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Hallo Ihr Lieben,

ich habe mal eine Frage. Wenn ich einen Tee mehrfach aufgiesen kann und diesen erst später aufgiesen möchte, wo stelle ich die nassen Teeblätter daweil hin? Ich würde den Tee etwas antrocknen lassen und nicht in den Kühlschrank stellen, aber auch nicht direkt ins Sonnenlicht, sondern einfach schattig und nicht verschlossen zu Seite legen. 

 

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Kühl und schattig? Aber länger als ein paar Std würde ich das nicht machen.

Gibt natürlich auch Leut, die ziehen das durch 9_9. Tobias z.B.

bearbeitet von miig

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Wenn Du den Tee im Kühlschrank neben Rollmöpsen, Stinkekäse oder Kimchi aufbewahrst, dann könnte er den Geruck annehmen. Ansonsten sehe ich kein Problem. Ich habe schon öfter die Puerh-Kanne mit den Blättern im Kühlschrank über Nacht aufbewahrt. Wenn die Teeblätter in der Kanne sind, ist der Luftaustausch mit dem Kühlschrank ja sehr beschränkt.

Ein Nachtrag: das was für Puerh-Tee gilt, gilt natürlich nicht für Grüntee, egal wo Du ihn aufbewahrst. Durch den Sauerstoff der Luft oxydieren die Blätter und der Geschmack geht verloren. Etwa bei japanischem Grüntee kann es auch sein, daß der Aufguß zuerst wunderbar grün ist, aber nach einer Stunde wird der nächste Aufguß gelb, nach noch längerer Zeit braun.

bearbeitet von Manfred

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@Drachenbrunnen Darüber sollte es irgendwo schon ein Thema geben. Kurz: einfach die Blätter im kaltem Wasser, bedeckt, in der Kanne stehen lassen, Kühlschrank unnötig. Dann kannst du wann du willst mit dem nächsten heissen Aufguss weitermachen, 1 Tag ohne heissen Aufguss dazwischen sicher kein Problem. Habe ich schon oft gemacht.

bearbeitet von GoldenTurtle

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PS: Ich weiss nicht ob das allen 100 prozentig klar rübergekommen ist, was ist mit dem vorangehenden Beitrag gemeint habe - also die einmal aufgegossenen Blätter keinesfalls trocknen lassen, Manfred hat das Problem der (geschmacklich schadhaften) Oxidation durch Luftkontakt bereits erwähnt - die Lösung ist aber, sie einfach mit kalten Wasser aufzugiessen und stehen zu lassen. Und nur bedecken, dann kann man nämlich bei der nächsten, späteren Runde einfach mit etwas heissem Wasser die Kanne auffüllen und weiter gehts.

So, ich hoffe das sollte jetzt allen klar sein. Ursprünglich habe ich die Technik von im Glas grünteetrinkenden Chinesen, resp. Gabriele hat mich dies von seinen Reisen in China gelehrt, sie trinken das Glas eigentlich nie leer, sondern lassen immer etwas den Tee bedeckendes Wasser stehen und giessen darüber neu auf. Ich habe diese Technik dann einfach etwas erweitert. 😂

Aber zugegeben, das Rad habe ich nicht erfunden, Atong z.B. lässt manche Tees 7 Tage lang ziehen, aber nicht aus dem Grund, sondern wegen der geschmacklichen Entwicklung, womöglich liest er daraus auch die Zukunft.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Am 5/11/2019 um 18:17 schrieb GoldenTurtle:

einfach die Blätter im kaltem Wasser, bedeckt, in der Kanne stehen lassen

Mache ich auch so bei Grüntee. Bei Oolong und Pu-Erh dar es auch mal trocken sein (mit Deckel drauf).

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    • Von 1stone
      Hallo,
      ich bin dabei mich in die Thematik grüner Tee zu vertiefen. Folgenden Artikel habe ich dabei gefunden, der die gesundheitliche Wirkung der einzelnen Aufgüsse analysiert: https://www.gruenertee.com/zubereitung/aufguesse/
      Ich hatte nun vor in der Zukunft Sencha Fukamushi regelmäßig zu trinken mit bis zu drei Aufgüssen. Allerdings bin ich nun verunsichert bzgl. der gesundheitlichen Aspekte vor allem beim 3. Aufguss. Da ich auch kurz vor dem Kauf einer Kyusu stehe, würde das mit entscheiden, welche Kyusugröße ich wählen würde.
      Leider konnte ich keine Beitrag zu dem Thema finden. Sollte ich dieses übersehen habe, dann bitte lasst es mich wissen. Danke!

      Viele Grüße
      Peter
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      Guten Tag werte Tee-Community,
      ich habe da mit ziemlicher Sicherheit ein Anfänger- oder Verständnisproblem mit dem dritten Aufguss meines Gyokuros.
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      Senchas und Kukichas getrunken. Ich habe mich hier im Forum schon eine Weile eingelesen und mir fällt da immer
      wieder auf, dass hier von teilweise 4, 5 oder mehr Aufgüssen gesprochen wird beim Gyokuro. Bei mir scheitert es schon
      beim Dritten. Die ersten zwei Aufgüsse sind klasse, beim dritten trinke ich dann eben gefühlt nur noch heißes Wasser
      mit etwas Abgangsnote und wenn ich die Ziehzeit anpasse wird er eben bitter. Ich bereite die drei Aufgüsse wie folgt zu:
      Aktivierung: mit 60° heißem Wasser für 5 Sekunden bedeckt und dann abgekippt
      1. Aufguss: 6g auf 380ml bei 60° für 120 Sekunden
      2. Aufguss: 65° für 100 Sekunden
      3. Aufguss: 70° für 80 Sekunden bzw. 100 Sekunden

      Dies ist der Tee den ich benutze: https://www.teegschwendner.de/tee-shop/japan-gyokuro

      Jetzt stellen sich mir als Laie folgende Fragen bei der Problematik:
      - ist die Gesamtmenge an Wasser für die drei Aufgüsse zu hoch?
      - ist der Gyokuro für so viele Aufgüsse nicht hochwertig genug? (vllt auch im Bezug auf die Wassermenge)
      - muss ich die Teemenge erhöhen damit noch was beim dritten Aufguss ankommt?
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      Vielleicht kann mir hier wer weiterhelfen. 😅
    • Von nemo
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      Es ging bei mir um Blätter aus einem einzelnen Kuchen. Dieser war nachgekauft und zuvor hatte ich das Problem nicht. Auch waren nicht alle Sessions mit dem neuen Kuchen trüb. Ebenso direkt anschließende, bzw vorangegangene Sessions mit anderem Tee, aber gleichem Wasser und Aufguss-/Trinkzubehör.
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      Würde mich über eine Antwort freuen :3
      Philipp
    • Von Sungawakan
      Wie oft kann man Pu-Ehr eigentlich aufgießen? Ich habe jetzt einen gefunden, auf dem steht, dass man ihn bis zu sechsmal aufgießen kann. Das erscheint mir ein bisschen viel.
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