Empfohlene Beiträge

Ein deutscher Unternehmer möchte mit Teaballs die  Zubereitung von Tee vereinfachen und dessen Zubereitung einfach als praktisch transportierbare Kügelchen im Spender realisieren. Seine Teaballs sollen völlig naturbelassen, sofort im heißem oder kalten Wasser auzuflösen und der Tee damit sofort trinkbar sein. Als reine Pflanzenextrakte sind die Teaballs in den Geschmacksrichtungen Pfefferminztee, Früchtetee, Kamille, Schwarzer Tee und Grüner Tee geplant. 

Das Projekt soll am 14. Mai offiziell der Öffentlichkeit vorgestellt werden und evtl. als Kickstarter-Projekt eine Finanzierung geplant werden. 

 

Für ambitionierte Teetrinker sicher keine Alternative, aber als leicht transportierbarer Instanttee und für bisherige Teebeuteltrinker, sind die Teaballs eine mögliche Alternative. Der bisherigen Produktwerbung nach zu Urteilen, sind Teebeuteltrinker eindeutig die Zielgruppe . 

Der Erfolg einer solchen Kampagne wäre sicher auch sehr vom Resultat abhängig, wie gut am Ende tatsächlich der Tee aus diesen Teaballs schmeckt. Auf das sensorische Erlebnis wäre ich durchaus gespannt, wobei ich mir noch nicht vorstellen kann, dass hier ein adäquates Ergebnis erzielt wird. Hier wäre aber zu unterschieden, ob ein solches Resultat auch von der Masse an Teebeutelntrinkern überhaupt wahrgenommen wird?  Zudem kann ich mir nicht vorstellen, dass ein solcher Weg in der Vergangenheit noch nicht ausprobiert und gegangen wurde und daher seine Gründe hat, warum es bis heute nicht realisiert wurde.

Ein zweiter Punkt wäre natürlich die Wirtschaftlichkeit eines solchen Produktes. Wie hoch wäre der Preis pro Tasse im Vergleich zu einem Teebeutel? Da es ein Produkt für den Alltag ist und sich an die breite Masse richtet, dürfte der Preis pro Tasse nicht höher liegen als für einen Teebeutel.

Ich frage mich auch, ob diese Kugeln so fest gepresst werden können, dass sie ohne Beschädigung transportierbar sind und in der Konsistenz dennoch so beschaffen sind, dass sie sich sofort in Wasser auflösen?

Ich finde die Idee nicht schlecht, wobei damit für Teetrinker auch die Ziehzeit wegfällt, was viele bei Teebeutel aber ohnehin nicht oder nachlässig beachten und somit kaum relevant für die Masse ist.

Immerhin gibt es die Premiumvariante des gepressten Tees ja schon seit Jahrzehnten und in XXL, in Form von Pu-Erh Tee ;) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Also eine Badesalzbombe für Teextrakt. Fände ich interessant für die sekundäre Anwendung beim Kochen und für Cocktails. Aber ob wirklich Müll vermieden wird? Die Teebeutel, die wir hier noch für Pfefferminze oder sonstige Kräuter haben, sind aus Papier, ebenso deren Umverpackung. Die aus Plastik sind natürlich Mist. Die Verpackung der Teebälle dagegen ist aus Plastik. Auch die Extraktherstellung hat einen gewissen ökologischen Fußabdruck, und vermutlich mehr als Tee- und Kräuterstaub abzupacken?

Auch kann ich mir gerade nicht vorstellen, wie das praktikabel in Hotels und Meetings eingesetzt werden kann, man bräuchte dann einen ansehnlichen (großen) Spender, nicht so einen kleinen wie auch bei Süßstoff. Denn - ohne das jetzt recherchiert zu haben - könnte ich mir vorstellen, dass ein Großteil der Teebeutel im Gastro-Umfeld benötigt und verbraucht wird. Da ist der Teebeutel haptisch ansprechender.

Sonst finde ich es ein pfiffige Idee, die sicher mal ausprobiert gehört. Wichtig ist, wie es am Ende schmeckt und wie sich der Extrakt auch inhaltsstoffmäßig produzieren lässt. Nur auf Geschmack gehen reicht (mir) nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Einzig für hippen Eistee oder für das Cocktail-Klientel kann ich mir hier eine sinnvollen Einsatz vorstellen. Für mich aber:sick:.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich nehme an, dass es sich hier um "Tee" im allgemein-deutschen Sinne handelt: Pfefferminze, Früchte etc. Daher die gestreichelte Minze wenn man von "hochwertigen Teeblätter" spricht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich zitiere mal kurz aus meinem oben verlinktem Text:

Am 4.5.2019 um 10:25 schrieb Joaquin:

Als reine Pflanzenextrakte sind die Teaballs in den Geschmacksrichtungen Pfefferminztee, Früchtetee, Kamille, Schwarzer Tee und Grüner Tee geplant. 

