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Hallo, vllt kann mir hier jemand helfen.

Ich habe ein Teepet für Gongfu Cha: im Form von einem Sohn des Drachens. Das hat zwei kleine Löcher auf den Wangen wie auf den Bildern. Das hat früher brummendes Geräusch gemacht, wenn das mit heißem Wasser übergossen wurde. Das Geräusch war subtil aber gut hörbar.

Und dann habe Ich von diesen Teepets gehört, die Wasser aus den Löchern rausspucken, z.B. wie Peepee boy. Ich war neugierig, ob mein Teepet auch sowas könnte. Der hat ja auch Löcher. Um herauszufinden habe ich meins in kaltes Wasser eingetaucht, um die Löcher zu füllen. Die Löcher waren scheinbar zu klein und haben kaum Wasser eingenommen. Aber beim Schütteln konnte man schon merken, dass ein wenig Wasser doch drin war. Aber als ich das mit heißem Wasser übergossen habe, kam da nichts raus. Außerdem es gab kein Geräusch mehr. Ich glaub, mein Teepet ist eigentlich nur für Geräusch gedacht. Und die einzige Funktion habe ich kaputt gemacht.

Ich dachte, vielleicht wenn das Wasser drin irgendwann verdünstet, würde das wieder Geräusch machen. Aber es ist fast seit einem Jahr her und ich höre immer noch nichts und das Wasser ist scheinbar immer noch drin, das merke ich wenn ich das schüttle.

Die Geräuschfunktion würde ich echt gerne wieder haben. Obwohl nicht so dramatisch wie den Peepee Effekt, aber noch besser als gar nichts wie jetzt. Wäre schön, wenn ich hinkriegen würde, das zu reparieren, ohne mit einem neuen ersetzten zu müssen.

Also hat irgendwer ein Tipp oder ne Idee, was ich da machen kann? Z.B. Wie ich möglicherweise das Wasser in den kleinen Löchern rauskriegen könnte?

Ich freue mich auf eure Ratschläge!

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Ich könnte mir vorstellen, dass eine warme Umgebung die Verdunstung des Wassers begünstigen könnte! Etwa also eine sonnenbeschienene Oberfläche oder das Äußere eines Ofens (mit Vorsicht zu genießen). Aber abgesehen davon glaube ich, dass du sonst das Wasser mit dem Einführen eines wasserziehenden Trägerstoffes binden könntest, hierzu eignen sich spezielle Papierstreifen, die man mit ein wenig Recherche leicht findet. Viel Erfolg! 

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Schon mal Aus- und wieder Einschalten probiert?

Spaß beiseite, grundsätzlich würde ich auch sagen, ab in eine warme Umgebung, um das Wasser rauszukriegen, wobei mich wundert, wieso nach 1 Jahr (!) immer noch Wasser drin ist. Aus welchem Material ist das Pet denn? ist das (unbeschichteter) Ton? Sind die Ohren irgendwie verstopft?

Je nachdem, ob sich der Aufwand wirklich für dich lohnt: mal in eine 60-70°C warme Umgebung (wo Wasser das Verdampfen anfängt), und/oder in ein hygroskopisches Medium (Salz, Reis) einlegen, in der Hoffnung, dass das Wasser "rausgesaugt" wird.

Du könntest auch auf der Unterseite ein kleines Loch zum Hohlraum, wo das Wasser ist, bohren und anschließend wieder verkleben.

Die Peepee Pets funktionieren so, dass das Wasser, mit dem du übergießt, irgendwo direkt wieder rausläuft - durch eine kleinere Öffnung, wodurch sich durch Druckerhöhung ein Strahl ergibt.

 

PS: schöne erste Beiträge könnt ihr übrigens im Vorstellungsthread schreiben

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@Teequila

Danke für die Ratschläge! Ich habe heute mein Teepet im Ofen auf 130° für 2 Stunden gebacken, und immer noch nix... :( Mit Papierfaden sollte ich vllt mal versuchen..

@goza

Mein Teepet ist aus unbeschichteter Ton, und einzige Löcher gibt es nur auf den Wangen. Heute habe ich das im Ofen auf 130° für zwei Stunden gebacken, aber das hat nix gebracht.. Ich denke die Löcher sind zu klein, um das Wasser rauszulassen.. oder ich bin jetzt nicht mal sicher ob das Wasser ist, ich merke was wenn ich das schüttele aber vllt ist das einfach drin was gebrochen oder so.. Aber merkwürdig. dass es aufgehört hat, zu funktionieren, sobald ich das ins Wasser eingetaucht habe..

Das Problem mit dem Bohren ist, dass ich nicht weiß, wo der Raum ist, und ob der überhaupt existiert.

Ich wollte erst mein Teepet reparieren und dann ihn zusammen in der Vorstellungsforum vorstellen aber geht nicht glaube ich..

Hab gerade mit einem gespitzte Zahnstocher ausprobiert, und die Löcher sind tatsächlich verstöpft. Die sind nur ein paar mm tief und es gibt keinen Raum drin und sind auch nicht nass 🤔 Jetzt habe ich wirklich keine Ahnung was schief gegangen ist.. vllt hat das ein Elektrochip drin und das habe ich kaputt gemacht 🤷‍♂️

bearbeitet von Joaquin
Vollzitate entfernt

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@Teequila

Leider nicht.. Der macht immer noch kein Geräusch. Der Stocher ging nur ein paar mm tief in den Löcher, und war nicht nass, wenn der wieder raus war. Also es gibt scheinbar keinen Platz für Wasser.

