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Ein weites Feld, ein weites Feld....

ich lagere ja auch trocken, allein deshalb, weil es mir viel zu aufwendig wäre anderweitig. Hab ja jetzt meine Tees sehr eng gepackt, und wenn man Feuchtigkeit hinzufügt, braucht man Platz, Luftbewegung... und muss viel kontrollieren. Jeglicher Feuchtigkeitsstau ist halt tödlich - grad im Plastik, oder durch Kältekondensation. 

Die trockene Lagerung ist definitiv eine Alternative.

Dennoch: Wenn man will, dass der Tee sich so richtig entwickelt, dann darfs nicht zu trocken sein. Ich hatte schon ein paarmal Vergleiche von meinen trocken gelagerten Tees mit denen der Kollegen, die da klimatisieren. Deren Tees sind reifer, und intensiver im Aroma. Meine bleiben viel ähnlicher, und sind zum Teil auch flacher und weniger intensiv vom Aroma her.

Es kommt auch aufs Alter an. Alarm: jetzt geht mein schimmelzerfressenes Hirn in den Nerdmodus über :ph34r:.

Also: ich würde mal sagen, grundsätzlich ist die Entwicklung hyperbolisch. Blau ist hier die Veränderungsgeschwindigkeit des Tees, grün ist die verstrichene Zeit. Das kommt mit der Anzahl an Jahren sogar ganz gut hin :D

 

(1419843694_00temp.png)

(Danke an:  https://www.mathe-lerntipps.de/antiproportionale-zuordnung/ )

 

Das heißt: Am Anfang verändern sich die Tees rasant. Der Unterschied zwischen 0 Jahren und 1 Jahr ist enorm. Ein Tee, der 15 Jahre auf dem Buckel hat, ist mit 16 Jahren nur noch marginal verändert. Grade bei trockener Lagerung gehts am Anfang immer noch ab, aber wenn man dann nach 5-6 Jahren immer noch Entwicklung will, muss man nachhelfen.

Zwei Ausnahmen noch.

1) Es kommt auch stark aufs Mikroklima an! Meine Eltern wohnen mitten im Grünen, von Wald und Flüssen umgeben. Da ist die Luft relativ feucht. Die Tees, die ich dort geparkt hab, reifen ganz ordentlich weiter, ganz ohne Extras. Bei mir hingegen am Stadtrand, tut sich deutlich weniger.

2) Alter ist nicht immer besser. Viele Tees sind toll, so wie sie sind. 

Aber dennoch: Wenn die Tees komplett austrocknen, werden sie manchmal sehr flach. Zumindest ein Minimum an Feuchtigkeit ist meiner Meinung nach schon gut. 

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vor 6 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Was hältst du davon, wenn man nach der Reinigung vom Schimmel mit einer Zahnbürste die Fladen einer starken UV-Bestrahlung aussetzen würde?

Es gibt tatsächlich Untersuchungen und Studien zur Wirkung von Licht verschiedener Wellenlängen auf das Wachstum von Schimmelpilzen und die Bildung von Toxinen, um finanzielle Verluste des industriellen Lebensmittelsektors durch befallene Lebensmittel (Getreide, etc.) zu reduzieren. Auf dem aktuellen Stand bin ich hier aber nicht, dazu finde ich Schimmel dann doch nicht spannend genug ;) Bei einigen von ihnen hat UV-Licht jedenfalls teilweise sporenabtötend sowie zumindest wachstumshemmend gewirkt und die Toxinproduktion gestoppt. Wenn ich mich nicht täusche, konnten sogar bestimmte Mykotoxine durch UV-Licht zerstört werden. Frag mich bitte nicht welche. Wichtig dabei: Es sind meines Wissens nach mind. 200 verschiedene Mykotoxine (=giftige Stoffwechselprodukte der >300 Schimmelpilze) bekannt und manchen davon konnte UV-Licht auch nix anhaben.
Ob eine Bestrahlung auch mit haushaltsüblichen UV-Lampen erfolgsversprechend ist, kann und möchte ich daher auch nicht sagen.