Die mir bekannten Fakten habe ich zudem in der TeeWiki zusammengetragen: https://www.teewiki.org/wiki/Teaballs

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

1. Mich erinnern diese "Pillen" an Stanley Beamish.

2. In Zeiten  einer neuen Genußästhetik finde ich es recht retro (um nicht 'dämlich' schreiben zu müssen) wenn man auf solche Pillen setzt, wo keine Sau weiß was drinnen ist.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 8 Minuten schrieb Paul:

2. In Zeiten  einer neuen Genußästhetik finde ich es recht retro (um nicht 'dämlich' schreiben zu müssen) wenn man auf solche Pillen setzt, wo keine Sau weiß was drinnen ist.

Ich erinnere mich noch gut an mehrere, importierte Pu-Erhs die hier im Forum als auch auf der Teezui gezeigt wurden, ob diese angesichts ihres Geruches und "Schimmel" verzehr- und genussfähig seien. Da hätte ich persönlich bei in Pillenform gepresstem Pflanzenextrakt welches in Deutschland produziert und vertrieben wird, weitaus weniger Bedenken ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Falls sich der ein oder andere wundert, warum ich gerade auf so ein Thema gekommen bin, hier kurz die Geschichte dazu. Vor kurzem rief mich ein Herr von der Deutschen Presseagentur an und befragte mich zu einem neuem Produkt, den Teaballs. Ich ließ mir das von ihm erklären um was es sich da überhaupt handelte und gab ihm dann meine Einschätzung dazu.

Eine Zusammenfassung meiner Antwort findet man am Ende der folgenden Artikel wieder:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Am 4.5.2019 um 22:07 schrieb tatanka19:

für das Cocktail-Klientel

Hey, hey, nicht alles über den gleichen Schlamm kehren, wenn du wüsstest was für Pulver wir in den Cocktail werfen, da würdest du mit den Ohren wackeln! Teaballs kommen da ganz sicher nicht rein!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nun gibt es von der Pressekonferenz ein Youtubevideo.

 

Worauf ich bei solchen Dingen immer etwas skeptisch und gereizt reagiere sind gewisse Bezeichnungen wie z.B. Tee-Experte bzw. in diesem Fall Tee-Expertin. Dazu sehe ich diese Bezeichnung zu oft mißbraucht. Sicher gehört Klappern zum Handwerk aber trotzdem will ich hier kurz aufzeigen, dass die im Video genannte Tee-Expertin Laura Kahnt, Ernährungswirtschaft studiert hat und u.a. bei mehreren Tee-Firmen tätig war. Ob die dort ausgeübten Funktionen sie zu einer Tee-Expertin machen, bleibt jedoch offen. Sie selbst wirbt zumindest nicht mit diesem Titel, sondern gibt nur an umfangreiche Erfahrungen in der Tee Branche zu haben. 

Einen weiteren Beitrag zu den Teaballs gab es bei der Hessenschau: https://www.hessenschau.de/tv-sendung/hesse-erfindet-teaballs,video-91652.html

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na, dann sind wir ja mal gespannt :)

Ich persönlich denk mir: Im Vergleich zu Beuteltees könnte die extrahierte Form womöglich die Aromen sogar noch etwas besser halten. Dazu wohl schon eine Alternative. Wie viel Müll eingespart wird, frag ich mich aber schon. Ich mein, so ein Teebeutel, das ist etwas Papier, eine Metallklammer, ein Fädchen. Nochmal etwas Papier für den Karton. Die Teaballs hingegen haben einen Plastikspender. Da passen mehr rein, aber man braucht doch etwas mehr Plastik, nicht wahr? Ich vermute fast, dass sich das nicht so viel gibt.

Aber kompakter und robuster sind die Bällchen im Spender vermutlich schon. Ich würd die Teile schon gerne mal probieren. Hatte ja mal Pu-Erh-Paste, die war... Puh :D. Aber für jemanden, der ansonsten einfache Teebeutel trinken würde - warum nicht?

Ich mein, ich verstehe, dass man das natürlich dann entsprechend vermarktet. Aber natürlich ist es insgesamt nicht wirklich eine neue Sache. Wenn es aber ohne Zusatzstoffe gemacht wird, womöglich doch ein Schritt in die richtige Richtung.

Und natürlich hast du Recht, @Joaquin, die Tee-Enthusiasten wird man damit nicht ködern. Aber das wäre m.E. auch einfach ein falsches Einordnen dieser Art Produkt. Womöglich könnte man ja mal Proben bekommen? Wär doch eine schöne Sache, entweder für die Zui, oder auch, um eine forumsinterne Testaktion zu machen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Beim Spender setzt man derzeitig noch auf Plastik und der Nachfülloption, möchten diesen wohl aber wenn das mit der Finanzierung klappt, durch einen kompostierbaren/nachhaltigen Spender ersetzen. 

