Empfohlene Beiträge

Ein weiteres Video wurde online gestellt...

 

Wenn man genau hinschaut, dann lösen sich die Extraktpastillen doch nicht so schnell und vollständig in kurzer Zeit auf. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir hier im Forum selbst bei diesem Prototypen, Beobachtung und Kritik auf sehr hohem Niveau betreiben :) 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ja, die sind dann natürlich relativ harzig, wenn sie so konzentriert sind. Da wirds wohl gut sein, heißes Wasser druff, und n paar Minuten weichen lassen. So, wie die Teebeutel halt dann ziehen müssen. Deswegen sind ja die üblichen Instant-"Tees" pulvrig - da geht es dann richtig schnell.

Aber davon will sich Teaballs ja dann auch wieder absetzen ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hier gibt es noch das Video von der Pressekonferenz mein ein paar Informationen zum Extraktionsprozess usw.

Teaballs Pressekonferenz- 14.05.2019 im Kinzigvalley

 

Die Preise scheinen nun auch in etwas zu stehen, so wird auf der Shopseite eine Preisspanne von 4,99 Euro bis 7,99 Euro zuzüglich Versandkosten genannt. Dies für angegebene 50 Tassen. Damit liegt der Preis doch etwas über den eines üblichen Teebeutels. Hier muss man nun schauen, wie gut die Teaballs sind und inwieweit man für den Komfort dann doch mehr auszugeben bereit ist. Die Finanzierungskampagne auf Kickstarter erreicht bisher und kurz vor Abschluss, zumindest nur gerade ein zehntel des anvisierten Finanzierungspreises. Ob das reicht? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 55 Minuten schrieb goza:

 Erkältet war der "Tee" besser, keine bitteren Noten mehr, und ich denke man kann nen netten Eistee für den Freibadbesuch machen - ich werde dann bei Gelegenheit berichten.

Der ist gut, ich hatte kurz gerätselt, was du meinen könntest :lol:

 

Danke für den Bericht, hätte mich jetzt gar nicht gereizt zu probieren, ich bin bei Teebeuteln schon stimmungstechnisch 5 Etagen tiefer, wenn ich sie nur sehe :ph34r:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 17 Minuten schrieb Entchen19:

Der ist gut, ich hatte kurz gerätselt, was du meinen könntest :lol:

Gut, dass ich danach den Minztee zum Kurieren hatte :lol:

 

vor 18 Minuten schrieb Entchen19:

Danke für den Bericht, hätte mich jetzt gar nicht gereizt zu probieren, ich bin bei Teebeuteln schon stimmungstechnisch 5 Etagen tiefer, wenn ich sie nur sehe :ph34r:

Einer muss sich ja opfern ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)

Jetzt in der Mittagshitze den Grünen Tee noch als Eistee ausprobiert:

IMG_20190723_133708359_resize_32.thumb.jpg.2706aa72e2a03ce28f965023d197d895.jpg

 

Im kalten Wasser dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Pillen sich aufgelöst haben, > 15min, genau kann ich's nicht sagen, denn ich hab das Glas einfach stehen lassen, als ich merkte, dass es nicht so schnell geht und hab mich Wichtigerem zugewendet. Und das Ergebnis, siehe oben, ist plötzlich gänzlich trüb.

Geschmacklich nicht erwähnenswert, ein Hauch von aromatisiertem Wasser.

:thumbdown:

bearbeitet von goza

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Es ist und bleibt einfach unglaublich, mit welchen vermeintlichen Innovationen wir als Verbraucher (und jetzt nicht nur auf die unsäglichen Teaballs bezogen) ständig verarscht werden sollen  :ph34r:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Geschrieben (bearbeitet)

Sooo... jetzt auchmal Teebällchen probiert. Grundsätzlich stimme ich gozas Ergebnissen zu. Ich hatte 2 Bällchen auf eine 80ml-Tasse - Grüntee und Minze. Hab mal auf der Seite des Shops geschaut: Man findet halt auch keinerlei Informationen zu der Art des Grüntees. Das legt natürlich nahe, dass ein sehr einfacher Grüntee als Grundlage verwendet wurde.

Ansonsten: Der Bequemlichkeitsfaktor ist schon ein Bonus, die Zubereitung ist wirklich sehr einfach. Mal schnell zwei Drops ins heiße Wasser und gut, keine Teebeutel, die man mehr entsorgen muss und mit denen man rumplätschert. Ich vermute, dass da schon deutlich mehr möglich wäre, wenn man den Prozess optimiert und bessere Ausgangstees verwendet. Die Frage ist natürlich, was das dann kosten würde.

