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Nehme mal wieder einen Fladen für die geschmackliche Läuterung/schnellere Entwicklung auseinander. Dieser kommt in eine Metalldose. Yixing Topf ist bei mir nur Superpremiumsheng vorbehalten, ist mir sonst zu teuer und dazu auch noch zu sperrig. Wenn ich auch gestern einen sich in einem Tontopf sehr schön entwickelten 99er Jingmai gs verkosten konnte, von dem ich etwas davon selbst aber nur in einer kleinen Metalldose lagere, immerhin schon seit wohl fast zwei Jahren, kommt auch nicht schlecht, aber der Tee hat im anderen Fall zugegeben sehr gut mit dem Tontopf interagiert, anyway.

Diesmal trifft es bei mir den 06er Bingdao von EOT. Er wurde meiner Meinung nach von dem bingdaosammelnden Baulöwen zu trocken gelagert, der Tee ist mMn fast ausgetrocknet - ein klarer Fall für meine Dampfnachbefeuchtung, nach welcher andere frisch gelöste Tees nach einigen Monaten schon richtig aufgelebt haben.

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vor 14 Minuten schrieb GoldenTurtle:

Diesmal trifft es bei mir den 06er Bingdao von EOT. Er wurde meiner Meinung nach von dem bingdaosammelnden Baulöwen zu trocken gelagert, der Tee ist mMn fast ausgetrocknet - ein klarer Fall für meine Dampfnachbefeuchtung, nach welcher andere frisch gelöste Tees nach einigen Monaten schon richtig aufgelebt haben.

Dampfnachbefeuchtung klingt sehr spanned... :tee_zeitung:
Ich dachte immer du siehst die Sache so, dass es nicht wirklich eine zu trockene Lagerung geben kann... der Tee sich trotzdem gut entwickeln wird... na ja, habe jetzt auch nicht mehr alle deine Posts dazu im Kopf.

Ich würde gerne irgendwann mal einen auf 7 bis 20+ Jahre   angelegten Lager-Versuch wagen... aber vor dem austrocknen der Tees habe ich hier mit ca. 50% luftfeuchte  (ist nur ein Schätzwert, muss mir mal ein neues hygro besorgen, altes ist verschollen...) schon Sorge. 

(und wie schon an anderer Stelle erklärt ist alles mit Aufwand (Pumidor etc.) auch nicht mehr meins...) 
Ein aufbrechen der Cakes käme für mich allerdings auch nicht in Frage... nur in Einzelfällen... 

PS: ich tendiere im Moment am meisten zum Cwyn-Ansatz ... diese glasierten Tonkrüge... nicht (!) komplett luftdicht... mit einem Deckel oben... oder mit einem Tuch verdeckt

bearbeitet von TaoTeaKing

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vor 14 Minuten schrieb TaoTeaKing:

Ich dachte immer du siehst die Sache so, dass es nicht wirklich eine zu trockene Lagerung geben kann... der Tee sich trotzdem gut entwickeln wird... na ja, habe jetzt auch nicht mehr alle deine Posts dazu im Kopf.

Ich musste leider wohl Ende 14 lernen, als ich gleiche Tees von verschiedenen Händlern zu vergleichen begann, die etliche Jahre bei denen waren, dass es leider sehr wohl ein schädliches zu trocken gibt. Dampfnachbefeuchtung habe ich ursprünglich genau als Reaktion darauf bestimmt schon vor etwa einem Jahr begonnen. Unter dem Begriff findest du es aber nicht, weiss auch nicht, wie ich das zuvor genannt habe. Am Anfang war ich leicht zitterig bei dem Gedanken, es ist ja ein potentielles Schimmelrisiko, also Vorsicht an alle, die das Testen wollen - es ist nur so, dass ich von den Ergebnissen total begeistert bin, egal bei welchem Tee. Ich befeuchte aber bislang nicht immer wieder, sondern nur beim Auseinandernehmen, so auf das Mass, das mit gut erscheint (wir sprechen da von einzelnen % mehr Feuchtigkeit im Tee).

vor 14 Minuten schrieb TaoTeaKing:

Ein aufbrechen der Cakes käme für mich allerdings auch nicht in Frage... nur in Einzelfällen... 

