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Anfänger sucht schwarzen Tee als Kaffeeersatz


Franzerl
Gehe zur Lösung Gelöst von Doris Lessing,

Frage

Hallo Zusammen,

 

ich trinke viel Kaffee seit Jahren, den ganzen Tag über verteilt. Mir bekommt das Zeug aber nicht mehr so wirklich, also bin ich in letzter Zeit dran, eine Alternative zu finden. Ich habe mir, bitte nicht hauen, vor ein paar Wochen zum probieren schwarzen Beuteltee gekauft. Er schmeckt ganz gut, hiervon mache ich jetzt morgens immer eine große Kanne fertig und fülle die um in eine Thermoskanne und nehme die mit auf Arbeit und trinke dann davon.

 

Seit ich mich nun mehr informiere und schlau mache stoße ich aber nur auf Videos und Beiträge, in denen die Leute das Teetrinken zelebrieren, mehrere Aufgrüsse machen, nirgendwo gibt es Leute, die das so machen wie ich, so kommt es mir vor.

 

Frage 1: Bin ich da wirklich so allein?

Frage 2: Ich suche nun also einen guten schwarzen Tee, der keine Millionen kostet und den ich wie bisher auch morgens zubereiten kann, umfüllen kann und den ganzen Tag über verteilt trinken kann, ohne dass er am Ende schlecht schmeckt. Für mehrere Aufgüsse oder irgendwelche Zelebrierungen habe ich keine Zeit, ist auch nicht meins mich damit näher zu beschäftigen.

 

Danke euch allen schonmal!

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  • Lösung

Expertin bin ich auch nicht. Mein Favorit für jeden Tat ist der Mevlana von Goran aus dem türkischen Laden. Es gibt ihn auch in Beuteln, aber das habe ich nur im Netz gesehen, nicht im Laden. Der Tee ist zwar billig, aber sehr aromatisch und nicht bitter. Ich trinke ihn gern mit Milch und Zucker, aber das ist nicht nötig.

Wenn dir das nicht kräftig genug ist bist du mit Assam-Tees, Ostfriesenmischungen oder Irish breakfast-Mischungen besser dran. Ich vertrage diese Sorten leider nicht, aber mit Milch und Zucker sind sie lecker. 

Wenn das zu viel des Guten ist: English breakfast-Mischungen sind meist milder. Da gibt es einen guten offenen Tee bei DM. 

Wenn es milder sein soll - etwa am Nachmittag - geht nichts über einen Tee aus Darjeeling. Rossmann hat oft sehr guten preiswerten offenen Darjeeling. Ich mag auch den Bio- ud Fairtrade-Darjeeling von Aldi-Süd, aber er ist wirklich sehr mild. Das ist ein Beuteltee. Davon gibt es auch einen leckeren Earl-Grey, der kein aufdringliches Parfumaroma verströmt (Schwarztee mit Bergamotteöl. Bergamotte ist eine Südfrucht.) 

Auch schwarzer Tee enthält Coffein, wenn auch weniger als Kaffee. Wenn dir das zu viel ist schau dich mal unter den Rotbuschtees (=Roibos) um. Wenn du die künstlichen Aromen nicht magst, schmeckt er auch mit einigen Gewürzen und natürlichen Aromen. Dass Kräuter- und Früchtetees ebenfalls coffeinfrei sind weißt du ja sicher. 

Lose Tees sind meist billiger und besser als Teebeutel. Du kannst - z.B. von Cilia) die Filtertüten und einen passenden Halter oder Teeclip kaufen. Das sind dann nur wenige Sekunden Mehraufwand und du kannst den Tee direkt in der Thermoskanne aufbrühen.



 

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Bist du denn mit deinem aktuellen Tee unzufrieden? Ich schätze eher, dass ein Großteil der Deutschen den Tee so trinkt wie du, nur die meisten berichten davon dann nicht im Internet ;) Wenn du nicht viel Zeit und Geld investieren möchtest, probiere doch einfach mal einige Sorten aus dem Super- oder Biomarkt (bevorzugt nicht die allerbilligsten) und schau, was dir schmeckt. Ich trinke z.B. ganz gerne türkischen (losen) Schwarztee, den gibt es in türkischen Läden sehr günstig. Wenn du etwas "ausgefalleneres" möchtest, empfehlen dir die Schwarzee-Experten sicher gerne was. Ich hatte neulich zum Beispiel einen zu langen Nadeln gerollten Dianhong, einen chinesischen Schwarztee, den ich sehr interessant fand. Oder du probierst mal einen tiefgerösteten japanischen Grüntee (Houjicha), die finde ich als Kaffee-Ersatz auch recht tauglich.

