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Eigene Teekanne herstellen


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Hallo zusammen,

Ich hoffe mir kann hier jemand weiterhelfen und zwar habe ich seit längerem den Wunsch meine eigene Teekanne herzustellen. Ich würde das gerne aus Gusseisen herstellen wollen. Habe ein bestimmtes Design im Kopf. Nur leider finde ich keinen im Internet der mich hier unterstützen kann.

Könnt ihr mir weiterhelfen? Kennt ihr jemanden/ eine Firma die eine Teekanne aus Gusseisen Sonderangefertigt herstellen kann? Über jeden Ratschlag bin ich Dankbar. 

Vielen Dank

Euer Tchai1 :)

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Die Herstellung einer Kanne aus Gusseisen ist relativ arbeitsintensiv. Hier kannst du dich etwa für Wasserkessel einlesen, wobei vieles wohl analog für die Fertigung von Teekannen gilt. Sobald du von der Serienfertigung weg willst, musst du extrem viel Geld in die Hand nehmen sowie einen Experten finden, welcher ein solches Handwerk überhaupt noch beherrscht. Ausser du hast vor, eine vier bis fünfstellige Summe auszugeben? 

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Mein Tip: Wenn du eine gute Teekanne machen willst, dann such dir jemanden, der mit Glas, Ton oder Porzellan arbeitet. Da sollten leichter Leute zu finden sein und, das sag ich mal so frech, diese Materialien sind geeigneter als Gusseisen.

Letzteres ist toll für Wasserkessel "Tetsubin". Für die Herstellung einer solchen würde ich dann eine Reise zu den paar verbliebenen Produzenten in Japan empfehlen. Und wie @theroots sagte, dafür müsstest du dann ordentlich Geld in die Hand nehmen.