Ach, nee, wenn du mal parallel, auch grosse Tees, verkostet hast und merkst, wie viel schneller die sich lose entwickeln, und sehr gut entwickeln nebenbei bemerkt, wirst wahrscheinlich auch du noch auf die Wahrung der Form zu pfeiffen beginnen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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@GoldenTurtle: kannst Du zu diesem "Bedampfen" mal etwas mehr schreiben?

Teilweise halte ich es auch so, dass ich zumindest große Stücke eines Bing auseinander nehme und in einem Gefäß
lagere. Den Unterschied verschiedener Materialien konnte ich noch nicht feststellen, dafür reicht die Lagerzeit noch
nicht aus. Einen positiven Unterschied im Geschmack kann ich aber allemal fest stellen. Den "Si Riu 2001" LiuAn habe
ich seit Anfang des Jahres in einem Tontopf wobei sich sehr wenig Tee in einem verhältnismäßig großen Topf befindet.
Die anfängliche Bitterkeit ist schon stark zurück gegangen und der Tee entwickelt ein sehr ausgewogenes Aroma. Leider
hatte ich nicht allzuviel von diesem Tee, die Menge ist in den letzten Tagen doch stark zurück gegangen :ph34r: 

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Der Glaswasserkocher war von der Dampfentwicklung her saugut dafür geeignet. Seit einer Weile tut der aber nicht mehr. Der neue Wasserkocher ist zwar besser, aber dafür leider überhaupt nicht mehr geeignet. Nun habe ich es heute teilweise über einem Topf mit Wasser kochend gemacht, gelösten Tee mit der Hand nach Gefühl etwas darübergehalten. Ich habe das Gefühl, dass sich die Feuchtigkeit in der Metalldose noch besser im Tee verteilt. Ja nicht zu feucht machen! Probehalber habe ich heute das erste Mal aber auch noch ein grosses Sieb verwendet, ich schüttle darin jeweils ca. 20, 30g losen Tee über dem Dampf mit der Spätzleschütteltechnik - eigentlich sollte ich das Ganze patentieren lassen. :D

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...aber dann nur kurze Zeit, um den Tee nur leicht zu befeuchten?

Klingt auf jeden sehr interessant!

Den 99er Jingmai hab´ ich auch schon länger im Auge, leider noch keine Gelegenheit,
an eine Probe oder ähnliches zu kommen...

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vor 2 Stunden schrieb Tobias82:

...aber dann nur kurze Zeit, um den Tee nur leicht zu befeuchten?

Ja, nur leicht bedampft, und ja nicht zu stark! Die Blätter sollen nicht nass werden, nur ganz wenig mehr Feuchtigkeit aufnehmen. Wirkt auf den Tee vitalisierend. Aber zu viel ... :ph34r:
Betr. Tee: Ich empfehle dir ganz situativ den 09er Mahei gs anzupeilen, solange man davon noch etwas kriegen kann - was gs anbelangt auf übertragenem Sinne ähnliche Problematik wie Bangwei, was die Zukunft betrifft. Hat den 99er an der Teerunde für mich persönlich, was eine individuelle, ortstypische Note anbelangt, worauf ich scharf bin, ziemlich klar geschlagen. Es ist ziemlich verrückt, wie gewisse Tees, die wir vor zwei Jahren noch etwas belächelt haben, sich erstaunlich entwickeln, aber eben, ich spreche von der Entwicklung in Ton oder Kirschholzrinde - so gelagert kann man sie natürlich nicht kaufen, das muss man schon selber machen.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Nee, Yu, ST - weil du ja den 99er Jingmai angesprochen hast. Der war allerdings noch von einem Kalligraphiemeister oder so.

@topic: Um wiedermal ein Foto zu posten - hier eines von der heutigen Feuchtigkeits-Nachkontrolle vom gestern gelösten und nachbedampften 06er Bingdao von EOT - alles ok:

rps20161106_230742.jpg

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Ja, alles Metall bisher einwandfrei, nach meinem Geschmack. Die am längsten laufenden Tests sind in meinem Umfeld aber natürlich nicht bei mir - X. hat, wenn ich mich nicht irre, einen Yiwu 2001 Brick seit irgendwo 10 oder gar 15 Jahren in einer Blechdose, aber nicht gelöst. Der ist ziemlich nett, wenn auch eher von einfacherer Qualität.

