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Mag noch jemand Rotbuschtee mit Gewürzen? Aromatisierte Tees sind mir meist zu künstlich, aber Rotbuschtee pur ist langweilig. 

Die Mischung für Yogi-Tee schmeckt mir, Glühweingewürze wie Sternanis, Zimt und Nelken schmecken eigentlich immer, und in der Glühweingewürzmischung sind auch noch Orangenschalen. Piment oder schwarzer Pfeffer passen auch mal rein. Ganz anders ist Tee mit Kardamon (aus grünen Kapseln) und manchmal zusätzlich mit Nelken. Und natürlicih passt auch Ingwer gut. Abhängig von der Tageszeit ersetze ich einen Löffel Rotbuschblätter durch einen kräftigen Assam. Mir schmeckt der Rotbuschtee auch mit Orangenaroma und Zimt - aber nur aus Orangenschalen schmeckt es nicht besonders, als geriebene und aromatiserte Orangenschale aus dem Päckchen ist schon wieder reichlich künstlich. Habt ihr eine bessere Idee  für die man keine Bioorangen braucht? (Die sind zumindest hier kaum aufzutreiben.) Vanille habe ich nur ein Mal ausprobiert. Das schmeckte letztlich wunderbar - aber erst nachdem ich fast eine ganze Schote verwendet hatte. Dafür ist Vanille zu teuer. Geht es auch etwas sparsamer?

Habt ihr noch weitere Ideen wie man Tee verfeinern kann? Und wie bereitet ihr das zu`? Die empfohlene Methode erst das Wasser mit den Gewürzen kochen zu lassen funktioniert gut, aber sie ist für ein Alltagsgetränk zu aufwendig. Außerdem reicht mit ein Teelöffel Gewürz auf einen Liter Wasser. Angegeben ist beim Yogi-Tee ein Esslöffel. Ich stecke die Gewürze in ein Teeei und gieße den Tee normal auf. Dann kommt er aufs Stövchen. Wenn nach sechs Minuten der Tee entfernt wird hat die erste Tasse ein leichtes - aber deutliches - Gewürzaroma, wenn das Teeei nach 25 Minuten entfernt wird ist der Tee schon sehr kräftig gewürzt. Kann man das noch verbessern?

 

 

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Rooibosh-Tee mag ich nicht unbedingt mehr. Hatte da eine Weile übertrieben...

aber bei dem aromatisieren mit Vanille könnte ich mir vorstellen, dass du es wie bei selbstgemachtem Vanillezucker probierst.

1 Schote halbieren und mit dem Tee gut 1-2 Wochen lagern, immer mal schütteln. Dann hat der Tee auch Zeit den Geruch/Geschmack anzunehmen und das Mark der Vanille verteilt sich dazwischen schön.

meine Tochter mag den Vanille-Roibosh-Tee auch gerne als Eistee. Es gibt so eine tolle Flasche, wo du den Tee lose im Wasser schwimmen lässt und das Ganze erst beim Ausgießen gefiltert wird.

Andere Aroma-Varianten wären:

Rose, Chrysantheme, Jasmin, Gojibeeren, Osmanthusblüten 🤤, Anis, Zitronensaft, ...

bei uns schwimmt solches Beiwerk mittlerweile schön frei in der Teekanne mit.

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Das klingt nach zwei guten Ideen. Vielen Dank, das probiere ich gerne mal aus. Eistee aus Rotbuschtee trinken wir auch gern - aber den kann man mit einem Schuss Saft leicht verfeinern. 

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    • Von oberaffe
      Guten Tag zusammen,
      ich komme gerade aus dem Oman und bin dort an jeder Straßenecke in den Genuss eines Schwarztees mit Milch, Kardamom, eventuell Ingwer, meist stark gezuckert , nie bitter ,meist aus einem großen(min 10l ) Gefäß - gekommen.
      ich habe leider versäumt nach der möglichen Zubereitungsart zu fragen.
      Die Fragen nun:    
      - wie schafft man es, dass die Bitterstoffe des Tees keine Dominanz entwickeln?
      - bei o.g. Zutaten bin ich mir sicher, Zimt, Nelken  könnten auch dabei gewesen sein.  Was könnte man dort hinein packen?  Bzw. lässt man "die ganze Suppe" gemeinsam ziehen?
      - Häufig wurden Beuteltees  eines, sonst eher für die Eisteeherstellung bekannten, Herstellers  mit gelbem Label  verwendet. Ich könnte mir das ganze auch gut mit Pu erh -tee vorstellen   oder mit einem kräftigen, malzigen (meine Teeerfahrungen+ Wissen sind/ist noch nicht stark entwickelt, weswegen für eventuellen Nonsens vorab um Entschuldigung bitten möchte) Second flush Assam  Tee. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich bei einigen die Fußnägel hochrollen bei dieser Pantscherei, geschmeckt hat es dir jedoch köstlich.   Welche Tees würdet ihr ggf. anraten?
       
      Ich danke herzlich vorab
       
      mit besten Grüßen
      Fabian
    • Von Gerhard Biel
      Eine kurze Vorstellung vom Teekontor Nordfriesland
       
      Vor 31 Jahren entschloss ich mich kurzerhand aus einer gegebenen Chance, meinen bisherigen Lebensweg in den Weg eines Teehändlers zu ändern.
       
      War es vorher die Holz- bzw. Baustoffbranche, der Kunststoffbau oder die Gastronomie, so war ich jetzt bemüht etwas mehr als über den Rand eines Teebeutels zu schauen.
      In diesen Anfängen wurde ich von einigen, mir damals noch recht unbekannten, Teehändlern und Importeuren unterstützt.
       
      So habe ich mir in den vergangenen 31 Jahren vieles erarbeitet und den mühsam erlernten Tee- Beruf und Tea Tester auch zu meinem Hobby gemacht. Wer kann schon von sich behaupten ein Hobby zum Beruf zu haben?
       
      31 Jahre...... Was ist nicht alles inzwischen passiert.....
       
      Angefangen in einer Garage, umgebaut als Misch- und Umfüllraum.
      Der Aufbau mehrerer Teeläden in Husum, Westerland Sylt, Amrum, Föhr, Flensburg, Friedrichstadt, Heide .... ja sogar  meiner Geburtsstadt in Itzehoe.
      Bau eines größeren Mischschuppens, neben fünf Jahren Umbau eines inzwischen erworbenen Wohnhauses, in dem an allen Ecken und Kanten Teekisten und Säcke zu finden waren, nur wohnen konnte man dort noch nicht.....
      Dann der nächste große Schritt in die Zukunft... 
       
      Der Bau einer richtigen aus massiven Steinen gefertigten Teelager- und Mischhalle, mit vernünftigen Büroräumen, weil alles aus den Nähten zu platzen drohte.
      Die Entwicklung eigener Tee- Mischmaschinen und Kandisabfüllern, um besser produzieren zu können. 
      Das Konzept und der Aufbau eines eigenen Online Shop.    
       
      In den 31 Jahren habe ich ca. alle 1-2 Jahre immer mal wieder einen Ausreißer in die teeanbauenden Länder gemacht,
      wie mehrfach Indien, unter anderem Südindien, Nepal, Darjeeling, Sikkim, Assam, Ceylon, Mauritius, China, Südafrika, 
      um mich vor Ort zu informieren und den Tee   „ im wahrsten Sinne des Wortes“   zu begreifen und in Bildern festzuhalten.
      Unterstützung bei meinen meisten Reisen erhielt ich hierbei von und mit meinem langjährigen indischen Freund und Teehändler Ajoy Chatterjee.
       
      Gerhard Biel
       

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