Sungawakan

Wie oft kann man Pu-Ehr aufgießen?- Anzahl der Aufgüsse

Empfohlene Beiträge

Gast Gast1790

Ich gieße meistens bis 8, manchmal 12 - mehr schaffe ich einfach nicht. Viele sind nach dem 7ten erschöpft und dann ist Nummer 8 ein Abgesang. Es kommt auch schon mal vor, daß bei 12 sich noch was entwickelt. Finde ich selten. Dann mache ich mir eine Notiz, um beim nächsten Mal bei 1 und 2 großzügiger zu sein, ich meine wegkippen. 

Man kann auf diese Frage keine pauschale Antwort geben. Wie immer tut es nicht weh, selber zu probieren und seine eigene Antwort zu finden. Das gehört zum Erfahrungsschatz - viele schwatzen vom Teeweg. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Sungawakan

Es gibt zwei Größen die dabei wichtig sind; die Wassertemperatur und die Aufgusszeit. Je heißer das Wasser, je länger das Aufgussgefäß diese Hitze halten kann und je länger aufgegossen wird, desto schneller verläuft die Extraktion. Beispiel. Ich hab ein Gefäß das im Grunde eine Isolierkanne ist, es hält die Hitze extrem gut, wenn ich 5,5g aufgussstarken Gushu Sheng dort mit 120ml Wasser für 1 bis 3 Minuten aufgieße, sinds nur 4 Aufgüsse dann ist das Blatt "herutergetrunken". Derselbe Tee hält min. 8 Aufgüsse in einem 70ml eher dünnwandigen Gaiwan welcher relativ schnell auskühlt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Danke, es ist mir zwar ein wenig physikalisch, aber ich habe verstanden, dass es je nach Zubereitung durchaus möglich ist. ;-)

 

vor 17 Stunden schrieb Paul:

@Das sollte doch in der Gebrauchsanleitung Deiner Teemaschine angegeben sein!?:D

 

Was hat so etwas in der Gebrauchsanleitung einer Teemaschine zu suchen? Ich habe in der Gebrauchsanleitung meines Autos auch nichts darüber stehen, wie viele Kilometer ich mit welchem Treibstoff ich wie weit komme. Allenfalls, dass ich mir bei einem Benziner mit Diesel den Motor kaputt machen kann. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

An der Konversation teilnehmen

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Gast
Auf dieses Thema antworten...

×   Du hast formatierten Text eingefügt.   Formatierung jetzt entfernen

  Only 75 emoji are allowed.

×   Dein Link wurde automatisch eingebettet.   Einbetten rückgängig machen und als Link darstellen

×   Dein vorheriger Inhalt wurde wiederhergestellt.   Clear editor

×   Du kannst Bilder nicht direkt einfügen. Lade Bilder hoch oder lade sie von einer URL.


  • Gleiche Inhalte

    • Von 1stone
      Hallo,
      ich bin dabei mich in die Thematik grüner Tee zu vertiefen. Folgenden Artikel habe ich dabei gefunden, der die gesundheitliche Wirkung der einzelnen Aufgüsse analysiert: https://www.gruenertee.com/zubereitung/aufguesse/
      Ich hatte nun vor in der Zukunft Sencha Fukamushi regelmäßig zu trinken mit bis zu drei Aufgüssen. Allerdings bin ich nun verunsichert bzgl. der gesundheitlichen Aspekte vor allem beim 3. Aufguss. Da ich auch kurz vor dem Kauf einer Kyusu stehe, würde das mit entscheiden, welche Kyusugröße ich wählen würde.
      Leider konnte ich keine Beitrag zu dem Thema finden. Sollte ich dieses übersehen habe, dann bitte lasst es mich wissen. Danke!