Proben habe ich angefragt und mir wurde zumindest eine positive Rückmeldung dazu gemeldet. Nun warte ich, wann der Postbote die netten Kugeln liefert :)

PS: Mittlerweile werden Teebeutel auch ohne Metallklammern hergestellt und sind somit leicht kompostierbar ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit einem kompostierbaren Spender wäre man auf jeden Fall schonmal echt gut dabei. Das Müllsparen überzeugt mich ja bisher nicht. Soweit ich es sehe, sind die Hauptvorteile dieses Systems einmal die große Kompaktheit, (noch) einfachere Handhabung (nix wegzuwerfen hinterher) und evtl. auch die bessere Konservierung von Aromastoffen. Das ist ja oft ein Hauptproblem bei Teebeuteln: die kleinteiligen Brösel haben extrem viel Luftkonktakt und verlieren so sehr viel ihres ggf. anfangs vorhandenen Aromas, und absorbieren alles, das irgendwo rumfliegt. Ein hochkomprimiertes Extrakt könnt ich mir da sehr viel robuster und haltbarer vorstellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Stunden schrieb Joaquin:

Worauf ich bei solchen Dingen immer etwas skeptisch und gereizt reagiere sind gewisse Bezeichnungen wie z.B. Tee-Experte bzw. in diesem Fall Tee-Expertin. Dazu sehe ich diese Bezeichnung zu oft mißbraucht.

Oh wie recht du hast!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mich würde interessieren, wie es mit dem Energieaufwand hinter den Kulissen aussieht, bis die kleinen Teaballs fertig sind. Der Vergleich auf dem Tellerchen mit dem Berg an Teebeuteln und den Drops auf dem anderen ist es für mich noch nicht. Der Tee muss ja erstmal gebraut werden und in mehreren Schritten zu den Drops verarbeitet werden und auch die Verpackung fällt nicht vom Himmel.

Dass eine kompostierbare Verpackung geplant ist, ist löblich - ansonsten wäre die Angabe, dass es bei Teebeuteln mehr Müll gäbe schließlich auch absurd. Allerdings ist das gar nicht so einfach, etwas Kompostierbares an fester Verpackung herzustellen, die dann auch tatsächlich auf dem Kompostmüll darf. Auch hier stelle ich mir immer die Frage, wie es mit dem tatsächlichen Energieaufwand für sowas aussieht und ob es unter dem Strich auch wirklich ökologisch ist oder sich nur so nennt. Die wenigsten fragen hier nach, Hauptsache es wirkt erstmal grün. Wer weiss schon, wieviele Liter Kraftstoff z.B. draufgehen, um einen Liter Biokraftstoff zu ernten.

Die Idee ist an sich ja nicht verkehrt und wenn es tatsächlich schmeckt für so manchen eine Alternative. Mir gehen nur Argumentationen gegen den Strich, wenn sie was beschreiben, was dann nicht so ist (was für die TBs noch geklärt werden müsste, ich möchte nicht unken). Leider muss ja heutzutage überall in erster Linie "nachhaltig" draufstehen, um ein Sternchen zu bekommen, wo praktisch und innovativ und der eigentliche Nutzen des Produkts doch im Vordergrund stehen sollte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wieder mal ein absolut unötiges Produkt. Und dann noch in so einem Süßstoffgehäuse. Was mich zudem völlig irritiert ist die Bezeichnung "Ball" und "Kügelchen" für platte, flache, pastillenartige Scheiben. Solche Details machen mich völlig wuschig und ich konnte diesen Fehler im Video kaum ertragen. Geht das nur mir so? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Namensbezeichnung hat wohl viel mit Marketing zu tun. Zuerst nimmt man einen englischen Namen, weil sich das mittlerweile fast überall in Deutschland besser verkauft als ein deutscher Name ( TV, Handy, Monitor, Keyboard, Webcam, Computer, Communty, Bubble Tea usw. ). Und dann wird dieser so gewählt, dass der Normaldeutsche diesen auch problemlos schreiben und aussprechen kann (drive-in vs. drive-through).  Sonst hätte man die Teile teacircle oder teawheels nennen müssen :) 

Aber evtl. werden es ja noch Kugeln, wenn diese mit einer anderen Maschine hergestellt werden?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten schrieb Joaquin:

Aber evtl. werden es ja noch Kugeln, wenn diese mit einer anderen Maschine hergestellt werden?

Ok, dann muss ich Euch doch etwas direkter auf die Sprünge helfen. Kugeln auf englisch würde vielleicht gerade noch passen wenn diese kleinen Dinger wirklich rund wären, aber Bälle oder Hoden?  Ich weiß ja nicht was diese Jüngelchen in der Hose haben, vielleicht denken die ja auch die Erde sei eine Scheibe. :yahoo:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Stunden schrieb teekontorkiel:

 Ich weiß ja nicht was diese Jüngelchen in der Hose haben, vielleicht denken die ja auch die Erde sei eine Scheibe.

