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Hallo zusammen,

ich möchte gerne eine Kyusu aus Celadon erstehen, sie sollte wie oben angegeben ungefähr zwischen 120-180ml fassen. Nach einer passenden Kanne suche ich nun schon länger, aber entweder ich verpasse die Angebote oder ich google nicht schlau genug. :) Bei Artistic Nippon schaue ich regelmässig rein, das könnte auch was werden, so ich mal eine in der richtigen Grösse erwische.

Habt Ihr weitere Websites oder Suchtipps für mich? Ich würde mich sehr freuen.

Danke und viele Grüsse,

laudeline

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Wenn Du Dich schlau machen willst über Seladon empfehle ich das Buch: Seladon im Augenmerk.

https://www.teetalk.de/forums/topic/1088-tee-in-der-literaturpoesie/?page=12

Wenn Du was Vernünftiges willst, wirst Du tief in die Tasche greifen müssen; Schrott gibt es preiswerter. Versteigerungsseiten lohnen sich im Auge zu behalten.

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Interessante Kombination @laudeline!

Ich bin zwar kein Experte für Kyusus oder für Celadon, aber mein Eindruck ist, dass letzteres vor allem bei chinesischer und taiwanesischer Keramik anzutreffen ist. Deshalb vermute ich, dass es schwierig wird, da japanische Stücke zu finden. Aber man kann natürlich Glück haben.

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Ergänzend zu @miig: Seladon ist in Japan zwar nicht unbekannt (vgl. hier), aber als Material für eine Kyusu ist es mir auch noch nicht untergekommen. Eher fündig dürfte man da bei koreanischem Seladon werden, wobei koreanische Seitengriff-Kannen (Dahgwan) einer Kyusu recht ähnlich sind. Auf die Schnelle ein Link zu einem kanadischen Anbieter von Goryeo Seladon - ohne jegliche Gewähr, da ich mit diesem (in Kanada ansässigen Anbieter) keine eigenen Erfahrungen habe.

_()_

bearbeitet von SoGen

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@SoGen Nur damit wir nicht aneinander vorbei reden, unter Seladon verstehe ich in erster Linie eine eisenhaltige Glasur, die nach dem Brand grünlich bis bläulich wird. In Japan werden daraus gebrannte Scherben 青磁 (seiji) genannt, das Material ist in der Regel Porzellan. In China verhält es sich da, wenn ich es recht in Erinnerung habe, teilweise anders, oder? In Arita, dem Ursprungsort der Porzellanherstellung in Japan, sind Teekannen mit „Seladonglasur“ eigentlich recht häufig anzutreffen. Wie gesagt, das ist dort einfach eine Glasur, der mehr Eisen beigemischt wird. 
Hier mal zwei Beispiele aus meinen Fundus:

Seladon Kyūsu von Fukagawa-Seiji

gallery_307_12_554118.jpg
 

Hōhin von Arita Porcelain Lab. Bei der Hōhin und den im Inneren stapelbaren Schalen ist jeweils die Innenseite sowie bei der Hōhin die Deckeloberseite „Seladon“, der Rest ist weiß geschliffen. 

gallery_307_49_733810.jpggallery_307_49_429844.jpg

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Ja. Der Begriff Kyūsu bezeichnet mehr oder weniger nur ein Gefäß (zum Aufbrühen von Tee) unabhängig vom Griff. Wenn man es detaillierter ausdrücken möchte fügt man noch die Art des Griffes hinzu: yokode (Seitebgriff), ushirode (Griff hinten), uwade (Griff oben), totte nashi (ohne Griff). 😉 

Die Kanne mit Seitengriff wird aufgrund der weiten Verbreitung aber allgemein hin mit dem Begriff assoziiert.  

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Ihr seid toll! Ganz herzlichen Dank für eure vielfältigen Antworten und Tipps, anhand welcher ich nun weiter stöbere. Wenn ich meine zukünftige Kanne finde, stelle ich sie euch vor! 

Hier ein Dankesblümchen für euch : 🌸

Viele Grüsse,

Laudeline

@seika Hallo Seika, das Hōhin-Set ist wundervoll. Kann ich mir genausogut vorstellen wie eine Seitengriffkanne. Ich komme schon länger nicht auf den Online-Store von Arita Porcelain Lab und finde auch sonst keine Bezugsquelle für dieses Set. Wo hast du es her, wenn ich fragen darf? 

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@laudeline Freut mich, dass dir das Set zusagt. Seit ich es bei Arita Porcelain Lab gekauft habe sind schon einige Jahre ins Land gezogen. Kann gut sein, dass es nicht mehr angeboten wird. Evtl. wirst du bei Rakuten noch fündig, aber ob es den Aufwand einer Bestellung in Japan wert ist? 

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Am 29.2.2020 um 16:59 schrieb Anima_Templi:

Aus Dänemark, lieber @Paul. Gemacht von Inge Nielsen, click.

Beim nachträglichen durchsehen dieses Threads ist mir aufgefallen, dass diese Information gänzlich falsch ist.

Inge Nielsen ist Belgierin und fertigt in Brüssel. Den Fehler bitte ich zu entschuldigen. :)

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vor 5 Stunden schrieb Anima_Templi:

Beim nachträglichen durchsehen dieses Threads ist mir aufgefallen, dass diese Information gänzlich falsch ist.

Inge Nielsen ist Belgierin und fertigt in Brüssel. Den Fehler bitte ich zu entschuldigen. :)

Mit Dänemark lagst Du gar nicht so daneben. Inge ist Dänin, lebt aber in Belgien und hat in Taiwan gelernt. :thumbup:

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