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Gute Frage - für mich persönlich hat sich im Bezug auf Tee nicht viel geändert, allerdings hab ich auch keinen Corona-Fall im Bekanntenkreis/Familie, das ändert die Prioritäten eventuell.
Bis dahin trinke ich weiter Tee, allein (wie sonst meist auch, daher kein großer Unterschied) und mit noch etwas mehr Ruhe als sonst - zumindest abseits von Corona-Hotspots scheint die Welt etwas stiller geworden zu sein, was mir um ehrlich zu sein (trotz des unschönen Hintergrundes) gut gefällt.

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Das es hier so still ist, könnte auch andere Gründe haben. Bei mir hat es nur bedingt mit "Corona" zu tun. Dieses Jahr stehen grössere Projekte an, die viel Energie und Zeit erfordern. Vom Teetrinken selbst hält mich das zwar nicht ab, ein Vorteil, wenn man viel von zu Hause aus arbeiten kann. Für das Schreiben im Forum bleibt aber nur wenig Zeit, insbesondere für Bilder (auch wegen der neuen Begrenzung, die eine Nachbearbeitung jedes Bildes nötig macht). Hinzu kommt Corona bedingt, dass seit Ende Februar die Schulen in Japan geschlossen sind, und seitdem die Kinder "meinem Teetisch" in Beschlag genommen haben. Also eine Kombination aus beidem. Vermutlich hätte ich auch ohne "Corona" derzeit wenig Zeit fürs Forum. Die Kinder zu Hause tragen zusätzlich noch dazu bei. Mal schauen, wie es wird, wenn es hier auch einen Lockdown geben sollte ...

bearbeitet von seika

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Ich mache etwas mehr home office muss aber weiterhin auf Kundenbesuch. Letzten Sonntag hatten wir ein online Teetreffen via Skype unter anderem mit @nannuoshan und@GoldenTurtle . War irgendwie noch witzig. Abgesehen davon komme ich aber kaum zum Teetrinken weil im gleichen Haushalt ein 7-jähriges, hyperaktives Kind lebt. :D

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Also ich persönlich trinke derzeit tatsächlich verhältnismäßig einfach wenig Tee, weil ich momentan nicht so gut zur Ruhe komme, und das obwohl auch ich derzeit im Home-Office bin. Das ist aber ein Problem, dass ich schon über die letzten 3-4 Monate habe. Momentan bessert es sich sogar langsam wieder. Tatsächlich hatte ich aber schon vor der Krise den Eindruck, dass die Kommunikation hier im Forum leider etwas einschläft (woran ich ja auch, wie jeder andere derzeit etwas inaktivere Nutzer, mitschuld bin).

Ehrlich gesagt kann ich aber auch nicht klar identifizieren woran es liegt, dass immer mehr von uns scheinbar inaktiver werden. Vielleicht hat es in der Zeit zuvor zu viele Diskussionen, die das ein oder andere Gemüt der zaghafteren Sorte säuerlich verstimmt haben. Schade wäre das schon, aber irgendwie hat sich in letzten Jahren in meinen Augen insgesamt eine große "Mimimi"- Kultur  im Internet aber auch im echten Leben ausgebreitet. Und das ähnlich schnell und drastisch, wenn nicht sogar schneller als das Corona-Virus. *hust*

Ich hoffe es geht euch allen derzeit trotz aller Umstände gut.

Liebe Grüße,

Felix

 

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vor 4 Stunden schrieb Teelix:

Tatsächlich hatte ich aber schon vor der Krise den Eindruck, dass die Kommunikation hier im Forum leider etwas einschläft (woran ich ja auch, wie jeder andere derzeit etwas inaktivere Nutzer, mitschuld bin).

Da mag etwas dran sein. Ich bin gestern mehr oder weniger durch Zufall auf den ersten Seiten des Tee Utensilien Fadens gelandet und habe mich von da aus ein wenig durchgeklickt. Der Eindruck, das früher mehr diskutiert wurde, hat sich mir da schon ein wenig aufgedrängt. Damals war hier im Forum weder in der Tiefe noch in der Breite das Wissen zu bestimmten Dingen, wie z.B. Teekeramiken, vorhanden. Vieles wurde erst durch den Austausch erarbeitet. Einfache Begriffe oder Fragen haben dann seitenlange Diskussionen nach sich gezogen, die eigentlich für alle sehr lehrreich waren. Mittlerweile ist der Wissenstand hier im Forum so wie durch das Internet auch der vieler Neulinge gefühlt exponentiell gewachsen. Vieles, was damals zu anregenden Diskussionen geführt hat, lockt heute keinen mehr hinter dem Ofen hervor. Sich x-mal über das gleiche Thema oder den gleichen Tee vom gleichen Blickwinkel aus zu unterhalten, kann mit der Zeit zu Desinteresse führen. Ich denke, dass das keine spezifische Entwicklung in diesen Forum ist, sondern auch für andere Bereiche gelten dürfte. 