Somit mein Fazit: mit einfachen Teebeuteln sowohl preislich als auch qualitativ vergleichbar, aber wirklich unvergleichlich entspannt in der Zubereitung. Und wenn jemand ansonsten mit Supermarkt-Teebeutln zufrieden ist und die Plastikverpackung noch durch etwas nachhaltigeres ersetzt wird, warum nicht?

Das Fazit ist bisher das selbe wie bei Teebeuteln: Der Aufwand bei der Herstellung sorgt halt dann für verhältnismäßig hohe Kosten. Wenn man für das selbe Geld losen Blatt-Tee kauft und sich die Mühe der Zubereitung macht, dann bekommt man den besseren Tee. Wenn das nicht geht, ist die Zubereitung der Bällchen an Einfachheit tatsächlich nicht zu übertreffen.

 

bearbeitet von miig

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Nachtrag: Wenn jemand probieren will, dann Bescheid sagen. Ich hab die Packungen kostenlos von goza bekommen, deswegen werd ich sie auch jedem interessierten kostenlos weitergeben :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@miig ich schicke dir einen frankierten Briefumschlag dann kannst du mir 2 Pastillen rein werfen :D

Spaß beiseite, einerseits bin ich sehr probierfreudig, anderseits erwarte ich nichts,was mir die edelsten 1 euro Teebeutel geben würden. Aber Klasse das ihr uns teilhaben lässt 👍

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Tanuki:

@miig ich schicke dir einen frankierten Briefumschlag dann kannst du mir 2 Pastillen rein werfen :D

@Tanuki , mache es, dann haben wir einen Erfahrungsbericht mehr. :thumbup:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb goza:

so schlimm sind Pillen da ja nun auch nicht ^_^

Es lässt sich nie mit Sicherheit vorhersagen, ob und wie traumatische Erfahrungen bewältigt werden. Menschen reagieren da sehr unterschiedlich. Z.B. könnte die Verkostung - mal den worst case genommen - zukünftig bei Anblick / Geruch / Geschmack von Tee einen psychosomatischen Würgereiz auslösen. Dann ist Sense mit der fröhlichen Teeschlabberei ...

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mei, per se schlecht schmeckt der Tee ja nicht. Nur halt auch nicht in irgendeiner Form bemerkenswert.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Minuten schrieb miig:

Mei, per se schlecht schmeckt der Tee ja nicht.

War ja auch nicht ganz ernst gemeint. Um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern - in meinem ersten Italienurlaub hatte ich keinen Tee mitgenommen und so deckte ich meinen Flüssigkeitsbedarf weitgehend mit Espresso (der ja auch schmeckte). Bis mein Körper die Notbremse zog. Mir war drei Tage lang schlecht und danach konnte ich etwa zwei Jahre lang keinen Kaffee auch nur riechen, ohne Magendrücken zu kriegen ... Okay, ist jetzt offtopic. Merke: 'ne Zahnbürste kannst Du im europäischen Ausland immer kaufen - aber Tee nimmt man sicherheitshalber von zu Hause mit.

_()_

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

So heute kommen meine Eindrücke zum Thema teaballs.

Zu aller erst aber danke ich @miig für die bereitstellung.

Nun fange ich mit der haptik und Verpackung an diese ist Recht klein, der seitliche Druckknopf gibt ein gutes Feedback und der Spender fungiert wie der von Süßstoff. Mich wäre der Auslöser am Oberteil aber lieber.IMG_20190817_090239.thumb.jpg.2e5b45e92c305cf2678025c634b754e4.jpg

Ganz dicht ist das System jedoch nicht. Hat man den Spender immer in der Jackentasche, am besten noch mit einem Schlüsselbund, dann darf man dich freuen. Der "Harz" der sich durch Feuchtigkeit und dem Staub der teaballs bildet klebt wie Hölle, schön wenn man sich die Hände nicht waschen kann.

Die Pillen sind dünne Platten, besitzen einen ca 1mm Durchmesser und wurden aus einer Paste hergestellt und getrocknet, ähnlich wie Pu-erh paste.IMG_20190817_090323.thumb.jpg.85485bf03e7756b4a69a79c29ce647c4.jpg

Die Löslichkeit bei 90°C ist Recht langsam so braucht eine Pille mit ständigem Rühren 3 min. In der Zeit habe ich mir meinen gyo aufgegossen , ziehen lassen , ausgegossen und getrunken :D. 

