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Teaballs als schnelle Teezubereitung und Teebeutelersatz


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Wenn man genau hinschaut, dann lösen sich die Extraktpastillen doch nicht so schnell und vollständig in kurzer Zeit auf. Fairerweise muss man aber auch sagen, dass wir hier im Forum selbst bei diesem Prototypen, Beobachtung und Kritik auf sehr hohem Niveau betreiben :) 

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Ok, dann muss ich Euch doch etwas direkter auf die Sprünge helfen. Kugeln auf englisch würde vielleicht gerade noch passen wenn diese kleinen Dinger wirklich rund wären, aber Bälle oder Hoden?  Ich we

Hier nun die ganz frischen ersten Eindrücke: Ich bin mir ja für nix zu schade, und denke, man muss auch mal was ausprobieren. Gesagt, getan, am Mittwoch bestellt. Es gibt derzeit nur "Minze" und

Jetzt in der Mittagshitze den Grünen Tee noch als Eistee ausprobiert:   Im kalten Wasser dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Pillen sich aufgelöst haben, > 15min, genau kann i

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Ja, die sind dann natürlich relativ harzig, wenn sie so konzentriert sind. Da wirds wohl gut sein, heißes Wasser druff, und n paar Minuten weichen lassen. So, wie die Teebeutel halt dann ziehen müssen. Deswegen sind ja die üblichen Instant-"Tees" pulvrig - da geht es dann richtig schnell.

Aber davon will sich Teaballs ja dann auch wieder absetzen ;)

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  • 1 Monat später...

Hier gibt es noch das Video von der Pressekonferenz mein ein paar Informationen zum Extraktionsprozess usw.

Teaballs Pressekonferenz- 14.05.2019 im Kinzigvalley

 

Die Preise scheinen nun auch in etwas zu stehen, so wird auf der Shopseite eine Preisspanne von 4,99 Euro bis 7,99 Euro zuzüglich Versandkosten genannt. Dies für angegebene 50 Tassen. Damit liegt der Preis doch etwas über den eines üblichen Teebeutels. Hier muss man nun schauen, wie gut die Teaballs sind und inwieweit man für den Komfort dann doch mehr auszugeben bereit ist. Die Finanzierungskampagne auf Kickstarter erreicht bisher und kurz vor Abschluss, zumindest nur gerade ein zehntel des anvisierten Finanzierungspreises. Ob das reicht? 

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  • 4 Wochen später...
  • KlausO hat Thema empfohlen
vor 55 Minuten schrieb goza:

 Erkältet war der "Tee" besser, keine bitteren Noten mehr, und ich denke man kann nen netten Eistee für den Freibadbesuch machen - ich werde dann bei Gelegenheit berichten.

Der ist gut, ich hatte kurz gerätselt, was du meinen könntest :lol:

 

Danke für den Bericht, hätte mich jetzt gar nicht gereizt zu probieren, ich bin bei Teebeuteln schon stimmungstechnisch 5 Etagen tiefer, wenn ich sie nur sehe :ph34r:

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vor 17 Minuten schrieb Entchen19:

Der ist gut, ich hatte kurz gerätselt, was du meinen könntest :lol:

Gut, dass ich danach den Minztee zum Kurieren hatte :lol:

 

vor 18 Minuten schrieb Entchen19:

Danke für den Bericht, hätte mich jetzt gar nicht gereizt zu probieren, ich bin bei Teebeuteln schon stimmungstechnisch 5 Etagen tiefer, wenn ich sie nur sehe :ph34r:

Einer muss sich ja opfern ;)

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Jetzt in der Mittagshitze den Grünen Tee noch als Eistee ausprobiert:

IMG_20190723_133708359_resize_32.thumb.jpg.2706aa72e2a03ce28f965023d197d895.jpg

 

Im kalten Wasser dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis die Pillen sich aufgelöst haben, > 15min, genau kann ich's nicht sagen, denn ich hab das Glas einfach stehen lassen, als ich merkte, dass es nicht so schnell geht und hab mich Wichtigerem zugewendet. Und das Ergebnis, siehe oben, ist plötzlich gänzlich trüb.

Geschmacklich nicht erwähnenswert, ein Hauch von aromatisiertem Wasser.