Mein liebes Bisschen..
Auf jeden Fall TTN-vorgemerkt!

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 4 Stunden schrieb Joaquin:

 

Aber hier hätten wir ja nun endlich den ersehnten Gegenpart zum Frauentee :P

Mädchentee  - das klingt einfach schöner. :)

@teekontorkiel  Gülden Kröt meint seine TeeTalkNews, die sind ja wahrlich überfällig. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von skyman
      Hallo TeeTalk Forum,
      gibt es "Richtwerte" für die Menge des Tees bezogen auf das Wasservolumen? Eine Angaben 2EL / Ltr, wie häufig zu finden, ist mir zu wage, da ich meistens 200 - 250 ml Tee aufgieße und EL nicht gleich EL ist. . Grammangaben gibt es zwar auch häufig, die variieren von Tee zu Tee mitunder auch sehr stark.....
      Mir ist klar, das jeder Tee mit eigenem Charakter ein individuelles Optimum von Tee / Wasser Verhältnis, Ziehzeit und Temperatur hat, die man wahrscheinlich für sich selbst herausfinden muss.
      Gibt es aus eurer Erfahrung heraus eine Basis für einen guten Startpunkt von dem aus man sich weitertasten kann?
      Wie geht Ihr vor, wenn Ihr einen Tee ohne "Bedienungsanleitung" habt?
      Sorry wenn meine Fragestellung naiv erscheint, aber ich bin noch blutiger Anfänger.....
      Schönes Wochenende!
      Bernd
       
    • Von VanFersen
      ~~
      ~Mein Tee-Guide~
      Es wird so oft gefragt, was nutzt man hierfür, wie mache ich dies, wie lange zieht dies, was, wie, wann und warum? Darum dachte ich mir wäre ein Thread für alle zukünftigen Fragen und um sich Tipps zu holen, gerade am Anfang wenn man dem Tee anfängt zu frönen, hier genau richtig
      Ich wurde erst letztens angeschrieben und gefragt, wie ich meinen Sencha zubereite und als ich fast einen Essay schrieb, kam mir die Idee für diesen Thread. Schreibt eure persönlichen Erfahrungen auf, richtig oder falsch gibt  es da nicht. Wie habt ihr entdeckt, dass euch euer Tee so oder so am Besten schmeckt?
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      1. Der Tee steht am Anfang:
      Welchen Tee ihr woher bezieht, steht euch ganz alleine zur Auswahl, auch wenn ich mehr auf der japanischen Seite mich persönlich zu Hause fühle, gibt es da kein Optimum oder ein "das ist besser oder nicht". Tee, wie so vieles andere bauch im Leben ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
      Warum habe ich mich für, gerade japanischen Tee, entschieden?
      Ich habe immer schon Tee getrunken, seit dem ich ein kleines Kind war, nur war mein Verständnis von Tee damals, heißes Wasser aus der Wasserleitung auf einen Beutel Kamillen oder Früchte Tee zu gießen . Erst später wurde mir klar, dass es im Grunde keine Tees waren, sondern im eigentlichen Sinne Aufgüsse, was aber nicht heißt, dass sie nicht gut sein können, aber nach fast 30 Jahren, ist mein Geschmack nun in eine andere fernöstlichere Richtung gewandert.
      Vor gut einem halben Jahr hab ich mich speziell für Grün Tee entschieden, zuerst aus gesundheitlicher Sicht, dann aber weil es einfach unglaublich gut schmeckt und meinem Gaumen am meisten entspricht. Die Vielfalt ist hierbei fast Grenzenlos. Obwohl es sich nur um eine einzige Pflanze handelt, lässt sich daraus eine Vielfalt an Geschmackssorten erreichen, die von Süß bis Bitter alles beinhalten. Außerdem wird dem japanischen Grün Tee (Sencha) am meisten der gesundheitliche Aspekt zugesprochen, aber da streiten sich die Geister (bei mir wirkt es)
      Am Anfang suchte ich alle alten Teehäuser meiner Stadt ab, aber schnell wurde mir klar, dass dies nicht das Optimum für mich war. Denn auch wenn die Tees oftmals keine schlechten waren, geht sehr schnell durch die Bescheidene Lagerung das Aroma verloren. Da ich sowieso nach längerem Testen, einfach auf japanischem Sencha und Co hängen blieb, war für mich der vorab in Japan verschweißte Sencha, die erste Wahl. Hierbei wird der Tee so schnell als möglich nach der Ernte in Vakuum verpackte Aromaschutzhüllen versiegelt. Dadurch ist eine länger Langlebigkeit gesichert.
      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      2. Wie den Tee lagern und wo?:
      Nun ist der Tee da, was nun, wie lagern und wie aufbewahren?
      Nach langem überlegen, blieb ich bei meiner Variante, den Tee in meinem Küchenschrank zu belassen. In meiner Küche ist es nie wirklich heiß und da der Schrank auch nie im direkten Sonnenlicht steht, sondern schattig, ist es Ideal um den Sencha, Gyokuro etc. zu lagern. (der Kasten hat natürlich Türen, am Foto ist er offen).