Reinigung mit der Zahnbürste wird aber sicher nichts bringen. Du musst Dir das so vorstellen, dass das, was man umgangssprachlich als Pilz bezeichnet, das was Du siehst, im Wald sammelst oder im Supermarkt kaufst (Champignons, Steinpilze, Austernpilze, Schimmel,...), nur einzelne Fruchtkörper des eigentlichen Pilzes sind.
Ich beschreibe es gerne mit dem Bild eines Apfelbaums: Die Äpfel, die der Baum eigentlich zur Fortpflanzung bildet, entsprechen z.B. den einzelnen Champignon-Fruchtkörpern in Deinem Einkaufskorb. Du kannst die Äpfel pflücken, aber der Baum wird dadurch (zum Glück) nicht absterben und kann im nächsten Jahr wieder Früchte bilden. Genauso ist es mit Pilzen. Du "pflückst" nur die Fruchtkörper, der eigentliche Pilz bleibt am Leben und kann wieder Fruchtkörper bilden. Im Unterschied zum Apfelbaum sitzt der Pilz (das Myzel) i. d. R. aber unter der Oberfläche. Im Wald-/Wiesenboden, im Holz eines lebenden oder toten Baumes, in Hauswänden, in menschlichem Gewebe,...
Und wie geschrieben: Die Gifte des Pilzes sind am problematischsten und die können noch in Lebensmitteln bleiben, selbst wenn Du nicht nur die Fruchtkörper, sondern auch den eigentlichen Pilz zerstört hast.

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vor 8 Stunden schrieb miig:

Wenn die Tees komplett austrocknen, werden sie manchmal sehr flach.

Das unterstreiche ich, das ist u.a. das Problem im Plastik oder wenn jemand z.B. über einer Heizung offen lagert - die Tees können mit der Zeit mehr und mehr Geschmack verlieren, durch eine Nachbedampfung kann sich der Tee nach 2, 3 Monaten wieder erholen, aber wer noch nie eine erfolgreiche Nachbedampfung gemacht hat sollte es lieber lassen - die ersten Male sind heikel, weil man einfach wenig Gefühl dafür hat, wie viel Dampf der Tee jetzt aufnehmen sollte und wie viel zu viel ist.

Ich plädiere abschliessend für keinerlei interne Befeuchtung, sondern für eine offene Lagerung in Bambus: in Tongs (Bambusblatt) oder in Bambusfasersäcken und diese wiederum in Bambuskörben. Man hat damit das Beste aus allen Welten: Bestmögliche Entwicklung bei grösstmöglicher Sicherheit (eben weil der Bambus überflüssige, innere Feuchtigkeit am Rand vom Tee wegabsorbieren kann), und das im Vergleich zur ebenfalls guten Lösung eines unglasierten Tontopfes idR noch einiges preiswerter. Und wie gesagt, alle Sorten von relativ reinen Dämpfen (Nudelwasser, Reiswasser, duschen etc.) hübsch in der Wohnung behalten den Winter über. Das ist meine pflegeleichte und sorgenfreie Pu-Lagerung, die sich nun über die letzten paar Jahre dahingehend entwickelt hat.

@teekontorkiel Vorsicht mit deiner Propaganda für trockene Lagerung ... nach ein paar Jahren kann man bei zu trockener Lagerung leider ein fortschreitender Geschmacksverlust feststellen. Du trinkst ja erst seit du Tees von Yu kennengelernt hast richtig Sheng ... zu trocken ist nicht gut, dazu linke ich gerne mal folgenden Blogbeitrag, welcher wichtige Lektionen des Schreiberlings darstellt: http://teacloset.blogspot.com/2014/11/2015-tea-blogging-hiatus-warning.html ... zu feucht ist nicht gut und intern künstlich feucht ist riskant, deshalb gehe ich persönlich einen Mittelweg.

Darum sage ich: lieber einen ganzen Raum oder besser die ganze Wohnung im Winter dezent befeuchten und den Tee mehr oder weniger offen in Bambus lagern als in einem geschlossenen Behälter intern zu befeuchten.

bearbeitet von GoldenTurtle

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vor 12 Stunden schrieb GoldenTurtle:

zu feucht ist nicht gut und intern künstlich feucht ist riskant, deshalb gehe ich persönlich einen Mittelweg.

Korrektur: Das sollte heissen:

zu trocken ist nicht gut und intern künstlich befeuchten ist riskant, deshalb gehe ich persönlich einen Mittelweg.

Dies mit einem langfristigen Fokus - wer hingegen alle Tees stets in 1, 2 Jahren wegtrinkt braucht sich über die Lagerung wenig Gedanken zu machen, dafür sind mMn Ziptüten ok.