Zur Dosierung habe ich mich rangetastet. Bei einer schale von 60ml habe ich 2-3 Pillen für einen "guten" Geschmack gebraucht.IMG_20190817_090344.thumb.jpg.9098b4ddf220d4a57ceac75a372a5166.jpgIMG_20190817_091209.thumb.jpg.50935222cd9143d90e3a82336be89adb.jpg

Doch nun der Geschmackstest:

Grüntee:

Der Grüntee hat Eigenschaften die mir nicht gefallen. Den Geschmack empfinde ich wie von dem Lord Nelson Beutel Tee nur in etwas besser. An sich gut trinkbar und soweit in Ordnung wäre nicht dieses Mundgefühl das nach 2 Sekunden kommt. Der Geschmack wird nämlich durch ein pelziges Mundgefühl schnell ausgeblendet. Im kalten Zustand lässt das aber nach. Eine Bitterkeit ist zu Vernehmen.

Minztee:

Der minztee kann ich nicht wirklich deuten, da ich entweder etwas höherwertige verarbeiteten minztee immer gekauft hatte oder einfach im Garten frische Minze gepflückt habe. Aber dieser minztee schmeckt warm stark nach purem minzöl (dieser setzt sich auch an der Oberfläche ab) kalt hingegen schmeckt er etwas runder. Mein Fall ist es aber nicht.

 

Mein fazit:

Wär ich im Geschäft einkaufen und an der Kasse würden diese Teile stehen würde ich wohl Mal zugreifen. Die Idee immer Tee parat zu haben ist ok. Umsetzung ist aber nicht ganz so gut. 

Ich möchte keine klebrigen hände durch den staub, und der Druckknopf wäre an einer anderen Stelle angenehmer. Für etwas Wasser mit Geschmack passt das und ich erwarte keiner hochwertigen Tee in dem Produkt. Der Otto-Normal-Verbraucher wird sich an Beuteltee orientieren und damit wohl zufrieden sein. Die Dosierung ist Recht hoch anzusetzen was ein Minuspunkt für mich ist.  Dennoch kann man das Ergebnis trinken ohne sich zu übergeben :D . Neutral betrachtet ist es ein Produkt das nicht für uns gedacht ist, aber es ist Nicht gut aber OK .

 

Wer sich an dem Test beteiligen möchte kann mir schreiben, dann wird der Test weiter gereicht.

 

bearbeitet von Tanuki

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Gleiche Inhalte

    • Von nubertfan
      Hallo zusammen,
       
      ich bereite meinen Tee mit dem Gastroback Teegerät zu.
      Eigentlich ganz einfach, Teemenge für nen Liter abwiegen, Gradzahl und Ziehzeit einstellen und los gehts.
      Ab und zu kommt es vor, dass mir der Tee überläuft, obwohl ich immer nen Liter zubereite.
      Kommt meist bei Kräutermischungen vor.
      Heute ist mir das sogar bei nem halben Liter passiert, in dem ich ne Probe vom Tee Gschwender zubereiten wollte.
      Woran kann das liegen? Kann mir da bitte einer helfen von Euch?
    • Von goza
      Hallo,
      wie bereitet man einen sehr bröseligen Fukamushicha am besten zu?
      Hier mal mein "Ausgangsmaterial":

      Feiner Staub, nur wenige größere Blattteile.
      Aufgebrüht, ziemlich breiig:

       
      Mit der Shiboridashi gestaltet sich das nun recht schwer. Lasse ich den Deckel dicht aufliegen, verstopft der Brei den Ausguss und es bleibt viel Wasser zurück (auch mit Ausschütteln). Lasse ich den Schlitz weiter offen, plumpst mir viel Blattgut raus. Damit ich das nicht in der Tasse habe, nehme ich ein Teesieb - welches sich natürlich zusetzt.

       
       
      Nun habe ich noch eine Kyusu mit (feinem) Kugelsieb, wo es nicht besser ist. Und nun?
       