      Es wird oft die Streitfrage diskutiert "Soll der Tee auf Zimmertemperatur bleiben oder lieber in den Kühlschrank?" 
      Ich hatte zwar extra meinen Kühlschrank komplett entleert und ihn so geputzt, dass er Geruchsfrei ist, aber am Ende entschied ich mich dagegen. Warum?
      Es kann passieren, dass beim öffnen aus dem Kühlschrank entnommener Tees, Kondenswasser in den Tee gelangen kann, was ihn ruinieren würde. Man muss auf sehr vieles achten, da ein immer wieder erneutes heraus und wieder hineingeben der Tees, zu diesem Resultat führen kann. Darum habe ich meinen Küchenschrank komplett aufgeräumt, alles was Gerüche wie (Gewürze, andere Tees etc) abgeben kann, in separate Plastikgeschirr-Boxen gegeben.
      Was ist wichtig?:
      1. Keine direkte Sonneneinstrahlung
      2. Keine direkte dauerhafte Hitzeeinwirkung (zB Heizkörper direkt darunter)
      3. Geruchsneutral lagern (Alles was Fremdgerüche abgibt, in anderen verschließbaren Behältern lagern)
      4. Dosen immer schnell verschließen, sonst geht das Aroma schneller verloren
      Worin bewahre ich meinen Sencha / Matcha / Gyokuro auf?
      Es gibt alle möglichen Aufbewahrungsmöglichkeiten von Materialien und Formen. In Japan nutzt man traditionell "Natsume" welche meist aus Kirschholz sind. Diese sind meist recht kostspiellich und sind am Ende, wegen oftmals fehlender Aromakappe, nicht perfekt geeignet für eine längere Aufbewahrung von Tee. Bei den meisten Dosen, aller Art ob nun Keramik, Holz, Stein oder Bambus, ist meist der fehlende Aromaschutz ein Manko. Ich benutze diese hier aus Japan kommenden Dosen. Ähnliche Dosen gibt es auch mit Origamiummantelung. Vorteil, nicht nur einen Außendeckel, sondern auch eine Aromaschutzkappe innen

      Was ist wichtig?:
      1. Am Besten natürliche Produkte nehmen, da alles syntetische nur Gerüche abgibt. Wo hingegen, Kirschholz sogar fördernd für die Gewisse Note bei der Aufbewahrung von Sencha, sein soll
      2. Zwei Deckel / Kappen sind immer besser, als eine. Denn mit einer Aromakappe innen, wird der Geschmack des   Senchas und Co, länger erhalten. Wichtig ist, das sowohl keine Fremdgerüche von außen, nach innen gelangen können, als auch umgekehrt.
      3. Nicht die Tees wechseln. Seht zu, dass immer nur eine Sorte von Tees in ein und der selben Dose ist. Das heißt, Sencha bleibt Sencha. Nicht zum Beispiel eine Dose für Pu Erh nutzen und dann Sencha hineingeben. 
      Wenn ihr die Dosen auswascht, nach dem ein Sencha aufgebraucht ist und ihr einen anderen Sencha darin lagern wollt, dann nur mit heißem, echt heißem Wasser, immer wieder auswaschen und dann für 1-2 Tage draußen trocknen lassen. Aber vorher mit einem Küchentuch abtrocknen, sonst kann "Flugrost" entstehen.
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      3. Zubereitung und Utensilien:
      Woraus trinke ich meinen Tee?
      Dafür gibt es keine Allzwecklösung. Es gibt, wie mit vielem beim Thema Tee, kein richtig oder falsch. Von Keramikerzeugnissen aus Europa, China und Japan, nur ein paar wenige Vertreter, sind die Möglichkeiten unendlich. Es ist eine Frage des Geschmacks, mag man es lieber ursprünglich, rustikal, wenn man so will "Erdverbunden" Nimmt man zB Erzeugnisse aus Japan, China, der alten Garde. Von Kannen mit seitlichem Henkel, genannt "Kyusu", zu Matcha Schalen, diese variieren in ihrer Form und Bezeichnung. Umso moderner das Erzeugnis und deren Form, desto schneller ist es möglich diese auch sofort in Nutzung zu nehmen. Ich nutze, zum Tee (nur Sencha, Gyokuro) trinken, diese Oribe Chawan Matcha Schale. Sie umfasst 500ml und war deshalb meine erste Wahl. 