:thumbdown:

Bearbeitet von goza
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Sooo... jetzt auchmal Teebällchen probiert. Grundsätzlich stimme ich gozas Ergebnissen zu. Ich hatte 2 Bällchen auf eine 80ml-Tasse - Grüntee und Minze. Hab mal auf der Seite des Shops geschaut: Man findet halt auch keinerlei Informationen zu der Art des Grüntees. Das legt natürlich nahe, dass ein sehr einfacher Grüntee als Grundlage verwendet wurde.

Ansonsten: Der Bequemlichkeitsfaktor ist schon ein Bonus, die Zubereitung ist wirklich sehr einfach. Mal schnell zwei Drops ins heiße Wasser und gut, keine Teebeutel, die man mehr entsorgen muss und mit denen man rumplätschert. Ich vermute, dass da schon deutlich mehr möglich wäre, wenn man den Prozess optimiert und bessere Ausgangstees verwendet. Die Frage ist natürlich, was das dann kosten würde.

Somit mein Fazit: mit einfachen Teebeuteln sowohl preislich als auch qualitativ vergleichbar, aber wirklich unvergleichlich entspannt in der Zubereitung. Und wenn jemand ansonsten mit Supermarkt-Teebeutln zufrieden ist und die Plastikverpackung noch durch etwas nachhaltigeres ersetzt wird, warum nicht?

Das Fazit ist bisher das selbe wie bei Teebeuteln: Der Aufwand bei der Herstellung sorgt halt dann für verhältnismäßig hohe Kosten. Wenn man für das selbe Geld losen Blatt-Tee kauft und sich die Mühe der Zubereitung macht, dann bekommt man den besseren Tee. Wenn das nicht geht, ist die Zubereitung der Bällchen an Einfachheit tatsächlich nicht zu übertreffen.

 

Bearbeitet von miig
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vor einer Stunde schrieb goza:

so schlimm sind Pillen da ja nun auch nicht ^_^

Es lässt sich nie mit Sicherheit vorhersagen, ob und wie traumatische Erfahrungen bewältigt werden. Menschen reagieren da sehr unterschiedlich. Z.B. könnte die Verkostung - mal den worst case genommen - zukünftig bei Anblick / Geruch / Geschmack von Tee einen psychosomatischen Würgereiz auslösen. Dann ist Sense mit der fröhlichen Teeschlabberei ...

_()_

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vor 2 Minuten schrieb miig:

Mei, per se schlecht schmeckt der Tee ja nicht.

War ja auch nicht ganz ernst gemeint. Um mal aus dem Nähkästchen zu plaudern - in meinem ersten Italienurlaub hatte ich keinen Tee mitgenommen und so deckte ich meinen Flüssigkeitsbedarf weitgehend mit Espresso (der ja auch schmeckte). Bis mein Körper die Notbremse zog. Mir war drei Tage lang schlecht und danach konnte ich etwa zwei Jahre lang keinen Kaffee auch nur riechen, ohne Magendrücken zu kriegen ... Okay, ist jetzt offtopic. Merke: 'ne Zahnbürste kannst Du im europäischen Ausland immer kaufen - aber Tee nimmt man sicherheitshalber von zu Hause mit.

_()_

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  • 2 Wochen später...

So heute kommen meine Eindrücke zum Thema teaballs.

Zu aller erst aber danke ich @miig für die bereitstellung.

Nun fange ich mit der haptik und Verpackung an diese ist Recht klein, der seitliche Druckknopf gibt ein gutes Feedback und der Spender fungiert wie der von Süßstoff. Mich wäre der Auslöser am Oberteil aber lieber.IMG_20190817_090239.thumb.jpg.2e5b45e92c305cf2678025c634b754e4.jpg

Ganz dicht ist das System jedoch nicht. Hat man den Spender immer in der Jackentasche, am besten noch mit einem Schlüsselbund, dann darf man dich freuen. Der "Harz" der sich durch Feuchtigkeit und dem Staub der teaballs bildet klebt wie Hölle, schön wenn man sich die Hände nicht waschen kann.