Aber wenn ich schüttele, merke ich doch etwas Wasser drin und ich kann es nicht verstehen, wo und wie das Wasser gelandet ist. Ich vermute mal, dass irgendwo ein unsichtbarer Riss versteckt ist, und durch den Riss ist das Wasser in einen unbekannten Innenraum gelandet, und der Riss ist aber zu klein, das Wasser wieder rauszulassen..

Aber trotzdem komisch, dass sogar Backen nichts gebracht hat..:(

 

Vllt war er doch lebendig und habe ich ihn ertrinken lassen 🤷‍♂️

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      Hallo,
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      Warum hat sich die europäische Teewelt so radikal verändert? Nun, zuerst haben die Teeplantagen in Assam den Teemarkt komplett umgekrempelt, bereits am Ende des 19 Jh. war indischer Schwarztee bereits so billig und so verbreitet, dass er andere Teesorten vom Markt nach und nach verdränge. Es war trotzdem noch klassischer Blattee welcher die klassische Zubereitung zuließ. Als aber in den 1930ern die CTC-Methode erfunden und perfektionert wurde, eroberte der nach CTC hergestellte Assam Schwarztee ab den 1950ern die gesamte Welt! Die Gründe dafür waren und sind; er extrahiert viel schneller, ist als Staub perfekt für Teebeutel, kann in rauhen Mengen produziert weren und ist schön billig. Die wohl tiefste Zäsur ist jedoch sein Geschmack und Aufgussverhalten, welche sich von den klassischen chinesischen Oolong, Heicha und Hongcha fundamental unterscheiden! So passierte es dass die alten Aufguss- und Konsummethoden nach und nach aufgegeben und vergessen wurden, denn die Teekannen, Samoware und Stövchen hatten einfach keine Funktion mehr. CTC Assam braucht keine hohe Dauerhitze im Gegensatz zu o.g. chinesischen Tees, er brüht nur einmal auf, man kann ihn einfach im Gefäß behalten ohne dass es zu bitter wird und sein rauher intensiver Geschmack lässt sich wunderbar mit Milch, Zucker und allerlei Gebäck und Kuchen ergänzen.
      Man kann also sagen dass unsere moderne "westliche Teekultur" an sich ziemlich jung ist und fast komplett auf CTC Assam ausgerichtet ist. Sie lässt sich mit traditionellen europäischen Teekulturen kaum bis gar nicht vergleichen - anderer Tee mit komplett anderen Eigenschaften, andere Zubereitungsweise (Teebeutel, Teeeier, tea brewer, etc.) und eine völlig andere gesellschaftliche Stellung des Teetrinkens. CTC Assam wird heute von der Masse der Konsumenten als "der Tee" schlechthin verstanden und wird als Beiwerk zu Süßigkeiten, Gebäck und Kuchen gesehen und nicht als etwas Eigenständiges, deswegen kann man ihn mit chinesischen Tees nicht vergleichen. Er ist weder "besser" noch "schlechter" sondern ANDERS! CTC Assam tut das wofür er gezüchtet und hergestellt wurde, und das ist nun mal nicht die Gongfu Cha.
      Was ich hier vermitteln will ist, die gegenwärtige Welle von Interesse am chinesischen Tee und chinesischer Teekultur hat bereits einmal vor mehr als 300 Jahren stattgefunden! Das Resultat dieser Begegnung war die Formation der britischen, ostfriesischen und russischen Teekulturen, China war das einzige Vorbild. Die moderne "westliche CTC Assam - basierte Methode" hat mit all diesen historischen und modernen Vorlagen nahezu nichts gemeinsam. Von daher ist das ganze Gongfu Cha VS Westliche Methode eigentlich sinnfrei, denn hier werden förmlich Äpfel mit Kartoffeln verglichen! Die moderne westliche Teekultur ist weder "traditionell" noch "europäisch".
      Was ich übrigens faszinierend finde ist, je mehr man sich mit der chinesischen Teekultur beschäftigt, desto mehr entdeckt man über die eigene fast vergessene Teekultur, wie sie einmal bei den Briten, Russen und Deutschen herrschte.
      Das was wir als Teefans heute tun, dürfe vor 200 bis 300 Jahren durchaus zur Normalität gehört zu haben



      Grüße, OstHesse
    • Von OstHesse
      Hallo ihr lieben Teekenner!
      Die weltweite Tee-Community ist in Zeiten des Internets enorm gewachsen, es gibt nichts was es nicht gibt...
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      Ich nehme meinen 130-150ml Tea-Taster (dicke Porzellanwände die Hitze sehr gut speichern), lege dorthin mindestens 7 Gramm Sheng/Oolong/Darjeeling/Bai Mudan, gieße das alles mit 95-100°C Wasser auf und lasse es 0,4 bis 4 Minuten (je nach Aufguss) brühen, wobei das Aufgussgefäß mindestens einmal mit demselben heißen Wasser solange begieße, bis ich den Deckel und das ganze Gefäß (außer dem Henkel) wegen brühender Hitze nicht mehr anfassen kann. Das Teewasser wird mindestens einmal mit frischem Wasser aufgefüllt und mehrmals knapp zum Kochen gebracht wenns unter 90°C fällt. Auf diese Weise kriege ich in 8-10 Aufgüssen alles raus was sich im Teeblatt versteckt! Dies ist mein "Goldstandard", insbesondere bei Sheng PuErh.
      Wenn andere, selbst tee-erfahrene Menschen, diese Praxis zur Kenntnis nehmen, reagieren sie meist sehr skeptisch.
      Magst Du Deinen Tee auch so???
      Dann willkommen in diesem Diskusionsthread!
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