      Generell wird empfohlen kleinere Kannen (200-300ml) zu nehmen, diese, wenn sie mit Sencha versehen sind, öfters aufzugießen (bis zu 5mal) und diese wiederum aus kleinen Schalen zu trinken, worin meist ein gesamter Aufguss sofort abgegossen werden kann. Aber wenn man wie ich, zwar oldschool ist, aber dennoch nicht ganz traditionell verfährt, weil ich einfach gerne mehr trinke, ist dies die Beste Lösung, mit der man etwas traditionelles auf seine Speziellen Wünsche abgestimmt nutzen kann. Ich mache mir meist 2 Aufgüsse in dieser Schale und trinke diese auch zügig, was dann ca. 1 Liter entspricht. Stylisch dazu, habe ich mir diese Schieferplatten (siehe Foto rechts unten) gekauft, wo meine Oribe Schale abgestellt wird. 
      Was ist wichtig?:
      1. Beim kauf immer darauf achten, dass die Schalen und Kannen, am Besten ein Zertifikat aufweisen können. Alarmierend ist schon, wenn eine Kanne um die unter 20€ verkauft wird, da ist meist ein Hacken an der Sache und dieser heißt schlechte Verarbeitung und billige, oftmals nicht ganz ungiftige Materialien. Im japanischen wird gesagt, das eine hochwertige Kanne, den Geschmack des Tees noch fördert. Also kann man sich auch schon denken, wenn es zu billig ist, was das Gegenteil bewirken kann. Beim Direktkauf ist darauf zu achten, dass man nachsieht, ob die Kanne ein Zertifikat hat und einen Stempel um Tonerzeugnis selbst. (meist unten) Und der Geruchstest. Riecht die Schale oder die Kanne schon am Anfang modrig oder zu erdig, ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
      2. Besonders bei unglasiertem Stein / Keramik / Tongut, ist am Anfang ein gewisser erdiger / tonstarker Geruch vorhanden. Diesen kann man mit etwas Aufwand beseitigen. Dazu kocht man Wasser auf, gießt dieses mit zB Sencha (kommt darauf an mit was man die Kanne / Schale in Zukunft nutzen möchte) in der Kanne / Schale auf und lässt das Ganze über Nacht stehen. Danach spült man alles mit warmen Wasser aus. Sollte dies nicht gleich beim ersten Versuch funktioniert haben, wiederholt man diesen Vorgang so oft bis es passt. Meist genügen höchstens 3 Wiederholungen. 
      3. Niemals mit Spülmittel oder rauen Schwämmen reinigen, dadurch zerstört man die Glasur. Am besten nutzt man hierfür nur warmes - heißes Wasser und einen, wie ich im Foto zB zellulose Schwamm, der sehr weich ist.
      Abtrocknen nur mit geruchsfreien Materialien, wie zB Küchenpapiertücher. Ton/Keramikerzeugnisse die unglasiert und matt sind, soll man nur ausspülen und am besten nur mit immer dem selben Tee benutzen, da dieser in die unglasierten Wände aufgenommen wird und somit, wie es im japanischen heißt, das Aroma und die Entfaltung des Tees fördert. Dies nennt sich "platina" oder japanisch "aji"
      4. Egal ob glasiert oder nicht, immer nur verwandte Teesorten nutzen "Sencha, Gyokuro, Matcha, Weißer Tee" = Ja, aber "Pu erh, Oolong, Früchtetee" nicht mit Senchas zusammen. Besonders Früchte Tees sollten nicht in unglasierten Erzeugnissen genutzt werden, da die Säuren die Struktur des Gefäßes angreifen.
      Mit was bereite ich den Tee zu (worin)?
      Hierbei scheiden sich wieder die Geister. Ich habe viel herumexperimentiert, Fakt ist, dass alles was zu Eng ist, den Tee daran hindert sich richtig zu entfalten. wichtig ist VIEL PLATZ. Auch geben gewisse Materialen Eigengerüche ab, die wiederum den Geschmack und das Aroma des Tees, verfälschen könnten. Ich nutze in meinem Fall meist ein großes Sieb aus Edelstahl, welches perfekt in meine Matcha Schale passt, aber auch in kleinere und weit bis nach unten reicht. Durch den weiten Platz können sich die Tees besser entfalten.
      Was ist wichtig?:
      1. Siebe sind am Besten geeignet, vorzugsweise Kyusu Kannen in denen schon ein Tonsieb integriert ist oder ein Edelstahlsieb. Papierfilter hemmen laut einiger Meinung das Aroma der Tees und halten so einiges zurück. Der Unterschied viel mir nicht so stark auf, aber der Geschmack in Sieben, liegt dennoch darüber. Außerdem ist der Tee in solchen Papierfilter wieder zu sehr eingeengt. Plastik/Kunststoff ist am schlechtesten, generell darauf achten, bei allem was mit Tee zu tun hat, am ehesten auf Plastik zu verzichten, da diese immer einen gewissen Eigengeruch abliefern. Ton oder Edelstahl eignet sich da am Besten. 
      2. Tee braucht Platz um sich zu entfalten.
      3. Wenn möglich darauf achten, das man den Tee, während er zieht, zudecken kann, damit das Aroma im Wasser bleibt. 
      Das Wasser und worin koche ich es?
      Ein sehr wichtiges Thema, wenn nicht sogar das wichtigste um das sich alles dreht. Ich habe in diesem Zusammenhang sehr viel ausgetestet. Ich habe die unterschiedlichsten Wassersorten getestet von Lauretana, Volvic, Fiji, Island Wasser, Icelandic und und und. Fazit war, dass unser Leitungswasser in Wien, immer noch am Besten war. Aber Vorsicht!!!
      Nicht jeder hat das Glück mit gutem Wasser in seiner Gegend gesegnet zu sein, kommt einem nach öffnen der Wasserleitung schon das Kalkgestein entgegen, ist das der Tot für den Tee. Abzuwenden ist dies nur noch mit einem Filter, am Besten und Günstigsten eignet sich da der Brita Filter. Da ich bisher zufrieden mit meinem Wienerwasser war, konnte ich diesen Brita Filter nur insoweit testen, dass ich in dem japanischen Teehaus meiner Stadt, die Brita Wasser nutzen, öfters Tee genossen habe, aber ehrlich gesagt, wäre mir der Unterschied nicht wirklich aufgefallen. Also. Ich nutze einen Edelstahl Wasser koche, den ich dann auch meine Herdfläche stelle. 