Viel Spaß dabei! Vielleicht ist das ja dann auch erst der Anfang deiner Teereise :) 

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vor 3 Stunden schrieb SoGen:

Dann dürftest Du mit den Empfehlungen DM, Rossmann und Aldi als Bezugsquellen bestens bedient sein.

Dem schließe ich mich an.

Wenn du (Franzerl) morgens (und evtl. mittags) eine Thermoskanne Tee bereitest, dann verändert sich der Tee über den Tag schon vom Geschmack, teils auch der Farbe.
Sprich...mit den Handelsüblichen "Mischungen" bist du gut bedient da diese Tees günstig sind und deine Art der Zubereitung auch ohne große Verluste an Geschmack, Farbe, etc. überstehen. Sie sind meist für genau dieses Trinkverhalten konstruiert, nehmen auch längere Ziehzeiten/zu heißes Wasser/etc. nicht übel.

Generell sollte man Tee besser frisch gebrüht trinken...alles andere wäre bei "teuren" Tees Geldverschwendung (wurde ja schon geschrieben).
Aber auch ich nutze auf der Arbeit einen billigen Supermarkt-Tee...aus oben genannten Gründen. Kaufe meist den Messmer Nr. 10.

 

Bearbeitet von Jokum
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vor 3 Stunden schrieb Franzerl:

Naja zufrieden nicht, ich denke halt dass es bestimmt (auch für meine Ansprüche) besseren Tee gibt als schwarzen Beuteltee für keine 2 Euro...

 

Nur weil ich mich für diese Aufgüsse nicht interessiere darf ich also keinen hochwertigeren Tee trinken? 

 

Natürlich gibt es Tee für verschiedene Ansprüche und auch für verschiedene Anlässe. Ich denke, es gibt auch hier im Forum verschiedene Teetrinker - darunter Leute, die das Teetrinken zu ihrem Hobby gemacht haben wie andere das Weintrinken,  Leute, die Tees als Durstlöscher lieben und nach Zubereitungstipps suchen werden auch hier fündig und manche Leute wollen sich sogar über Teeautomaten austauschen. Aber wenn es dir darum geht den Tee stundenlang in der Thermoskanne zu halten bist du mit einem Tee aus dem Drogeriemarkt wirklich gut bedient. Aber auch die Tees der großen Firmen wie Messmer oder Teekanne sind durchaus gut und für solche Zwecke geeignet. Billiger und für meinen Geschmack auch besser sind Tees aus dem türkischen Laden  - aber auch das ist Geschmackssache. 

In Thermoskannen setzt sich das Aroma des jeweils letzten Tee übrigens fest. Ein Stövchen und eine Glaskanne sind für zu Hause besser. 

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Kann das Bedürfnis schon sehr nachvollziehen @Franzerl. Ich schleppe seitdem ich denken kann auch überall Thermoskannen Schwarztee über den Tag mit mir herum. Da bin ich dann aber mit einem ranzigen Friesen schon sehr zufrieden.

Probier dich mal durch unterschiedliche 'Dian Hong' - Tees durch (schwarzer Tee aus der Provinz Yunnan mit vielen Varianten und Profilen, sowie Preislagen).
Ist dann natürlich schade (und letztlich auch preislich teurer), wenn das Blattgut dann wegkommt, obwohl es erneut hätte aufgegossen werden können. Und wäre sicher auch etwas zuviel 'Perlen vor die Säue', wenn der Tee recht bald umkippt (- siehe die Kommentar oben).

Ich weiß nicht, wie mobil oder stationär du bei der Arbeit bist. Aber zumindest am Rechner bietet sich auch eine andere unkomplizierte Methode an, bei der das Blattmaterial so ausgereizt werden kann:

https://www.youtube.com/watch?v=9T-jv7BhB5o

https://youtu.be/s4n46yP-1tE?t=50  (hier auch Minute 1:43)

 

PS: Statt schwarzen Tee kann ich mir auch Shou - Pu Erh - Tee als Kaffee-Ersatz vorstellen. Der funktioniert auch sehr gut in einer großen Kanne - und ist meist günstiger als ein Sheng - Pu Erh. Gerade bei einer etwas höheren Menge an Blattmaterial bewegt der sich schon in diese Richtung - wobei mein letzter Kaffee auch bereits so einige Jahre zurückliegt.
(Einfach mal nach den großen Marken, wie z.B. 'Menghai Tea Factory' (z.B. 'V93') suchen)

 

Bearbeitet von blindblend
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vor 13 Stunden schrieb Franzerl:

Für mehrere Aufgüsse oder irgendwelche Zelebrierungen habe ich keine Zeit, ist auch nicht meins mich damit näher zu beschäftigen.