      Die ersten beiden Aufgusse sind nicht so krass. Im ersten läuft alles noch sauber ab und ich habe auch eine recht klare Tasse, mit dem zweiten Aufguss kommen dann auch die Schwebstoffe mit, die sich mittlerweile gelöst haben. Danach wird es stetig schlimmer.
      Muss ich mich hier auf 2 Aufgüsse beschränken? Gibt Fukamushicha überhaupt mehr her? Die weiteren Aufgüsse schmecken mir noch, ich könnte aber vermuten, dass die Infusion an sich nichts mehr hergibt und ich nur noch die Schwebstoffe schmecke?
    • Von skyman
      Hallo TeeTalk Forum,
      gibt es "Richtwerte" für die Menge des Tees bezogen auf das Wasservolumen? Eine Angaben 2EL / Ltr, wie häufig zu finden, ist mir zu wage, da ich meistens 200 - 250 ml Tee aufgieße und EL nicht gleich EL ist. . Grammangaben gibt es zwar auch häufig, die variieren von Tee zu Tee mitunder auch sehr stark.....
      Mir ist klar, das jeder Tee mit eigenem Charakter ein individuelles Optimum von Tee / Wasser Verhältnis, Ziehzeit und Temperatur hat, die man wahrscheinlich für sich selbst herausfinden muss.
      Gibt es aus eurer Erfahrung heraus eine Basis für einen guten Startpunkt von dem aus man sich weitertasten kann?
      Wie geht Ihr vor, wenn Ihr einen Tee ohne "Bedienungsanleitung" habt?
      Sorry wenn meine Fragestellung naiv erscheint, aber ich bin noch blutiger Anfänger.....
      Schönes Wochenende!
      Bernd
       
    • Von VanFersen
      ~~
      ~Mein Tee-Guide~
      Es wird so oft gefragt, was nutzt man hierfür, wie mache ich dies, wie lange zieht dies, was, wie, wann und warum? Darum dachte ich mir wäre ein Thread für alle zukünftigen Fragen und um sich Tipps zu holen, gerade am Anfang wenn man dem Tee anfängt zu frönen, hier genau richtig
      Ich wurde erst letztens angeschrieben und gefragt, wie ich meinen Sencha zubereite und als ich fast einen Essay schrieb, kam mir die Idee für diesen Thread. Schreibt eure persönlichen Erfahrungen auf, richtig oder falsch gibt  es da nicht. Wie habt ihr entdeckt, dass euch euer Tee so oder so am Besten schmeckt?
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      1. Der Tee steht am Anfang:
      Welchen Tee ihr woher bezieht, steht euch ganz alleine zur Auswahl, auch wenn ich mehr auf der japanischen Seite mich persönlich zu Hause fühle, gibt es da kein Optimum oder ein "das ist besser oder nicht". Tee, wie so vieles andere bauch im Leben ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
      Warum habe ich mich für, gerade japanischen Tee, entschieden?
      Ich habe immer schon Tee getrunken, seit dem ich ein kleines Kind war, nur war mein Verständnis von Tee damals, heißes Wasser aus der Wasserleitung auf einen Beutel Kamillen oder Früchte Tee zu gießen . Erst später wurde mir klar, dass es im Grunde keine Tees waren, sondern im eigentlichen Sinne Aufgüsse, was aber nicht heißt, dass sie nicht gut sein können, aber nach fast 30 Jahren, ist mein Geschmack nun in eine andere fernöstlichere Richtung gewandert.
      Vor gut einem halben Jahr hab ich mich speziell für Grün Tee entschieden, zuerst aus gesundheitlicher Sicht, dann aber weil es einfach unglaublich gut schmeckt und meinem Gaumen am meisten entspricht. Die Vielfalt ist hierbei fast Grenzenlos. Obwohl es sich nur um eine einzige Pflanze handelt, lässt sich daraus eine Vielfalt an Geschmackssorten erreichen, die von Süß bis Bitter alles beinhalten. Außerdem wird dem japanischen Grün Tee (Sencha) am meisten der gesundheitliche Aspekt zugesprochen, aber da streiten sich die Geister (bei mir wirkt es)
      Am Anfang suchte ich alle alten Teehäuser meiner Stadt ab, aber schnell wurde mir klar, dass dies nicht das Optimum für mich war. Denn auch wenn die Tees oftmals keine schlechten waren, geht sehr schnell durch die Bescheidene Lagerung das Aroma verloren. Da ich sowieso nach längerem Testen, einfach auf japanischem Sencha und Co hängen blieb, war für mich der vorab in Japan verschweißte Sencha, die erste Wahl. Hierbei wird der Tee so schnell als möglich nach der Ernte in Vakuum verpackte Aromaschutzhüllen versiegelt. Dadurch ist eine länger Langlebigkeit gesichert.
      ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      2. Wie den Tee lagern und wo?:
      Nun ist der Tee da, was nun, wie lagern und wie aufbewahren?
      Nach langem überlegen, blieb ich bei meiner Variante, den Tee in meinem Küchenschrank zu belassen. In meiner Küche ist es nie wirklich heiß und da der Schrank auch nie im direkten Sonnenlicht steht, sondern schattig, ist es Ideal um den Sencha, Gyokuro etc. zu lagern. (der Kasten hat natürlich Türen, am Foto ist er offen).