Die Pillen sind dünne Platten, besitzen einen ca 1mm Durchmesser und wurden aus einer Paste hergestellt und getrocknet, ähnlich wie Pu-erh paste.IMG_20190817_090323.thumb.jpg.85485bf03e7756b4a69a79c29ce647c4.jpg

Die Löslichkeit bei 90°C ist Recht langsam so braucht eine Pille mit ständigem Rühren 3 min. In der Zeit habe ich mir meinen gyo aufgegossen , ziehen lassen , ausgegossen und getrunken :D. 

Zur Dosierung habe ich mich rangetastet. Bei einer schale von 60ml habe ich 2-3 Pillen für einen "guten" Geschmack gebraucht.IMG_20190817_090344.thumb.jpg.9098b4ddf220d4a57ceac75a372a5166.jpgIMG_20190817_091209.thumb.jpg.50935222cd9143d90e3a82336be89adb.jpg

Doch nun der Geschmackstest:

Grüntee:

Der Grüntee hat Eigenschaften die mir nicht gefallen. Den Geschmack empfinde ich wie von dem Lord Nelson Beutel Tee nur in etwas besser. An sich gut trinkbar und soweit in Ordnung wäre nicht dieses Mundgefühl das nach 2 Sekunden kommt. Der Geschmack wird nämlich durch ein pelziges Mundgefühl schnell ausgeblendet. Im kalten Zustand lässt das aber nach. Eine Bitterkeit ist zu Vernehmen.

Minztee:

Der minztee kann ich nicht wirklich deuten, da ich entweder etwas höherwertige verarbeiteten minztee immer gekauft hatte oder einfach im Garten frische Minze gepflückt habe. Aber dieser minztee schmeckt warm stark nach purem minzöl (dieser setzt sich auch an der Oberfläche ab) kalt hingegen schmeckt er etwas runder. Mein Fall ist es aber nicht.

 

Mein fazit:

Wär ich im Geschäft einkaufen und an der Kasse würden diese Teile stehen würde ich wohl Mal zugreifen. Die Idee immer Tee parat zu haben ist ok. Umsetzung ist aber nicht ganz so gut. 

Ich möchte keine klebrigen hände durch den staub, und der Druckknopf wäre an einer anderen Stelle angenehmer. Für etwas Wasser mit Geschmack passt das und ich erwarte keiner hochwertigen Tee in dem Produkt. Der Otto-Normal-Verbraucher wird sich an Beuteltee orientieren und damit wohl zufrieden sein. Die Dosierung ist Recht hoch anzusetzen was ein Minuspunkt für mich ist.  Dennoch kann man das Ergebnis trinken ohne sich zu übergeben :D . Neutral betrachtet ist es ein Produkt das nicht für uns gedacht ist, aber es ist Nicht gut aber OK .

 

Wer sich an dem Test beteiligen möchte kann mir schreiben, dann wird der Test weiter gereicht.

 

Bearbeitet von Tanuki
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      Die Sheng-Preise steigen ins unermessliche, höchste Zeit, sich nach Alternativen umzusehen. Für den Preis einer Yiwu-Session gab's das gesamte Sortiment an Yogi-Tees! Wusste nicht, wie viel die haben. Yippie!

    • Von Sonea
      Huhu,
       
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      Vielen Dank
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      ... und deshalb freue mich so sehr über das grandiose Forum hier und den Austausch.
      Und inzwischen beginne ich auch die Widersprüche als Teil des GANZEN zu sehen. Die Welt ist eben nicht SCHWARZ ODER WEISS, sondern in GRAUTÖNEN gehalten, und die Welt von Sencha, Matcha & Co vielleicht in wohlschmeckenden "GRÜNTEETÖNEN".
      LG aus Klosterneuburg,
      Toko
    • Von Charlie
      Schaut mal, was für feine Sachen Ruby Silvious auf Teebeutel malt.
      https://www.rubysilvious.com/
    • Von Ahasja
      Mit großer Vorfreude habe mir in den letzten Tagen erstmals einen Sencha rein aus dem Oku-Yutaka-Kultivar zubereitet. Doch bisher bin ich noch nicht glücklich geworden, obwohl ich mit den Parametern rumgespielt habe - aber ich treffe den "sweet spot" nicht. Hat vielleicht schon jemand Erfahrungen von Euch mit diesem Tee?
       

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