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vor 13 Stunden schrieb GoldenTurtle:

eben weil der Bambus überflüssige, innere Feuchtigkeit am Rand vom Tee wegabsorbieren kann

Deshalb nutze ich die Boveda-Packs - neben einer (sehr dezenten) Befeuchtung haben die genau den selben Vorteil, dass das ganze ein Zweiwegesystem ist: ist es im Topf zu trocken gibt das Pack Feuchtigkeit ab, sollte es zu feucht sein, nimmt es Feuchtigkeit auf :)  (wie gesagt habe ich die aber auch nur in Verbindung mit Ton-Töpfen im Einsatz, bei denen natürlich trotzdem noch ein Luftaustausch da ist, daher kein Gewähr für andere Behälter)

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vor 14 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Vorsicht mit deiner Propaganda

... Du trinkst ja erst seit du Tees von Yu kennengelernt hast richtig Sheng ... zu trocken ist nicht gut, dazu linke ich gerne mal folgenden Blogbeitrag, ...

Von "Propaganda" kann keine Rede sein und trocken ist ja nicht gleich "zu" trocken. Trotzdem wäre zu trocken besser als zu feucht. Bei uns hier in Schleswig-Holstein regnet es gefühlt fast immer. ^_^ 

..."erst" und "richtig" finde ist dezent anmaßend, aber egal ich weiß ja, dass es nicht böse gemeint ist. Immerhin habe ich diverse, erfahrene Koryphäen als Berater im Rücken die mein volles Vertrauen genießen. Ganz im Gegensatz zu diesen vielen Bloggern die sich auch teilweise widersprechen oder nicht neutral berichten. Man findet ja heutzutage zu fast jeder Meinung einen Blogeintrag. Darauf gebe ich nicht unbedingt so viel. Ich verlasse mich lieber auf meine eigene Erfahrung und die von realen Fachleute die ich persönlich kenne und profitiere von deren Know-How. ;) In Asien wird das Thema generell etwas entspannter angesehen.

Das mit doumers Boveda-Packs klingt vielversprechend. 

bearbeitet von teekontorkiel

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Gerade im englischsprachigen Internet herrscht im Moment eine Manie der Lagerung.

Einige Gedanken von mir.

An meinem Wohnort in Rhein-Main ist die Luftfeuchtigkeit eigentlich relativ hoch, 70-90 je nach Monat. Dazu ist es für Deutschland relativ warm. Das ist gar nicht so schlecht für die Lagerung im Regal. Ob man dann noch einen Bambuskorb oder eine kleine Holzkiste nimmt, ist nicht so wichtig.

Aber: Ob sich ein Puer gut entwickelt, hängt vom Material und der Verarbeitung ab. Einige Sheng sind relativ frisch sehr gut, verlieren aber schon nach einigen Monaten an Geschmack. Andere halten sich sehr gut über 3-4 Jahre. So fast jeder Sheng fällt dann in so einen langweiligen Zustand, über den viele englischsprachige Blogger berichten. Je nach Produktionsart und Material entwickeln sie sich also erstmal sehr postiv. Andere sollten relativ schnell frisch getrunken werden. William von Farmer Leaf hat damit ja auch schon experimentiert und tendiert jetzt zu einer Bearbeitung, bei der sich die Tees besser halten.

Übrigens habe ich hier auch sehr gute Erfahrungen mit Shu-Lagerung gemacht.

Meine Sicht: In Deutschland sind einige Gebiet gar nicht so schlecht. Versaut euch den teuren Kram nicht mit zu feuchter Lagerung. Mir ist hier noch keiner ausgetrocknet.

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vor 7 Stunden schrieb teekontorkiel:

..."erst" und "richtig" finde ist dezent anmaßend, aber egal ich weiß ja, dass es nicht böse gemeint ist.

Haha, es ist doch schön dich etwas zu ärgern. Zum Glück weisst du ja, dass ich euch gern habe. :)

vor 7 Stunden schrieb teekontorkiel:

Das mit doumers Boveda-Packs klingt vielversprechend. 

Ja, aber Ehre wem Ehre gebührt, @Anima_Templi hat doch hier damit angefangen, oder irre ich mich?

Einerlei, das mit der inneren Boveda-Pack Befeuchtung birgt trotzdem ein Risiko, auch wenn diese ein Zuviel an Feuchtigkeit wieder absorbieren können, können sie durch einen äusseren Temperaturabfall der Kiste eine Kondensation am Rand nicht verhindern - das zu verstehen ist wichtig für einen Pu-Lagerer, denn wie bereits betont: ein Lagermedium mit interner Befeuchtung, auch wenn es sich um regulierende Boveda-Packs handelt, sollte auch selbst eine gewisse Wasseraufnahmefähigkeit aufweisen - also kein Plastik, kein Glas, kein Metall, kein glasierter Ton oder lackiertes Holz oder dergleichen. Und das Lagermedium sollte vor plötzlichen Temperaturabfällen in einem Schrank o.ä. geschützt sein.

vor 4 Stunden schrieb car789:

So fast jeder Sheng fällt dann in so einen langweiligen Zustand, über den viele englischsprachige Blogger berichten.

