kontrovers. Dennoch ist sie inzwischen von den Kassen für wenige Krankheiten zugelassen (chronische Rückenschmerzen, Kniegelenksarthrose), aber nur wenn sie von einem Arzt durchgeführt wird, der auch in Psychosomatik ausgebildet ist. Das impliziert schon die psychische Komponente der Erkrankung - und der Therapie. 

Ich befürworte Phytotherapie, solange sie evidenzbasiert ist und bin deshalb nicht per se gegen pflanzliche Arznei. Man muss aber doch zugeben, dass Pflanzen nunmal nicht zur Förderung unserer Gesundheit geschaffen sind und es deshalb meist bessere chemische Alternativen mit weniger Nebenwirkungen und besserer Pharmakokinetik gibt (siehe z.B. Digitalis). Dennoch fehlen zu diesem Thema viele Studien, da sie schlecht finanziert sind und auch schwer durchführbar sind. Ich bezweifle, dass sich dies in Zukunft ändern wird. Ich bezweifle aber auch nicht, dass der Glaube und der Placeboeffekt Berge versetzen kann :).

Danke für deine wertvollen Informationen. Ich sprech öfter mal mit einer angehenden Ärztin über solche Themen (hab da eine private Connection *g*) und sie äußert sich genauso. Niemand will alternative Methoden grundsätzlich verdammen, aber man muss halt doch sehr vorsichtig sein, weil da schon sehr viel gesagt wird.

vor 3 Stunden schrieb Hyeongseo:

Ich verstehe nur nicht, warum man den Tee immer mit dem Attribut "gesundheitsfördernd" verkaufen muss?

Das ist ganz einfach: Weil man mit dem Versprechen, dass es gar so furchtbar gesund ist, halt einfach viel Tee verkaufen kann, der sonst nicht wegginge. Hier haben wir immer wieder Fragen wie "welcher Tee hat die meisten Antioxidantien?" oder "wie kann ich meinen Tee so zubereiten, dass die gesundheitlichen Vorzüge maximiert werden?". Da gibt es nicht wenige Leute, die eben nur deshalb Tee trinken und kaufen, und drum wird damit kräftig hantiert.

vor 3 Stunden schrieb Hyeongseo:

Ich hoffe doch niemand zwingt sich hier seinen Tee jeden Tag rein, nur um unterm Strich ein Mü gesünder zu sein :).

Oh doch... leider. Das ist schon so in den Köpfen, liegt in der gleichen mentalen Schublade wie die Superfoods.

vor 3 Stunden schrieb Hyeongseo:

Hört lieber auf zu Rauchen, ernährt euch gesund und bewegt euch mehr - bringt erwiesenermaßen deutlich mehr.

Haha, sehr schön gesagt. Sollte man irgendwo weit oben anpinnen, damit das aufpoppt, sobald man nach Gesundheit fragt.

bearbeitet von miig

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Oh je: was habe ich nun angestellt:)

In China gibt es 2 Gruppen 1: Traditionelle Gong FU mit Medizin-nur ca 5000 Jahre Erfahrungswerte

                                                2: Ein Studium der Chinesischen Tee-kunde- geht es sehr Wissenschaftlich zu

Unsere Mediziner wissen das ein Großteil unserer Medikamente Ursprünglich Natürlich sind. Beste Beispiel Penicillin , Acetylsalicylsäure, Insulin. 

Bei Tee gibt es leider sehr viele Missverständnis in der Westlichen Ansicht aufgrund einfacher Übersetzungsfehler.

Meine Aussagen beruhen nicht auf Google sondern aus einem langen Studium. Deshalb lege ich das Thema mal lieber wieder ab.  

Meine Aussagen dienen zur Unterstützung des Traditionellen Chinesischen Umgang mit Tee 

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@Alexander Müller

Ich will niemandem etwas Böses. Ich fand es wirklich seltsam, dass du dich bei einer Teevorstellung sofort auf die gesundheitliche Wirkung hinweist, wenn es klar eher um den Geschmack ging. Ich komme nicht drum herum, dass ich mich fühle als ob mir damit etwas verkauft werden soll, sry :|.

Ich widerspreche nicht, dass grüner Tee "gesünder" ist als andere Getränke und dass er in anderen Kulturen eine tiefere Tradition hat, aber er ist ein Genussmittel. Grüner Tee enthält zwar viele einzelne gesunde Stoffe, die in Studien gerade genauer untersucht werden, kann aber auch die Wirkung wichtiger Medikamente (v.a. Herzkreislaufmedikamente, aber auch Immunsuppressiva und Gerinnungshemmer) abschwächen oder verstärken und somit auch Schaden anrichten. Man muss sich immer im Klaren sein, alles was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung. Deshalb hoffe ich, dass das ein wichtiger Teil des Teekunde-Studiums ist und nicht unbedingt die weit hergeholte Meridianlehre :(

Ich hoffe du bist nicht böse! Ich will dir nicht zu nahe treten, du weißt sicher weitaus mehr über grünen Tee als ich :), v.a. über chinesischen, da bin ich noch blutiger Anfänger. Aber ich bin manchmal auch einfach unverbesserlich und muss meine Meinung sagen, wenn es um fragwürdige Gesundheitsversprechen geht.

 

Lg, 

Hyeongseo 

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      Ach Mist, leider doch nicht:
       
       
      Also sei die Studie hier eher der Vollständigkeit halber aufgeführt zu verstehen.
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      Da ich schon immer ein wenig neugierig war und auch Mal das Thema Tee trinken wissenschaftlich angehen wollte... Okay eher wie ein Kind experimentieren wollte hab ich bei den letzten Tees die ich trank ein wenig den Ph Wert ausgelesen. Doch warum? Nunja es ist etwas interesannt und es soll da draußen Menschen geben die ihre Lebensweisen nach Ph werten richten z.b. um Sodbrennen vorzubeugen.
      Aber kurz in die materie.
      Was zeigt der Ph Wert an? Der Ph Wert zeigt an wie sauer oder alkalisch eine Substanz ist. Der Wert geht von 1(sehr sauer) über 6-8 ( neutral) auf 14 (hochalkalisch).  zum Thema verdünnen und neutralisieren komme ich aber jetzt nicht.
      Nun wollte ich euch meine kleinen Ergebnisse Mal teilen.
      Wasser Ph 7 (neutral),
      milky oolong ( mit Milch behandelter oolong) Ph 5,5-6 ( leicht sauer) 
      Rooibos war mit Ph 6 noch neutral
      Silverneedle hatte den Wert 7-8 und ging in die Richtung Base 
      Sincha bzw alle getesteten grüntees waren bei Ph 6 also noch neutral.
      Diese Werte waren für mich Recht langweilig da alles noch zu neutral war also testete ich einen Recht leckeren Früchtetee namens Bitterlimonade. 
      Siehe da der Ph Wert lag bei 3 also doch schon sauer. Aber zum Thema Zahngesundheit sollten wir und denke ich keine Sorgen machen. Da vergleichsweise Cola Dank der Phosphorsäure einen Ph Wert von 2 und einem Haufen Zucker bedenklicher sein sollte
       
      Ich denke das normale Tees keinen großen Unterschied bringen sollten, aber wenn ich was bestimmtes testen soll dann sagt es einfach. 
      Getestet wurde das "Experiment" mit einen indikatorpapier.
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