      Viele Grüße
      Peter
    • Von Niefer
      Guten Tag werte Tee-Community,
      ich habe da mit ziemlicher Sicherheit ein Anfänger- oder Verständnisproblem mit dem dritten Aufguss meines Gyokuros.
      Vorweg muss ich sagen, dies ist mein erster Gyokuro überhaupt. Ich habe bisher was japanische Grüntees angeht nur
      Senchas und Kukichas getrunken. Ich habe mich hier im Forum schon eine Weile eingelesen und mir fällt da immer
      wieder auf, dass hier von teilweise 4, 5 oder mehr Aufgüssen gesprochen wird beim Gyokuro. Bei mir scheitert es schon
      beim Dritten. Die ersten zwei Aufgüsse sind klasse, beim dritten trinke ich dann eben gefühlt nur noch heißes Wasser
      mit etwas Abgangsnote und wenn ich die Ziehzeit anpasse wird er eben bitter. Ich bereite die drei Aufgüsse wie folgt zu:
      Aktivierung: mit 60° heißem Wasser für 5 Sekunden bedeckt und dann abgekippt
      1. Aufguss: 6g auf 380ml bei 60° für 120 Sekunden
      2. Aufguss: 65° für 100 Sekunden
      3. Aufguss: 70° für 80 Sekunden bzw. 100 Sekunden

      Dies ist der Tee den ich benutze: https://www.teegschwendner.de/tee-shop/japan-gyokuro

      Jetzt stellen sich mir als Laie folgende Fragen bei der Problematik:
      - ist die Gesamtmenge an Wasser für die drei Aufgüsse zu hoch?
      - ist der Gyokuro für so viele Aufgüsse nicht hochwertig genug? (vllt auch im Bezug auf die Wassermenge)
      - muss ich die Teemenge erhöhen damit noch was beim dritten Aufguss ankommt?
      - ist meine Zubereitung allgemein Quark?

      Vielleicht kann mir hier wer weiterhelfen. 😅
    • Von nemo
      In letzter Zeit hatte ich bei einem jungen Sheng mehrfach Sessions, in denen der Aufguss ungewohnt trübe war. Das hat mich an den Beitrag hier erinnert und ich würde gerne nachfragen, ob jemand dem Rätsel, bzw. dessen Lösung etwas mehr auf die Spur gekommen ist.
      Es ging bei mir um Blätter aus einem einzelnen Kuchen. Dieser war nachgekauft und zuvor hatte ich das Problem nicht. Auch waren nicht alle Sessions mit dem neuen Kuchen trüb. Ebenso direkt anschließende, bzw vorangegangene Sessions mit anderem Tee, aber gleichem Wasser und Aufguss-/Trinkzubehör.
      Da das Blattgut eher fest gepresst ist, hatte ich teilweise größere Stücke in der Kanne hatte, um die Blätter nicht unnötig zu zerbrechen. Vielleicht enthielt es im Inneren Brösel und Krümel, aber richtig aufgefallen ist mir da auch nichts.
      Gibt es Eurerseits noch Vermutungen oder Teeorien zu dem Phänomen?
    • Von TeaPhil
      Hi liebe Teegemeinschaft, :3
      ich will mir ein neues Yixing Tonkännchen für Wuyi Oolongs anschaffen. Allerdings habe ich da eine Frage zu der Höhe der Kannen. 
      Wisst ihr, gibt es Geschmacklich,  einen Unterschied zwischen höheren Kannen wie dieser hier (https://yunnansourcing.com/collections/yixing-pottery/products/jin-hei-gang-clay-rong-tian-yixing-teapot-130ml) im Vergleich zu so einer (https://yunnansourcing.com/collections/yixing-pottery/products/jin-hei-gang-clay-fang-gu-yixing-teapot-110ml) ?
       
      Würde mich über eine Antwort freuen :3
      Philipp
    • Von Ekke
      Irgendwie habe ich das Gefühl, bei PE ein paar Sachen grundsätzlich nicht verstanden zu haben. Vielleicht kann mir jemand helfen.
      Warum nennt man Pu-Ehr auch "postfermentierten Tee"? Nach meinem Verständnis ist es doch gerade das zentrale Kennzeichen von PE, dass er fermentiert ist.
      Schwarztee (chin. roter Tee) ist oxidiert und PE ist fermentiert. Woher kommt jetzt das "postfermentiert"?
      Gruß
  • Neue Themen