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  1. theroots

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  2. seika

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    • Von doumer
      Hallo zusammen,
      da ein weiteres Kännchen den Weg zu mir gefunden hat muss ein weiteres gehen - dieses mal das 120 (oder 115) ml Shuiping aus "old Duanni", gefertigt von der Jing Dian Tao Fang No.1 Factory. Das besondere an dem Kännchen ist die für ein Yixing sehr ungewöhnliche Oberfläche: grob mit Brandspuren und einer leicht metallisch schimmernden Oberfläche. Diese "Spezialversion" des Kännchens wurde zu einem Jubiläum der Fabrik gefertigt (weiß leider nicht mehr das wievielte und die Inschrift kann ich nicht übersetzen) - es wurde (Überraschung) mit Sheng genutzt - allerdings gibt es noch so gut wie keine Patina, lediglich sehr leichte gebrauchsspuren. Duanni in Verbindung mit der gröberen Textur sorgt dafür, dass das Kännchen dem Tee die Spitzen nimmt - zwar nicht so stark wie z.B. eines der offenporigen Novak-Kännchen aber bitteren oder adstringtenden Tees kann man damit durchaus etwas freundlicher machen. An sich ein schönes, interessantes Kännchen - da aber eher selten im Einsatz muss es gehen. Das gepolsterte Kästchen ist inklusive, Preisvorstellung 80€ zzgl. Versand - bei Interesse einfach kurz eine PN schreiben :) 




    • Von thomas-g
      Hallo liebe Teegemeinde!
       
      Nun habe ich auch ein Tonkännchen günstig bekommen. Allerdings weiß ich recht wenig über die Herkunft (klar China) und die Manufaktur. Ich weiß auch nicht welcher Ton es ist (vermutlich Yixing). Über all diese Sache  möchte ich mehr erfahren. Der Verkäufer wusste eigentlich garnichts, außer dass es ein Geschenk war. 
      Ich habe auch schon gestöbert im Forum. So wie ich es verstehe, eignen sich diese Kannen besomders für Oolong und Pu Erh. Nach meinem Empfinden verändert sich der Oolong wirklich im Geschmack positiv... 
       
      Also: Wer weiß mehr über diese Kanne? Was mir aufgefallen ist, ist dass der Henkel und die Tülle recht kantig in den Korpus übergehen, nicht wie ich es sonst oft bei anderen Kannen sehe. 
       





      hier noch Bilder des Prospekts..





    • Von Shibo
      Es ist ein viel diskutiertes Thema. Allein hier im Teetalk lassen sich unzählige Aussagen über verschiedene Tonarten in Kombination mit jeder nur erdenklichen Teesorte finden. Dabei scheinen sich auf den ersten Blick viele Aussagen zu widersprechen, was angesichts der Unübersichtlichkeit der Thematik nicht verwunderlich ist.
      Ich bin der Meinung, dass diese Diskussion rund um den Ton nochmal eine Bündelung vertragen kann. Insbesondere könnte man hier mit einer breiteren Perspektive starten, als in diesem ergiebigen, aber mittlerweile doch schon älteren Thread über Yixing-Kannen. In der Zwischenzeit sind bestimmt viele Erfahrungswerte der Teetalk-Mitglieder hinzugekommen und auch die Informationsgrundlage im Netz ist heute eine andere: Es gibt mehr Fragen und weniger definitive Antworten. Ein sicheres Zeichen für Fortschritt in der Auseinandersetzung mit einem komplexen Thema .
      Ich starte einmal damit, ein paar Aussagen des amerikanischen Töpfers Mark Mohler stichpunktartig, wiederzugeben. Sie stammen aus einem sehr empfehlenswerten Interview, das teilweise ziemlich tief in die Materie einsteigt und mir in Erinnerung gerufen hat, dass ich diesen Thread schon länger erstellen wollte.
      Kenne man lediglich die Tonart, ließen sich kaum generelle Aussagen über ein aus ihr hergestelltes Tongefäß treffen: "Selbst aus dem Grundstoff für Porzellan kann man ein poröses Gefäß herstellen." Resultierend aus Punkt 1: Die Art der Verarbeitung habe einen größeren Einfluss auf das Gefäß, als der Ton selbst. Der Ton gebe allerdings vieles vor: Die Temperatur, bei der ein Ton verglast, sei ausschlaggebender, als die tatsächliche Temperatur, mit der gebrannt wurde. Mangels Wissen über die konkreten chemischen Vorgänge auf Molekularebene, geht Mohler für sich von einem anderen, besonders wichtigen Faktor für das Zusammenspiel von Ton und Tee aus: Wärmerückhaltevermögen [er spricht in diesem Zuge aber auch Wärmeleitfähigkeit an]. Dies sei wiederum von drei zentralen Eigenschaften des gebrannten Tons abhängig: Oberfläche: z.B. sehr viel größere Oberfläche bei Tonsorten mit mikroskopisch feiner, kristalliner Oberflächenstruktur, als bei glatteren Tonsorten. Wandstärke Dichte bzw. Porösität. Gerade anfänglich habe ein poröserer Ton ein höheres Wärmerückhaltevermögen, da die im Ton eingeschlossene Luft isolierend wirkt. Als zusätzlicher Faktor komme die Absorption von Tee durch porösere Stücke hinzu, die sich über die Temperaturfrage hinaus auswirkt. Diese Aussagen stellen keine erschöpfende Heuristik o.Ä. dar, ich habe sie lediglich als ersten Anreiz für einen Austausch hier gesammelt. Für mehr Kontext empfehle ich das Interview.

