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Ein deutscher Unternehmer möchte mit Teaballs die  Zubereitung von Tee vereinfachen und dessen Zubereitung einfach als praktisch transportierbare Kügelchen im Spender realisieren. Seine Teaballs sollen völlig naturbelassen, sofort im heißem oder kalten Wasser auzuflösen und der Tee damit sofort trinkbar sein. Als reine Pflanzenextrakte sind die Teaballs in den Geschmacksrichtungen Pfefferminztee, Früchtetee, Kamille, Schwarzer Tee und Grüner Tee geplant. 

Das Projekt soll am 14. Mai offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt werden und evtl. als Kickstarter-Projekt eine Finanzierung geplant werden. 

 

Für ambitionierte Teetrinker sicher keine Alternative, aber als leicht transportierbarer Instanttee und für bisherige Teebeuteltrinker, sind die Teaballs eine mögliche Alternative. Der bisherigen Produktwerbung nach zu Urteilen, sind Teebeuteltrinker eindeutig die Zielgruppe . 

Der Erfolg einer solchen Kampagne wäre sicher auch sehr vom Resultat abhängig, wie gut am Ende tatsächlich der Tee aus diesen Teaballs schmeckt. Auf das sensorische Erlebnis wäre ich durchaus gespannt, wobei ich mir noch nicht vorstellen kann, dass hier ein adäquates Ergebnis erzielt wird. Hier wäre aber zu unterschieden, ob ein solches Resultat auch von der Masse an Teebeutelntrinkern überhaupt wahrgenommen wird?  Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solcher Weg in der Vergangenheit noch nicht ausprobiert und gegangen wurde und daher seine Gründe hat, warum es bis heute nicht realisiert wurde.

Ein zweiter Punkt wäre natürlich die Wirtschaftlichkeit eines solchen Produktes. Wie hoch wäre der Preis pro Tasse im Vergleich zu einem Teebeutel? Da es ein Produkt für den Alltag ist und sich an die breite Masse richtet, dürfte der Preis pro Tasse nicht höher liegen als für einen Teebeutel.

Ich frage mich auch, ob diese Kugeln so fest gepresst werden können, dass sie ohne Beschädigung transportierbar sind und in der Konsistenz dennoch so beschaffen sind, dass sie sich sofort in Wasser auflösen?

Ich finde die Idee nicht schlecht, wobei damit für Teetrinker auch die Ziehzeit wegfällt, was viele bei Teebeutel aber ohnehin nicht oder nachlässig beachten und somit kaum relevant für die Masse ist.

Immerhin gibt es die Premiumvariante des gepressten Tees ja schon seit Jahrzehnten und in XXL, in Form von Pu-Erh Tee ;) 

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Also eine Badesalzbombe für Teextrakt. Fände ich interessant für die sekundäre Anwendung beim Kochen und für Cocktails. Aber ob wirklich Müll vermieden wird? Die Teebeutel, die wir hier noch für Pfefferminze oder sonstige Kräuter haben, sind aus Papier, ebenso deren Umverpackung. Die aus Plastik sind natürlich Mist. Die Verpackung der Teebälle dagegen ist aus Plastik. Auch die Extraktherstellung hat einen gewissen ökologischen Fußabdruck, und vermutlich mehr als Tee- und Kräuterstaub abzupacken?

Auch kann ich mir gerade nicht vorstellen, wie das praktikabel in Hotels und Meetings eingesetzt werden kann, man bräuchte dann einen ansehnlichen (großen) Spender, nicht so einen kleinen wie auch bei Süßstoff. Denn - ohne das jetzt recherchiert zu haben - könnte ich mir vorstellen, dass ein Großteil der Teebeutel im Gastro-Umfeld benötigt und verbraucht wird. Da ist der Teebeutel haptisch ansprechender.

Sonst finde ich es ein pfiffige Idee, die sicher mal ausprobiert gehört. Wichtig ist, wie es am Ende schmeckt und wie sich der Extrakt auch inhaltsstoffmäßig produzieren lässt. Nur auf Geschmack gehen reicht (mir) nicht.

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Ich nehme an, dass es sich hier um "Tee" im allgemein-deutschen Sinne handelt: Pfefferminze, Früchte etc. Daher die gestreichelte Minze wenn man von "hochwertigen Teeblätter" spricht.

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Ich zitiere mal kurz aus meinem oben verlinktem Text:

Am 4.5.2019 um 10:25 schrieb Joaquin:

Als reine Pflanzenextrakte sind die Teaballs in den Geschmacksrichtungen Pfefferminztee, Früchtetee, Kamille, Schwarzer Tee und Grüner Tee geplant. 