      Was ist wichtig?:
      1. Kalk ist der Tot für den Tee. Ist das Leitungswasser gut, reicht es allemal aus, aber ansonsten ist der Griff zum Brita Filter unabdingbar. (nicht vergessen, ab und an entkalken, gilt auch für den Wasserkocher)
      2. Wasserkocher, immer nur aus Edelstahl, hier gilt auch, desto weniger Plastik umso besser, denn dieses gibt Stoffe und Geruch ab, was nicht förderlich ist. Am Besten wäre einer mit dem man die Kochtemperatur bestimmen kann.
      3.1. Die Zubereitung:
      Wasser kochen / Temperatur?
      Ich habe viel experimentiert, mit den Temperaturen und auch mit der Ziehzeit etc. Temperaturen kann man entweder nach Gefühl abschätzen, dass heißt, kochendes Wasser, wie in meiner Kanne oben, braucht ca 20-30 min bis es auf 70-60° runter ist. Oder man überlässt , wie ich, nicht mehr seinem Gefühl die Entscheidung, sondern einem Thermometer. Der nutzt dann ein Tee-Thermometer wie ich es hier habe (es gibt auch schon welche mit elektronischer Anzeige)

      Ansonsten noch ein guter Tipp, besorgt euch eine Stopp-Uhr, gibt genug free Android Apps die einem mit dieser Funktion versorgen. Denn nicht nur Wasser, Temperatur sind wichtig, sondern auch die Zeit des Ziehens. Hierbei weiche ich nach einigem herumprobieren, immer ein wenig von der Beschreibung auf der Teepackung ab. Ich habe das für mich so nach langem Testen herausgefunden: 
      Wenn als Ziehzeit sagen wir 60Sec steht, bleib ich meist auch dabei oder liege knapp darunter oder auch mal darüber, also plus / minus 5 Sec. Wenn aber angegeben ist 120 Sekunden (2 Minuten), bin ich immer weit darunter, sonst wird der Tee meist zu bitter. Also man kann sagen bei 2 Minuten, nehme ich 90-100Sekunden. Ich finde das es bisher kaum einen Sencha gab, dem 2 Minuten gut getan hätten, aber das ist sicher Geschmackssache.
      Es wird meistens auch empfohlen bei den 2ten oder 3ten Aufgüssen nur meist 5-30 Sekunden zu nehmen, was ich wiederum als zu wenig erachte, denn da schmeckst du kaum etwas, außer du erhöhst wieder die Temperatur, aber da ist wieder der negative Effekt, das der Tee durch die hohen Temperaturen, nicht mehr so gut schmeckt, also Fazit, es bringt nix.
      Meiner Meinung und da beziehe ich mich rein nur auch Grüne Tees und Co, ist die Beste Temperatur, wo sich der Tee am Idealsten entfalten kann, zwischen 50-max. 55°. Bleibt man also bei 50-55° müssen es mehr als 30 Sec sein. Sind normal 10 Sek empfohlen beim 2ten Aufguss, würden dann 30-40 reichen. Sind aber 30 Sekunden empfohlen, würde ich 40-50 mindestens nehmen. Das muss man dann austesten. Jede Temperaturschwankung, jede Ziehzeit Abweichung, kann aus ein und dem selben Tee zig Male einen anderen machen und man glaubt man trinkt unterschiedliche Senchas, obwohl es nur ein und der Selbe ist. Umso mehr du deine Sinnesorgane schulst, desto mehr, werden dir solche Geschmacklichen Unterschiede bewusst. 
      Entscheidend ist wirklich die Temperatur, denn 70° die meist empfohlen werden, sind meines Erachtens tödlich für den  Geschmack und den Genuss. Zu heiß, ist einfach nicht gut. Wie gesagt, die besten geschmacklichen Erfolge, liegen bei mir immer mit 50-max.55° 
      Als Maß nehme ich immer diese Teelamaß Löffel vom Gschwendner (siehe ganz oben auf dem rechten Foto, meiner Aufbewahrungsdose) Ein Löffel sind ca. 2 Gramm, für 500ml braucht man 3 davon, also 6 Gramm gut behäuft.
      FAZIT und WAS IST WICHTIG ZUM SCHLUSS: 