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Ich hoffe es ist in Ordnung wenn ich hier noch eine Frage stelle, anstatt ein neues Thema aufzumachen.

 

Ich habe meinen Sheng bis dato ohne große Beachtung gelagert wo genügend Platz war.

Mittlerweile musste ich aber feststellen, dass sich die älteren Shengs (10Jahre) zum negativen entwickeln.

Hygrometer bestellt ca. 12 Grad und 75% Luftfeuchte O.o.(Keller aber kein „Moder“-Geruch)

Also alles andere als ideal zu kalt zu feucht.

Nach langer Suche habe ich den Tee momentan in einem Schrank im Zimmer gelagert bei konstanten

20Grad und 60% Luftfeuchte.

 

Denkt ihr der schon lädierte Sheng entwickelt sich wieder zum positiven oder bleibt dieser unwiderruflich so?

Generell werde ich in DE an die empfohlenen 25 Grad und 60-75 Luftfeuchte nicht herankommen, aber würde sich Puerh unter oben genannten Bedingungen gut entwickeln?

Beim Öffnen des Schrankes schwebt einem zumin. ein sehr leckerer Shenggeruch entgegen:love:

Hintergrund der Frage ist ob ich meine aktuellen Vorräte (ca 2kg) zuerst aufbrauchen soll, bevor ich neuen kaufe.

Und wie schaut es mit allen anderen Tees aus? Eher Lagerplatz 1 oder Lagerplatz2?

 

 

IMG_20170104_201144.jpg

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Der Blogger Hobbes ("The Half-Dipper") beschreibt, dass seine Tees bei der Wohnzimmerlagerung in Oxford zwar gute Luftfeuchtigkeit haben, aber eher kühler lagern, als allgemein empfohlen. Er zumindest ist aber ganz zufrieden mit den Resultaten davon.

Ich habe schon Tees probiert, die über einige Jahre unter recht hoher Luftfeuchtigkeit gelagert wurden (z.B. in Jinghong) und dann später ein paar Jahre im trockeneren Kunming "ausgelüftet" sind. Die haben mir recht gut gefallen, wobei ich zugeben muss, dass ich eine sehr hohe Toleranz für feucht gelagerte Tees habe. Wie auch immer die persönlichen Präferenzen sind - jedenfalls gibt es  Beispiele, wo sich zu feucht gelagerte Tees später in trockeneren Bedingungen gut entwickelt haben. Der Wechsel von zu trocken nach feuchter soll wohl weniger gut verlaufen.

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...es wird auch davon gesprochen, dass Tees diese Temperaturunterschiede von Sommer/ warm zu Winter/kalt
   zur Entwicklung brauchen. Mein Teezimmer ist im Sommer sehr warm und feucht, im Winter eher kühl, aber
   immer noch feucht, bis jetzt konnte ich da kein negativen Auswirkungen fest stellen...

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Also ich hab insofern einen Vergleich dass ich einige Tees 2013-14 bestellt hab und vor einigen Wochen dann wieder. Diese Tees sind beim Händler in Malaysia gelagert worden, und haben sich in der Zwischenzeit so verändert dass ich sie kaum wiedererkannt hätte. Sie sind immer noch gute Tees, aber jetzt deutlich reifer als damals. Die Tees die ich hier gelagert habe sind ein wenig reifer und tiefer geworden, aber haben ihren Charakter großteils behalten. Wenn man die Tees also im Wohnzimmerschrank lagert dann ist meine Erfahrung dass sich nicht allzu viel tut.

Das muss nicht schlecht sein, ich kaufe Proben und bestelle mehr wenn der Tee mir gefällt - dann kann er auch so bleiben wie er ist. Wenn du aber eine echte Reifung erwartest dann wird es Zusatzmaßnahmen erfordern :)

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Da hast du total recht @Tobias82 :) In dem Fall hatte ich den Vergleich anhand dreier Tees. Das Ding ist dass ich da recht naiv herangegangen bin und erwartet habe, die Tees die ich habe nochmal zu bestellen. Dem war dann nicht so :D

- Daxueshan 2006: Damals war das ein Tee an einem besonderen Punkt: Nicht mehr grün, aber immer noch sehr zart und floral. Sozusagen "hellgelb". Der selbe Tee der einige Zeit in Malaysia verbracht hat ist mittlerweile gut mittelreif, mit einem kräftigen Körper und dunkel-orangem Aufguss.