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    • Von Onggi
      Hallo zusammen,
      mir ist ja vor allem wichtig, dass Tee rückstandsfrei hinsichtlich Pestiziden ist (entsprechende Zertifikate werden von vielen Händlern beigebracht oder eben klassisch "Bio") und möglichst fair produziert und gehandelt wird. Zudem schätze ich weiches Wasser. Das ist so die Grundlage meines Teekonsums.
      Denn meine Zubereitungsformen sind einfach nicht auf eine Formel zu verdichten. Angesichts der zahlreichen Tee-Kulturen, die es auf der Welt gibt, und meiner individuellen Notwendigkeiten/Wünsche hinsichtlich situativer Teezubereitungen, schwanken meine Zubereitungsformen immens.
      So habe ich in den USA meinen Tee immer ganz anders gekocht als in den verschiedenen Städten in Deutschland, England oder Österreich, in denen ich länger gelebt habe (etwas weniger lang war es in der Türkei und Georgien). Ich trinke offenbar - es liegt ganz sicher am Wasser vor Ort (auch wenn ich es filtere) - in jeder Stadt mehr oder weniger andere Sorten Tee und bereite ihn entsprechend anders zu. Das wird auch immer durch die Speisen, die ich zudem in diesen Städten zu mir nehme, zusätzlich beeinflusst.
      Aber ich verändere meine Zubereitung auch noch hinsichtlich anderer Faktoren: Trinke ich Tee draußen oder drinnen? Zu welcher Jahreszeit? Mit welchen Menschen (Kollegen, Freunde, Familie - oder allein)? Morgens, mittags, abends, nachts? Mit welcher Wirkungsabsicht (belebend, beruhigend, gesundheitsfördernd, einfach nur so...)? Zu den Mahlzeiten oder zwischendurch? Das beeinflusst nicht nur die Art meiner Zubereitung, sondern auch die Art des verwendeten Tees, des Trink- oder Transportgeschirrs.
      Da ich jetzt gerade, die Lockdowns lassen grüssen, meine Haushalte zum Teil "fusioniere", habe ich eine Menge Kannen und Schalen zusammengetragen.  Es gibt offenbar gewisse "Cluster": Ich hätte es nicht gedacht, aber wenigstens hinsichtlich der Quantität sind Glas- und Eisenkannen wohl meine Favoriten. Glas nehme ich für Früchte- und Kräutertees und Tees, die einfach schön zu betrachten sind, wenn sie im Wasser schwimmen. Glas ist auch super zu reinigen. Und die Kosten sind auch nicht zu hoch. Dann habe ich allein drei 0,3l Eisenkannen, eine 0,7 und einen Testsubin. Die Eisenkannen sind meine "Arbeitspferde", vor allem die kleinen Kannen, da ich - im Unterschied zu vielen, die hier posten - gerne Tee in kleinen Kännchen aufgieße, ihn in der Kanne behalte und dann aus einer kleinen Schale trinke. Die Eisenkannen speichern die Temperatur sehr gut und ich finde sie auch schön. Einige sind jetzt so 15 Jahre alt oder älter. Sie riechen nicht und haben nur in einem Fall an der Tülle etwas Rost. Er stört mich aber nicht. Ich habe auch mit den Besonderheiten der Emaille in den Kannen zu leben gelernt. Der Tetsubin dient nur der Aufbewahrung heißen Wassers.
      (EIGENTLICH wollte ich hier mal einen Langzeitvergleichstest von einer 0,3l IWACHU Teekanne und einem baugleichen Nachbau aus China posten. Aber da Eisenkannen hier im Forum ja in der Regel erheblich schlechter wahrgenommen werden als Tonkannen - eine Meinung, die ich überhaupt nicht teile - und angesichts der generellen Skepsis gegenüber Massenprodukten aus China, denke ich, dass ich eine Diskussion meiner Überlegungen und Erfahrungen erst in einem Moment größter Gelassenheit meinerseits posten kann 🙂 . Auf den warte ich jedoch selbst schon seit geraumer Zeit. Zudem braucht das Schreiben hier zumindest für mich immer etwas Zeit. Möglicherweise ahne ich aber auch, dass Eisenkannen ohnehin unter den Teetrinker:innen hier einen so schlechten Ruf haben, dass die von mir wahrgenommenen Unterschiede und Gemeinsamkeiten eigentlich gar nicht ins Gewicht fallen, mein Vergleich daher die Meinung nicht mehr abrunden wird).
      Dann habe ich eine 250ml Tonkanne (China), eine 200ml Shiboridashi (Japan) und ein hübsches 150ml Kännchen (Taiwan). Ich hatte noch ein paar mehr, aber ich zerschlage schönes Porzellan gerne (häßliches überlebt, wie die chinesische Tonkanne...). In der Shibo bereite ich gerne hochwertigeren Grüntee zu, wenn ich Besuch bekomme, in der kleinenn Kanne Pu-Erh (jedoch seltener, ich mag den doch recht charakteristischen Geschmack nur dann und wann). Die chinesische Kanne verwende ich eigentlich gar nicht mehr. Weitere Kannen aus glasierter Keramik (ich hatte einige sehr hübsche von ZERO) verschenke ich seit geraumer Zeit an Freunde und Familie, da diese Kannen zumindest bei mir immer tropften. Was das einzige ist, was mich an Kannen stört!
      Hinsichtlich des Tees, den ich aufgieße, habe ich nach dem Blick auf die kleinen Teepackungen, die bei mir herumstehen, rein quantitativ mehr Grüntee und Oolongs in Auswahl. Ich weiß aber, dass ich in anderen Ländern gerne auch mehr Schwarztee trinke. Ich mag morgens eher den frischen Geschmack des Grüntees und - je später der Tag - um so stärker kann der Tee oxidiert sein. Und: Je dunkler die Tasse umso kälter das Wetter. Gaba kenne ich erst seit ein paar Wochen (bei Oolongs), das scheint die Zeit des Teekonsums deutlicher in den Abend zu verlängern. Ich mag an Tees offenbar jeden und alles. Preislich bleibe ich aber in der Regel klar unterhalb der Schwelle von 150€/Kilo. Es gibt sicher mal irgendeinen handgefalteten Grüntee oder so, der wahrscheinlich mehr gekostet hat, aber so einen trinke ich nur ganz selten. Ich vergreife mich manchmal leider, wenn ich in einem anderen Land Tee kaufe und im Kopfrechnen einen falschen Preis umrechne, und kaufe dann auch mal so einen Tee. Für "Haustee", den ich zu wenigstens 60% trinke, bleibe ich aber deutlich unter der Schwelle von 50€/Kilo.
      Neben meinem Eingangsstatement kann ich abschließend bilanzieren, dass ich seit über 30 Jahren sehr gerne mehrfach täglich preiswerten Tee offenbar meist aus ramponierten Eisenkannen trinke - und mir das wirklich von Herzen Freude bereitet. Ich bin sehr gerne hier und profitiere von den Erfahrungen und geschmacklichen Vorlieben, die in den Postings anderer User deutlich werden, denn ich dachte sehr lange, ich würde viel zu viel Geld für Tee und Zubereitungskram ausgeben. Aber offenbar bin ich hinsichtlich meiner Ansprüche deutlich unterhalb der Schwellen, die für richtige Teekenner:innen zu einem kultivierten Genuss dazugehören. Doch habe ich dank dieser Einblicke nun angefangen, viel intensiver über Tee nachzudenken. Vielleicht sind meine Geschmacksnerven ja auch noch nicht zu ruiniert, um wirklich guten Tee in den kommenden Jahren geniessen zu können und mir hier entsprechenden Appetit zu holen! Die Hinweise auf diverse Online-Händler haben mein Spektrum immerhin schon immens bereichert.
      (Ich schreibe nur selten, dann aber leider immer zu lang. Wer es bis hierhin geschafft hat: "Danke!")
      LG Stefan
      (Ich habe gerade nachgeschaut: Ich habe auch drei in Papier gewickelte Pus, die wohl etwas teurer waren. Aber die liegen eigentlich nur so herum, da ich immer nur ganz wenig Puerh trinke - und wohl auch ganz ohne auskommen könnte. Aber manchmal schmecken sie halt doch. Das ist wie mit gutem Whiskey...)
    • Von Joaquin
      Eine gusseiserne Eisenkanne/Teekanne bei der Teezui 2015 im Chá-Dào.
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