Dann dürftest Du mit den Empfehlungen DM, Rossmann und Aldi als Bezugsquellen bestens bedient sein. Wohl bekomm's. Für die Mehrheit der Foristen hier ist Tee allerdings ein Genussgetränk und Kulturgut, kein billiger koffeinhaltiger Durstlöscher. Das heisst, dass man an das Ausgangsmaterial gewisse Mindestansprüche hinsichtlich Qualität stellt, die von Drogeriesupermärkten nicht befriedigt werden - die haben eine andere Zielgruppe (s.o.) als der Fachhandel. Außerdem bedeutet dies, dass man hinsichtlich Zubereitung einiges an Sorgfalt aufwenden muss und sich dabei geeigneter Gerätschaften bedient, wobei letztere durchaus auch (in zweiter Linie) ästhetische Ansprüche befriedigen dürfen. Dazu gehört Erfahrung, Übung - und das, was man altmodisch als "Geschmack" bezeichnet. Mit "Zelebrieren" hat dies nicht das Geringste zu tun.

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vor 13 Stunden schrieb olem:

Bist du denn mit deinem aktuellen Tee unzufrieden?

Naja zufrieden nicht, ich denke halt dass es bestimmt (auch für meine Ansprüche) besseren Tee gibt als schwarzen Beuteltee für keine 2 Euro...

 

vor 30 Minuten schrieb SoGen:

Dann dürftest Du mit den Empfehlungen DM, Rossmann und Aldi als Bezugsquellen bestens bedient sein. Wohl bekomm's. Für die Mehrheit der Foristen hier ist Tee allerdings ein Genussgetränk und Kulturgut, kein billiger koffeinhaltiger Durstlöscher.

Nur weil ich mich für diese Aufgüsse nicht interessiere darf ich also keinen hochwertigeren Tee trinken? 

 

Ich trinke meinen Kaffee und Tee nicht während ich sitze und halt Tee trinke, ich mache dabei andere Dinge. Arbeiten, Computer spielen, lesen, was man halt so macht. Da habe ich halt keine Lust immer eine winzige Menge aufzubrühen sondern möchte einfach aus einem großen Becher Tee schlürfen, den ich halt morgens angesetzt habe (oder vllt auch mittags nochmal, das war es dann aber). Und da ich der Meinung bin dass es auch für "Fälle wie mich" einen besseren Tee als Beuteltee gibt, wollte ich mich hier mla schlau machen.

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vor 3 Minuten schrieb Franzerl:

Nur weil ich mich für diese Aufgüsse nicht interessiere darf ich also keinen hochwertigeren Tee trinken? 

Trinken darfst Du natürlich, was Du willst. Aber hochwertiger Tee, von dem Du morgens eine "große Kanne" aufbrühst und den Aufguss in eine Thermoskanne abfüllst, wo er dann ein paar Stunden vor sich hin dümpelt und beiläufig während der Arbeit weggesüffelt wird - das wäre schlicht Geldverschwendung. Das Ergebnis kann man dann zwar durchaus als "Kaffeeersatz" trinken, aber "hochwertig" ist das Ergebnis - also der Aufguss - mit Sicherheit nicht. Egal, wieviel Du für das Ausgangsmaterial (also die Teeblätter) ausgibst. Schade um den Tee. Klar - ist Dein Geld, nicht mein Problem.

Es gibt da einen oft zitierten Ausspruch des chinesischen Dichters Li Chih Lai: " Drei Dinge auf dieser Welt sind höchst beklagenswert: das Verderben bester Jugend durch falsche Erziehung, das Schänden bester Bilder durch gemeines Begaffen und die Verschwendung besten Tees durch unsachgemäße Behandlung. "

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Ich möchte wieder sprechen. Auch bei einem Stövchen zieht jeder Tee nach und wird, meistens bitter. Am besten ist es kleine Teemengen zu zubereitet und dann sofort frisch zu trinken. Daher wieder, kleine Gefäße.

PS: Kennt ihr den US Kaffee, dünn zubereitet und Stundenlang warm gehalten?

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vor 2 Minuten schrieb KlausO:

PS: Kennt ihr den US Kaffee, dünn zubereitet und Stundenlang warm gehalten?