      Es wird oft die Streitfrage diskutiert "Soll der Tee auf Zimmertemperatur bleiben oder lieber in den Kühlschrank?" 
      Ich hatte zwar extra meinen Kühlschrank komplett entleert und ihn so geputzt, dass er Geruchsfrei ist, aber am Ende entschied ich mich dagegen. Warum?
      Es kann passieren, dass beim öffnen aus dem Kühlschrank entnommener Tees, Kondenswasser in den Tee gelangen kann, was ihn ruinieren würde. Man muss auf sehr vieles achten, da ein immer wieder erneutes heraus und wieder hineingeben der Tees, zu diesem Resultat führen kann. Darum habe ich meinen Küchenschrank komplett aufgeräumt, alles was Gerüche wie (Gewürze, andere Tees etc) abgeben kann, in separate Plastikgeschirr-Boxen gegeben.
      Was ist wichtig?:
      1. Keine direkte Sonneneinstrahlung
      2. Keine direkte dauerhafte Hitzeeinwirkung (zB Heizkörper direkt darunter)
      3. Geruchsneutral lagern (Alles was Fremdgerüche abgibt, in anderen verschließbaren Behältern lagern)
      4. Dosen immer schnell verschließen, sonst geht das Aroma schneller verloren
      Worin bewahre ich meinen Sencha / Matcha / Gyokuro auf?
      Es gibt alle möglichen Aufbewahrungsmöglichkeiten von Materialien und Formen. In Japan nutzt man traditionell "Natsume" welche meist aus Kirschholz sind. Diese sind meist recht kostspiellich und sind am Ende, wegen oftmals fehlender Aromakappe, nicht perfekt geeignet für eine längere Aufbewahrung von Tee. Bei den meisten Dosen, aller Art ob nun Keramik, Holz, Stein oder Bambus, ist meist der fehlende Aromaschutz ein Manko. Ich benutze diese hier aus Japan kommenden Dosen. Ähnliche Dosen gibt es auch mit Origamiummantelung. Vorteil, nicht nur einen Außendeckel, sondern auch eine Aromaschutzkappe innen

      Was ist wichtig?:
      1. Am Besten natürliche Produkte nehmen, da alles syntetische nur Gerüche abgibt. Wo hingegen, Kirschholz sogar fördernd für die Gewisse Note bei der Aufbewahrung von Sencha, sein soll
      2. Zwei Deckel / Kappen sind immer besser, als eine. Denn mit einer Aromakappe innen, wird der Geschmack des   Senchas und Co, länger erhalten. Wichtig ist, das sowohl keine Fremdgerüche von außen, nach innen gelangen können, als auch umgekehrt.
      3. Nicht die Tees wechseln. Seht zu, dass immer nur eine Sorte von Tees in ein und der selben Dose ist. Das heißt, Sencha bleibt Sencha. Nicht zum Beispiel eine Dose für Pu Erh nutzen und dann Sencha hineingeben. 
      Wenn ihr die Dosen auswascht, nach dem ein Sencha aufgebraucht ist und ihr einen anderen Sencha darin lagern wollt, dann nur mit heißem, echt heißem Wasser, immer wieder auswaschen und dann für 1-2 Tage draußen trocknen lassen. Aber vorher mit einem Küchentuch abtrocknen, sonst kann "Flugrost" entstehen.
      --------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      3. Zubereitung und Utensilien:
      Woraus trinke ich meinen Tee?
      Dafür gibt es keine Allzwecklösung. Es gibt, wie mit vielem beim Thema Tee, kein richtig oder falsch. Von Keramikerzeugnissen aus Europa, China und Japan, nur ein paar wenige Vertreter, sind die Möglichkeiten unendlich. Es ist eine Frage des Geschmacks, mag man es lieber ursprünglich, rustikal, wenn man so will "Erdverbunden" Nimmt man zB Erzeugnisse aus Japan, China, der alten Garde. Von Kannen mit seitlichem Henkel, genannt "Kyusu", zu Matcha Schalen, diese variieren in ihrer Form und Bezeichnung. Umso moderner das Erzeugnis und deren Form, desto schneller ist es möglich diese auch sofort in Nutzung zu nehmen. Ich nutze, zum Tee (nur Sencha, Gyokuro) trinken, diese Oribe Chawan Matcha Schale. Sie umfasst 500ml und war deshalb meine erste Wahl. 