Die mir bekannten Fakten habe ich zudem in der TeeWiki zusammengetragen: https://www.teewiki.org/wiki/Teaballs

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1. Mich erinnern diese "Pillen" an Stanley Beamish.

2. In Zeiten  einer neuen Genußästhetik finde ich es recht retro (um nicht 'dämlich' schreiben zu müssen) wenn man auf solche Pillen setzt, wo keine Sau weiß was drinnen ist.

 

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vor 8 Minuten schrieb Paul:

2. In Zeiten  einer neuen Genußästhetik finde ich es recht retro (um nicht 'dämlich' schreiben zu müssen) wenn man auf solche Pillen setzt, wo keine Sau weiß was drinnen ist.

Ich erinnere mich noch gut an mehrere, importierte Pu-Erhs die hier im Forum als auch auf der Teezui gezeigt wurden, ob diese angesichts ihres Geruches und "Schimmel" verzehr- und genussfähig seien. Da hätte ich persönlich bei in Pillenform gepresstem Pflanzenextrakt welches in Deutschland produziert und vertrieben wird, weitaus weniger Bedenken ;)

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Falls sich der ein oder andere wundert, warum ich gerade auf so ein Thema gekommen bin, hier kurz die Geschichte dazu. Vor kurzem rief mich ein Herr von der Deutschen Presseagentur an und befragte mich zu einem neuem Produkt, den Teaballs. Ich ließ mir das von ihm erklären um was es sich da überhaupt handelte und gab ihm dann meine Einschätzung dazu.

Eine Zusammenfassung meiner Antwort findet man am Ende der folgenden Artikel wieder:

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Am 4.5.2019 um 22:07 schrieb tatanka19:

für das Cocktail-Klientel

Hey, hey, nicht alles über den gleichen Schlamm kehren, wenn du wüsstest was für Pulver wir in den Cocktail werfen, da würdest du mit den Ohren wackeln! Teaballs kommen da ganz sicher nicht rein!

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Nun gibt es von der Pressekonferenz ein Youtubevideo.

 

Worauf ich bei solchen Dingen immer etwas skeptisch und gereizt reagiere sind gewisse Bezeichnungen wie z.B. Tee-Experte bzw. in diesem Fall Tee-Expertin. Dazu sehe ich diese Bezeichnung zu oft mißbraucht. Sicher gehört Klappern zum Handwerk aber trotzdem will ich hier kurz aufzeigen, dass die im Video genannte Tee-Expertin Laura Kahnt, Ernährungswirtschaft studiert hat und u.a. bei mehreren Tee-Firmen tätig war. Ob die dort ausgeübten Funktionen sie zu einer Tee-Expertin machen, bleibt jedoch offen. Sie selbst wirbt zumindest nicht mit diesem Titel, sondern gibt nur an umfangreiche Erfahrungen in der Tee Branche zu haben. 

Einen weiteren Beitrag zu den Teaballs gab es bei der Hessenschau: https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hesse-erfindet-teaballs,video-91652.html

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Na, dann sind wir ja mal gespannt :)

Ich persönlich denk mir: Im Vergleich zu Beuteltees könnte die extrahierte Form womöglich die Aromen sogar noch etwas besser halten. Dazu wohl schon eine Alternative. Wie viel Müll eingespart wird, frag ich mich aber schon. Ich mein, so ein Teebeutel, das ist etwas Papier, eine Metallklammer, ein Fädchen. Nochmal etwas Papier für den Karton. Die Teaballs hingegen haben einen Plastikspender. Da passen mehr rein, aber man braucht doch etwas mehr Plastik, nicht wahr? Ich vermute fast, dass sich das nicht so viel gibt.

Aber kompakter und robuster sind die Bällchen im Spender vermutlich schon. Ich würd die Teile schon gerne mal probieren. Hatte ja mal Pu-Erh-Paste, die war... Puh :D. Aber für jemanden, der ansonsten einfache Teebeutel trinken würde - warum nicht?

Ich mein, ich verstehe, dass man das natürlich dann entsprechend vermarktet. Aber natürlich ist es insgesamt nicht wirklich eine neue Sache. Wenn es aber ohne Zusatzstoffe gemacht wird, womöglich doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Und natürlich hast du Recht, @Joaquin, die Tee-Enthusiasten wird man damit nicht ködern. Aber das wäre m.E. auch einfach ein falsches Einordnen dieser Art Produkt. Womöglich könnte man ja mal Proben bekommen? Wär doch eine schöne Sache, entweder für die Zui, oder auch, um eine forumsinterne Testaktion zu machen?