- Qishenggu 2012: Dieser Tee war ein typischer junger Sheng als ich ihn gekauft hab. Grade solche Tees entwickeln sich ja auch in unserem Klima, er hat etwas das grüne verloren und die zartesten Aromen. Dennoch ist er unverkennbar ein junger Sheng geblieben. Der nachbestellte QSG hingegen ist deutlich dunkler geworden und hat den Status der totalen Jugend abgelegt.

- Bulang 2012: Der 12er, den ich damals gekauft hab, ist jetzt immer noch so bitter dass die Leute meist erstmal lachen müssen wenn sie ihn probieren, Bulang eben. Auch er hat die zartesten Aromen verloren, insgesamt aber den jugendlichen Charakter behalten. Der nachbestellte hingegen ist bei weitem nicht mehr so bitter, viel milder, vollmundiger und sekundäraromen-lastiger geworden. Ähnliches gilt für den 2012 Baotang.

Ein bisschen darüber gibts auch im Blog zu lesen: https://www.essenceoftea.com/blog/2015/08/27/more-malaysian-storage-comparisons/

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Grüss Gott,

in meiner Dachgeschosswohnung herrscht momentan eine extrem niedrige Luftfeuchtigkeit von ca. 25-30%. Was sicherlich auch der momentanen Wetterlage geschuldet ist.

Jedenfalls sind meine Teefladen im Tontopf mittlerweile auch bei gerade mal 33% angekommen, was ich schon wenig finde. Um einmal etwas anderes als herkömmliche Acrylpolymer-Befeuchter zu versuchen, habe ich mich an etwas erinnert, das ganz neu auf den Markt kam, als ich die Tabakbranche verließ.

Klick mich.

Damals habe ich mit den kleinen Päckchen durchaus akzeptable Erfahrungen in Humidoren gemacht. Jetzt werde ich einen grossen Pack in meinem Tontopf austesten.

Mal sehen, wie´s wird.

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Am 6.1.2017 um 12:20 schrieb miig:

Bulang 2012: Der 12er, den ich damals gekauft hab, ist jetzt immer noch so bitter dass die Leute meist erstmal lachen müssen wenn sie ihn probieren, Bulang eben.

Echt?!? Ich hab ja von dir eine Probe davon erhalten und ich fand ihn jetzt gar nicht wirklich bitter.

@Anima_Templi Das ist zugegeben ein interessantes Produkt, aber bei Tee würde ich trotzdem lieber die Hände von Befeuchtung innerhalb des Gefässes lassen ... Tee und Zigarren sind einfach nicht das Gleiche, auch wenn einige Shengs sehr markante Tabaknoten aufweisen. :D

Aber was ich schon einige Male gemacht habe: ich löse Tees und lagere sie in verschiedenen, geschlossenen Gefässen (Yixing Töpfe oder Metall), halte den losen Tee aber vorher ein kleines bisschen über warmen Dampf, aber nur kurz, die Blätter sollen natürlich nicht nass werden, sondern nur im %-Bereich ein kleines bisschen Feuchtigkeit aufnehmen. Damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht und noch nie schlechte. Ich tu den Tee nach dem Bedampfen nicht direkt ins Lagergefäss, sondern wende ihn ein bisschen und lasse die Feuchtigkeit sich verteilen. Gewisse Tees, die ich vorher fast schon als ausgetrocknet empfand (von der Lagerung beim Händler her), sind nach ein paar Wochen oder Monaten Lagerung nach der Bedampfung regelrecht aufgeblüht. Für mich ist es, wie wenn ich dem Tee etwas Leben einhauche für die Lagerung, aber eine konstante Befeuchtung innerhalb des Lagergefässes, davon würde ich wie gesagt die Hände lassen.