Hi und welcome!
Das ist eben das Problem an der ganz offenen Lagerung ...
Das versucht z.B. miig mit seinen Zips aromaschützend zu verhindern, obwohl das auch wieder Kehrseiten hat.
Ich hingegen hoffe mit einem relativ dichten Bambusfasersack und dieser wiederum nochmals in einem Bambuskorb punkto Aromaentwicklung die aromabewahrendste als auch aromabestentwickelndste Lösung gefunden zu haben. :lol:

In der jährlichen Lagermediumsvergleichsverkostung von mlc @st, haben wir Bambus leider nicht im Rennen.
Und intern befeuchtet wird dabei selbstverständlich auch nicht. Dieser neumodische Kram. :D

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich würde hier auch noch gerne meine Erfahrungen, die ich bez. Boveda bei meinem anderen Hobby Zigarre gesammelt habe, teilen:

  • Boveda in einem luftdichten Kunststoffbehältnis hat bei mir immer zu Schimmel geführt
  • Darum lagere ich in luftdichten Behältnissen immer ohne Boveda aber dafür mit einem Hygrometer zur Kontrolle
  • Wenn das Behältnis luftdicht abschließt (EMSA, Lock&Lock oder IKEA Samla + Fensterdichtung) muss man auch nicht befeuchten ;-)
  • Kondensat an der Kunststoffwand hätte ich noch nie gesehen
bearbeitet von Lateralus

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vor einer Stunde schrieb Lateralus:

Wenn das Behältnis luftdicht abschließt (EMSA, Lock&Lock oder IKEA Samla + Fensterdichtung) muss man auch nicht befeuchten ;-)

Die Idee dahinter stimmt im Prinzip, und hermetisch abgerigelt muss es auch gar nicht sein, auch bei unglasiertem Ton oder Kirschbaumrindendosen gilt es mMn, genau deshalb habe ich ursprünglich das Verfahren der Nachbedampfung bei gelösten Shengs "entwickelt" :lol:. Das Problem ist eben, dass Shengs häufig etwas trocken sind, und diese dann die Luftfeuchtigkeit in solch einem Behältnis rasch absorbieren und gerne noch etwas mehr hätten. Darum, wenn der Tee selbst genügend Feuchtigkeit aufweist, ist es in allen diesen eher dichteren, guten Lagermedien wie unglasiertem Ton oder Kirschbaumrindendosen oder auf mittlere Dauer auch Metall einerlei unnötig, zusätzlich zu befeuchten.

Ich habe gewisse offensichtlich trockenere Fladen vor dem Einlagern auch schon ungelöst ein Weilchen mit grösserem Abstand über kochendem Wasser gehalten, es ist noch interessant wie ein Sheng Luftfeuchtigkeit aufnimmt - ja das ist etwas riskant, und nicht zu viel, und danach auch nicht unverzüglich einlagern, sondern Geduld, bis es sich etwas nach innen verteilt hat. Der Tee sollte nur etwa 1-2% Feuchtigkeit enthalten, nur damit man sich eine Vorstellung machen kann. Ganz austrocknen ist eben wirklich schlecht für die Entwicklung. Warum das so ist, ist mir aber zugegeben nicht ganz klar. Es gibt ja die Theorie von den Bakterien, dass sie Luft brauchen, und bei Luftmangel über längere Zeit der Sheng sauer wird. Nun ist es aber auch so, dass Bakterien Wasser benötigen. Dazu gibt es aber eine Gegentheorie eines chinesischen Teeprofessors, der bei der Sheng-Entwicklung von einer natürlichen und langsamen Oxidation ausgeht. Letzteres zu beweisen ist bei unserer Uni immernoch hängig, das Experiment hat @nannuoshan ins Leben gerufen auf Wink von @formosa wulong.

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vor 13 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Ja, aber Ehre wem Ehre gebührt, @Anima_Templi hat doch hier damit angefangen, oder irre ich mich?

Vollkommen richtig, @Anima_Templi hat hier schon einen Post dazu gemacht, als ich noch stiller Mitleser war.

vor 13 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Einerlei, das mit der inneren Boveda-Pack Befeuchtung birgt trotzdem ein Risiko, auch wenn diese ein Zuviel an Feuchtigkeit wieder absorbieren können, können sie durch einen äusseren Temperaturabfall der Kiste eine Kondensation am Rand nicht verhindern - das zu verstehen ist wichtig für einen Pu-Lagerer, denn wie bereits betont: ein Lagermedium mit interner Befeuchtung, auch wenn es sich um regulierende Boveda-Packs handelt, sollte auch selbst eine gewisse Wasseraufnahmefähigkeit aufweisen - also kein Plastik, kein Glas, kein Metall, kein glasierter Ton oder lackiertes Holz oder dergleichen. Und das Lagermedium sollte vor plötzlichen Temperaturabfällen in einem Schrank o.ä. geschützt sein.

