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Hallo zusammen,

als neues Mitglied stelle ich mich hier kurz vor: In den letzten Tagen habe ich ziemlich intensiv online zum Thema Tekeramik aus Japan und China recherchiert und bin dabei auf das Tee-Talk-Forum gestoßen. Da hier viel Teewissen und Enthusiasmus zusammenkommen, habe ich mich entschlossen, mich im Forum anzumelden. Tee war schon immer eine Leidenschaft von mir. Seit gut zwei Jahren bin ich auch beruflich in der Teewelt angekommen. (Mehr Details gibt es unter https://www.teesommelier-hamburg.de/über-mich/). Überwiegend trinke ich Grüntee und Oolong. Nur gelegentlich - dann aber mit Genuss gerne hochwertige Sorten - gieße ich mir Pu Erh oder schwarzen Tee auf. Fasziniert bin ich von der japanischen und chinesischen Teekultur und den damit verbundenen Tee-Utensilien. Auch die Geschichte des Tees ganz allgemein (Anbau, Verarbeitung, Handel, verschiedene Teetraditionen) interessiert mich sehr.

Ich freue mich auf anregende Diskussionen!

Jöran (teewelt)

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Danke für die freundlichen Begrüßungen!

Hallo Fisheyes,

im Moment trinke ich gerne den "Thai Jazz" von den Tea Addicts in Hamburg: https://www.tea-addicts.de/wulong-tee/thai-jazz-2019/

Ich finde das ja immer ein bisschen abschreckend, wenn sich Händler "originelle" Namen für ihre Tees ausdenken. Aber die Tea Addicts sind kein modischer Schicki-Micki-Teeladen, sondern zwei wirklich Tee-Begeisterte, die neben dem Online-Handel auch ein kleines Ladengeschäft in einem Hinterhof im Gängeviertel betreiben. Und der "Thai Jazz" ist ein qualitativ sehr hochwertiger und dafür vergleichsweise günstiger Tee. Auf der Internetseite der Tea Addicts wird er treffend als thailändisches Remake eines Guifei-Wulong beschrieben. Im Vergleich zum "Creemy Greeny" ist der "Thai Jazz" deutlich stärker fermentiert und entspricht geschmacklich im Großen und Ganzen dem taiwanesischen Vorbild.

Sehr gut gefällt mir auch der etwas weniger stark fermentierte Alishan Fo Shou vom Hamburger Teespeicher, der aber auch wesentlich teurer ist: https://www.teespeicher.de/tee/oolong/formosa-taiwan/1477/formosa-alishan-fo-shou-buddhas-hand?number=&c=49

Auch wenn beide Läden einen Online-Shop haben, kaufe ich Tee lieber im Laden und entscheide mit Augen und Nase (oder beim Probieren), welcher Tee mir am besten gefällt.

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    • Von ruki
      Hallo liebe Forengemeinde,

      dann stelle ich mich doch auch mal vor.
      Ich bin 32 Jahre alt und komme aus Baden, besser gesagt aus der Nähe von Karlsruhe.

      Da ich schon immer begeistert von Japan und der Kultur war, kommt man natürlich auch nicht um grünen Tee herum. Früher angefangen mit Beuteltee von Meßmer (haha) bin ich heute schon bei etwas besseren Produkten aus dem Teehaus. Vor ca. 8 Jahren hatte ich einmal Matcha probiert, jedoch damals kein wirklich hochwertiger. Daher habe ich diesen bis vor einigen Wochen eher bewusst "übersehen". Seit einigen Wochen trinke ich jedoch bei einem guten Freund regelmäßig hochwertigen Matcha. Hier vor allem den Kotobuki von Maiko und den Chigi no Shiro von Marukyu-Koyamaen oder Ten von Aiya.

      Nun möchte ich auch selbst die Zubereitung von Matcha vertiefen und die Kunst erlenen und hoffe, hier einige nette Menschen zum Austausch zu finden und einige Tipps und Tricks zu erfahren.
    • Von Wurmtee
      ich bin der Neue.
      An Tee probiere ich alles, außer meinen Wurmtee ;-)
      Angefangen habe ich in der Kindheit mit Englischen Tee mit Milch und Zucker, bin dann zu Kaffee gewechselt, zurück zum Englischen Tee, Kräutertees und seit neuestem auch Grüner Tee.
      Ich trinke und experimentiere gerne z. B. mit Australischem Zitronenblatt (Plectranthus species „Mount Carbine“), alles was bei mir im Garten wächst von Ziersalbei bis Blätter von Büschen, Hanftee, Jiaogulan und sonstige Wundertees, die Japanische Tee-Hortensie (Hydrangea serrata „Oamacha“), selbstgemachten und veränderten Kefir etc.
       
