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Vielleicht sollte man so ein Teil bauen und eine Pu Erh-Bank für Deutschland aufmachen, in welche die Kunden ihre Kostbarkeiten gegen einen kleinen Aufpreis zum Lagern abgeben können. Na Chenshi, wie wärs?  ;)

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Ich denke an sowas im kleineren Rahmen zum experimentieren im naechsten jahr. Primäre hat mich der plastikansatz im Moment voll gepackt. Eine richtig modifizierte Folie mit hoher barriereeigenschaft bei Feuchtigkeit und Geruch, bei gleichzeitiger luftdurchlaessigkeit ist fuer mich der gral der puerhlagerung.

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Wenn in die Schublade mindestens ein Bing passt, wäre das Modell ziemlich gut. Zwar immer noch etwas zu teuer für meinen Geschmack, aber schon realistischer :)

Einziges Problem: Die Humidore sind scheinbar häufig innen aus Zedernholz. Das hat bestimmt einen Eigengeruch, der auf den Tee übergehen würde

@Chirs: Experimentiere ruhig mal ein bisschen rum. Vielleicht findest du ja eine Marktlücke.

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die idee mit den plastikfolien für (kurzzeitige) pu-erh lagerung habe ich erst mal zu grabe getragen. habe mit einen verfahrensspezialisten geredet und er meinte wir können die gerüche nicht aussperren und gleichzeitig atmungsaktiv bleiben und das problem der dauerhaften 70% relative luftfeuchte ist auch so ein ding, das wäre nur industriell machbar da man da "modified atmosphere packaging" benötigt d.h. der beutel unter bestimmten bedingungen versiegelt wird und dann zumindest für eine gewisse zeit diesen zustand hält.

ich werde jetzt mal für das frühjahr wenn meine kleine prinzessin und bessere hälfte in china sind drüber nachdenken und die zeit nutzen um vielleicht einen kleinen humidor für pu-erh anforderungen bauen zu testzwecke und vielleicht auch für kurzfristige geschmacksverbesserung sodass ich sagen wir mal so ca. 20 bings reinstecken kann, das sollte für das erste reichen.

den HDPE ansatz kann man dort auch wieder aufgreifen, ABER für die einfache und mobile variante - wie ich es mir erhofft hatte - fehlt einfach der markt. sowas wäre in china vielleicht machbar mit entsprechenden stückzahlen, aber hier? ich schätzte "richtige" pu-erh tees machen vielleicht ein paar tönnchen pro jahr in europa aus und für mich selbst sowas zu realisieren würde leider meine finanziellen mittel bei weitem übersteigen :P

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Ich habe auch in der Zwischenzeit eine neue Idee bekommen: Kennt ihr die Briefmarkenkissen, die aus einem kleinen Schwamm bestehen, der die Nässe halten soll? Wenn man sich eine große Tupperdose nehmen würde und solch ein Kissen darin platzieren würde, dann müsste das doch für eine erhöhte Luftfeuchtigkeit reichen, oder? Natürlich darf man den Deckel nicht komplett und luftdicht rauftun.

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dann geht aber wieder glaub ich zuviel feuchte verloren? bzw man kann sie nicht effektiv aufbauen, wenn überhaupt halt? aber müsste man wirklich erst mal mit einem hydrometer (oder wie das heißt  ;) ) ausprobieren.

ich weiss auch nicht wieviel frische luftzufuhr bzw abfuhr notwendig ist

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Lukas ich glaube mit deiner Idee den feuchten Schwamm in einer Tupperdose bekommst du innerhalb ein paar Tage eine Schimmelbildung am Pu Erh.

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So weit gehen die Einschätzungen auseinander :D Wahrscheinlich müsste man es täglich mit einem Hydrometer kontrollieren und auch mal kleine Pausen machen, damit der Beeng wieder trockener wird. Das müsste man wahrscheinlich auch in einem normalen Humidor machen.

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der schwamm an sich ist kein thema, aber die feuchte muss halt über entsprechend starken frischluft(-strom) geregelt werden. nicht zu vergessen vielleicht konstante temp? aber das ist dann ja eh zuviel für was kleines & simples.