Wie gesagt: Ton-Töpfe ;)
Schimmel hatte ich egal in welchem Ton-Topf noch nie - da die aber auch relativ groß sind liegt die Feuchtigkeit immer unter 60%.

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vor einer Stunde schrieb doumer:

da die aber auch relativ groß sind

Ja, und zudem eine gewisse Dicke aufweisen - das hilft wie früher erwähnt als Puffer gegen allzurasche Weitergabe äusserer Temperaturschwankungen an die Innenseite.

Hinzu kommt aber noch ein nicht ganz unwesentlicher Fakt der unterschiedlichen Wasseraufnahmefähigkeit, die von Ton zu Ton, je nach Dichte und Porösität variieren kann. Ich persönlich denke, langfristig ist ein poröser Ton hierzu besser geeignet, das Luftfeuchtigkeitsspiel ist dynamischer und wegen der besseren Wasseraufnahmefähigkeit im Fall der Fälle sicherer - poröser Ton saugt zwar am Anfang auch mehr am Aroma der enthaltenen Tees, aber ein Tontopf beginnt sich geschmacklich/entwicklungstechnisch einerlei erst ab etwa 4, 5 Jahren Lagerung zu lohnen gemäss unseren Vergleichsexperimenten, dann beginnt zunehmend eine prächtige Lagerdynamik im Tee - wenn man nicht so lange lagern möchte ist man mit einem anderen, dichteren Lagermedium besser bedient, wo man besonders in den ersten 1, 2 Jahren weniger ursprünglichen Aromaverlust hast.

Hierzu möchte ich noch ganz rasch erklären: es gibt das ursprüngliche Aroma bei Sheng, das z.B. mit dem von Grüntee vergleichbar ist. Einige versuchen dieses so lange wie möglich zu bewahren. Dann gibt es das sich erst entwickelnde Aroma der vollendeten Fermentation nach, ja, geschätzt 30 Jahren. Die Lagerung im unglasierten Tontopf, besonders noch mit zusätzlicher Befeuchtung, steuert beispielsweise am direktesten auf dieses letztendliche Ziel hin.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Also... ich plane meine Pu`s bereits in naher Zukunft (1-max. 3 Jahre) zu konsumieren. Deshalb erfolgt die Aufbewahrung einfach in den Doypacks. Trotzdem beunruhigt mich diese Diskussion um die perfekte Feuchtigkeit ein wenig.
Bis vor ein paar Jahren war ich noch Zigarren-Raucher. Schon damals habe ich mich schnell von der passiven Befeuchtung (sog. HBS - Humidity Bead System) verabschiedet und bin auf die aktive (also elektronisch gesteuerte) Befeuchtung umgestiegen. Hierbei wurde ein sog. Hydrocase an der Innenseite des Humidor-Deckeld befestigt. Es gibt auch größere Systeme für ganze Humidor-Schränke.... zum Beispiel das System "Cigar Oasis Magna" (siehe Tutorial auf youtube-video HIER). Keine Ahnung ob es für die Pu erh- Lagerung geeignet ist. Es ist mit rund 300 Euro auch nicht ganz billig.

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Ach, 1-2 Jahre ist easy in Doypacks, Metalldosen o.ä., mach dir keinen Kopf, darin hält sich die jugendliche Frischearomatik auch relativ gut.

Wir sprechen hier von 5, 10, 20+ Jahren - dafür lohnt es sich, sich den einen oder anderen Gedanken zu machen.

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vor 21 Stunden schrieb GoldenTurtle:

Haha, es ist doch schön dich etwas zu ärgern. Zum Glück weisst du ja, dass ich euch gern habe. :)

Jaaaa und ich Du bringst erfrischenden, lebendigen Schwung in die Bude. Was bin ich froh und dankbar, dass Du wieder aktiv dabei bist. Lieber zuweilen etwas humorvoller Blödsinn, Mut und Aufmüpfigkeit als Langeweile. :P

Am 20.3.2019 um 14:27 schrieb car789:

Ob sich ein Puer gut entwickelt, hängt vom Material und der Verarbeitung ab. Einige Sheng sind relativ frisch sehr gut, verlieren aber schon nach einigen Monaten an Geschmack. Andere halten sich sehr gut über 3-4 Jahre.