      1. Temperatur am Besten zwischen 50-55°
      2. Immer kaltes Wasser aufkochen und wirklich zum kochen bringen und dann abkühlen lassen. Der Geschmack wird es dir danken
      3. 2 Minuten sind zu lange. Immer etwas herumexperimentieren. (Siehe Zeiten)
      4. Immer die Schale aus der man trink mit warmen Wasser vorwärmen und dann bevor man den Tee hineingießt, ausleeren und mit dem Tee füllen. In warmen Schalen kann sich der Tee besser entfalten.
      5. Den Tee (die Blätter) nur abtropfen lassen, sofern man ihn in einem Sieb hat, nicht den Inhalt ausdrücken, denn so gelangen die ganzen Bitterstoffe in den Tee.
      6. Wenn man mit dem Trinken fertig ist, wird die Schale / Kanne mit warmen Wasser ausgewaschen, glasierte Stücke, mit einem weichen Schwamm durchgewischt, leicht abgetrocknet (Küchenpapier) und bis zum nächsten Mal zum trocknen hingestellt.
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Last but not least:
      Mag vielleicht Einbildung sein, aber eines der wichtigsten Dinge die man beachten sollte, liegt schon im Ursprung selbst. Kannen und Schalen, sind oft uneben und dadurch wird eine Perfektion im Imperfekten erreicht. Also, nicht zu hart probieren und unbedingt das Beste an Geschmack erreichen wollen, den dann schmeckt es am wenigsten. Umso mehr Zeit man sich und dem Tee gibt, desto eher findet man seine persönliche goldene Mitte und somit auch den perfekten Geschmack
      VanFersen
    • Von The_Darkside
      Hi, ich bin kein ausgewiesener Teetrinker, aber so ne gewisse Vorgehensweise ist mit beim Teekochen dann doch bekannt 🤣
      meine Freundin hat heut Tee gemacht; Mann ist dann doch mal krank und heißer Tee tut Hals gut; sie hat das kochende Wasser in meinen Pfefferminztee gegossen, und direkt Honig rein. 
      ist das jetzt falsch? Ich würde sowas nämlich nie tun. Was zum süßen kommt für mich erst NACH dem ziehen rein....!? 
    • Von Franzerl
      Hallo Zusammen,
       
      ich trinke viel Kaffee seit Jahren, den ganzen Tag über verteilt. Mir bekommt das Zeug aber nicht mehr so wirklich, also bin ich in letzter Zeit dran, eine Alternative zu finden. Ich habe mir, bitte nicht hauen, vor ein paar Wochen zum probieren schwarzen Beuteltee gekauft. Er schmeckt ganz gut, hiervon mache ich jetzt morgens immer eine große Kanne fertig und fülle die um in eine Thermoskanne und nehme die mit auf Arbeit und trinke dann davon.
       
      Seit ich mich nun mehr informiere und schlau mache stoße ich aber nur auf Videos und Beiträge, in denen die Leute das Teetrinken zelebrieren, mehrere Aufgrüsse machen, nirgendwo gibt es Leute, die das so machen wie ich, so kommt es mir vor.
       
      Frage 1: Bin ich da wirklich so allein?
      Frage 2: Ich suche nun also einen guten schwarzen Tee, der keine Millionen kostet und den ich wie bisher auch morgens zubereiten kann, umfüllen kann und den ganzen Tag über verteilt trinken kann, ohne dass er am Ende schlecht schmeckt. Für mehrere Aufgüsse oder irgendwelche Zelebrierungen habe ich keine Zeit, ist auch nicht meins mich damit näher zu beschäftigen.
       
      Danke euch allen schonmal!
    • Von Angelika_77
      Hallo, ich brauche mal eure Hilfe 
      Wie bewahrt ihr eure Teebeutel auf? Ich würde sie gerne nicht in den ganzen Papierverpackung aufbewahren. Habt ihr vielleicht Ideen für eine schöne Teebox, wo man verschiedene Sorten aufbewahren könnte? Ich freue mich über jede Idee!
  • Neue Themen