      Generell wird empfohlen kleinere Kannen (200-300ml) zu nehmen, diese, wenn sie mit Sencha versehen sind, öfters aufzugießen (bis zu 5mal) und diese wiederum aus kleinen Schalen zu trinken, worin meist ein gesamter Aufguss sofort abgegossen werden kann. Aber wenn man wie ich, zwar oldschool ist, aber dennoch nicht ganz traditionell verfährt, weil ich einfach gerne mehr trinke, ist dies die Beste Lösung, mit der man etwas traditionelles auf seine Speziellen Wünsche abgestimmt nutzen kann. Ich mache mir meist 2 Aufgüsse in dieser Schale und trinke diese auch zügig, was dann ca. 1 Liter entspricht. Stylisch dazu, habe ich mir diese Schieferplatten (siehe Foto rechts unten) gekauft, wo meine Oribe Schale abgestellt wird. 
      Was ist wichtig?:
      1. Beim kauf immer darauf achten, dass die Schalen und Kannen, am Besten ein Zertifikat aufweisen können. Alarmierend ist schon, wenn eine Kanne um die unter 20€ verkauft wird, da ist meist ein Hacken an der Sache und dieser heißt schlechte Verarbeitung und billige, oftmals nicht ganz ungiftige Materialien. Im japanischen wird gesagt, das eine hochwertige Kanne, den Geschmack des Tees noch fördert. Also kann man sich auch schon denken, wenn es zu billig ist, was das Gegenteil bewirken kann. Beim Direktkauf ist darauf zu achten, dass man nachsieht, ob die Kanne ein Zertifikat hat und einen Stempel um Tonerzeugnis selbst. (meist unten) Und der Geruchstest. Riecht die Schale oder die Kanne schon am Anfang modrig oder zu erdig, ist das nicht unbedingt ein gutes Zeichen.
      2. Besonders bei unglasiertem Stein / Keramik / Tongut, ist am Anfang ein gewisser erdiger / tonstarker Geruch vorhanden. Diesen kann man mit etwas Aufwand beseitigen. Dazu kocht man Wasser auf, gießt dieses mit zB Sencha (kommt darauf an mit was man die Kanne / Schale in Zukunft nutzen möchte) in der Kanne / Schale auf und lässt das Ganze über Nacht stehen. Danach spült man alles mit warmen Wasser aus. Sollte dies nicht gleich beim ersten Versuch funktioniert haben, wiederholt man diesen Vorgang so oft bis es passt. Meist genügen höchstens 3 Wiederholungen. 
      3. Niemals mit Spülmittel oder rauen Schwämmen reinigen, dadurch zerstört man die Glasur. Am besten nutzt man hierfür nur warmes - heißes Wasser und einen, wie ich im Foto zB zellulose Schwamm, der sehr weich ist.
      Abtrocknen nur mit geruchsfreien Materialien, wie zB Küchenpapiertücher. Ton/Keramikerzeugnisse die unglasiert und matt sind, soll man nur ausspülen und am besten nur mit immer dem selben Tee benutzen, da dieser in die unglasierten Wände aufgenommen wird und somit, wie es im japanischen heißt, das Aroma und die Entfaltung des Tees fördert. Dies nennt sich "platina" oder japanisch "aji"