Dieser Aspekt ist tatsächlich relevant. Viele modere supergrüne Sheng sind für den baldigen Gebrauch produziert und eignen sich nicht für eine Nachreifung. Es gibt aber auch welche die speziell nach alter Art produziert werden um sie gezielt reifen zu lassen. 

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vor 19 Minuten schrieb teekontorkiel:

Dieser Aspekt ist tatsächlich relevant. Viele modere supergrüne Sheng sind für den baldigen Gebrauch produziert und eignen sich nicht für eine Nachreifung. Es gibt aber auch welche die speziell nach alter Art produziert werden um sie gezielt reifen zu lassen. 

Aber das Thema ist ein Fass ohne Boden, mal schon ganz abgesehen von der Produktionsweise ... Bei den eingesessenen Meinungen, z.B. schon nur welche Gebiete sich grundsätzlich einmal besser eignen für die lange Lagerung (z.B. Yiwu oder Bulang, weshalb diese Gegenden auch tendenziell die höchsten Maocha Preise erzielen), beruht so viel auf dem individuellen Geschmack früherer Meinungsmacher in China etc., und diesen Meinungen wurde in Asien meiner heutigen Ansicht nach blinder vertraut als man es in Europa getan hätte. Das Problem ist, dass dadurch dann in diesen Gegenden tendenziell besser produziert wird, wodurch sich diese Meinungen zu erhärten scheinen, aber wenn wir z.B. die Entwicklung vom 10er Wuliang von Yu betrachten, und die Gegend ja nicht als sich gut entwickelnd gilt, habe ich das Gefühl, dass noch etliche, irrtümlich entstandene Meinungen sich als ebensolche herausstellen werden.

Und erkläre uns einmal, was du ganz persönlich unter modern und supergrün und für den baldigen Gebrauch bei Sheng verstehst, deine persönliche Teelogie wenn man so will. 

Nehmen wir als Beispiel mal den 17er Lucky Bee vom ollen Panda ... Findest du dieser ist von der Produktion her gut geeignet für die lange Lagerung und wenn ja, weshalb?

Hehe, ich stelle dich etwas auf die Probe. :D:thumbup:

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So, im Rahmen eines samstäglichen Putzwahnes, habe ich mich dazu entschlossen meine Kuchen neu zu betten, bzw. zu sortieren.

Vor ein paar Monaten schon habe ich mir einen neuen großen Topf von Mirka angeschafft. Dieser wurde jetzt endlich seiner Bestimmung zugeführt. 

Da kürzlich einige ältere Kuchen/Tuocha dazu kamen, habe ich nun eine Trennung vorgenommen. Alle Pressungen neueren Datums, sind nun im großen Mirka-Topf, wohingegen alle älteren im kleineren Topf ruhen dürfen.

Als ich den Topf geöffnet habe lag die Feuchte bei perfekten 58%. 

Auf den Bildern sind nicht alle Kuchen abgebildet die ich besitze, aber ein Großteil davon.

Tontopf rulez, liebe Teefreunde! 😎

 

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Zwei schöne Töpfe sind das :)

Folgst Du mit der Trennung in älter und jünger einer bestimmten Teeorie? Ich hatte irgendwo gelesen alt und jung sollten gemischt werden, damit sie sich positiv beeinflussen. Umgekehrt aber auch schon irgendwo anders, dass zusammen gelagerte Tees sich geschmacklich annähern würden und an Ende alles einen gleichen Grundgeschmack trägt.

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@nemo, vielen Dank. :)

Ich gebe nicht mehr allzu viel darauf, was einzelne Personen bzgl. einer korrekten Lagerung behaupten; man hört immer sowohl das Eine, wie auch das Andere. ^_^ 

Jiri Melzer zum Beispiel ist felsenfest davon überzeugt, dass man jung und alt auf keinen Fall mischen sollte. (Wirklich begründet hat er dies allerdings nicht..)

Bei der ganzen Lagerungsgeschichte vertraue ich eigentlich nur noch meinem Gefühl.