Ich dachte zuerst, die würden da Spülwasser wieder aufbereiten, bis ich bemerkt habe, dass die das ausschenken ...

Und  - ja, der Teeaufguss enthält reichlich Schwebstoffe, die weiter auslaugen, wenn der Aufguss längere Zeit warm gehalten wird. Egal, ob in einer Thermoskanne oder mit einem Stövchen. Was sich insbesondere bei gerbsäurehaltigeren Tees (bzw. generell bei Camellia sinensis var. assamica) nicht gerade vorteilhaft auf den Geschmack auswirkt. Da hilft dann nur noch, die Bitterstoffe mit Sahne abzupuffern so gut es geht und den Restgeschmack mit Zucker zu überdecken.

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vor 1 Stunde schrieb KlausO:

Ich möchte wieder sprechen. Auch bei einem Stövchen zieht jeder Tee nach und wird, meistens bitter. Am besten ist es kleine Teemengen zu zubereitet und dann sofort frisch zu trinken. Daher wieder, kleine Gefäße.

 

Das mag schon sein und stundenlang halte ich echten Tee auch auf dem Stövchen nicht warm. Aber an Wochenendvormittagen steht er schon mal eine Stunde. Da bemerke ich nicht, dass der Tee bitter würde - allerdings vertrage ich auch keine kräftigen Tees mit viel Gerbsäure. Bei meinem einfachen Lieblingsceylon geht das wunderbar. Roibos- oder anderer Kräutertee stehe auch schon mal zwei Stunden. Das funktioniert auch, obwohl der Tee am Ende schon etwas anders schmeckt. 

Der TE will den Tee in einer Thermoskanne warmhalten - da ist ein Stövchen allemal die schonendere Lösung.

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vor 14 Stunden schrieb Doris Lessing:


Der TE will den Tee in einer Thermoskanne warmhalten - da ist ein Stövchen allemal die schonendere Lösung.

Wieso?

In der Kanne kühlt er stetig und ganz sanft ab, da wird normal nix bitter.

beim stövchen hast du ein riesige fläche der abkühlung, und unten eine punktuelle heisse quelle , an der eventuell chemische prozesse forciert werden, die geschmacksstoffe abbauen und auch neue gallatkomplexe und somit stärkere bitterstoffe entstehen lassen können.

Ich würde daher ne thermoskanne vorziehn. Es gibt natürlich tees die unter so gut wie keinen bedingungen nachbittern, sogar. Aber es ist unglaublich wie sehr der geschmack des tees auf dem stövchen abnimmt. Da merkt man den unterschied der tee qualität, je konstanter er unter diesen bedingungen bleibt, desto "gewöhnlicher" ist er. Nen ceylon kann man generell gut lange stehen lassen, beiden meisten darjeelings und assam ziehts dir nach ner gewissen zeit dann eher die schuhe aus

Bearbeitet von phoobsering
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vor 21 Stunden schrieb Doris Lessing:

Natürlich gibt es Tee für verschiedene Ansprüche und auch für verschiedene Anlässe. Ich denke, es gibt auch hier im Forum verschiedene Teetrinker - darunter Leute, die das Teetrinken zu ihrem Hobby gemacht haben wie andere das Weintrinken,  Leute, die Tees als Durstlöscher lieben und nach Zubereitungstipps suchen werden auch hier fündig und manche Leute wollen sich sogar über Teeautomaten austauschen. Aber wenn es dir darum geht den Tee stundenlang in der Thermoskanne zu halten bist du mit einem Tee aus dem Drogeriemarkt wirklich gut bedient. Aber auch die Tees der großen Firmen wie Messmer oder Teekanne sind durchaus gut und für solche Zwecke geeignet. Billiger und für meinen Geschmack auch besser sind Tees aus dem türkischen Laden  - aber auch das ist Geschmackssache. 

In Thermoskannen setzt sich das Aroma des jeweils letzten Tee übrigens fest. Ein Stövchen und eine Glaskanne sind für zu Hause besser. 

@GoldenTurtle gib zu mein Alter, daß Du @Doris Lessing bist. Anders lassen sich solche Texte nicht erklären:P

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vor 21 Stunden schrieb phoobsering:

Wieso?

In der Kanne kühlt er stetig und ganz sanft ab, da wird normal nix bitter.

beim stövchen hast du ein riesige fläche der abkühlung, und unten eine punktuelle heisse quelle , an der eventuell chemische prozesse forciert werden, die geschmacksstoffe abbauen und auch neue gallatkomplexe und somit stärkere bitterstoffe entstehen lassen können.