      Was mich besonders interessiert: Worauf basiert ihr eure Entscheidungen, welches Gefäß ihr für welchen Tee benutzt? Wie verläuft der gedankliche Prozess hinter einer solchen Entscheidung? Inwiefern lasst ihr euch von rationalen Überlegungen oder vielleicht auch von rein intuitiven oder ästhetischen Aspekten leiten? Eigentlich wollte ich selbst noch etwas dazu schreiben, aber damit der erste Beitrag nicht noch länger wird, gebe ich den Stift erst einmal ab.
    • Von Joaquin
      Das Forum Tee-Aufgussgefässe ist mit der Zeit gewachsen. Um es übersichtlicher zu gestallten, wurde es nun aufgeteilt in:
      Tee-Aufgussgefässe allgemein
      Allgemeine Tee-Aufgussgefässe, welche in kein anderes Tee-Aufgussgefässe-Forum gehören. Henkelteekannen - Kleinvolumig (Yixing, Chaozhou usw.)
      Henkelteekannen. Kleinvolumige Teekannen aus Yixing, Chaozhou, Nixing, Jianshui usw. oder aus anderen Materialien oder Herstellungsorten. Kyūsu
      Kyūsu, das traditionelle, japanische Aufgussgefäß. Regulär bekannt als Seitengriffteekanne. Gaiwan
      Gaiwan, das chinesische Aufgussgefäß.
    • Von Seppo
      Hallo zusammen,
      über mehrere Umwege ist folgende schöne kleine Teekanne bei mir angekommen.
      Diese wurde mehrmals weiterverschenkt und bekommt bei mir nun hoffentlich ihre verdiente Wertschätzungen.
      Leider ist der Ursprung dieser Kanne dadurch völlig abhanden gekommen und ich würde gerne mehr darüber erfahren.  
      Ich kenne mich nicht sonderlich gut aus und bin recht neu in dieser Szene. Sie wirkt aber sehr hochwertig verarbeitet und ist
      bis auf die eingeprägten Schriftzüge fast schon zu perfekt. Ein fake aus gegossenem Ton wird es aber nicht sein,
      dafür ist die Innenseite viel zu offenporig und rau. Ein Zertifikat oder ähnliches lag leider nicht bei.

       
      Diese flache Form in Kombination mit diesem hellen Ton(Duan Ni?) scheint nach meiner Recherche nicht sehr gängig zu sein.
      Das richtige Einsatzgebiet scheint dadurch recht eingeschränkt zu sein. Allgemein finde ich die Tee Empfehlungen zu solchen hellen Tönen
      teilweise recht widersprüchlich. Wie sehen euere Erfahrungen aus? Welche Teesorten sind dafür empfehlenswert?
       
      Viele Grüße
      Sebastian
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