Ich habe die Tees getrennt, weil die älteren von Peter schon eine erquickliche Zeit in einem vollkommen gegensätzlichen klimatischen Raum lagern durften. Sie unterscheiden sich in der Lagerentwicklung eklatant von meinen anderen Kuchen und mein Gefühl sagt mir einfach, dass ich sie nicht mischen sollte. Es erscheint mir einfach nicht richtig. Genau so, wie ich keinen Grüntee mit Schwarztee gemischt in einer Dose lagern würde. :)

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Klingt gut, danke für die Rückmeldung :)

Ich halte es ähnlich intuitiv und habe ein paar eher filigrane Kuchen (wenn man das über PuEr überhaupt sagen darf *g) von den eher intensiven oder ruppigeren Vertretern separiert. Wobei separiert eigentlich in Anführungszeichen zu setzen ist, da ich die unangebrochenen Kuchen in Bambusbehältnissen in einer Vitrine habe, die ja noch deutlich offener sind als Tontöpfe. Bin mit diesem einfachen Umgang bislang aber sehr zufrieden.

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Auf meiner Suche nach preiswerten aber dennoch guten Langzeit-Lagermethoden für Sheng und Shou habe ich mich, auch aufgrund der Empfehlung von Pu'Er Produzent Yu, ziemlich fix auf Bambus ausgerichtet. Eigentlich wird zwar traditionell das Bambusblatt verwendet, aber ich glaube durch die ausgezeichnete feuchtigkeitsregulierende Funktion vom Bambusholz bin ich damit nicht schlechter dran.

Ich hab vor Jahren schon etliche Bambuskörbe aus China für mich und einen Teefreund importiert, die absichtlich für die Pu'Er Lagerung konzipiert wurden. Aber so billig war das nicht, und da hatte es auch nur für je etwa 6 Fladen Platz.

Also hab ich mal weitergesucht ... gefunden habe ich bereits vor einer Weile Wäschesammler aus Bambus, die zumindest teilweise ungefärbt sind ... vom nachfolgend abgebildeten Modell von Zeller habe ich nun endlich einmal ein Stück zum Testen geordert ... schön dicht gearbeitet, auf das achte ich eben auch. Ein winziges bisschen Luftaustausch sollte schon da sein, aber eben auch nicht viel ... 35cm Durchmesser, 60cm Höhe ... da sollten also etwa 10, 12 grössere Beeng drin Platz haben ... auf den Fladen gerechnet also etwa 3€ für die Lagerung. Im Vergleich zu was da sonst so bei meinen Teefreunden als Lagermedien kursiert - ob es jetzt japanische Kirschholzrindendosen oder Yixing Tontöpfe sind - ist dies ein geradezu lächerlicher Preis pro Fladen. Und sieht auch noch hübsch aus. Finde ich zumindest. Ich hoffe lediglich auf einen natürlichen Duft, wartet deshalb besser mal noch auf mein Feedback diesbetreffend ...

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PS: Ich hab mal an einem Stapel Beengchas mit der Hand nachgemessen ... bei 60cm Höhe sollten da tatsächlich etwa 20 Fladen reinpassen!
Tief unten vergäbt man halt einfach Tees, die einerlei noch Jahre brauchen bis aus denen richtig was wird.
D.h. nur etwa 1,50€ pro Fladen für die Lagermiete.
Aber wie gesagt:

vor einer Stunde schrieb GoldenTurtle:

Ich hoffe lediglich auf einen natürlichen Duft, wartet deshalb besser mal noch auf mein Feedback diesbetreffend ...

 

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Geschrieben (bearbeitet)

@miig Du Schelm!
Erst einen! Und sags keinem, ich hab vor ein paar Weissteefläden unter die Shengs zu mischen. 🤫
Aber einen Separaten für Shou könnt ich echt auch gebrauchen wenn der was taugt und nicht nach chemischer Verarbeitung muffelt.

bearbeitet von GoldenTurtle

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      „Maindofurunesu“ (Japanisch: Achtsamkeit) bei der Zubereitung 😊

      😋 Sie möchten sich nun einen Tee zubereiten, weil allein schon das Lesen Ihnen Appetit gemacht hat? Wenn Sie Ihre Teeblätter aus der Packung oder Teedose in die Kanne geben, dann sollte dies nicht unbedingt neben dem dampfenden Wasserkessel erfolgen, da sich sonst Feuchtigkeit im Aufbewahrungsbehältnis niederschlagen kann – vergleichbar mit dem direkten Würzen aus der Pfeffermühle über dem dampfenden Kochtopf! Bloß nicht! 😑

      Auch sollte der Teelöffel, mit dem Sie den Tee entnehmen, trocken sein.

      Lagerzeit

      ✅ Wenn Sie Ihren Tee achtsam aufbewahren und zubereiten, können Sie ihn bis zu zwei Jahre aufheben, was schon eine ordentliche Zeitspanne darstellt. Doch vermutlich wird er gar nicht so alt. 😉 Auch wenn das Haltbarkeitsdatum überschritten ist, können Sie Ihren Tee bei richtiger Lagerung immer noch genießen, wenngleich das Aroma nach und nach langsam abnimmt.