      4. Egal ob glasiert oder nicht, immer nur verwandte Teesorten nutzen "Sencha, Gyokuro, Matcha, Weißer Tee" = Ja, aber "Pu erh, Oolong, Früchtetee" nicht mit Senchas zusammen. Besonders Früchte Tees sollten nicht in unglasierten Erzeugnissen genutzt werden, da die Säuren die Struktur des Gefäßes angreifen.
      Mit was bereite ich den Tee zu (worin)?
      Hierbei scheiden sich wieder die Geister. Ich habe viel herumexperimentiert, Fakt ist, dass alles was zu Eng ist, den Tee daran hindert sich richtig zu entfalten. wichtig ist VIEL PLATZ. Auch geben gewisse Materialen Eigengerüche ab, die wiederum den Geschmack und das Aroma des Tees, verfälschen könnten. Ich nutze in meinem Fall meist ein großes Sieb aus Edelstahl, welches perfekt in meine Matcha Schale passt, aber auch in kleinere und weit bis nach unten reicht. Durch den weiten Platz können sich die Tees besser entfalten.
      Was ist wichtig?:
      1. Siebe sind am Besten geeignet, vorzugsweise Kyusu Kannen in denen schon ein Tonsieb integriert ist oder ein Edelstahlsieb. Papierfilter hemmen laut einiger Meinung das Aroma der Tees und halten so einiges zurück. Der Unterschied viel mir nicht so stark auf, aber der Geschmack in Sieben, liegt dennoch darüber. Außerdem ist der Tee in solchen Papierfilter wieder zu sehr eingeengt. Plastik/Kunststoff ist am schlechtesten, generell darauf achten, bei allem was mit Tee zu tun hat, am ehesten auf Plastik zu verzichten, da diese immer einen gewissen Eigengeruch abliefern. Ton oder Edelstahl eignet sich da am Besten. 
      2. Tee braucht Platz um sich zu entfalten.
      3. Wenn möglich darauf achten, das man den Tee, während er zieht, zudecken kann, damit das Aroma im Wasser bleibt. 
      Das Wasser und worin koche ich es?
      Ein sehr wichtiges Thema, wenn nicht sogar das wichtigste um das sich alles dreht. Ich habe in diesem Zusammenhang sehr viel ausgetestet. Ich habe die unterschiedlichsten Wassersorten getestet von Lauretana, Volvic, Fiji, Island Wasser, Icelandic und und und. Fazit war, dass unser Leitungswasser in Wien, immer noch am Besten war. Aber Vorsicht!!!
      Nicht jeder hat das Glück mit gutem Wasser in seiner Gegend gesegnet zu sein, kommt einem nach öffnen der Wasserleitung schon das Kalkgestein entgegen, ist das der Tot für den Tee. Abzuwenden ist dies nur noch mit einem Filter, am Besten und Günstigsten eignet sich da der Brita Filter. Da ich bisher zufrieden mit meinem Wienerwasser war, konnte ich diesen Brita Filter nur insoweit testen, dass ich in dem japanischen Teehaus meiner Stadt, die Brita Wasser nutzen, öfters Tee genossen habe, aber ehrlich gesagt, wäre mir der Unterschied nicht wirklich aufgefallen. Also. Ich nutze einen Edelstahl Wasser koche, den ich dann auch meine Herdfläche stelle. 