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Oh, hab leider zu spät festgestellt, dass der "Lagerungsthread" sich hier hin verlagert hat ^^. Ich werde jetzt meinen Beitrag nicht doppelt posten, deshalb wäre ich froh  wenn ihr mir vielleicht trotzdem unter   [size=2]http://www.teetalk.de/index.php/topic,752.msg6911.html#msg6911  antworten könntet, oder hier antwortet und meinen Beitrag zitiert. Einfacher wärs ich poste meinen Beitrag hier nochmal, aber weiß nicht, ob das Admin. oder Moderator recht ist?

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Hallo zusammen,

ich wollte nochmal fragen, ob mir jemand ein möglichst preiswertes, gut geeignetes Gefäß für Pu-erh Cakes (für die typische Größe von 300 - 500g Fladen geeignet) empfehlen kann? Meines Wissens nach eignet sich ja am besten ein runder, nicht emaillierter Tontopf (Römertopf, Brottopf) dafür. Könnt ihr mir da das ein oder andere "Modell" mit der entsprechenden Größe empfehlen (mit möglichst vielen Luftlöchern)?

Vielen Dank im Voraus =)

LG Julién

PS: Lagert ihr eigentlich losen sheng Pu-erh genauso??

Mehr bei: http://www.teetalk.de/index.php/topic,752.0.html#ixzz2CgdMnldA

Leider gibt es ja bisher nicht so viele Erfahrungsberichte, was die Langzeitlagerung betrifft, aber für kurze Zeit gehts sogar in einem Beutel sehr gut. Chenshis Guide deckt die Frage sehr gut ab. Wenn Du einen richtigen Behälter haben möchtest, dann würde eher dazu tendieren es wie Gero zu machen. Diese Lösung ist sicher am preiswertesten. Alternativ stellt der tschechische Töpfer Petr Noval auch solche Töpfe her, die allerdings keine Löcher haben. Man müsste den Deckel also (wie bei Geros Methode) auf ein kleines Polster legen.

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so nicht ganz richtig. die einfache und professionelle lagerung für den endkunden habe ich bisher noch nicht beschrieben :) nur beim reifeprozess. kommt noch - wenn ich endlich mal ein paar stunden muse habe - dann auch gleich die nochmalige korrekturgelese fassung von key

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Hallo,

Luke hat mich zum Thema Humidore befragt. Da Ihr hier eine Lagerungsmöglichkeit für Pu-Erh Tee sucht, erzähle ich mal Grundlegendes zum Thema Humidor.

Humidore sind in den allermeisten Fällen im inneren mit Zedernholz ausgestattet. Je nach Qualitätsstufe mit dickerer, oder auch hauchdünner Schicht Zeder. Zedernholz speichert außerdem Feuchtigkeit und dient deswegen auch als ausgezeichneter "Feuchtigkeitspuffer", sollte einmal vergessen werden das Befeuchtungssystem zu befüllen. Auf die Befeuchtungssysteme komme ich später noch zu sprechen.

Zedernholz hat in der Tat einen Eigengeruch der mal mehr, mal weniger stark ausgeprägt ist und es ist mehr als wahrscheinlich, dass dieser Eigengeruch unerwünschterweise auf den Pu-Erh Tee einwirken würde!

In Bezug auf Tabak/Zigarren, ist dieses Zusammenspiel in den meisten Fällen absolut erwünscht! Ergänzen sich doch beide Aromen perfekt! Zeder bereichert Tabak, vor allem Zigarren, in jedem Fall!

Nun zu den Befeuchtungssystemen.

Zigarren benötigen eine gewisse Grundfeuchtigkeit um ihre Aromatik und ihren Geschmack nicht zu verlieren.

Diese optimale, relative Luftfeuchte liegt bei etwa 70-72%. Hochwertige, passive Befeuchtungssysteme arbeiten darauf hin, genau diese optimale Feuchtigkeit zu generieren und zu halten.

Ich habe leider keine Ahnung was der Optimalwert in Bezug auf Pu-Erh wäre! Vielleicht liegt man ja mit ebendiesem Wert richtig!

Es gibt auch die Möglichkeit aktiv arbeitende, also elektronisch geregelte Befeuchtungssysteme zu verwenden.

Hier ist die Luftfeuchtigkeit auf die gewünschte Höhe einstellbar.

Diese Systeme gibt es in unterschiedlichen Preislagen, meistens sind diese jedoch recht kostspielig.

Wir hatten mal zum Test ein solches Produkt im Ladengeschäft und wir waren alles andere als zufrieden! Von 5 Geräten waren 4 nach ein paar Wochen defekt...