      Last but not least – das „Kleingedruckte“ zum Schluss: Sollte der Tee jedoch einmal trotz aller Vorsichtsmaßnahmen mit Feuchtigkeit in Berührung kommen und Schimmel entwickelt haben – bitte trinken Sie ihn dann nicht mehr, sondern entsorgen Sie ihn komplett, z. B. auf dem Kompost. Er schmeckt dann nicht nur fürchterlich, sondern stellt auch eine Gefahr für die Gesundheit dar. In diesem Fall ist natürlich auch das Aufbewahrungsgefäß gründlichst zu reinigen. Doch zum Glück kommt dies ausgesprochen selten vor.

      Bei richtiger Lagerung und achtsamer Zubereitung kann im Endeffekt nichts schiefgehen! Somit bleibt nur noch zu sagen: „Darauf nun ein schönes Tässchen!“ 🙏😄🍵

    • Von Mr. Tee
      Servus,
      die Kiste besteht aus Polyethylen, ist somit absolut geruchsbeutral und lebensmittelecht. Das war garnicht so leicht sowas zu finden, denn auch Kisten aus hochwertigem Kunststoff neigen dazu bei einer gewissen Luftfeuchtigkeit und Temperatur ihre Weichmacher auszuschwitzen (und der Tee neigt dazu, diese dann aufzusaugen...). Die Maße der Kiste sind: 35 liter / 58cm (länge) x 36cm (breite) x 21.5cm (höhe). Hier der Link zur Kiste:
      https://www.kaiserkraft.de/behaelter-zum-aufbewahren/stapelkaesten-und-kisten/stapelkasten-aus-polyethylen-ohne-verstaerkungsrippen/inhalt-35-l/p/M8108/?PC=6EMA&LC=Shop-eMail_Order-confirmation
      Der Deckel ist aus Glas und die Rände sind endgratet (also nicht scharfkantig). Dadurch ist gewährleistet, dass man das Hygrometer sehen kann. Glas ist natrülich auch geruchsneutral.
      Es wäre toll wenn zufällig jemand aus dem Ruhrgebiet die Kiste haben wollen würde (dann kann man sich das Verschicken sparen). Ich würde die Kiste + Deckel gerne im Tausch gegen einen grünen Tee abgeben. Ich bin immer neugierig neue Tees kennen zu lernen... Es muss auch kein teurer Tee sein, aber vielleicht auch nicht der Tee hinten links in der Ecke, den ihr schon immer mal entsorgen wolltet
      Wenn ihr andere Tausch- oder meinetwegen auch Kauf- Angebote habt, schreibt mir gerne!
      lg
      Niko

    • Von Adriana
      Hallo 
      Eben hab ich meinen ersten Pu Erh in der Schale:
      Ich fürchte nur,dass ich ihn entweder überdosiert habe - oder aber zu lang ziehen hatte,
      denn er ist wirklich SEHR intensiv und bitter.Aber er wird ja mit 100 Grad aufgebrüht laut Angabe,daran kann es schonmal nicht liegen.
      Ich habe ihn nun getrunken,aber geschmeckt hat er mir nicht wirklich .schade.Etwas hab ich noch für einen späteren 2.Versuch.Vielleicht 
      wird der dann besser in der Kombination Menge /Ziehzeit.Schön wärs.
                  Lao Man E Gushu Huang Pian 2017
                             Pu Erh aus China
       




    • Von SoGen
      An Weihnachten werden ja gerne vom Einzelhandel Dinge angeboten, die Mensch nicht (unbedingt) braucht. Wobei Deutschlands größter Weinhändler (A**I) letztes Jahr darauf verfiel, einen Temperierschrank für Wein in das weihnachtliche Sortiment aufzunehmen. Nun - wer seinen Wein dort kauft, ist an solchen Finessen wie optimaler Temperierung wohl eher weniger interessiert; die Dinger lagen jedenfalls wie Blei im Verkaufsregal. Als die Restbestände dann für 69,99 € / Stück verramscht wurden (ein Nachlass von 30%) konnte ich nicht mehr widerstehen. Auch in mir steckt ein Schnäppchenjäger - und der muss gelegentlich mal 'raus.

      21 l Volumen, reicht bei mir gerade für den laufenden Verbrauch (also die aktuell angebrochenen 50g-Portionen). Temperaturbereich 7° - 18° C, Geräuschpegel 35 dB (daher leider nicht als Möbelstück für's Teezimmer geeignet). Der Sommer kann kommen ...
      _()_
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