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Hallo zusammen!

Wer trinkt Milch mit Tee?

Wie macht man das - mit oder ohne Zucker?

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Bezieht sich deine Frage ausschließlich auf Grüntee? Falls ja, würde ich zu behaupten wagen, dass die Zugabe von Milch wohl eher untypisch ist.

Anders sieht es dagegen bei Schwarztee oder auch Rooibos Tees aus, die durchaus auch gerne mit Milch getrunken werden. Ich persönlich mag ausschließlich Chaitees auf Schwarzteebasis mit Milch sowie etwas Honig.

Aber erlaubt ist ja bekanntlich was schmeckt, warum also nicht Grüntee mit Milch -und Zucker -?(so ein Milky Oolong hat ja durchaus auch seine Vorzüge). :)

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Am 1/4/2020 um 11:40 schrieb mARTH:

Hallo zusammen!

Wer trinkt Milch mit Tee?

Wie macht man das - mit oder ohne Zucker?

Hallo zurück,

zur ersten Frage: Leute, die Teeblätter einer Sorte (beispielsweise Assamica-Varietät, gerne auch mit CTC-Häcksler bearbeitet und zu Schwarztee oxidiert) aufbrühen, die dann Bitterstoffe erstens in reichlicher Menge und zweitens von geschmacklich eher unerwünschter Qualität entwickeln. Diese Bitterstoffe kann man praktischerweise chemisch abpuffern - dazu dient das Fett in der Milch.

Zur zweiten Frage: Zucker (der die verbliebene Bitterkeit so gut es geht verdeckt und kaschiert - allerdings auch noch ein bißchen mehr) ist zu Milch eher die Regel. Konkret gibt es hinsichtlich des "wie" unterschiedliche, z.T. recht elaborierte Gebräuche, worüber beispielsweise eine Googlesuche tieferen Aufschluss geben könnte, falls sich hier keine auskunftsfreudigen Experten finden lassen sollten.

Um auch mit meiner persönlichen Meinung nicht hinterm Berg zu halten: dann schon lieber Schnaps in den Tee kippen. Das hebt die Laune noch'n Tick besser.

_()_

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vor 2 Stunden schrieb SoGen:

Diese Bitterstoffe kann man praktischerweise chemisch abpuffern - dazu dient das Fett in der Milch.

Na dann lieber noch Yakbutter, angeblich haben die Tibeter diese Zubereitungsart entwickelt, um verweichlichten Mönchsbüblein solche Unsitten wie Milch im Tee auszutreiben.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Ich vermute doch eher, dass die kalorienreiche Butter im Tee, in diesen Regionen eher Ernährungsphysiologisch begründet ist. 

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naja, @GoldenTurtle, ich habe über Wochen jeden Tag im Tibet diesen Buttertee getrunken und war süchtig danach. Abstufungen waren die Ranzigkeit der Butter, sehr interessant. Und ich dachte, diese Kombination sei nur wegen des Energiegehaltes? Lol. 

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