 

Meine letzte Thermoskanne hatte ich vor einigen Jahren, da schmeckte der zarte Darjeeling immer nach dem kräftigen Assam, der vorher drin war. Aber was du schreibst leuchtet mir ein. Wahrscheinlich fällt mir das nicht auf, weil ich den Tee zum einen nicht sooo lange auf dem Stövchen lasse und weil hauptsächlich Ceylontee (und Kräutertee) darauf steht. 

Wieder was gelernt, vielen Dank.

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vor 2 Stunden schrieb blindblend:

PS: Statt schwarzen Tee kann ich mir auch Shou - Pu Erh - Tee als Kaffee-Ersatz vorstellen. Der funktioniert auch sehr gut in einer großen Kanne - und ist meist günstiger als ein Sheng - Pu Erh. Gerade bei einer etwas höheren Menge an Blattmaterial bewegt der sich schon in diese Richtung - wobei mein letzter Kaffee auch bereits so einige Jahre zurückliegt.

(Einfach mal nach den großen Marken, wie z.B. 'Menghai Tea Factory' (z.B. 'V93') suchen)

 

Der Hinweis auf Shou/Shu (erinnert ihr euch noch an den klasse Post von @miig zu dieser unterschiedlichen Schreibweise) wird von der noch immer existierenden Shu-Geheimgesellschaft sicherlich goutiert; ob diesen Separatisten das Ansinnen ihren geliebten Tee als "Kaffee Ersatz" zu benutzen gefällt scheint fraglich. ;)

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vor 5 Stunden schrieb Paul:

der noch immer existierenden Shu-Geheimgesellschaft

Gestatten Sie mir Ihr Gericht zu beschwichtigen, indem wir in aller Undeutlichkeit darauf hinweisen, daß wir der Sache heute wieder einmal auf den Grund gegangen sind, den Beweggründen des Universums, sozusagen. Verstehen Sie? Am Anfang war da diese braune Brühe, und ich bin mir sicher es war ein Shu!

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Vielleicht eben dieser!

Aber von Kaffee-Ersatz verbitte ich mir und ganz besonders jedermann die Rede! Es sei wenn dann höchstens umgekehrt, im Gedenken an einen großen Shu, oder auch an einen kleinen, der tuts immernoch allemal!

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vor 57 Minuten schrieb Paul:

Ich denke wir sollten Milde walten lassen mit dem jungen Probanden, er scheint Humor zu haben, und das ist mehr als man erwarten kann.

Was haben wir uns auf unsere Heldentaten einzubilden?

Vor dem Shu sind wir doch alle gleich.

Wir brauchen alle seine Barmherzigkeit, damit er uns schmeckt. Keiner kann sagen, er hat mir schon im Mutterleibe geschmeckt.

Darum sage ich, mögen die Jungen die Himmel erklimmen mit ihrem Gralsbecherlein und ein paar Tropfen vom wahren Nektar auf die Erde zurückbringen. Den Erwählten ein Duft der Ewigkeit, den Verlorenen ein Gestank des Grabes.

Bearbeitet von Der-Große-Shu
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      https://www.puretea.de/pure-tea-probensortimente.html
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      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
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      Hallo,
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      In Japan wird ja meist für grünen Tee ein recht grobes Keramiksieb verwendet, wie beispielsweise in einer Kyusu. In China hingegen wird für Gongfu Cha ein sehr, sehr feines Stoffsieb verwendet wie auf diesem Bild:

      Neben diesen feinen Stoffiltern werden in China anscheinend aber auch diese recht groben Siebe verwendet:

      Hierzu habe ich einige Fragen:
      1. Werden sowohl schwarzer als auch weißer und grüner Tee in China traditionell mit einem solchen Stoffilter gesiebt?
      2. Warum wird in China ein solch feiner Filter verwendet, in Japan aber grobe Keramiksiebe? Hat das rein kulturelle, oder auch praktische Gründe? 
      3. Für welchen Tee bzw. zu welchem Anlass wird in China ein Bambusfilter wie oben verlinkt verwendet statt die feinen Stoffilter? Ist das einfach die praktischer Alltagsvariante? 
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      5. Auf diversen Websites gelesen, dass zu feine Filter gesunde Partikel des Grüntees stoppen und auch den Geschmack etwas trüben. Ist das tatsächlich war? Falls ja, wie erklärt sich die Verwendung sehr feiner Filter in China? 
      Vielen Dank! 
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