      Was ist wichtig?:
      1. Kalk ist der Tot für den Tee. Ist das Leitungswasser gut, reicht es allemal aus, aber ansonsten ist der Griff zum Brita Filter unabdingbar. (nicht vergessen, ab und an entkalken, gilt auch für den Wasserkocher)
      2. Wasserkocher, immer nur aus Edelstahl, hier gilt auch, desto weniger Plastik umso besser, denn dieses gibt Stoffe und Geruch ab, was nicht förderlich ist. Am Besten wäre einer mit dem man die Kochtemperatur bestimmen kann.
      3.1. Die Zubereitung:
      Wasser kochen / Temperatur?
      Ich habe viel experimentiert, mit den Temperaturen und auch mit der Ziehzeit etc. Temperaturen kann man entweder nach Gefühl abschätzen, dass heißt, kochendes Wasser, wie in meiner Kanne oben, braucht ca 20-30 min bis es auf 70-60° runter ist. Oder man überlässt , wie ich, nicht mehr seinem Gefühl die Entscheidung, sondern einem Thermometer. Der nutzt dann ein Tee-Thermometer wie ich es hier habe (es gibt auch schon welche mit elektronischer Anzeige)

      Ansonsten noch ein guter Tipp, besorgt euch eine Stopp-Uhr, gibt genug free Android Apps die einem mit dieser Funktion versorgen. Denn nicht nur Wasser, Temperatur sind wichtig, sondern auch die Zeit des Ziehens. Hierbei weiche ich nach einigem herumprobieren, immer ein wenig von der Beschreibung auf der Teepackung ab. Ich habe das für mich so nach langem Testen herausgefunden: 
      Wenn als Ziehzeit sagen wir 60Sec steht, bleib ich meist auch dabei oder liege knapp darunter oder auch mal darüber, also plus / minus 5 Sec. Wenn aber angegeben ist 120 Sekunden (2 Minuten), bin ich immer weit darunter, sonst wird der Tee meist zu bitter. Also man kann sagen bei 2 Minuten, nehme ich 90-100Sekunden. Ich finde das es bisher kaum einen Sencha gab, dem 2 Minuten gut getan hätten, aber das ist sicher Geschmackssache.
      Es wird meistens auch empfohlen bei den 2ten oder 3ten Aufgüssen nur meist 5-30 Sekunden zu nehmen, was ich wiederum als zu wenig erachte, denn da schmeckst du kaum etwas, außer du erhöhst wieder die Temperatur, aber da ist wieder der negative Effekt, das der Tee durch die hohen Temperaturen, nicht mehr so gut schmeckt, also Fazit, es bringt nix.
      Meiner Meinung und da beziehe ich mich rein nur auch Grüne Tees und Co, ist die Beste Temperatur, wo sich der Tee am Idealsten entfalten kann, zwischen 50-max. 55°. Bleibt man also bei 50-55° müssen es mehr als 30 Sec sein. Sind normal 10 Sek empfohlen beim 2ten Aufguss, würden dann 30-40 reichen. Sind aber 30 Sekunden empfohlen, würde ich 40-50 mindestens nehmen. Das muss man dann austesten. Jede Temperaturschwankung, jede Ziehzeit Abweichung, kann aus ein und dem selben Tee zig Male einen anderen machen und man glaubt man trinkt unterschiedliche Senchas, obwohl es nur ein und der Selbe ist. Umso mehr du deine Sinnesorgane schulst, desto mehr, werden dir solche Geschmacklichen Unterschiede bewusst. 
      Entscheidend ist wirklich die Temperatur, denn 70° die meist empfohlen werden, sind meines Erachtens tödlich für den  Geschmack und den Genuss. Zu heiß, ist einfach nicht gut. Wie gesagt, die besten geschmacklichen Erfolge, liegen bei mir immer mit 50-max.55° 
      Als Maß nehme ich immer diese Teelamaß Löffel vom Gschwendner (siehe ganz oben auf dem rechten Foto, meiner Aufbewahrungsdose) Ein Löffel sind ca. 2 Gramm, für 500ml braucht man 3 davon, also 6 Gramm gut behäuft.
      FAZIT und WAS IST WICHTIG ZUM SCHLUSS: 
      1. Temperatur am Besten zwischen 50-55°
      2. Immer kaltes Wasser aufkochen und wirklich zum kochen bringen und dann abkühlen lassen. Der Geschmack wird es dir danken
      3. 2 Minuten sind zu lange. Immer etwas herumexperimentieren. (Siehe Zeiten)
      4. Immer die Schale aus der man trink mit warmen Wasser vorwärmen und dann bevor man den Tee hineingießt, ausleeren und mit dem Tee füllen. In warmen Schalen kann sich der Tee besser entfalten.
      5. Den Tee (die Blätter) nur abtropfen lassen, sofern man ihn in einem Sieb hat, nicht den Inhalt ausdrücken, denn so gelangen die ganzen Bitterstoffe in den Tee.
      6. Wenn man mit dem Trinken fertig ist, wird die Schale / Kanne mit warmen Wasser ausgewaschen, glasierte Stücke, mit einem weichen Schwamm durchgewischt, leicht abgetrocknet (Küchenpapier) und bis zum nächsten Mal zum trocknen hingestellt.
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Last but not least:
      Mag vielleicht Einbildung sein, aber eines der wichtigsten Dinge die man beachten sollte, liegt schon im Ursprung selbst. Kannen und Schalen, sind oft uneben und dadurch wird eine Perfektion im Imperfekten erreicht. Also, nicht zu hart probieren und unbedingt das Beste an Geschmack erreichen wollen, den dann schmeckt es am wenigsten. Umso mehr Zeit man sich und dem Tee gibt, desto eher findet man seine persönliche goldene Mitte und somit auch den perfekten Geschmack
      VanFersen
    • Von The_Darkside
      Hi, ich bin kein ausgewiesener Teetrinker, aber so ne gewisse Vorgehensweise ist mit beim Teekochen dann doch bekannt 🤣
      meine Freundin hat heut Tee gemacht; Mann ist dann doch mal krank und heißer Tee tut Hals gut; sie hat das kochende Wasser in meinen Pfefferminztee gegossen, und direkt Honig rein. 
      ist das jetzt falsch? Ich würde sowas nämlich nie tun. Was zum süßen kommt für mich erst NACH dem ziehen rein....!? 
  • Neue Themen