Ich persönlich bin kein grosser Fan von vollautomatischen Systemen in kleineren Kisten/Boxen.

Allerdings gibt es tolle, sehr genau arbeitende Raumbefeuchter! Aber wie der Name sagt sind diese eben ausgelegt für begehbare Räume! ^^

Weiss jemand welche Luftfeuchtigkeit für Pu-Erh Lagerung optimal wäre?

MfG

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Oh, mir fällt gerade auf dass ich einen Frage von luke nicht beantwortet habe!

Ja, es gibt geruchsneutrale Alternativen!

Zum Beispiel Humidore die aus Acryl gefertigt sind! Leider haben diese normalerweise den grossen Nachteil das sie bei weitem nicht dicht schließen! Da ist ein sauber verarbeiteter Humidor aus Holz klar im Vorteil!!

Man könnte überlegen eine Kiste anzufertigen, die im inneren mit einem Material versehen ist welches Geruchsneutral ist! Da gibt es sicherlich geeignete Hölzer etc.

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Die rel. Luftfeuchte für Puer wird meist mit 60-80% angegeben - da wäre das Humidor-Klima also richtig, wenn man eine Temperatur von 20-30°C halten kann.

Soweit zumindest die Teeorie.  ;)

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Diesen Wert, oder besser, den etwaigen Mittelwert, also ca. 70% relative Luftfeuchte, kann man mit einem passiven Befeuchtungssystem sehr gut erreichen!

Heutzutage wird als Grundmaterial welches die Feuchtigkeit aufnimmt, speichert und dann gegebenenfalls wieder abgibt Acrylpolymer verwendet. Passive Humidorbefeuchter dieser Art, liegen preislich je nach Grösse ca. zwischen 8 und 30 Euro. Eine bezahlbare Geschichte also. Wenn ich mir allerdings Geros grossen Blumentopf so ansehe kommt mir der Verdacht, dass wahrscheinlich zwei Befeuchter mittlerer Grösse verwendet werden müssen um die notwendige Feuchtigkeit zu erreichen. Das kommt aber auf die Grösse des jeweiligen Gefäßes an.

Temperatur zwischen 20 und 30 Grad lässt sich doch relativ problemlos machen? Ich meine Raumtemperatur ist ja schon um die 20 Grad. Außerdem wird bei dieser Temperatur die Luft optimal mit Feuchtigkeit gesättigt, d.h., mit ca. 70% Luftfeuchte.

Schon bei ca. 25 Grad Umgebungstemperatur kann man beobachten, wie die Luftfeuchtigkeit im Humidor teilweise sprunghaft ansteigt! Also dann schon durchaus Richtung 80% relativer Luftfeuchte tendiert. (Es können auch ein paar Grad Celsius mehr sein, ich wollte nur verdeutlichen das die Umgebungstemperatur ein wichtiger Faktor dafür ist, inwiefern Luft Feuchtigkeit aufnehmen/speichern kann.

MfG

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Zu dieser Jahreszeit liegt die Temperatur in meinem Zimmer immer nur um die 18-21°C. Ein Versuch wäre es villeicht mal trotzdem wert. Wieso sollte man unbedingt Acrylpolymer benutzen? Hat das was mit Schimmel zu tun? Befeuchtet man mit natürlichem Leitungswasser oder gibt es dafür extra Präparate?

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Acrylpolymer hat als Material leicht regulierende Eigenschaften was die Abgabe von Feuchtigkeit angeht.

Ein Schwamm befeuchtet zum Beispiel dauernd, Acrylpolymer nur bis zu einem gewissen Grad, in dem Fall ca. 70% relative Luftfeuchte. Deswegen Acrylpolymer.

(Natürlich gibt es auch hier Schwankungen, ist nun mal ein passiver Befeuchter!)