Auch auf die Gefahr hin, das es arrogant rüber kommt, aber schau dir oder schaut euch einfach mal die Entwicklung des Wissenstandes in Sachen Pu Erh oder auch anderen Tees hier im Forum an. Von Pu Erh, was ist das?, bis hin zu sehr detailliertem Fachwissen, was einzelne Lagen, Verarbeitungsschritte und Produzenten angeht. Neulinge oder nicht so interessierte User mag das überfordern und für die Experten mag eine Diskussion unterhalb dieses Standards müssig sein. Bitte nicht falsch verstehen, das soll jetzt kein Vorwurf an irgendwen sein, sondern viel mehr ein Erklärungsversuch. Mich selbst möchte ich da auch nicht von ausnehmen. Als ich diesem Forum beigetreten bin war die Lernkurve ziemlich steil und ein Austausch eigentlich zu fast allen Themen spannend und bereichernd. Das hat sich mittlerweile (leider?) stark differenziert. Um wieder auf den Anfang meines Posts zurückzukommen, wenn ich ehrlich bin vermisse ich die Atmosphäre aus den Anfangszeiten schon ein wenig. Aber mir ist auch klar, dass sich weder die Zeit noch die eigene Entwicklung (in Sachen Tee) zurückdrehen lässt. 

Ich glaube nicht, dass man hier von individueller Schuld sprechen sollte. Klar, das Forum kann man sich als die Summe seiner Mitglieder vorstellen, aber meiner Meinung nach gibt es darüber hinaus noch andere Faktoren, die es beeinflussen. Wie oben angesprochen, Zeit zum Beispiel.     

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@seika Genau diesen Gedanken hatte ich auch nach dem Lesen von Teelix' Post. Interessant, dass der alte Hase und der Neuling hier die selbe Vermutung teilen:

Ab einem gewissen Punkt ist doch jedes spezifische Forum mehr oder weniger gesättigt. Die allermeisten Themen wurden in irgendeinem schon bestehenden Thread entweder angeschnitten oder sogar ausgiebig diskutiert. Und wenn sich hier nichts dazu finden lässt, ist die Wahrscheinlichkeit heutzutage groß, dass die Weiten des www eine Antwort parat halten. Natürlich wird auch vieles neu aufgerollt, aber, wie du schon sagtest, werden sich wohl mehr und mehr Kernmitglieder aus solchen Diskussionen ausklinken. Ich finde den WTihieT Thread klasse. Der erfüllt hier doch ganz gut die Funktion der Hauptfrequenz und es ist selten länger als ein paar Tage still dort. Mir gefällt auch, dass es dort ab und zu ins Off Topic abdriftet, das hält eben die Kommunikation aufrecht (apropos, sorry @Paul für's OT)

Eine Beobachtung finde ich noch ganz spannend: Auf TeaChat, das ja ebenso wie hier eine bunte Mischung aus oberflächlichen und sehr detaillierten Themen beinhaltet, ist es ebenfalls ruhig geworden. Allerdings sind von dort viele Kernmitglieder auf teaforum.org migriert bzw. haben es soweit ich weiß sogar gegründet. Das Forum ist also neu, das Wissen der Mitglieder allerdings nicht, im Gegenteil. Dort wird recht rege diskutiert und der Anteil an sehr spezifischen und vertiefenden Themen ist gefühlt höher. Ein Zeichen dafür, dass es immer tiefer in den Kaninchenbau gehen kann, wenn der Wille und die Zeit da ist.

Nun sei nicht gesagt, dass der Weg in die Tiefe der einzig richtige wäre. Das teilweise fast neurotisch wirkende Auseinanderklamüsern von nur marginal relevanten Sachverhalten, das dort von Zeit zu Zeit an den Tag gelegt wird, kann schon beim Lesen ermüdend wirken. Da kann ich wiederum auch verstehen, wenn jemand, der eigentlich etwas zum Thema beisteuern könnte, schlicht keinen Bock auf solche Spirenzchen hat und lieber in wissendem Schweigen seinen Tee trinkt.

 

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vor 14 Stunden schrieb Diz:

Ich mache etwas mehr home office muss aber weiterhin auf Kundenbesuch. Letzten Sonntag hatten wir ein online Teetreffen via Skype unter anderem mit @nannuoshan und@GoldenTurtle . War irgendwie noch witzig.

Ja, aber ich habe dabei wieder einmal bemerkt weniger ist mehr.
Ich denke max. 5 Teilnehmer ist gut, auch wegen der Bildschirmdarstellung, und die Gespräche sind auch übersichtlicher, wir waren etwa 7.

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Geschrieben (bearbeitet)

Also etwa 7 weil Sev nur zu 3/4 als Teetrinker zählt, weil er regelmässig was am Shou rumzunörgeln hat, und Flamingo hat so viel abgenommen, dass er nur noch als halbe Portion durchgeht, dafür hatte Nanny seine bessere Hälfte dabei, jedoch mit komischen Hüten, also ungefähr 7.

bearbeitet von GoldenTurtle

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Wie man so anderenorts mitbekommt, ist in den meisten Foren etwas Flaute aufgrund der aktuellen Umstellungen. Vollzeit, 24 Stunden lang und das tagein tagaus mit dem Partner oder auch noch den Kindern, innerhalb der selben vier Wände, außerhalb der Urlaubszeit zusammen zu sein, stellt wohl die meisten vor ungewohnten Herausforderungen und einem ungeahntem Zeitaufwand nebst Zeitmanagement. Viele Erwachsene sehnen sich in dieser Situation nach ihrer Arbeit, geöffneten Schulen, Horte, Kindergärten usw. weil sie jetzt erst realisieren, was der andere Partner evtl. den ganzen Tag zu Hause so alles stemmen muss und wie viel Arbeit einem auch die anderen Institutionen wie Schule und Kindergarten über den ganzen Tag so abnehmen :)

Aber das ist sicher nur ein Teil der Betrachtung. Man braucht auch ungewöhnlich viel Zeit um sämtliche Supermarktketten nach Toilettenpapier (neuerdings auch Hefe) abzusuchen :P

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