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Beim Spender setzt man derzeitig noch auf Plastik und der Nachfülloption, möchten diesen wohl aber wenn das mit der Finanzierung klappt, durch einen kompostierbaren/nachhaltigen Spender ersetzen. 

Proben habe ich angefragt und mir wurde zumindest eine positive Rückmeldung dazu gemeldet. Nun warte ich, wann der Postbote die netten Kugeln liefert :)

PS: Mittlerweile werden Teebeutel auch ohne Metallklammern hergestellt und sind somit leicht kompostierbar ;)

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Mit einem kompostierbaren Spender wäre man auf jeden Fall schonmal echt gut dabei. Das Müllsparen überzeugt mich ja bisher nicht. Soweit ich es sehe, sind die Hauptvorteile dieses Systems einmal die große Kompaktheit, (noch) einfachere Handhabung (nix wegzuwerfen hinterher) und evtl. auch die bessere Konservierung von Aromastoffen. Das ist ja oft ein Hauptproblem bei Teebeuteln: die kleinteiligen Brösel haben extrem viel Luftkonktakt und verlieren so sehr viel ihres ggf. anfangs vorhandenen Aromas, und absorbieren alles, das irgendwo rumfliegt. Ein hochkomprimiertes Extrakt könnt ich mir da sehr viel robuster und haltbarer vorstellen.

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Mich würde interessieren, wie es mit dem Energieaufwand hinter den Kulissen aussieht, bis die kleinen Teaballs fertig sind. Der Vergleich auf dem Tellerchen mit dem Berg an Teebeuteln und den Drops auf dem anderen ist es für mich noch nicht. Der Tee muss ja erstmal gebraut werden und in mehreren Schritten zu den Drops verarbeitet werden und auch die Verpackung fällt nicht vom Himmel.

Dass eine kompostierbare Verpackung geplant ist, ist löblich - ansonsten wäre die Angabe, dass es bei Teebeuteln mehr Müll gäbe schließlich auch absurd. Allerdings ist das gar nicht so einfach, etwas Kompostierbares an fester Verpackung herzustellen, die dann auch tatsächlich auf dem Kompostmüll darf. Auch hier stelle ich mir immer die Frage, wie es mit dem tatsächlichen Energieaufwand für sowas aussieht und ob es unter dem Strich auch wirklich ökologisch ist oder sich nur so nennt. Die wenigsten fragen hier nach, Hauptsache es wirkt erstmal grün. Wer weiss schon, wieviele Liter Kraftstoff z.B. draufgehen, um einen Liter Biokraftstoff zu ernten.

Die Idee ist an sich ja nicht verkehrt und wenn es tatsächlich schmeckt für so manchen eine Alternative. Mir gehen nur Argumentationen gegen den Strich, wenn sie was beschreiben, was dann nicht so ist (was für die TBs noch geklärt werden müsste, ich möchte nicht unken). Leider muss ja heutzutage überall in erster Linie "nachhaltig" draufstehen, um ein Sternchen zu bekommen, wo praktisch und innovativ und der eigentliche Nutzen des Produkts doch im Vordergrund stehen sollte.

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Wieder mal ein absolut unötiges Produkt. Und dann noch in so einem Süßstoffgehäuse. Was mich zudem völlig irritiert ist die Bezeichnung "Ball" und "Kügelchen" für platte, flache, pastillenartige Scheiben. Solche Details machen mich völlig wuschig und ich konnte diesen Fehler im Video kaum ertragen. Geht das nur mir so? 

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Die Namensbezeichnung hat wohl viel mit Marketing zu tun. Zuerst nimmt man einen englischen Namen, weil sich das mittlerweile fast überall in Deutschland besser verkauft als ein deutscher Name ( TV, Handy, Monitor, Keyboard, Webcam, Computer, Communty, Bubble Tea usw. ). Und dann wird dieser so gewählt, dass der Normaldeutsche diesen auch problemlos schreiben und aussprechen kann (drive-in vs. drive-through).  Sonst hätte man die Teile teacircle oder teawheels nennen müssen :) 

Aber evtl. werden es ja noch Kugeln, wenn diese mit einer anderen Maschine hergestellt werden?

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vor 2 Minuten schrieb Joaquin:

Aber evtl. werden es ja noch Kugeln, wenn diese mit einer anderen Maschine hergestellt werden?

Ok, dann muss ich Euch doch etwas direkter auf die Sprünge helfen. Kugeln auf englisch würde vielleicht gerade noch passen wenn diese kleinen Dinger wirklich rund wären, aber Bälle oder Hoden?  Ich weiß ja nicht was diese Jüngelchen in der Hose haben, vielleicht denken die ja auch die Erde sei eine Scheibe. :yahoo:

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