Gut dass Du das mit dem Wasser ansprichst luke, das hätte ich fast vergessen!  ;)

Zum Befeuchten verwendet man entweder Destilliertes Wasser, (bekommt man in jedem Drogeriemarkt), oder aber man holt sich gereinigtes/entmineralisiertes Wasser in der Apotheke. Dies hat zum einen mit der Hygiene zu tun aber vor allem auch mit der Verkalkung des Befeuchters. Man kann sich vorstellen dass bei der Verwendung normalen Leitungswassers Rückstände zurückbleiben, z.B. Kalk. Mit der Zeit kann das Ganze recht unappetittlich, kalkig werden. Bei Tee wahrscheinlich noch mehr als bei Zigarren wünschenswert dieses zu vermeiden! ^^ Deswegen oben genanntes Wasser verwenden.  :)

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Wow, danke für die kompetente Auskunft! Ich gehe mal in unseren Zigarrenladen und frage nach, ob sie sowas verkaufen. Dann brauche ich nur noch einen Hygrometer.

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Noch was zu Hygrometern!

Die meisten manuellen Hygrometer sind NICHT geeicht!! Abweichungen von über 10% sind mehr als wahrscheinlich!

Genaue, manuelle Nadelstreifen Hygrometer bekommst Du normalerweise nur beim Optiker und da auch meistens nur im Verbund als Wetterstation. Mit Barometer, Thermometer etc... Wenn man diese einzeln bekommt sind sie meistens recht gross und sehr teuer! Aber eben dann auch genau!

Besser Du nimmst ein digitaler Hygrometer. Die sind recht genau, kompakt und nicht so teuer. Meist schon um die 20-30 Euro zu haben!

Lass Dir keins für unter 20 aufschwatzen, vor allem kein manuell arbeitendes!

MfG

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Hmm, 20-30 Euro für ein Hygrometer sind aber auch nicht ohne. Muss mir das mal durch den Kopf gehen lassen, wann ich diesen Plan realisiere. Habe ja nicht mal einen passenden Behälter.

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    • Von paxistatis
      Hallo zusammen,
       
      ich hätte mal eine Frage bzgl. der Lagerung von Pu Erh Tee: Aktuell habe ich mehrere Packungen Pu, die etwas größere Mengen umfassen und die ich gerne lagern möchte (mehrere Monate ggf. Jahre), um die Entwicklung des Geschmacks zu verfolgen. Aktuell sind die Packungen komplett verschlossen (sind von TKK), d.h. ich müsste sie noch aufschneiden und auch diesen Verschluss öffnen. Ich wollte mal fragen, wie man am besten vorgeht, wenn ich jetzt eine Portion für eine Session rausnehmen möchte. Natürlich muss ich die Packung aufschneiden, aber reicht der übliche Verschluss, um den Pu dann weiter zu schützen? Oder sollte man dann ein anderes Gefäß oder so nutzen?
      Wie lagert ihr den Pu? Ich will jetzt allerdings auch ungern, große und teure Töpfe holen. Ich habe nur einen kleinen (100gr) Bing und mehrere Packungen a 50-100gr, also nicht so viel. Und viel Lagerplatz habe ich auch nicht (aktuell habe ich eine Schublade voll mit Tee )
      Schon mal danke!
      Schönen Sonntag und guten Tee in der Kanne
      Tobi
    • Von maik
      (Ich bin nicht gut in solchen Vorstellungen, ich versuche es trotzdem).
      Für rund 40,- (inkl Versand) habe ich 250g in 5g Touchas erstanden. Wie der Name schon sagt, ein 2012er Jingdong vom Berg Ailoa, von bis zu 120 Jahre alten Bäumen. (Soweit die Produktbeschreibung).
      Ich benutze ein 230ml Tokoname-Kännchen.
      Die Touchas sind ziemlich hart, bei dieser Sitzung habe ich sie vorsichtig aufgebrochen, was zu einem ziemlichen Gebrösel führte. Sie ganz zu lassen und anders aufzuwecken wäre eine Option.
      Waschung durchgeführt.
      Die erste Aufguss lag bei ca 30 Sekunden. Die Menge lag bei einem Toucha, ca 5g. Nahezu kochendes Wasser. Schmeckte tatsächlich noch etwas "bitter" und "herb", was ich an sich nicht so wirklich mag, aber es war absolut moderat - wenn ich das mit dem Wild Arbor vergleiche, nahezu angenehm.
      Bei den nächsten Aufgüssen verschwand die Herbe vollends und es trat mehr Süße in den Vordergrund, recht glatt (nicht negativ), aber auch nicht "voll" oder "ölig" - also nicht das Gefühl, dass der ganze Mundraum geflutet wird.
      Beim 4. und 5. Aufguss meinte ich auch, ganz hinten auf der Zunge dieses vielzitierte "Biscuit" Aroma zu schmecken. (Am ehesten vergleichbar mit diesen dänischen Butterkeksen?) 
      Soweit fand ich ihn ok, wenn auch ein großer Aha-Moment ausblieb. Aufgrund des Alters ist er wohl schon etwas "angeshut", was ich durchaus interessant fand. Möglicherweise wird er geschmacklich (für mich) noch angenehmer, wenn er älter wird. 
      (Die Glastasse mag u.U. ein Stilbruch sein - ich habe auch eine Tontasse, aber ich mag es, wenn ich die Farbe sehen kann. Und die ist hübsch. ^^ ) 
       