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    • Von Mr. Tee
      Servus,
      die Kiste besteht aus Polyethylen, ist somit absolut geruchsbeutral und lebensmittelecht. Das war garnicht so leicht sowas zu finden, denn auch Kisten aus hochwertigem Kunststoff neigen dazu bei einer gewissen Luftfeuchtigkeit und Temperatur ihre Weichmacher auszuschwitzen (und der Tee neigt dazu, diese dann aufzusaugen...). Die Maße der Kiste sind: 35 liter / 58cm (länge) x 36cm (breite) x 21.5cm (höhe). Hier der Link zur Kiste:
      https://www.kaiserkraft.de/behaelter-zum-aufbewahren/stapelkaesten-und-kisten/stapelkasten-aus-polyethylen-ohne-verstaerkungsrippen/inhalt-35-l/p/M8108/?PC=6EMA&LC=Shop-eMail_Order-confirmation
      Der Deckel ist aus Glas und die Rände sind endgratet (also nicht scharfkantig). Dadurch ist gewährleistet, dass man das Hygrometer sehen kann. Glas ist natrülich auch geruchsneutral.
      Es wäre toll wenn zufällig jemand aus dem Ruhrgebiet die Kiste haben wollen würde (dann kann man sich das Verschicken sparen). Ich würde die Kiste + Deckel gerne im Tausch gegen einen grünen Tee abgeben. Ich bin immer neugierig neue Tees kennen zu lernen... Es muss auch kein teurer Tee sein, aber vielleicht auch nicht der Tee hinten links in der Ecke, den ihr schon immer mal entsorgen wolltet
      Wenn ihr andere Tausch- oder meinetwegen auch Kauf- Angebote habt, schreibt mir gerne!
      lg
      Niko

    • Von Adriana
      Hallo 
      Eben hab ich meinen ersten Pu Erh in der Schale:
      Ich fürchte nur,dass ich ihn entweder überdosiert habe - oder aber zu lang ziehen hatte,
      denn er ist wirklich SEHR intensiv und bitter.Aber er wird ja mit 100 Grad aufgebrüht laut Angabe,daran kann es schonmal nicht liegen.
      Ich habe ihn nun getrunken,aber geschmeckt hat er mir nicht wirklich .schade.Etwas hab ich noch für einen späteren 2.Versuch.Vielleicht 
      wird der dann besser in der Kombination Menge /Ziehzeit.Schön wärs.
                  Lao Man E Gushu Huang Pian 2017
                             Pu Erh aus China
       




    • Von SoGen
      An Weihnachten werden ja gerne vom Einzelhandel Dinge angeboten, die Mensch nicht (unbedingt) braucht. Wobei Deutschlands größter Weinhändler (A**I) letztes Jahr darauf verfiel, einen Temperierschrank für Wein in das weihnachtliche Sortiment aufzunehmen. Nun - wer seinen Wein dort kauft, ist an solchen Finessen wie optimaler Temperierung wohl eher weniger interessiert; die Dinger lagen jedenfalls wie Blei im Verkaufsregal. Als die Restbestände dann für 69,99 € / Stück verramscht wurden (ein Nachlass von 30%) konnte ich nicht mehr widerstehen. Auch in mir steckt ein Schnäppchenjäger - und der muss gelegentlich mal 'raus.

      21 l Volumen, reicht bei mir gerade für den laufenden Verbrauch (also die aktuell angebrochenen 50g-Portionen). Temperaturbereich 7° - 18° C, Geräuschpegel 35 dB (daher leider nicht als Möbelstück für's Teezimmer geeignet). Der Sommer kann kommen ...
      _()_
    • Von Frankfurt Bub
      Gude, 
      ich bin junge 22 Jahre alt und komme aus dem schönen Frankfurt am Main.
      Trinke schon seit einigen Jahren leidenschaftlich Tee.
      Seit kurzem habe ich vor allem mein Faible für Pu Erh entdeckt, der erste Anfang ist gemacht.
      Sprich, erste Tees wurden schon verköstigt. Momentan tendiere ich, und jetzt bitte nicht erschlagen, eher zu Shou's... 
      Naja kann sich mit der Zeit alles noch sehr stark ändern...
      Liebe Grüße aus FFM
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