    • Von pineappleburger
      Hallo zusammen,
      ich dachte, ich stelle mich mal kurz vor. Nach langer Zeit bin ich dem Kaffee abtrünnig geworden und bin gerade (noch) auf der Suche nach meinem Lieblingstee (siehe Anhang 😁). So hatte ich quasi nach einem Tee-Äquivalent von kaffee-netz.de gesucht und freue mich, ein sympathisches Forum gefunden zu haben. Meine Ausrüstung würde in einem Teekocher (Rosenstein&Söhne) bestehen, unser Wasser ist zum Glück recht weich.
      Liebe Grüße
      Jonas 🍍
       
      P.S.:Ich nehme alle Tipps / Vorschläge, die ich kriegen kann! 

    • Von Teeknospe
      Hallo Zusammen,
      ich bin Stefan aus Bochum und betreibe den Online-Tee-Shop Teeknospe. Für mich ist Tee einfach ein Getränk, dass mich mit seinen vielfältigen Nuancen dazu einlädt, zur Ruhe zu kommen und mit großer Aufmerksamkeit den Aromen nachzuspüren. Von den ersten Anfängen in meiner Jugend bis jetzt bin ich da auch schon einen gewissen Weg gegangen und der Weg geht einfach weiter. Entscheidend für mich war dabei unter anderem auch, als ich vor 10 Jahren das erste mal in Hongkong sowie Peking war und über die dortigen Teehäuser neue Tees und die für mich bis dahin unbekannte Gong Fu Cha-Methode kennengelernt habe. Weitere Reisen mit Entdeckergeist folgten, den ich mir bewahren möchte.
      Ansonsten habe ich Geographie studiert und bin nach unterschiedlichen Stationen dann auch beruflich beim Tee gelandet, indem ich eine Weiterbildung zum Teesommelier gemacht und für fünf Jahre in einem Teegschäft gearbeitet habe.
      Ich freue mich einfach auf die Möglichkeit, hier Austausch und Kontakt zu pflegen.
    • Von Schloss Ehrenfeld
      Hallo,
      ich bin San aus Bochum. Ich begeistere mich für Tee seit knapp einem Jahr. Einmal bin ich in Düsseldorf vor einem Bambusladen vorbeigelaufen. Der Laden hatte viele Teesachen, die mich fasziniert haben. Ich war immer auf der Suche nach alternativer Schönheit und das habe ich an den minimalistischen Teekannen gesehen. Man kann sagen, die Schönheit der Teekannen und Teezubehören hat am Anfang meine Interesse an Tee geweckt. Mir war die Teekultur allerdings damals schon nicht ganz fremd. Ich komme aus Südkorea und das Land hat auch einen eigenen Teeweg, der "Dado" heißt (sowie Chado in Japan). Obwohl das wie in Europa heutzutage genauso eine Nische ist, habe ich ein paar Erirungennen davon z.B., mit meinen Eltern Teehäuser mit dem warem traditionellen Ambient besucht zu haben, im Tempel an Dado-Seminaren teilgenommen zu haben (die ich als Kind totlangweilig fand), oder Teefelder besucht zu haben. Und jetzt nach langer Zeit in Europa habe ich die Schönheit des Tees durch der dritten Perspective erneut betrachtet und eine neue Bedeutung entdeckt. Außerdem, fast gleichzeitig habe ich auch für Buddhismus und Meditation neu interessiert. Die Interesse an Buddhismus und Meditation hat meine Interesse an Tee noch verstärkt.
      Ich habe erst letztens angefangen, verschiedene Teesorte zu probieren, seitdem ich mir ein Gaiwan gekauft habe. Davor hatte ich nur eine Yixingkanne und habe ausschließlich Oolongtee und Matcha getrunken. Ich bin in der Hoffnung, jetzt mein Teewissen weiter zu verbreiten und vertiefen, und die Vielfältigkeit des Tees selber zu entdecken.
      Besonders gerade wenn ich die ganze Zeit zu Hause bleiben muss, ist es meine größte Freude, jeden Tag in Ruhe neuen Tee zu verkosten.
       
      Dazu möchte ich auch mein Teapet vorstellen, das mich schon seit dem Anfang meines Teeerlebnises begleitet. Das hat früher ein brummendes Geräusch gemacht, wenn das mit heißem Wasser übergossen wurde (Ich weiß nicht wie genau, aber nicht elektronisch), aber das funktioniert leider nicht mehr, seitdem ich das in kaltes Wasser eingetaucht habe. Das ist ein Pixiu (bin übrigens nicht 100% sicher), einer der 9 Söhnen des chinesischen Drachens. Pixiu schluckt gerne Silber und Gold. Der Legende nach wurde Pixiu vom Drachen zu einer großen Fest im Himmel eingeladen. Dort hat er alle Silber und Gold verschluckt. Der wütende Drachen hat ihn hinten vernäht. Seitdem häufen sich alle Silber und Gold, die er verschluckt, nur in ihm und können nicht raus. Daher glauben die Leute, dass Pixiu Reichtum nach Hause bringt und aufrechterhält.

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