       

    • Von Roberts Teehaus
      Hallo Leute,
      wir haben nun einen Blog auf unserer Webseite  https://www.roberts-teehaus.de/blog
      Unser wichtigster und erster Text ist der Tee-Ratgeber. Im Tee-Ratgeber versuchen wir die wichtigsten möglichen Fragen zur Zubereitung und Lagerung von Tee zu beantworten. 
      Viele Grüße
      Robert
    • Von Landstreicher
      Hallo,
      ich habe schon mehrfach Pu Erh Tee im Internet gekauft.
      Der aromatische, erdige Geschmack gefällt mir sehr gut.
      Jetzt habe ich Pu Erh Tee aus einem Teeladen in Dresden geschenkt bekommen.
      Dieser Tee hat einen unangenehmen Geruch und erinnert im Geschmack an Kuhmist.
      Wie ich meine Landsleute kenne wird in dem Geschäft wenig von diesem Tee verkauft.
      Meine Frage: Woran liegt der unangenehme Geschmack dieses Pu Erh ?
      Kann man was dagegen tun ?

      Gruss
      Werner
    • Von VanFersen
      Vor allem in letzter Zeit tendiere ich sehr zu alten und etwas feuchter gelagerten Shengs. Mir haben es sehr loose Leaf (nicht gepresste) seit geraumer Zeit angetan. Besonders bei jenen Sorten aus den 90ern und älter fällt mir eine sehr intensive Wirkung auf den Körper auf, die Teilweise leicht unangenehm sein kann, je nach dem was man aus der Situation macht.
      Vor einer Woche nach er Arbeit tranken mein Chef, mein Kollege, meine Frau und ich einen 1996 Yiwu loose Leaf. Mir viel im ersten Moment kaum etwas auf, aber nach dem wir uns auf den Heimweg machten, fühlte ich mich, als hätte ich zwei Bier intus. Bei meiner Frau wirkte es sich eher in Magenschmerzen aus, was bei mir wiederum überhaupt nicht der Fall war. Auch beim meinem Kollegen hatte es die selbe Wirkung wie bei mir.
      Heute gerade in diesem Moment trinke ich einen 1999 loose Leaf Sheng - welcher ebenfalls eher der alten Garde was die Lagerung anbelangt zu zuschreiben ist - so auch der andere aus den 1996. Was diese Sorten, vor allem aus HK Lagerung alle gemein haben, ist eine wirklich Funky seltsame Wirkung auf den Körper.
      Ich trinke gerade den 6ten Aufguss und im Moment geht es wir sehr sehr seltsam. Es fühlt sich gerade so an, als würde der Tee einem richtig in den Kopf steigen und sich eine Art Druck auf den Kopf ausüben - dazu ist erneut ein Gefühl von leichtem Schwindel - Benommenheit wie bei einem leichten Schwips zu vermerken. Auch ein Gefühle der Trockenheit im Hals und ein leichten sich zuziehen jenem ist zu vermerken. Ich habe nichts gegen diese Umstände, sonst würde ich diese Sorten nicht trinken , aber mich fasziniert was dahinter steckt.
      Ich kann mir nur vorstellen, das Toxine oder Arten von Pilzen in dem Blattwerk jene Wirkungen hervorrufen. Denn, dass es der Tee als solches selbst ist, wage ich eher zu bezweifeln. Sicher wurde nun all dies ein Teil des Gesamtprodukts, aber ich denke nicht das diese Wirkung primär ein Bestandteil des eigentlichen Tees ist.
      Was denkt ihr? Was waren eure Beobachtungen im Bezug auf eure körperliche Reaktion und was denkt ihr ruft solche Gegenreaktionen hervor?
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